DE428360C - Einrichtung zur achsialen Hin- und Herbewegung umlaufender Wellen, insonderheit an Schleifmaschinen, zur Erzielung der Zonenverschiebung - Google Patents

Einrichtung zur achsialen Hin- und Herbewegung umlaufender Wellen, insonderheit an Schleifmaschinen, zur Erzielung der Zonenverschiebung

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DE428360C
DE428360C DEL63992D DEL0063992D DE428360C DE 428360 C DE428360 C DE 428360C DE L63992 D DEL63992 D DE L63992D DE L0063992 D DEL0063992 D DE L0063992D DE 428360 C DE428360 C DE 428360C
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Germany
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shaft
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grinding machines
rotating shafts
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DEL63992D
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Ludw Loewe & Co Akt Ges Fa
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B47/00Drives or gearings; Equipment therefor
    • B24B47/02Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables
    • B24B47/04Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables by mechanical gearing only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

  • Einrichtung zur achsialen Hin- und Herbewegung umlaufender Wellen, insonderheit an Schleifmaschinen, zur Erzielung der Zonenverschiebung. Es ist bei Schleifmaschinen bekannt, die Schleifscheibe zur Erzielung einer Zonenverschiebung achsial hin und her zu bewegen, und zwar wird diese Bewegung von der umlaufenden Welle selbst aus mittels einer Baraufsitzenden Schnecke abgeleitet. Für manche Maschinen, z. B. Rundschleifmaschinen, ist es erwünscht, die achsiale Hin- und Herbewegung zeitweise auszuschalten. Dies ist dann am Platze, wenn das Werkstück Absätze aufweist, die plangeschliffen werden sollen. In. diesem Falle darf die Schleifscheibe ihre Lage in achsialer Richtung nicht verändern.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Einrichtung der obengenannten Art, bei der zur An- und Abstellung des Zonenverschiebungshubes die Verbindung zwischen dem Eigengetriebe und dem Werkzeug durch bloße Einstellung eines unverändert bleibenden Getriebes gelöst wird. Zu diesem Zweck sitzt ein von dem Eigengetriebe stetig hin und her bewegter Anschlagring um die zu verschiebende Werkzeugwelle zwischen zwei je auf einer von zwei ineinandersteckenden Wellen befestigten Gegenanschlägringen, deren Abstand durch Verdrehen einer die Enden der Wellen verbindenden Differentialschraube geändert wird. Zweckmäßig wird dabei die hublose Lage der Werkzeugwelle dadurch gesichert, daß mit dem einen auf der Innenwelle befestigten Gegenanschlag ein auf der gleichen Welle .befestigter zweiter Anschlag bei der Bewegung zum Freigeben,des Anschlagringes gegen einen ortsfesten Teil, z. B. der Lagerung, gedrückt wird.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Abb. i im Aufriß und in Abb. 2 im Schnitt links nach A-B, rechts nach C-D der Abb. i dargestellt.
  • Die verlängerte Schleifspindel i trägt eine Schnecke 2 zum Antrieb eines Schneckenrades 3. Dieses sitzt auf einer in einem Gehäuse 6 gelagerten Welle 4., in der exzentrische Zapfen 5 ausgespart sind. Um diese Exzenterzapfen 5 der Welle 4. greifen an einer ebenfalls im Gehäuse 6 gelagerten Welle 7 aufgehängte einarmige Schwinghebel 8 an. Diese sind durch Laschen 9 mit seitlichen Zapfen eines ersten Ringes io verbunden.
  • In einer Längsbohrung des abgesetzten Endes der Welle i steckt ein verschiebbarer Bolzen i i, mit dem ein zweiter Ring 12, durch einen Stift 13 verbunden ist. Für den ungehinderten Durchgang des Stiftes 13 sind Schlitze 14 in der Welle i vorgesehen. Ein dritter Ring 15 wird durch eine Mutter 16 gegen einen Bund der Welle i gedrückt und festgehalten. Zwischen den als Anschläge dienenden Bunden der Ringe 12 und 15 liegt der Ring io. Um ihn am Mitdrehen bei Umlauf der Welle i und der Ringe 12 und 15 zu hindern, kann er durch Lenkarme 17 gehalten werden, die auf einer im Gehäuse 6 gelagerten Welle 18 aufgehängt sind.
  • Mit dem verschiebbaren Bolzen ri ist in gleicher Weise wie der Ring 12 -ein Ring ig verbunden, der bei Verschiebung des Bolzens i i in der einen Richtung gegen einen fest an dem Maschinengestell angebrachten Teil, z. B. das Kugellager 2o, gepreßt werden kann und dann zur Sicherung der Welle i gegen ungewollte achsiale Bewegung nach links dient. Die zwangläufige Verbindung der beiden Anschläge 12 und ig gewährt eine vollkommene Sicherheit gegen Bedienungsfehler. Der Bolzen i i und die Welle i sind durch eine Diffe.-rentialrnutter 21 miteinander verbunden, so daß durch Drehen dieser Mutter 21 eine achsiale Verschiebung des Bolzens i i und der mit ihm verbundenen Ringe i2 und i9 gegen die Welle i zustande kommt.
  • In der gezeichneten Stellung ist die hin und her gehende Bewegung der Spindel i ausgeschaltet, wie es beispielsweise beim Schleifen von Bunden notwendig ist. In diesem Falle ist der Ring 12 durch Bewegen des Bolzens i i nach links so weit von dem Anschlagring 15 entfernt worden, daß sich der Ring io frei in dem Spielraum zwischen den Anschlägen z2 und 15 bewegen kann, ohne sie bzw. die Welle i mitzunehmen. Gleichzeitig mit der Drehung der Differentialmutter 21 ist der Ring ig eng an das feststehende Kugellager 2o herangedrückt worden, so daß die Spindel i gegen achsiale Bewegung gesichert ist.
  • Zum Einschalten der hin und her gehenden achsialen Bewegung der Schleifscheibe wird die Differentialmutter 2i nach der andern Seite gedreht und dadurch der Spielraum zwischen den Ringen 12 und 15 und dem Ring io aufgehoben, so daß letzterer bei seiner Bewegung in jeder Richtung an den einen oder den anderen Anschlagring 12 oder 15 anstößt und infolgedessen bei seiner ihm durch die Schwinghebel 8 erteilten Bewegung die Welle i mitnehmen muß. Bei der Verstellung des Bolzens i i nach rechts ist gleichzeitig der Ring i g von dem Drucklager 2o entfernt und die Bewegung der Welle i nach heilen Richtungen um den Zonenverschiebungshub freigegeben worden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE'. i. Einrichtung zur achsialen Hin- und Herbewegung umlaufender Wellen, insonderheit an Schleifmaschinen zur Erzielung der Zonenverschiebung, bei der die Hin- und Herbewegung von der umlaufenden Welle selbst aus mittels einer darauf sitzenden Kurventrommel (Schnecke o. dgl.) abgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur An- und Abstellung des Zonenverschiebungshubes durch bloße Einstellung eines unverändert bleibenden Getriebes unter Vermeidung eines Spiels ein von dem Eigengetriebe (2 bis 5, 8, 9) stetig hin und her bewegter Anschlagring (io) um die zu verschiebende Welle (i) zwischen zwei je auf einer der beiden ineinandersteckenden Wellen (i, i i) befestigten Gegenanschlagringen (i2, 15) sitzt, deren Abstand durch Verdrehen einer die Enden der Wellen (i, ii) verbindenden Differentialschraube (2i) geändert wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Feststellung der Werkzeugwelle in der hublosen Lage mit dem einen auf der Innenwelle (i i) befestigten Gegenanschlag (12) ein ebenfalls darauf befestigter zweiter Anschlagring (ig) bei der Bewegung zum Freigeben des Anschlagringes (io) gegen einen ortsfesten Teil, z. B. der Lagerung (2o), gedrückt wird. .
DEL63992D 1925-09-05 1925-09-05 Einrichtung zur achsialen Hin- und Herbewegung umlaufender Wellen, insonderheit an Schleifmaschinen, zur Erzielung der Zonenverschiebung Expired DE428360C (de)

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