DE42845C - Vorrichtung zum Gleichrichten von Wechselströmen für Hängebahnen mit elektrischem Betriebe - Google Patents
Vorrichtung zum Gleichrichten von Wechselströmen für Hängebahnen mit elektrischem BetriebeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60M—POWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
- B60M7/00—Power lines or rails specially adapted for electrically-propelled vehicles of special types, e.g. suspension tramway, ropeway, underground railway
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 4^845 -
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Mai 1887 ab.
Die für jeden Zug einsträngige, aber mit zwei in geringer Entfernung von einander parallel
laufenden Strängen I und II versehene Hängebahn besteht (s. die schematische Darstellung
Fig. 2) aus einzelnen gleich langen Stücken von Stahlschienen X1 X2 X3 . . .
Yx F2 Y3 . . ., von welchen die Stücke X mit
der positiven Klemme, die Y mit dem negativen Pole einer Dynamomaschine (primären
Maschine) T verbunden sind. Gleitet nun, wie in Fig. 2 dargestellt ist, ein Zug T2 VUTx W
längs der Bahn hin, der an seinem vorderen und hinteren Ende je eine Rolle Tx und T2
trägt, die unter sich leitend verbunden und mit den Stahlschienen I, I, auf welchen sie laufen,
ebenfalls in leitender Verbindung sind, so wird, wenn diese Rollen sich auf zwei Stücken des
Stahlstranges befinden, welche mit entgegengesetzten Polen der Dynamomaschine T in Verbindung
stehen, ein elektrischer Strom zu der auf einem Stücke X befindlichen Rolle ein-
und von der Rolle, welche auf einem Theil Y der Bahn aufruht, austreten. Man braucht den
Abstand der Zuführungsrollen, d. h. die Länge des Zuges, nur gleich der unter sich gleichen
Längen der einzelnen Stahlstücke XxX2X3 ...
Yx Y2 F3 . . . oder gleich einem ungeraden
Vielfachen dieser Strecken zu machen, um zu bewirken, dafs in jeder Stellung des Zuges auf
der Bahn ein Strom die Leitertheile Tx T2 A1 Bx
und V desselben durchläuft. In der in Fig. 2 gezeichneten Stellung des Zuges nimmt der
elektrische Strom z. B. den Weg: TX3 Tx
Ax VBx T2 Y2 F3 T, und wenn Tx auf F4
steht: TX3T2 B VAx Tx F4 F3 T. V enthält
nun die in Fig. 1 gezeichneten und nachfolgend beschriebenen Theile der Vorrichtung
zum Gleichrichten der nach jeder zurückgelegten Schienenlänge wechselnden elektrischen
Ströme, welche in dem Draht CD als, mit dem Pfeile P angedeutete, gleichgerichtete
Ströme erscheinen und auf eine den Zug in bestimmter Richtung Z fortbewegende Gleichstrommaschine
U (secundäre Maschine, Fig. 2) einwirken. T ist die Stromquelle, Sx Nx und
S2 N2 sind permanente festliegende Magnete,
M1 M2 ist ein um R schwingender Elektromagnet,
welcher bei jeder zurückgelegten Schienenlänge seine Lage ändert. JHOLG
und K sind Kupferplatten oder Bürsten, i Isolirmittel. AFEB ist ein den Elektromagnet erregender
dünner Draht.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Verlief der elektrische Strom in Richtung von P1 und wechselt dann dieselbe nach der
Richtung von P2, so wird M2 zum Nord-,
Mx zum Südpol, der Elektromagnet ändert seine Lage und G kommt mit J und K mit
O in Berührung, der elektrische Strom nimmt dann den Weg: BKO CDQJG A, also die
Richtung des Pfeiles P.
Im ersten Falle läuft der Strom den Weg AGHC DQLRB, also auch in Richtung
des Pfeiles P. Die Aenderung der Bewegungsrichtung des Zuges wird durch Vertauschen der
mit U leitend verbundenen Drahtenden C und D mittelst eines Stromwenders bewirkt.
Die beiden Schienenstränge I und II (Fig. 2) können zu gleicher Zeit von mehreren elektrischen
Zügen befahren werden. Die zu befördernde hängende Last ist durch Wangedeutet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zum Gleichrichten von Wechselströmen für Hängebahnen mit elektrischem Betriebe, bestehend aus zwei Hufeisenmagneten, zwischen deren Polen eih Stabelektromagnet drehbar angeordnet ist, welcher, von den nach Zurücklegung jeder Schienenlange wechselnden Strömen einer Dynamomaschine erregt, seine Pole wechselt und, von den Polen der Hufeisenmagnete beeinflufst, entsprechend seine Lage verändert und dadurch abwechselnd in der Weise Contacte schliefst, dafs die Wechselströme der Hauptleitung in gleichgerichtete umgewandelt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42845C true DE42845C (de) |
Family
ID=318214
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42845D Expired - Lifetime DE42845C (de) | Vorrichtung zum Gleichrichten von Wechselströmen für Hängebahnen mit elektrischem Betriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42845C (de) |
-
0
- DE DENDAT42845D patent/DE42845C/de not_active Expired - Lifetime
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