DE1552771C - Vorrichtung zum Haltern von mit einer Mittelbohrung versehenen Werkstücken zwischen einem Paar von gegenüberliegenden Rollwerkzeugen, wie Rollzahnrädern - Google Patents

Vorrichtung zum Haltern von mit einer Mittelbohrung versehenen Werkstücken zwischen einem Paar von gegenüberliegenden Rollwerkzeugen, wie Rollzahnrädern

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DE1552771C
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Germany
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rolling
lever
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movable
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
John; Wenger Martin; Waynesboro Pa. Leonard (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Landis Machine Co
Original Assignee
Landis Machine Co
Publication date

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Description

1 . 2 .
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung gemeinsamen Schlitten 66 angeordnet; der zur Be-
zum Haltern von auf ihrem zylindrischen Umfang wegung quer zur Maschine in Abhängigkeit von der
zwischen einem Paar von gegenüberliegenden Roll- seitlichen Bewegung des bewegbaren Rollzahnrades
Werkzeugen, beispielsweise Rollzahnrädern, von 24 angeordnet ist.
denen das eine gegen das andere hin und her beweg- 5 Während des Rollvorgangs, wenn das bewegbare bar ist, zu bearbeitenden, mit einer Mittelbohrung Rollzahnrad 24 gegen das Rollzahnrad 22 mit der versehenen Werkstücken, die mit einem drehbaren feststehenden Achse verschoben wird, muß sich die Revolverkopf mit mehreren um ihre Achse dreh- Mitte des Werkstückes W ebenfalls in derselben baren Dornen od. dgl. für die Aufnahme der Werk- Richtung verschieben. Die Verlagerung der Werkstücke versehen ist und die einen Gegendorn be- ίο stückachse ist dabei genau die Hälfte der Versitzt, der mit einem der anderen Dorne axial in lagerung der Achse des bewegbaren Rollzahn-Eingriff gelangt, wenn dieser sich zwischen den rades 24.
Werkzeugen befindet. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung weist eine
Bei bekannten Zahnradrollmaschinen beispiels- obere Stange 84 auf, deren eines Ende mit dem
weise wird das Werkstück von einem Halter ge- 15 bewegbaren Rollzahnrad 24 verbunden ist und die
tragen, der seitlich frei bewegbar war, und während sich somit mit diesem Rollzahnrad 24 bewegt. Eine
des RoHvorgangs seitlich direkt durch die von Verlängerung des entgegengesetzten Endes der
den Rollzahnrädern entwickelten Seitenkräfte ver- Stange 84 ragt frei durch eine Schwenklagerbau-
schoben. Eine solche Anordnung ist jedoch zur Her- gruppe 86 hindurch, die von einem Stützblock 34 für
Stellung von Präzisionszahnrädern nicht geeignet. 20 das Rollzahnrad 22 getragen wird. An der Stange
Die auf diese Weise hergestellten Zahnräder be- 84 in der Nähe eines Endes ist ein Befestigungsblock
nötigen eine korrigierende Nachbearbeitung. 88 einstellbar befestigt, der ein Paar nach unten her-
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die . vorstehende, im Abstand angeordnete Platten 90 und
eingangs erwähnte Vorrichtung so auszugestalten, 92 trägt (F i g. 2). Mit geringem Freiraum zwischen
daß das Werkstück eine Lage genau mitten zwischen 25 den Platten 90 und 92 ist eine Rolle 94 aufge-
den Rollwerkzeugen einnimmt und diese Lage auch nommen, die von dem oberen Ende eines Hebels 96
dann beibehält, wenn während des Arbeitsganges getragen wird, dessen unteres Ende an einer
das eine Rollwerkzeug ständig gegen das andere ver- Schwenkwelle 98 verstiftet ist, die drehbar an einer
schoben wird. Platte 99 getragen ist, die von dem Stützblock 34 des
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch 30 Rollzahnrades 22 getragen wird. An dem Ende der
einen gemeinsamen Schlitten für den Revolverkopf Welle 98, das dem Hebel 96 abgewandt ist, ist ein
und den Gegendorn und durch eine Verbindungs- zweiter, kürzerer Hebel 100 parallel zu dem Hebe!
anordnung zwischen dem bewegbaren Rollwerkzeug 96 verstiftet. An seinem oberen Ende trägt der
und dem Schlitten zum gemeinsamen Verschieben Hebel 100 eine Rolle 102, die zwischen einem Paar
des Schlittens mit dem bewegbaren Rollwerkzeug. 35 gegenüberliegender Platten 104 und 106 angeordnet
Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus ist, die von einem Befestigungsblock 108 getragen
der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der werden, der einstellbar an einem Ende einer unteren
Zeichnung. Darin zeigt Bewegungsübertragungsstange 110 befestigt ist, deren
F i g. 1 eine Vorderansicht einer Vorrichtung ge- entgegengesetztes Ende an einem von dem Schlitten
maß der Erfindung, wobei einige Teile der Deutlich- 40 66 getragenen Anschlußstück 112 befestigt ist.
keit wegen entfernt wurden, Der Abstand zwischen der Achse der Welle 98
Fig. 2 einen vergrößerten vertikalen Teilquer- und der Achse der Rolle 102 ist genau der halbe
schnitt durch die Vorrichtung während eines Roll- Abstand zwischen der Achse der Welle 98 und der
Vorgangs, wobei der Revolverkopf und andere mit Achse der Rolle 94. Somit wird jegliche Verlagerung
ihm verbundene Teile zum Zweck der Darstellung 45 des Rollzahnrades 24 und der oberen Stange 84 von
entfernt wurden, und einer Verlagerung der unteren Stange 110 und des
Fig. 3 einen vergrößerten vertikalen Teillängs- Revolverkopfes 60 in derselben Richtung begleitet,
schnitt durch die Vorrichtung. wobei die Verlagerung des Revolverkopfes genau die
Gemäß der Zeichnung werden alle Elemente der Hälfte der Verlagerung der Rolle 24 ist.
Vorrichtung von einem Maschinenbett 20 getragen. 5° Eine nachgiebige Verbindung ist in der Ver-Ein Werkstück W wird gleichzeitig von einem Paar bindungsanordnung vorgesehen, um eine Überlastung gegenüberliegender gleicher Rollwerkzeuge, z. B. des Werkstückes zu verhindern, wenn eine ungenaue Rollzahnräder 22 und 24, bearbeitet, die sich in Berührung zwischen dem Werkstück und den RoIlderselben Richtung drehen. Die Achse des Rollzahn- zahnrädern 22 oder 24 erfolgt. Zu diesem Zweck rades 22 steht fest, und die Achse des gegenüber- 55 sind die Platten 104 und 106 nachgiebig an dem Beliegenden Rollzahnrades 24 ist seitlich zwischen der festigungsblock 108 durch eine Kopfschraube 120 gezeigten Rollstellung und einer zurückgezogenen befestigt, die sich durch die Platte 106, den Bestellung verschiebbar, um die Zustellung bei der festigungsblock 108 und die Platte 104 hindurch erBearbeitung sowie das Entfernen des fertiggestellten streckt. Eine Feder 122 wird zwischen der Außen-Werkstückes und das Anordnen des nächsten zu 60 fläche der Platte 104 und Muttern 124 zusammenrollenden Werkstückes zu ermöglichen. gepreßt, die auf das hervorstehende Ende der
Die Vorrichtung weist einen drehbaren Revolver- Schraube 120 aufgeschraubt sind. Wenn sich somit kopf 60 mit mehreren um ihre Achse drehbaren die obere Stange 84 gemäß Fig. 2 nach rechts be-Dorncn 146 für die Aufnahme der Werkstücke und wegt und die Bewegung der unteren Stange 110 vereinen Gegendorn 64 auf, der mit einem der anderen 65 hindert wird, wird sich die Platte 106 von dem Be-Dorne axial in Eingriff gelangt, wenn dieser sich festigungsblock 108 fortbewegen und somit eine zwischen den Rollwerkzeugen befindet. Der Re- relative Bewegung zwischen den beiden Stangen 84 volverkopf 60 und der Gegendorn 64 sind auf einem und 110 ermöglichen. Wenn die Stange 84 nach
links bewegt wird, während eine ähnliche Bewegung der Stange 110 verhindert wird, wird sich die Platte 104 auf ähnliche Weise von dem Befestigungsblock 108 fort verschieben, um die notwendige Relativbewegung zwischen den Stangen zu ermöglichen. Es wird bemerkt werden, daß beim normalen Betrieb beide Platten 106 und 104 fest gegen die benachbarten Flächen des Befestigungsblockes 108 gehalten werden, und unter allen Umständen wird eine der Platten so festgehalten. Diese Anordnung ermöglicht es, daß der notwendige Sicherheitsfaktor in der Anordnung vorgesehen wird, ohne gleichzeitig irgendeine unerwünschte Lockerheit zuzulassen, die die notwendige Genauigkeit der Bewegung der Teile verhindern würde. Die Verbindungsanordnung wird anfänglich so eingestellt, daß das Werkstück im wesentlichen gleichzeitig von den gegenüberliegenden Rollzahnrädern berührt wird. Durch die Wirkung der Verbindungsanordnung, die aus den Teilen 84,96, 100 und 110 usw. besteht, werden der Revolverkopf 60 und der Gegendorn 64 gemeinsam um einen Betrag nach links verschoben, der der halben Verlagerung des Rollzahnrades 24 gleich ist, und -die Achse des Werkstückes wird ständig mittig zwischen den Achsen der Rollzahnräder 22 und 24 gehalten.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Haltern von auf ihrem zylindrischen Umfang zwischen einem Paar von gegenüberliegenden Rollwerkzeugen, beispielsweise Rollzahnrädern, von denen das eine gegen das andere hin und her bewegbar ist, zu bearbeitenden, mit einer Mittelbohrung versehenen Werkstücken, die mit einem- drehbaren Revolverkopf mit mehreren um ihre Achse drehbaren Dornen od. dgl. für die Aufnahme der Werkstücke versehen ist und die einen Gegendorn besitzt, der mit einem der anderen Dorne axial in Eingriff gelangt, wenn dieser sich zwischen den Werkzeugen befindet, gekennzeichnet durch einen gemeinsamen Schlitten (66) für den Revolverkopf (60) und den Gegendorn (64) und durch eine Verbindungsanordnung (84, 96, 100,110) zwischen dem bewegbaren Rollwerkzeug (24) und dem Schlitten (66) zum gemeinsamen Verschieben des Schlittens mit dem bewegbaren Rollwerkzeug.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsanordnung einen Hebel (96,100) aufweist, der an der Vorrichtung angelenkt und mit dem bewegbaren Rollwerkzeug (24) und dem Schlitten (66) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Hebel (96) und dem bewegbaren Rollwerkzeug (24) an dem der Anlenkstelle des Hebels abgewandten Ende desselben und die Verbindung zwischen dem Hebel (100) und dem Schlitten (66) in der Mitte zwischen der Anlenkstelle des Hebels und der Verbindungsstelle zwischen dem Hebel und dem bewegbaren Rollwerkzeug hergestellt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Hebel (100) und dem Schlitten (66) ein nachgiebiges Element enthält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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