DE428452C - Vorrichtung zum Einbrennen von Glasuren und Emaillen auf Glas-, Metall-oder keramischen Gegenstaenden - Google Patents

Vorrichtung zum Einbrennen von Glasuren und Emaillen auf Glas-, Metall-oder keramischen Gegenstaenden

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DE428452C
DE428452C DEP48158D DEP0048158D DE428452C DE 428452 C DE428452 C DE 428452C DE P48158 D DEP48158 D DE P48158D DE P0048158 D DEP0048158 D DE P0048158D DE 428452 C DE428452 C DE 428452C
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DE
Germany
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glass
enamels
sleeve
metal
heating jacket
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Expired
Application number
DEP48158D
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English (en)
Inventor
Adolf Fehse
Dr Franz Skaupy
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Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C17/00Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating
    • C03C17/02Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with glass

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

(P 48158
Das Einbrennen von Glasuren und Emaillen "auf Glas-, Metall- oder keramischen Grundkörpern, insbesondere Glühlampenkolben, geschieht bisher meist in der Weise, daß der mit einem trocken aufgestreuten Glasurpulver oder einer aufgetragenen pastenförmigen Glasurmasse versehene, an einem Halter befestigte Grundkörper entweder in einen ortsfesten Heizofen oder in eine von außen be-
xo heizte Muffel oder Trommel eingeschoben und darin in Umdrehung erhalten und dann, nachdem durch die Erwärmung das Glasurpulver oder die Glasurmasse zum Verschmelzen gekommen ist, aus dieser wieder herausgezogen wird. Auch wurde durch Herausziehen des Werkstückes aus der Muffel die Erhitzung nach Bedarf gedämpft. Die Erfindung besteht in einer Vorrichtung, um dieses bekannte Einbrennverfahren auszuführen, welche es ermöglicht, den Einbrennvorgang mit größter Sorgfalt zu überwachen und insbesondere so zu leiten, daß auch auf leicht deformierbaren und dünnwandigen Grundkörpern, wie beispielsweise Glühlampenkolben, eine nicht nur dünne, sondern auch sehr gleichmäßige Glasurschicht, etwa eine Bunt- ' glasurschicht, erhalten werden kann. Um diesen Zweck erreichen zu können, muß nämlich sowohl der Werkstückhalter als auch ein ihn eng umschließender Heizmantel bei guter Zugänglichkeit gegenüber freistehenden Brennerflammen drehbar und außerdem der Halter in der Längsrichtung verschiebbar gelagert sein. Es ist nun zwar schon bei der Herstellung von Feuerpolituren an Preßglaskörpern vorgeschlagen worden, die letzteren mittels eines hin und her beweglich und auch drehbar gelagerten Trägers der Einwirkung von freistehenden Brennern auszusetzen. Erfindungsgemäß wird jedoch bei einer Vorrichtung mit einem hin und her beweglich und auch drehbar gelagerten Werkstückhalter und mit einem freistehenden Brenner auch der die gleichmäßige Wärmeverteilung bewirkende Heizmantel drehbar, u. U. auch längsverschiebbar gelagert, der dabei entweder unmittelbar am längsverschiebbaren und drehbaren Träger des Werkstücks oder auch konachsial zu diesem gesondert drehbar und gegebenenfalls auch längsverschiebbar gelagert ist.
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Dr. Fran\ Sltaupj und Adolf Fehse in Berlin.
Die neue Vorrichtung gestattet nicht nur, alle Oberilächenteile des Grundkörpers einer ausreichenden und gleichmäßigen Hitzeeinwirkung auszusetzen, sondern bietet auch den Vorteil, daß man zur Durchführung des Einbrennvorganges keinen in der Anschaffung und im Unterhalt teuren Heizofen benötigt und daß man den Einbrennvorgang auch leicht in dem Augenblick unterbrechen kann, ίο wo die Verschmelzung der einzelnen Glasurbelagteile gerade stattgefunden hat.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der neuen Vorrichtung in den Abb. ι und 2 im Schnitt dargestellt. Die Vorrichtung nach Abb. 1 besteht aus einem Gestell a, in dessen Lagerarmen b eine wagerechte Welle c drehbar gelagert ist. Letztere wird von einem Schneckengetriebe d mittels eines Schnurlaufese in dauernde Umdrehung versetzt. Zwischen der Welle c und einer auf die Welle aufgeschobenen Hülse/ besteht mittels eines in einen Schlitz g der Hülse eingreifenden Stiftest ein dauernder Eingriff, so daß die Hülse/ gezwungen wird, an der Dress hung der Welle c teilzunehmen. Das vom Gestell« vortretende Ende der Hülse/ ist als Halteorgan für den mit Glasur oder Emaille zu versehenden Körper ausgebildet. Im dargestellten Beispiel ist am Hülsenende eine Buchse I vorgesehen, in welcher der Sockel k j einer Glühlampe / mittels Klemmfedern m fest- j gehalten wird. j
In einem Lagerauge des Gestelles α ist ein j • einarmiger Hebel ο gelagert, dessen oberes ! Ende die Welle c und Hülse / gabelartig um- j faßt. Das gabelartige Ende dieses Hebels ο greift mittels Schlitze ρ über Stifte q eines auf der Hülse / lose drehbaren Ringes r. Durch Betätigung eines an dem Hebel ο vorgesehe- ■ nen Handgriffes s kann der Hebel ο nach links oder rechts ausgeschwungen werden, wobei er durch den Ring r die Hülse / und damit die an ihr befestigte Glühlampe/ mitnimmt ; und dieser eine Längsverschiebung gegenüber einem unterhalb der Glühlampe auf einem kleinen Bock t befestigten Heizbrenner ti erteilt. Durch eine Feder ν wird der Hebel ο j und damit die Hülse/ nebst der Glühlampe/ in der linken Endstellung gehalten, so daß durch Betätigung des Hebels σ die Hülse nur nach rechts bewegt zu werden braucht. In der Zeichnung ist der Hebel ο nicht in der äußersten Linksstellung, sondern bereits in einer solchen Zwischenstellung gezeichnet, in welcher der kugelförmige Teil der Lampenglocke genau oberhalb des Heizbrenners a steht. Damit beim Einbrennen des auf dem Glühlampenkolben aufgebrachten Glasurpulvers oder der aufgetragenen Glasurmasse eine gleichmäßige. Wämieverteilung zustandekommt, ist die Glühlampe von· einem Heizmantel w umgeben, der an der Buchse / der Hülse / befestigt ist. Der Heizmantel w nimmt dadurch sowohl an der Drehung als auch an der Längsverschiebung der Hülse / teil.
Um das Einbrennen der Glasur oder der Emaille auf dem Grundkörper bzw. der Glühlampe zu bewirken, ist es bei der in Abb. 1 dargestellten Vorrichtung also nur notwendig, die Lampe in den Halter der Hülse/ einzusetzen und nach Ingangsetzung der Welle c die in Drehung kommende Hülse/ samt Glühlampe und Heizmantel langsam gegenüber der Heizflamme hin und her zu bewegen, bis die Verschmelzung des auf dem Glühlampenkolben aufgebrachten Glasurpulvers oder der Glasurmasse eingetreten ist. Da die Glühlampe während des ganzen Einbrennvorganges jederzeit leicht zugänglich ist, so kann der Einbrennvorgang o'hne Mühe genau überwacht und im richtigen Augenblick unterbrochen werden.
Gegebenenfalls kann der die Glühlampe / konzentrisch umgebende Heizmantel w auch, wie in Abb. 2 dargestellt, gesondert, und zwar konachsial zur Hülse / und der Lampe / gelagert und mittels einer Schnurscheibe λ: in Umdrehung versetzt werden. Das Einsetzen und Auswechseln der Glühlampe / kann in diesem Falle durch Längsverschiebung des Heizmantels w in Richtung des eingezeichneten Pfeiles y erleichtert werden. Bei dieser gesonderten Lagerung des Heizmantels ist es auch möglich, diesen in umgekehrter Richtung zu drehen. Durch die dann zwischen Lampe und Heizmantel entstehenden Luftwirbel wird der Verschmelzungsprozeß sehr begünstigt und abgekürzt.
T, . .

Claims (2)

Pate nt-An SPRU che:
1. Vorrichtung zum Einbrennen von Glasuren und Emaillen auf Glas-, Metalloder keramischen Gegenständen, insbesondere Glühlampenkolben, dadurch gekennzeichnet, daß an dem längsverschiebbar geführten und drehbaren Träger des Werkstücks ein letzteres umschließender Heizmantel befestigt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dahin abgeändert, daß der Heizmantel für sich konachsial zum Werkstückhalter drehbar und gegebenenfalls auch längsverschiebbar gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEP48158D 1924-05-28 1924-05-28 Vorrichtung zum Einbrennen von Glasuren und Emaillen auf Glas-, Metall-oder keramischen Gegenstaenden Expired DE428452C (de)

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