DE179016C - - Google Patents
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- DE179016C DE179016C DENDAT179016D DE179016DA DE179016C DE 179016 C DE179016 C DE 179016C DE NDAT179016 D DENDAT179016 D DE NDAT179016D DE 179016D A DE179016D A DE 179016DA DE 179016 C DE179016 C DE 179016C
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- Germany
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- torch
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- electric
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- Expired
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21S—NON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
- F21S10/00—Lighting devices or systems producing a varying lighting effect
- F21S10/04—Lighting devices or systems producing a varying lighting effect simulating flames
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V9/00—Elements for modifying spectral properties, polarisation or intensity of the light emitted, e.g. filters
- F21V9/40—Elements for modifying spectral properties, polarisation or intensity of the light emitted, e.g. filters with provision for controlling spectral properties, e.g. colour, or intensity
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21W—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
- F21W2131/00—Use or application of lighting devices or systems not provided for in codes F21W2102/00-F21W2121/00
- F21W2131/40—Lighting for industrial, commercial, recreational or military use
- F21W2131/406—Lighting for industrial, commercial, recreational or military use for theatres, stages or film studios
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- Physics & Mathematics (AREA)
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Radiation-Therapy Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- JVl 179016 -KLASSE Ab. GRUPPE
SCHWABE & CO. in BERLIN.
Elektrische Fackel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1906 ab.
In den Fällen, wo es darauf ankommt, bei Aufführungen auf Bühnen oder in anderen geschlossenen
Räumen eine möglichst naturgetreue Fackelbeleuchtung zu erzielen, benutzte man vielfach Fackeln mit Öl oder Kerzenflammen.
Diese Fackeln , haben jedoch den Nachteil großer Feuergefährlichkeit, und aus
diesem Grunde ist ihre allgemeine Verwendung für die genannten Zwecke polizeilich verboten.
ίο An deren Stelle benutzte man später elektrische
Fackeln, bei denen die Flamme durch eine geeignet gestaltete und gefärbte elektrische Glühlampe
gebildet wurde. Diese elektrischen Fackeln haben wohl den Vorteil, nicht feuer gefährlich
zu sein, dagegen kann die ruhige gleichförmige Lichterscheinung den im allgemeinen
durch die Fackelbeleuchtung beabsichtigten und gerade durch die frei auflodernde,
beständig ihre Gestalt ändernde Flamme wachgerufenen Eindruck nicht her-,
vorrufen.
Durch die Erfindung ist nun eine elektrische Fackel geschaffen, welche ermöglicht, durch
geeignete Handhabung bei dem Beobachter die Vorstellung wachzurufen, als habe er eine
frei auflodernde· Flamme vor sich. :
Diese Wirkung wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß um die elektrische Lichtquelle
geeignet gestaltete und gefärbte reflektierende oder durchscheinende Körper leicht
beweglich angeordnet sind, so daß sie durch Bewegung des Lichtträgers bezw. der Fackel
in schwingende Bewegung zur Lichtquelle gebracht werden können. Durch die hierdurch
hervorgerufene, beständig wechselnde Reflexwirkung und teilweise Verdunkelung der Lichtquelle
erscheint dem Beobachter das Ganze wie eine frei loder-nde Flamme.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt.
In Fig. ι bezeichnet α den Fackelgriff, der an
seinem oberen Ende eine Glühlampe b trägt. Die Stromzuführung geschieht durch die Drähte c
von einer beispielsweise in dem hohlen Fackelgriff untergebrachten Primär- oder Sekundärbatterie
aus. Selbstverständlich kann die Speisung der Glühlampe auch von außen her unter
Vermittlung geeigneter Zuleitungen zur Fackel erfolgen. Um die Glühlampe herum sind
leicht bewegliche Körper d von geeigneter Gestalt
(vergl. Fig. 2) vermittels kleiner Schraubenfedern / angeordnet. Die Körper können aus
Metall o. dgl. mit reflektierender Oberfläche " oder aber auch aus einem durchscheinenden
Material hergestellt und in einer für den beabsichtigten Zweqk vorteilhaftesten Weise gefärbt sein. Zufolge dieser Anordnung der
Körperchen können diese durch Hin- und Herbewegung der Fackel in eine schwingende Bewegung
zur Glühlampe versetzt werden, wodurch die beabsichtigte Wirkung vollkommen
erreicht wird.
Natürlich können die Körper auch jede andere geeignete Gestalt erhalten, z. B. die in
der Fig. 4 dargestellte. Auch kann ihre Oberfläche gleich oder ungleichförmig gewellt bezw.
geprägt sein. Statt der Schraubenfedern stehen natürlich auch andere Mittel zur Verfügung,
um eine leichte Beweglichkeit der Körper zuzulassen.
Bei der in Fig. 3 gezeichneten Ausführungsform sind die Körper vermittels seitlicher
Lager g drehbar um die Lichtquelle angeordnet, und durch besondere Belastung ihres unterhalb
der Drehachse liegenden Teiles wird erreicht, daß die Körper auch bei schräger Lage der
Fackel ihre aufrechte Lage beibehalten. Hierdurch soll die Vorstellung, als handle es sich um
eine frei brennende Flamme, noch vollkommener erreicht werden, indem die reflektierenden oder '■
durchscheinenden Körper auch bei schräger
ίο Lage der Fackel den Eindruck von gerade aufwärts
züngelnden Flammen hervorrufen. Auch zur Erreichung dieses letztgenannten Effektes
stehen natürlich noch andere Mittel als die hier beispielsweise angegebenen zur Verfügung.
Durch die Anordnung solcher leicht beweglichen Körper, welche durch geeignete Handhabung
der Fackel in schwingende Bewegung zur Lichtquelle versetzt werden können, lassen
sich .die verschiedensten Flammenwirkungen hervorrufen. Man könnte z. B. ■ die Fackelflamme
wesentlich vergrößern durch geeignete Anordnung mehrerer Glühlampen, welche einzeln
oder gemeinsam von derartigen Körpern umgeben werden. Auch läßt sich beispielsweise
eine Kienrußfackel, bei der die Flamme auf eine größere Fläche verteilt und teilweise
nur glimmend erscheint, mit den angegebenen Mitteln in täuschender Weise nachahmen. In
manchen Fällen kann die Wirkung noch dadurch gesteigert werden, daß man die Lampen
stellenweise mit einem Farbenanstrich oder mit einem Spiegelbelag versieht.
Eine weitere Vervollkommnung der Erfindung kann dadurch erzielt werden, daß innerhalb
des Fackelgriffes· gleichzeitig eine Vorrichtung zur Rauch- oder Dampfentwicklung
angeordnet wird und der Rauch bezw. Dampf durch Öffnungen in der oberen Abschlußdecke
um die Glühlampe und zwischen die beweglichen Körper hindurch in die Höhe geleitet
wird. Auf diese Weise läßt sich die der freien Fackelfiamme eigentümliche Qualmbildung
nahezu vollkommen nachahmen.
Claims (3)
1. Elektrische Fackel, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere elektrische
Lichtquellen (b) von geeignet gestalteten, leicht beweglich angeordneten, reflektierenden
oder durchscheinenden Körpern (d) umgeben sind, welche durch Bewegung der
Fackel.in schwingende Bewegung zur Lichtquelle versetzt werden können.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die reflektierenden
oder durchscheinenden Körper (d) zm Lichtquelle (b) derart schwingend angeordnet
sind, daß sie auch bei schräger Lage der Fackel ihre aufrechte Lage beibehalten.
3. Eine Ausführungsform der Fackel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Fackelgriff (a) eine Vorrichtung zur Rauch- oder Dampfentwicklung angeordnet
ist, so daß der entwickelte Dampf oder Rauch um die Glühlampe und zwischen die
beweglichen Körper in die Höhe geleitet wird. . ·
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE179016C true DE179016C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=443360
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT179016D Expired DE179016C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE179016C (de) |
-
0
- DE DENDAT179016D patent/DE179016C/de not_active Expired
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