DE428355C - Unmittelbar auf die zu bearbeitende Flaeche aufzusetzende Handschleifvorrichtung - Google Patents

Unmittelbar auf die zu bearbeitende Flaeche aufzusetzende Handschleifvorrichtung

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DE428355C
DE428355C DESCH74965D DESC074965D DE428355C DE 428355 C DE428355 C DE 428355C DE SCH74965 D DESCH74965 D DE SCH74965D DE SC074965 D DESC074965 D DE SC074965D DE 428355 C DE428355 C DE 428355C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B23/00Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor
    • B24B23/04Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor with oscillating grinding tools; Accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Unmittelbar auf die zu bearbeitende Fläche aufzusetzende Handschleifvorrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf eine unmittelbar auf die zu bearbeitende Fläche aufzusetzende Han.dschleifvorrichtung mit gegenläufig von einer biegsamen Welle aus hin und her bewegten Schleif- oder Polierwerkzeugen, und die Eigenart der Erfindung liegt- darin, claß die Drehbewegung der Welle durch eine an die biegsame Welle angeschlossene Steuerwalze unmittelbar in die hin und her gehende Bewegung der Werkzeuge umgewandelt wird.
  • Man hat zwar bereits vorgeschlagen, bei solchen Handschleifv orrichtungen den Hin-und Hergang der Werkzeuge durch Antrieb von einer biegsamen Welle aus zu bewerkstel- Ligen, aber dabei außer acht gelassen, daß ein äußerst feines gefühlsmäßiges Arbeiten, wie es beispielsweise zum Schleifen ganz dünner Schichten notwendig ist, nur dann möglich ist, wenn das von einer Hand mühelos umfaßbare Werkzeug durch tunlichste Verr ingerung der Massen sehr leicht gehalten ist. Bei einem älteren Vorschlage dieser Art ist nämlich ein verhältnismäßig schweres Rädergetriebe eingeschaltet, «-elches durch ein Antriebs- und Steuergestänge auf in Geradführungen hin und her bewegbare Platten einwirkt, die ihrerseits die Schleifwerkzeuge tragen.
  • Es ist übrigens auch schon vorgeschlagen «-orden, Druckluft als Antriebsmittel zu benutzen. Hierbei fielen die Konstruktionen wegen der erforderlichen Kolben, Hebelgestänge, Ventile usw. noch schwerer aus.
  • Demgegenüber wird dadurch, daß eine an die biegsame Welle angeschlossene Steuerwalze unmittelbar die Schleif- oder Polierwerkzeuge in Hin- und Hergang versetzt, in sehr erheblicher Weise an -Masse und Gewicht gespart und dadurch auch ein sehr handliches Gesamtwerkzeug geschaffen, welches bequem von einer Hand erfaßt werden kann.
  • Eine besonders sichere Führung -wird im Sinne der Erfindung dadurch für die Schleif-oder Polierwerkzeuge erhalten, daß die Steuerwalze mit in Abwicklung rhombusähnlichen Steuerbahnen aus schraubenlinienförmigen Seiten in Versetzung um i8o° versehen ist, an denen je zwei innere Anschläge einer in dem rohrförmigen Gestell gleitenden Buchse zur Erzielung der gegenläufigen Bewegung der mittels Bolzens angeschlossenen Werkzeuge anliegen.
  • Durch die Verwendung von zwei gegenläufig sich bewegenden Schleifwerkzeugen wird. wie bekannt, der Schub nicht auf das Handstück, sondern nur auf die Antriebs-oder Lagerteile der Schleifwerkzeuge ausgeübt, man könnte aber auch, wenn auch nicht ebenso vorteilhaft, die Erfindung bei Anwendung nur eines Schleifwerkzeuges benutzen. Ebenso könnte man mehr als zwei Schleifwerkzeuge anwenden.
  • Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist die mit möglichst hoher Drehzahl umlaufende, von der biegsamen Welle b unmittelbar - angetriebene Steuerwalze mit a bezeichnet. Sie läuft in dem rohrförmigen Gestell e, das gleichzeitig als Handgriff dient, auf zwei Kugellagern c und besitzt auf ihrer Mantelfläche um iSo° versetzt die beiden rhombischen Steuerbahnen g. Die äußeren Flanken jeder dieser beiden Steuerbahnen schieben beim Umlauf der Steuerwalze a je eine in dem Gestell e geführte Buchse d und d' mittels je zweier in diese innen eingesetzter Stifte oder Anschläge f l, f 2 bzw. f`, f 4 zwangläufig um eine Wegstrecke x hin und her.
  • Die Buchsen d und d' tragen auf der Unterseite je einen radialen Bolzen Ir, deren jeder durch einen Schlitz in bzw. na' in dem Gestell e nach außen geführt ist. Diese Bolzen nehmen Teller o. dgl. i und i' auf, welche ihrerseits wiederum die Schleifplatten h oder sonstige Werkzeuge tragen.
  • Beim Umlauf der Steuerwalze a bewegen :ich die Platten stets in entgegengesetzter Richtung, so daß der Schub, welcher durch die Reibung auf der zu bearbeitenden Fläche entsteht, nicht auf die Hand übertragen, sondern von der Steuerwalze a aufgenommen wird, diese, beispielsweise mit 3000 Umdrehungen in der Minute laufend, bewirkt hierbei eine sehr wirksame Schleifbewegung der Schleifwerkzeuge neben und außer der Arbeitsvorschubbewegung der ganzen Schleifeinrichtung durch die Hand des Arbeiters.
  • Man könnte natürlich auch andere die hin und her gehende Bewegung herbeiführende Getriebe anwenden, sofern nur darauf geachtet wird, daß die Masse klein und die Gesamteinrichtung handlich bleibt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspp,ÜCIIE: i. Unmittelbar auf die zu bearbeitende Fläche aufzusetzende Handschleifvorrichtung mit gegenläufig von einer biegsames. Welle aus hin und her bewegten Schleif-oder Polierwerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung der Welle durch eine an die biegsame Welle angeschlossene Steuerwalze unmittelbar in die hin und her gehende Bewegung der Schleif- oder Polierwerkzeuge umgewandelt wird, zu dem Zwecke, durch tunlichste Kleinhaltung der Masse ein gefühlsmäßiges Arbeiten zu ermöglichen. Handschleifvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerwalze (a) mit in Abwicklung rhombusähnlichen Steuerbahnen aus schraubenlinienförmigen Seiten in Versetzung um i8o° versehen ist, an denen je zwei innere Anschläge (f', f2 und f3, fl) einer in dem rohrförmigen Gestell gleitenden Buchse (d) zur Erzielung der gegenläufigen Bewegung der mittels Bolzens (k) angeschlossenen Werkzeuge (i., k) anliegen.
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