DE42908C - Triebwerk für Ringelspielzeuge - Google Patents
Triebwerk für RingelspielzeugeInfo
- Publication number
- DE42908C DE42908C DENDAT42908D DE42908DA DE42908C DE 42908 C DE42908 C DE 42908C DE NDAT42908 D DENDAT42908 D DE NDAT42908D DE 42908D A DE42908D A DE 42908DA DE 42908 C DE42908 C DE 42908C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roller
- shaft
- drive mechanism
- cord
- grinding wheel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H29/00—Drive mechanisms for toys in general
- A63H29/18—Driving mechanisms with extensible rubber bands
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 77: Sport.
KARL BUB in NÜRNBERG. Triebwerk für Ringelspielzeuge.
Die Neuerung bezieht sich auf ein Triebwerk für ununterbrochenen Gang von Ringelspielen
und Fahrzeugen der Spielwaaren-Industrie.
In Fig. 1 ist der Grundrifs und in Fig. 2 der Aufrifs des Triebwerks in einem
Gehäuse, auf dem das Carroussel angebracht wird, befindlich dargestellt. In dem Blechgehäuse
α ist eine Welle b in der Wandung desselben und in der Brücke c gelagert. Auf
dieser Welle sitzt, mit derselben verbunden, die Rolle d, an welcher die Antriebsschnur e
befestigt ist, während Rolle/ und Schleifrad g lose auf der Welle sitzen und nach der Brücke c
hin durch eine schwache Feder h in der bestimmten Lage gehalten werden. An der Rolle d
befindet sich zwischen dieser und Rolle f ein Ansatz i mit einem Schraubengang, und an der
Rolle f sitzt ein kleiner Steg k, der auf dem Schraubengang des Ansatzes i aufliegt. Die
Welle b ist an ihrem Ende mit einem Haken versehen, von welchem aus nach dem Haken /
des Gehäuses α ein Gummiband m gezogen ist, welch letzteres die Betriebskraft liefert. Das.
Gummiband ist in Fig. 1 in Spannung und die Schnur von der Rolle abgezogen gezeichnet;
in Fig. 2 befindet sich das Gummiband in Ruhe, und die Schnur ist aufgewickelt.
Zieht man die auf Rolle d aufgewickelte Schnur e von derselben ab, so dreht der an
der Welle b befestigte Haken das Gummiband auf und versetzt somit dieses in Spannung.
Dabei dreht sich Rolle/ mit Schleifrad g nicht mit, weil der Steg k der Rolle / bei diesem
Drehen der Rolle d den Schraubengang des Ansatzes i hinaufgleitet und, oben angelangt,
wieder zurückspringt. Beim Loslassen der Schnur setzt das gespannte Gummiband m die
Welle b mit Rolle d und Ansatz i in entgegengesetzte Bewegung, wobei der obere
Theil des Schraubenganges des Ansatzes i den Steg k der Rolle f und dadurch auch das
Schleifrad g mitnimmt. Das Schleifrad ragt oben aus dem Gehäuse hervor und treibt dort
das um die Achse η gelagerte Carroussel. Bei dieser Bewegung wickelt sich gleichzeitig die
Schnur e auf Rolle d auf und kann zu jeder Zeit, ohne das Carrousselfahren zu stören, von
der Rolle abgezogen werden, wodurch das Gummiband wieder neue Spannkraft erhält.
Rolle / und Schleifrad g sitzen lose auf der Welle und das Carroussel, für die kurze Zeit
des Anziehens der Schnur als Schwungrad dienend, nimmt das Schleifrad mit, wodurch
das Carrousselfahren ein ununterbrochenes wird. Die Rolle / überträgt die fortwährende Bewegung
auf eine andere Rolle 0 mit Welle p, die wiederum ein kleines Musikwerk treibt.
Statt des das Ringelspiel durch die Reibung in Bewegung setzenden Schleifrades g kann
ein Zahnrad genommen werden, welches dann in ein am unteren Boden des Carroussels
befestigtes Zahnrad eingreift und so dasselbe treibt.
Um den Mechanismus für fahrende Gegenstände anzuwenden, wird das Gehäuse (wie in
Fig. ι punktirt gezeichnet) abgeflacht, das Schleifrad durch ein Zahn- oder Kammrad ersetzt,
welches in ein Zahn- oder Kammrad q
eingreift, wodurch die Bewegung vermittelst der Achse r auf die Räder übertragen wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Triebwerk für Ringelspielzeuge, gekennzeichnet durch die auf der Welle b festsitzende Rolle d mit Antriebsschnur e, Ansatz i mit Schraubengang, der lose auf der Welle sitzenden Rolle / mit Steg k und Schleifoder Zahnrad g, wobei die sich von selbst aufwickelnde Schnur e zu jeder Zeit wieder abgezogen werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42908C true DE42908C (de) |
Family
ID=318271
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42908D Expired - Lifetime DE42908C (de) | Triebwerk für Ringelspielzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42908C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010885B (de) * | 1955-10-27 | 1957-06-19 | Siegfried Sieber | Spielfahrzeug mit Schnurantrieb |
| DE1017502B (de) * | 1956-08-08 | 1957-10-10 | Heinrich Heilos | Antrieb mit einem elastischen Mittel fuer Spielzeuge |
| DE1217831B (de) * | 1960-03-30 | 1966-05-26 | Sebel & Company Ltd D | Aufziehvorrichtung, insbesondere fuer einen Gummibandmotor |
-
0
- DE DENDAT42908D patent/DE42908C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010885B (de) * | 1955-10-27 | 1957-06-19 | Siegfried Sieber | Spielfahrzeug mit Schnurantrieb |
| DE1017502B (de) * | 1956-08-08 | 1957-10-10 | Heinrich Heilos | Antrieb mit einem elastischen Mittel fuer Spielzeuge |
| DE1217831B (de) * | 1960-03-30 | 1966-05-26 | Sebel & Company Ltd D | Aufziehvorrichtung, insbesondere fuer einen Gummibandmotor |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE42908C (de) | Triebwerk für Ringelspielzeuge | |
| DE472175C (de) | Aufziehvorrichtung fuer Uhren | |
| US4170341A (en) | Aircraft parcel-pickup mechanism | |
| DE75167C (de) | Elektrische Treibmascbine mit umeinander drehbarem Feldmagnet und Anker | |
| DE208236C (de) | ||
| AT61702B (de) | Uhrwerk mit Federantrieb. | |
| DE311057C (de) | ||
| DE130094C (de) | ||
| DE173123C (de) | ||
| DE185523C (de) | ||
| DE897680C (de) | Von einer Windkraftanlage oder von einer anderen unter Vollast anlaufenden Maschine angetriebene Fluessigkeitskolbenpumpe | |
| AT92841B (de) | Aufziehvorrichtung an Arbeiter-Kontrolluhren. | |
| DE708966C (de) | Vorrichtung zum Antrieb und zur AEnderung des Hubes von Fadenfuehrern an Koetzerspulmaschinen | |
| DE392072C (de) | Aufwickelvorrichtung fuer die Papierbahn von Stenographiermaschinen | |
| DE937629C (de) | Spielzeugmotorrad mit Figur, die waehrend der Fahrt des Motorrades turnerische UEbungen od. dgl. ausfuehrt | |
| SU652622A1 (ru) | Привод электротехнического аппарата | |
| CH255450A (de) | Zum Rollen bestimmtes Spielzeug. | |
| DE826570C (de) | Mechanisches Spielzeung | |
| DE578715C (de) | Elektrische Glockenlaeutevorrichtung mit Motorantrieb | |
| DE30457C (de) | Ketten-Zuführungs-Einrichtung für mechanische Webstühle | |
| DE365933C (de) | Aufwickelapparat fuer Band oder Draht | |
| DE170903C (de) | ||
| AT123435B (de) | Schutzvorrichtung für mechanische Spielzeuge. | |
| AT18338B (de) | Uhrwerk mit langem Gang. | |
| DE32712C (de) | Antriebvorrichtung für kleine Arbeitsmaschinen |