DE42889C - Neuerungen an autographischen Telegraphen - Google Patents

Neuerungen an autographischen Telegraphen

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DE42889C
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DE
Germany
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rod
magnet
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autograph
connection
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DENDAT42889D
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English (en)
Original Assignee
THE WRITIXG TELEGRAPH COMPANY (Incorp.) in New-York
Publication of DE42889C publication Critical patent/DE42889C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C21/00Systems for transmitting the position of an object with respect to a predetermined reference system, e.g. tele-autographic system

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Position Input By Displaying (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in NEW-YORK.
Die Erfindung bezieht sich auf die Einrichtung autographischer Telegraphen mit dem Zwecke, einen sicheren und exacten Betrieb derselben herbeizuführen.
Fig. ι ist die Ansicht des Empfangs- und Sendeapparates,
Fig. 2 die Oberansicht und der theilweise Horizontalschnitt nach der Linie χ - χ von Fig. i,
Fig. 3 die Seitenansicht der Empfangsfeder und des Sendegriffels oder Halters,
Fig. 4 ein Grundrifs des Apparates, der unter der Tischplatte liegende Theil punktirt eingezeichnet.
Fig. 5 veranschaulicht eine modificirte Construction des Apparates.
Fig. 6 ist die detaillirte Darstellung eines Theiles aus Fig. 1.
ι und 2 sind die Elektromagnete des Empfangsapparates. Nach der Darstellung wird der Magnet 1 von dem Träger 3 durch justirbare Stellschrauben 4 getragen, welche mit den Kernen 5 des Magneten verbunden sind. Diese Kerne können der Länge nach gegen ihre Spulen justirbar gemacht werden. Der Elektromagnet 2 wird in derselben Weise wie der Magnet 1 getragen, was aus der Zeichnung jedoch nicht ersichtlich ist. Die Armatur 6 des Elektromagneten 1 ist bei 7 an einem Ständer 8 drehbar angebracht und liegt dem Magneten, wie aus Fig. 1 ersichtlich, sehr nahe, um möglichst viel von der Kraft des Magneten nutzbar zu machen. An dem unteren Theil der Armatur oder an einem Ansatz 9 derselben ist eine starre Stange 10 drehbar befestigt, Welche durch ein Universal - oder Kugelgelenk 11 mit einem Block 12 verbunden ist, der durch Schraube 13 an der verticalen Stange 14 befestigt ist, welche den Griffel 15 hält. Diese Stange geht zwischen die Schenkel der Magnete hindurch, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Mit dem Block 12 ist gleichfalls durch ein Kugelgelenk 11 eine zweite starre Stange 16 verbunden, die an dem Ansatz 17 der Armatur 18 drehbar angreift, welch letztere in einem Ständer 19 vor dem Elektromagneten 2 drehbar angebracht ist.
Die Stange 14 wird in den Block 20 eingelassen und besteht in ihrer ganzen Länge oder nur in ihrem unteren Theil aus einer steifen Feder, welche die beiden Armaturen 6 und 18 um die normale Entfernung von ihrem Magneten abhält und dadurch der Kraft dieser Magnete entgegenwirkt, indem sie diese Armaturen von ihrem Magneten nicht fortzieht, sondern stöfst. Die Spannung des federnden Theiles der Stange 14 ist derart, dafs die Armaturen aufser Contact mit den Kernen gehalten werden. Die Stange 14 ist an dem oberen Ende gegabelt und trägt einen belasteten Griffel 15. In Fig. 5 ist eine Anordnung dargestellt, .bei welcher der Elektromagnet ι und seine Armatur seitlich vorn anstatt über dem Elektromagneten 2 angeordnet ist, wie in Fig. 1 dargestellt. Diese Construction ist weniger compact als die erst behandelte, weshalb diese vorzuziehen ist. Um den Apparat in möglichst gedrängter Anord-
nung zu haben, werden beide zur Aenderung der Stromstärke angewendeten Stöfse Kohlenscheiben 2i des Senders über die Empfangsmagneten gelegt, welche die Stöfse auf einem Ständer 22 tragen. In dem horizontalen Theil dieses Ständers wird auch das untere Ende der verticalen Stange 23 gelagert, welche an ihrem oberen Ende den Halter 24 trägt.
Um den Beamten beim Schreiben oder correcten Nachfahren der zu reproducirenden Schrift mit dem Griffel oder dem mit der Hand erfafsten Halter zu unterstützen·, wird an der Stange 23, welche durch den Griffel oder Halter des Sendeapparates bewegt wird, ein Arm 25 befestigt, welcher über den Griffel oder die Feder hinweggeht, ohne sie zu berühren, Fig. 3. Da der Empfänger fast unmittelbar den Bewegungen des Sendegriffels entspricht, scheint es dem Beamten, dafs die Bewegungen seiner Hand direct anstatt indirect betheiligt sind, um die Bewegung des Empfangsgriffels zu veranlassen, und da letzterer auch nahe dem Sendegriffel angeordnet ist, so kann er durch Beobachtung der auf dem Papier durch den Empfangsgriffel verfolgten Buchstaben sehen, wie die Bewegungen seiner Hand zu modificiren sind, wenn der Empfänger keine correct ausgebildeten Buchstaben oder Zeichen erzeugt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An autographischen Telegraphenapparaten folgende gleichzeitig vorhandenen Einrichtungen:
    ι. Die Verbindung der drehbar aufgehängten Armatur 6 des Magneten 1 durch Stange 10 und Universalgelenk 11 mit der den Griffel 15 tragenden federnden und drehbar angebrachten Stange 14, sowie die Verbindung der drehbaren Armatur 18 des Magneten 2 durch Stange 16 mit demselben Block 12, an dem die Stange 10 angreift.
    2. Die Verbindung des Empfangsgriffels mit dem daneben liegenden Sendegriffel und einem Arm 25, welcher dicht über den Griffel 15 tritt (Fig. 3).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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