DE427335C - Kessel-Begrenzungswand - Google Patents

Kessel-Begrenzungswand

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DE427335C
DE427335C DEM85373D DEM0085373D DE427335C DE 427335 C DE427335 C DE 427335C DE M85373 D DEM85373 D DE M85373D DE M0085373 D DEM0085373 D DE M0085373D DE 427335 C DE427335 C DE 427335C
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boiler
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water pipes
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/10Water tubes; Accessories therefor
    • F22B37/20Supporting arrangements, e.g. for securing water-tube sets
    • F22B37/204Supporting arrangements for individual tubes, e.g. for securing tubes to a refractory wall

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Kessel-Begrenzungswand. Die Erfindung betrifft eine Begrenzungswand für Dampfkessel u. dgl., an welcher dicht anliegend Kesselrohre angeordnet sind, die auf ihrer Innenseite der Einwirkung der Hitze unterliegen. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Kesselrohre zwecks ungehinderter Ausdehnbarkeit mit ihren oberen Enden von einem Dampfkasten getragen werden, der seinerseits mittels Stangen an der Decke des Kessels hängt, und mit ihren unteren Enden in einen Kasten münden, der in einer Ausnehmung der Wand frei nach unten beweglich ist. Andere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und den Ansprüchen.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch eine der Kesselwände, und Abb. z ist eine Innenansicht derselben bei teilweisem Schnitt nach 2-2 der Abb. i ; Abb. 3 ist ein der Abb. i gleicher Schnitt durch eine andere Stelle der `'Tand, und Abb. .I und 5 sind vergrößerte Einzelheiten der Abb. i ; Abb.6 veranschaulicht in größerem Maßstab eine Abänderung der Abb. 3.
  • Bei den dargestellten Ausführungsformen wird der ganze Kesselaufbau von seitlichen Pfeilern i getragen, auf deren oberen Enden die Ouerträger 2 ruhen. In dem oberen Teil des Kessels befinden sich in üblicher Weise die Kesselrohre 3 sowie die Überhitzerrohre 4.. Diese sind von einem Kasten 5, 6 aus Metall umschlossen, der von den Pfeilern getragen wird und mit Ziegeln, Schamottesteinen oder sonstigem feuerfesten Stoff 7 ausgefüttert ist. Unter den Rohren befindet sich eingeschlossen von den Seiten- und Stirnwänden des Kessels der Raum ä, der die Verbrennungskammer bildet. Dicht an den Wänden dieser Kammer sind die Wasserrohre angeordnet, deren Längsflansche io sich derart überlappen, daß sie den Zwischenraum zwischen den Rohren abschließen. Dieser mittlere Teil der eigentlichen Kesselwand besteht aus Blechplatten ioa, die mit Isolierplatten i i und Schamottesteinen i2 bekleidet sind, gegen welch letztere die Rohre 9 liegen. Diese Rohre münden oben in einen Dampfkasten 13, der in Abständen von Bügeln 14 getragen wird, die an Stangen 15 angelenkt sind und mittels dieser sowie [)-Eisen 34 an den Querträgern 2 der Kesseldecke aufgehängt sind. An- ihren unteren Enden münden die Rohre 9 in einen Schlammkasten 16.
  • An der Stelle der Wand, an der sich die Feuertür 17 befindet, ist ein Querkasten i8 angeordnet, der durch Rohre i g mit dein Schlammkasten 16 verbunden ist.
  • Der Querkasten i8 ist in einer Kammer zi im unteren Teil der Wand angeordnet, die groß genug ist, um eine gewisse senkrechte Bewegung des Kastens 18 zuzulassen. Der untere Teil der Wand unterhalb der Tür ist finit einer Platte 22 versehen, hinter der ein Gußstück 23 angeordnet ist, das, wie dargestellt, mit Rippen gegen die Platte 22 anliegt, so daß Kanäle gebildet «-erden, vor denen die Platte 22 durchlocht ist. Die Luft wird durch ein Rohr 2q. zugeführt, strömt durch die Kanäle des Gußstücks und von hier durch die Platte 22 in die Verbrennungskammer. Der Schlammkasten 16 liegt hinter der Platte z2 in einer Ausnehmung der Wand, innerhalb welcher er sich in senkrechter Richtung frei bewegen kann. Die Bodenwand 25 sowie ihre Verkleidung 26 ruhen auf den Fundamenten des ganzen Baues und tragen die Platte 22, das Gußstück 23 sowie den unteren Teil 2o der Wand mit der Kammer 21. Diese Teile wiederum tragen den mittleren Teil der Wand, der aus den Außenplatten ioa und der Verkleidung i i und 12 besteht.
  • Der Kasten 13 ist von einem Metallmantel umschlossen, der in Abb. 5 für sich dargestellt ist. Er besteht aus den Seitenplatten 27 und 28 sowie einer Decke 29, auf der der obere Teil der Wand ruht. Der Boden des Mantels ist mit plastischem Stoff-3ö ausgefüllt, der zwischen den Ziegeln 31, 32 und 33 eingeschlossen ist. Die Ziegel 33 werden von dem oberen Ende der mittleren Wand i i; 12 getragen. Der so gebildete Boden des Mantels kann sich zwischen den Seiten desselben aufwärts bewegen, wenn rlie ihn tragende Wand unter der Wirkung der hohen Temperatur sich ausdehnt. Auf diese Weise wird der mittlere Wandteil, wenn er der Hitze der Gase ausgesetzt ist, sich nach oben ausdehnen, da er fest auf seinem Fundament ruht, und diese Ausdehnung wird innerhalb des Mantels aufgenommen, der die obere Querkammer für die Rohre 9 umgibt. Der mittlere Teil der Seitenwand ist an den Haupttragpfeilern i nicht befestigt. Der obere Teii der Wand ruht auf einem Querträger 35, der auf den Innenseiten der Pfeiler i getragen wird. Der obere Wandabschnitt steht praktisch fest, wenngleich er sich auch etwas ausdehnen wird. Die größte Hitze wird aber auf den unteren Wandteil ausgeübt, und die Ausdehnung wird daher hier am größten sein. Wie aus Abb.:I ersichtlich; besteht die den Querkasten 18 umgebende Kammer 2i aus einem an der Außenseite offenen Gußkörper, dessen Platte 36 an der Innenseite durch die Isolierwand 2o geschützt ist. Die Kammer oder Ausnehmung für den unteren Schlammkasten 16 wird von der Platte 22, dem Bodenteil des Gußstücks 23, einer Deckenplatte 37, die die feuerfeste Auskleidung der Tür 17 trägt, sowie einem T-Träger 38 gebildet, der an dem Luftgekühlten Rahmen 39 der Tür vorgesehen ist.
  • Bei der Abänderung nach Abb.6 ist die Bauart durch Anwendung eines Gußkörpers d0, der für den Lufteinlaß durchlocht ist, unter Weglassung der Platte 22 der Abb. ,I vereinfacht worden. Das Gehäuse kann an der Außenseite durch eine Platte 41 geschlossen und die Luft kann durch ein Rohr .42 zugeführt werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCiLE: i. Kessel-Begrenzungswand mit dicht neben dieser Wand angeordneten und auf ihrer Innenseite der Einwirkung der Hitze ausgesetzten Wasserrohren, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserrohre mit ihren oberen Enden von einem Dampfkasten (13) getragen werden, der seinerseits mittels Stangen (i5) an der Decke hängt, und mit ihren unteren Enden in einen Kasten (16) münden, der in einer Ausnehmung der Wand -frei nach unten beweglich ist. -
  2. 2. Kessel-Begr enzungswand - nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Feuertür (17) liegenden Wasserrohre in einen Querkasten (18) münden, der in einer Kammer (21) der Wand frei beweglich ist und durch Rohre (i9) -mit dem Kasten (16) verbunden ist.
  3. 3. Kessel-Begrenzungswand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampfkasten (13) von Bügeln oder Bändern (14) umfaßt wird, die an den Stangen (15) angelenkt sind und eine geringe Längsbewegung zwischen- dein Dampfkasten (13) und dem festen Teil des Kessels zulässen.
DEM85373D 1923-12-04 1924-06-19 Kessel-Begrenzungswand Expired DE427335C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US427335XA 1923-12-04 1923-12-04

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DE427335C true DE427335C (de) 1926-03-29

Family

ID=21923469

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM85373D Expired DE427335C (de) 1923-12-04 1924-06-19 Kessel-Begrenzungswand

Country Status (1)

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DE (1) DE427335C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1075782B (de) * 1960-02-18 L. & C. Steinmüller G.m.b.H., Gummersbach (RhId.) Aufhängung von Kesselwänden mit Hilfe von Ankern oder Rohren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1075782B (de) * 1960-02-18 L. & C. Steinmüller G.m.b.H., Gummersbach (RhId.) Aufhängung von Kesselwänden mit Hilfe von Ankern oder Rohren

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