DE42830C - Schaftwalkmaschine - Google Patents

Schaftwalkmaschine

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DE42830C
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Germany
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shaft
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/003Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks specially adapted for forming upper blanks or leggings by stretching

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  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
FRITZ MESSNER in BRESLAU. Schaftwalkmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. September 1887 ab.
Die in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Schaftwalkmaschine unterscheidet sich dadurch von anderen derartigen Maschinen, dafs das gewalkte Leder nach Entfernung des Blockes aus der Maschine zum Trocknen auf diesem belassen wird und die letztere zu weiterer Arbeit benutzt werden kann. Bei den bisherigen Verfahren mufste das Leder, nachdem es gewalkt und aus der Maschine genommen war, zum Trocknen auf einen besonderen Block gespannt und die Schaftecken nochmals mit der gewöhnlichen Schuhmacherzange ausgezogen werden, weil das noch feuchte Leder zurückwich.
An dem Gestell A der Maschine ist der Zangentheil B fest angebracht, der andere C durch eine in dem Bügel D geführte Schraube E mit Knebel beweglich und unten durch eine Leiste F2 geführt. Am oberen Theil des Gestelles ist ein Bügel A1 angeordnet, durch welchen eine durch Handrad ' oder Kurbel H bewegliche Spindel S geführt ist. Zwischen die Zange B C wird der Block α eingesetzt, auf welchem das Leder durch einen kräftigen, der Form des Blockes angepafsten Bügel b, welcher durch an beiden Schenkelenden angebrachte Schrauben c angezogen werden kann, festgehalten wird. Dieser Bügel b hat wesentlich den Zweck, das Leder genau in der Mitte auf dem Block zu erhalten und gegen seitliche Verschiebung auf demselben zu sichern. Am unteren Ende der Spindel S ist eine Druckplatte befestigt, welche in einer Aussparung des Blockkopfes gleiten kann. Dies ist beim Walken von Leder verschiedener Dicke von Vortheil, weil die Spindel nicht genau in der Mitte des Blockkopfes aufsitzen wird und anderenfalls einseitige Klemmung eintreten müfste. Auf der Spindel S ist ein Flantsch F angebracht, der mit zwei seitlichen Führungen für die Stangen ^1 der Spannzangen \ versehen ist. Mit ähnlichen Führungen ist der Flantsch F1 am Blockkopf versehen, durch welche die unteren Enden der Zangen gesteckt sind. Diese Spannzangen sind entweder aus zwei oder drei, wie in der beiliegenden Zeichnung, combinirt oder nur mit einem einzigen Maul versehen. Für Schäfte zu Kinderstiefeln wird ein Maul genügen, bei gröfseren die Anwendung mehrerer vortheilhaft sein. Bei diesen ist dann mit dem einen Theil des festen Maules \ ein Bügel ^2, Fig. 2, verbunden, an welchem seitlich durch Schlitze die Stangen der anderen Zangen hindurchgeführt werden, welche durch Flügelschrauben besonders angezogen werden können.
Für das Walken wird nun das Leder auf die innere Seite des Blockes eingelegt und durch den Bügel b angeprefst, sodann an beiden Seiten die Zangen % befestigt und deren Stangen durch die Führungen der Flantschen F1 und F hindurchgesteckt und mittelst oben aufsitzender Flügelmuttern gesondert angezogen. Durch Niederschrauben der Spindel S wird der Block niedergedrückt, dadurch werden die Zangen angezogen und, wenn eine genügende Ausdehnung des Schaftleders stattgefunden hat, durch Stifte s, Fig. 5, die durch den Flantsch .F1 und die in diesen gesicherten Zangenstangen ^, befindlichen Löcher gesteckt werden, gehalten. Durch Hochschrauben von 5 mittelst H wird alsdann der Block mit dem aufgezogenen Leder freigegeben und die Maschine ist für weitere Arbeit bereit.
Als wesentlich bei dieser Maschine wird hervorgehoben, dafs die Backen B und C der Walkzange einen spitzeren Winkel als der Walkblock zeigen. Infolge dessen wird derjenige Theil des Leders, welcher den Spann bildet, zunächst geprefst und ausgezogen und damit die denkbar günstigste Bearbeitung des Leders erreicht.
Es ist durch die Einrichtung die Möglichkeit geboten, beliebig viele Schäfte nach einander zu walken und dieselben auf ihren bezw. Blöcken zum Trocknen zu belassen. Die einfache Combination ermöglicht die Einrichtung jedes gewöhnlichen Handwalkblockes nach dem vorliegenden System.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schaftwalkmaschine, welche es gestattet, die gewalkten Schäfte zum Trocknen auf dem betreffenden Block zu belassen, dadurch, dafs bei Beginn der Arbeit ein Bügel (b) auf dem Blockrand befestigt und bei Beendigung die Zangen mittelst Durchsteckens von Stiften in einen Flantsch (F1) in ihrer Stellung gesichert werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42830D Schaftwalkmaschine Expired - Lifetime DE42830C (de)

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