DE428101C - Verfahren zur Herstellung von Oberleder-Stanzmessern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Oberleder-Stanzmessern

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DE428101C
DE428101C DEH101526D DEH0101526D DE428101C DE 428101 C DE428101 C DE 428101C DE H101526 D DEH101526 D DE H101526D DE H0101526 D DEH0101526 D DE H0101526D DE 428101 C DE428101 C DE 428101C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product
    • B22D19/06Casting in, on, or around objects which form part of the product for manufacturing or repairing tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Oberleder-Stanzmessern. Die heute in der Schuhindustrie zum Ausschneiden von Oberleder verwendeten Stanztnesser bestehen fast durchweg au: gewalztem Profilstahl, (lern durch Warmbehandlung, durch Biegen. Schweißen, Richten usw. die erforderliche Form gegeben wird. Unter den Vollendungsarbeiten erfordert das genaue Anpassen an die gegebene Schablone sehr viel Zeit, desgleichen auch das Scharfschleifen des immerhin ziemlich starken, zum Teil stark verhämmerten Profils.
  • Da diese Messer demnach auf rein handwerksmäßigem Wege hergestellt werden, sind dieselben auch verhältnismäßig teuer, was wieder zur Folge hat, claß nur sehr große Fabriken das viel wirtschaftlichere Zuschneiden mit der Maschine durchführen können, während alle anderen noch von Hand zuschneiden müssen. 17-in Herstellungsverfahren, welches die teure und auch wenig zuverlässige Handarbeit nahezu ganz ausschaltet, dürfte demnach : elir zu begrüßen sein.
  • Vorliegende Erfindung behandelt ein derartiges Herstellungsverfahren für Oberleder-Stanzmesser, welches so weit mechanisiert ist, claß auch die schwierigsten Formen selbst von weniger geübten Arbeitern mit völliger Genauigkeit und in einem Bruchteil der für diese Formen heute aufzuwendenden Zeit hergestellt werden kölinen. Da auch der -Materialverbrauch der denkbar geringste ist, dürften die nach diesem Verfahren hergestellten Stanzniesser auch wesentlich billiger werden und so auch dein kleinen Schuhfabrikanten das maschinelle Zuschneiden erinögliclieli.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die eigentliche Klinge aus Bandstahl besteht und in die erforderliche Form gebogen werden kann, worauf der die Klinge in ihrer Form e -thaltende .Messerrücken durch Angießen in einer Sandform hergestellt wird, wie e: in ähnlicher Reise bereits bei Rasiermessern vorgeschlagen worden ist.
  • Der Herstellungsvorgang wird in der Hauptsache beherrscht durch die Herrichtung der Gießform und ist folgender: Auf einen entsprechend großen, die in Frage kommende Form allseitig etwas überragenden, etwa .4 nun starken Pappendeckel a (Abb. 2) wird die Form b, nach welcher ein Stanzinesser angefertigt werden soll, aufgezeichnet und mit der Säge ausgeschnitten. In den durch den Sägeschnitt entstandenen Zwischenraum (Abb. 2, 3) wird ntuiinehr ein Stahlband d von etwa 15 X 0,75 leim hineingebogen, wodurch das Messer in der genauen Foren für die späteren Maßnahmen festgehalten wird. Diese letztere Arbeit ist zweckmäßig auf einer ebenen Platte vorzunehmen, damit die Schneide: des :Messers genau in eine Ebene zu liegen kommt (Abb. 4.). Auf den aus dein Pappendeckel herausragenden Teil des Stahlbandes wird ein vorläufiger Rücken f aus einem biegsamen Metall aufgesetzt (Abb. 5), welcher als «Modell dient und nach dein Einformen entfernt oder abgehoben wird. Nunmehr kann eingeformt werd: n.
  • Auf die Formplatte e (Abb. 6) wird eine genau ebene Platte g gelegt, deren Stärke h. der gewünschten Messerhöhe entspricht, und der Formkasten ausgestampft. Nach dein Umwenden des letzteren wird die Platte entfernt und an deren Stelle das oben beschriebene, vorbereitete. Messer mit dem Pappendeckel nach unten gelegt (Abb. 7) und die Form fertig ausgestampft. Nach dein Entfernen des Modellrückens und Aufsetzen des Oberkastens ist die Form zum Gießen fertig.
  • Die für die Markierungsstifte und Numniern erforderlichen Ansätze i (Abb. i) können ohne weiteres mit angegossen werden; es braucht dann nur an den Stellen, an Gienen ein solcher Ansatz kommen soll, ein Kern j gestellt werden (Abb. 2 und 5) und, nachdem eingeformt und der Kern entfernt ist, mit dein Messer eine Verbindung )z (Abb. 5 ) nach dein Messerrücken hergestellt werden.
  • Ebenso können bei großen Formen etwa notwendig werdende Verstrebungen gleichzeitig gegossen werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. -\"erfahren zur Herstellung von Oberleder - Stanzmessern, dadurch gekennzeichnet, daß das eigentliche Messer oder die Klinge aus Bandstahl gebogen ist und der Rücken der Klinge durch Aufgießen in einer Sandform hergestellt wird.
  2. 2. Verfahren gemäß Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, claß zur Erzielung einer genau in einer Ebene liegenden Schneide und zur Vermeidung von Spannungen irn Stahlband die in Frage kommende Form mit der Säge aus einer Platte (a) leerausgeschnitten und daß in diesen Sägeschnitt ein Stahlhand (d) hineingebogen wird. 3 Verfahren geinäß Anspruch i und 2, . dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (a) aus Pappendeckel besteht. ..
  3. Verfahren gemäß Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, claß das Modell für den aufzugießenden Messerrücken dadurch gebildet wird, daß auf claStahlhand ein Rücken aus biegsamer «Masse, z. B.
  4. Blei, aufgesetzt wird.
  5. 5. Verfahren gemäß Anspruch i bis -., dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze für die Aufnahme der Markierungsstifte und Nummern durch Kerne an den betreffenden Stellen und nachherigein Verbinden mit dem Messerrücken mit angeformt werden.
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