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Petroleumbrenner für Leucht-, Heiz- und Kochzwecke. Gegenstand der
Erfindung ist eine Einrichtung an Fetroleurnbrennern und -lampen für Leucht-, Koch-
und Heizzwecke, und zwar sowohl an Flach- als auch an Rundbrennern. Ein Haupterfordernis
für ein gutes und zuverlässiges Brennen ist, daß bei Rundbrennern das äußere Dochthülsenrohr
und die Brennerkappe konzentrisch zum inneren Dochthülsenrohr stehen und daß bei
Flachbrennern der Ausschnitt der Brennkappe genau parallel zur Dochthülse steht.
Da die Herstellung von Petroleumbrennern und -lampen keine Präzisionsarbeit ist,
werden diese Erfordernisse nur selten erreicht, obwohl bei der Herstellung nach
dem Zusammenstellen der einzelnen Teile mittels besonderer Werkzeuge ein ge-,naues
Ausrichten dieser Teile erfolgt. Wenn aber diese genaue Einstellung, die für ein
gutes Brennen erforderlich ist, auch bei der Herstellung und Zusammenstellung der
Lampen und Brenner erreicht wurde, ist doch bei den bisher bekannten Ausführungen
keine Gewähr dafür gegeben, daß diese richtige Einstellung dauernd bestehen bleibt.
Die äußeren und inneren Teile der Brenner sind bekanntlich voneinander lösbar, um
das notwendige Auswechseln des Dochtes und das Reinigen des Brenners vornehmen zu
können. Bei den bisherigen Ausführungsformen ging man von dem Grundsatz aus, dem
Gebrauch-er, der auch das Auseinandernehmen und Wiederzusammensetzen bewirken muß,
diese Arbeit so leicht wie möglich zu machen. Zu diesem Zweck werden Verbindungsmittel
zwischen den äußeren und inneren Teilen der Brenner vorgesehen, die in regelmäßiger
Stellung zueinander
stehen, so daß ein Zusammensetzen der Teile
in beliebiger Stellung zueinander erfolgen kann. Auf diese Weise kommen die äußeren
und -inneren Brennerteile nur selten in die ausgerichtete Stellung, und die Brenner
arbeiten schlecht.
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Diesem übelstand soll mit dem Gegenstand der Erfindung abgeholfen
werden. Zu diesem Zweck werden die Verbindungsteile zwischen der Brennerkappe und
dem Dochthülsenrohr so angeordnet, daß diese nur in einer ganz bestimmten Stellung
zueinander zusammengesetzt werden können. Die ungleichmäßige Anordnung der Verbindungsteile,
die bajonettschlußartig oder als Schraubverschlüsse ausgebildet werden können, erfolgt
erfindungsgemäß in der -#Meise, daß sie ungleichmäßig zuteinander stehen, oder aber,
daß sie bei gleichmäßiger Stellung verschieden groß bemessen werden. Es ist auch
möglich, die ungleichmäßige Stellung zueinander und die verschiedene Größe der Verbindungsteile
gleichzeitig anzuwenden.
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Auf diese Weise wird der angegebene Zweck voll und ganz erreicht,
denn die Brennerteile können stets nur in ein und derselben, vorher genau ausgerichteten
Stellung zueinander zusammengesetzt werden.
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In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele von Brennern gemäß
der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch einen Brenner;
Abb. 2 einen Querschnitt dazu. Bei dieser Ausführungsart sind drei gegeneinander
ungleichmäßig versetzte, bajonettschlußartig wirkende Teile als Verbindungsglieder
benutzt; Abb. 3 -einen Querschnitt durch eine zweite Ausführungsform; Abb.
4 eine dritte Ausführungsform der Verbindungsteile in Anwendung bei einem Plachbrenner.
I-Ber sind die Verbindungsteile gleichmäßig versetzt, aber in der Größe verschieden
bemessen. Bei der Ausführungsform nach Abb. i und -> muß, wie oben angegeben, die
Brennerkappe i des Rundbrenners zu dem Dochtrohr 2 genau konzentrisch stehen. Zu
diesem Zweck sind an der Brennerkappe i drei bajonettschlußartig wirkende, hakenförmige
Stifte 4 angeordnet, die in ungleichem Ab-
stand zueinander stehen und in
entsprechende Schlitze 5 am Unterteil 6 des Brenners eingreifen. Durch
diese ungleiche Stellung der Haken und der Schlitze kann die Brennerkappe jeweils
nur in einer ganz bestimmten Stellung auf den Unterteil aufgesetzt werden.
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Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 sind als Verbindungsglieder
Schrauben 7 und Schlitze 8 benutzt, die ebenfalls bajonettschlußartig
wirken. Bei dieser Ausführungsform sind die Schrauben verschieden groß bemessen,
stehen aber in gleichem Abstand voneinander. Auch hier wird der Zweck der Beibehaltung
der genauen Einstellung vollkommen erreicht, da die größere Schraube nur in den
zugehörigen Schlitz paßt.
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Bei der Ausführungsforrn nach Abb. 4 ist ein Flachbrenner dargestellt,
dessen Schlitz 9
in der Brennerkappe io genau parallel zum Dochtrohr ii stehen
muß. lEer wird die Verbindung zwischen beiden Teilen durch Schrauben bewirkt, die
in gleichem Abstand stehen, ab-er ebenfalls verschieden stark sind. Die dazugehörigen
Löcher müssen ebenfalls passende Abmessungen haben, so daß auch in diesem Fall stets
nur eine Zusammensetzungsmöglichkeit hesteht.