DE428992C - Zwischensteckbare Einstellvorrichtung fuer Aufsteckspulen - Google Patents

Zwischensteckbare Einstellvorrichtung fuer Aufsteckspulen

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DE428992C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/004Arrangements for interchanging inductances, transformers or coils thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Zwischensteckbare Einstellvorrichtung für Aufsteckspulen: Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung stellt eine neue Form einer Einstellvorrichtung für Aufsteckspulen dar, wie sie in Empfangs- und Sendegeräten für drahtlose Nachrichten Verwendung findet und die nach Art eines Zwischensteckers oder Spulenhalters gemeinsam mit der aufzusteckenden Spule in das Empfangs- bzw. Sendegerät eingesetzt wird. ähnliche .Einstellvorrichtungen sind in zahlreichen Ausführungen bekannt, z. B. sind solche im Gebrauch, bei denen die Spule durch einen Hebel oder Griff unmittelbar bewegt wird, andere, bei denen der Antrieb der Spule durch Vermittlung eines Exzenters oder Zahnradgetriebes erfolgt. Allen diesen Konstruktionen haften mehr oder weniger die Nachteile an, daß entweder, wie z. B. bei allen Zahnradgetrieben, toter Gang besteht oder daß zwischen der Bewegung des Einstellorgans und der Bewegung der Spule eine zu kleine Übersetzung wirkt. Schließlich sind manche dieser Vorrichtungen verhältnismäßig kompliziert und daher schwierig und teuer herzustellen.
  • Demgegenüber bedeutet die hier beschriebene Neuerung insofern eine eigenartige und fortschrittliche Lösung, als bei ihr die Bewegung einer drehbaren Achse auf die Spule durch eine Reibungskupplung übertragen wird, wodurch die wesentlichen Vorteile erreicht werden, daß eine nahezu beliebig große übersetzung angewendet werden kann, ohne daß toter Gang besteht. Diese beiden-Eigenschaften ermöglichen eine genaueste Einstellung der Kopplung. Ferner ist bei ihr ein in fabrikatonischer Hinsicht denkbar einfacher und billiger Aufbau erzielt. Die Verwendung von Reibungsgetrieben bei Einstellvorrichtungen für Kopplungsspulen ist zwar bekannt. Solche Vorrichtungen bestehen meist aus einer auf der Achse des drehbaren Teils befestigten Reibscheibe, welche durch eine entsprechend kleine und durch das auf dem Gehäuse des Apparates befestigte Einstellorgan bewegte zweite Reibscheibe in Umdrehung versetzt wird. Anordnungen dieser Art können nicht ohne weiteres .auf eine zwischensteckbare Einstellvorrichtung für Aufsteckspulen übertragen werden, wenn eine handliche und einfach herzustellende Vorrichtung erzielt werden soll. Die im Anmeldungsgegenstand verwirklichte übertragung bedarf vielmehr einer besonderen konstruktiven und erfinderischen Maßnahme, die darin besteht, daß das Einstellorgan als eine in der Einstellvorrichtung selbst gelagerte Achse ausgebildet ist, die bei Drehung eines Einstellknopfes auf einem Kurvenstück mit Reibung abgewälzt wird.
  • Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer solchen Vorrichtung.
  • DieAchseb istindemaus Isolierstoff bestehenden beweglichen Teil c der Vorrichtung gelagert. Das Kurvenstück d ist auf dem feststehenden Teil e der Vorrichtung angebracht und liegt unter dem Druck der Feder f gegen die Abwälzstelle a der Achse b an. Die Abwälzfiäche sowohl der Achse wie des Kurvenstückes wird zweckmäßig mit einer Riffelung, Kordelung o. dgl. versehen. Jedoch kann zur Ersparung eines Bearbeitungsvorganges auch nur die Achse oder nur das Kurvenstück mit einer Riffelung o. dgl. versehen werden, wenn dann entweder das Kurvenstück oder die Achse aus weichem Material, z. B. aus Aluminium, hergestellt ist. Die Achse b kann an ihrer Abwälzstelle a auf einen sehr kleinen Durchmesser abgedreht sein, so daß die Übersetzung der Bewegung praktisch genügend groß wird. Abwälzstelle a und Kurvenstück d sind so angeordnet, daß der Antrieb auf idie beiden Lagerstellen der Vorrichtung gleichmäßig verteilt ist, wodurch ein Verwinden oder Klemmen vermieden wird. Die Abwälzstelle der Achse und das Kurvenstück können aus beliebigem Material sein. Auch kann die Achse an ihrer Abwälzstelle eine Walze aus besonder.err. Stoff, z. B. aus Leder oder Gummi,, tragen. Für den Fall, daß die Achse b, Abwälzstelle a und Kurvenstück d aus Metall bestehen, muß das Kurvenstück isoliert befestigt werden, damit keine elektrische Verbindung zwischen dem Einstellorgan und den Kontaktteilen der Vorrichtung besteht.
  • Selbstverständlich sind verschiedene Abarten dieser Ausführung denkbar, die jedoch alle vom Erfindungsgedanken umfaßt werden. So z. B. könnte das Kurvenstück in den beweglichen Teil und das Einstellorgan mit der Achse in den festen Teil der Vorrichtung verlegt werden. Auch könnte man das Kurvenstück starr an der Vorrichtung befestigen ünd dafür die Achse -unter der Wirkung; einer Feder an ihrer Abwälzstelle gegen das Kurvenstück pressen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zwischensteckbare Einstellvorrichtung für Aufsteckspulen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Spule durch Drehung einer in der Vorrichtung selbst gelagerten Achse erfolgt, die auf einem Kurvenstück mit Reibung abgewälzt wird.
  2. 2. Einstellvorrichtung für Kopplungsspulen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse an ihrer Abwälzstelle 'im Durchmesser verkleinert ist.
  3. 3. Einstellvorrichtung für Kopplungsspulen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der notwendigen Reibung das Kurvenstück und die Achse durch Federdruck gegeneinander gepreßt werden. q..
  4. Einstellvorrichtung für Kopplungsspulen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der notwendigen Reibung entweder die Achse oder das Kurvenstück oder beide an der Abwälzfläche aufgerauht sind, wobei entweder das Kurvenstück oder die Achse aus weichem Material, vorzugsweise aus Aluminium, hergestellt ist.
  5. 5. Einstellvorrichtung für Kopplungsspulen nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Achse an ihrer Abwälzstelle eine Walze aus geeignetem Material trägt.
  6. 6. Einstellvorrichtung für Kopplungsspulen nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibungsgetriebe, bestehend aus Achse und Kurvenstück, symmetrisch zu den Lagerstellen der Vorrichtung angeordnet ist.
  7. 7. Einstellvorrichtung für Kopplungsspulen nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse aus Metall hergestellt ist und keine elektrische Verbindung zwischen ihr und den Kontaktteilen der Vorrichtung besteht.
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