DE548451C - Einrichtung zum Schutze von Zuendflammen o. dgl. gegen Verloeschen - Google Patents
Einrichtung zum Schutze von Zuendflammen o. dgl. gegen VerloeschenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q9/00—Pilot flame igniters
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Description
- Einrichtung zum Schutze von Zündflammen o. dgl. gegen Verlöschen Mit Brenngas zu speisende Heiz- und Kochgeräte sind vielfach mit Zündflammen versehen, welche das bei Inbetriebsetzung dem Brenner entströmende Gas entzünden sollen. Es erscheint vorteilhaft, solche Zündflammen auch bei Rechauds anzuordnen, um bei einem unbeabsichtigten Verlöschen der Brennerflammen eine neuerliche Entzündung herbeizuführen und Unglücksfälle zu vermeiden. Da solche Zündflammen ihren Zweck nur dann erfüllen, wenn sie verläßlich brennen, wurde bereits vorgeschlagen, das Zündrohr durch die Bodenplatte eines Hohlkegels hindurchzuführen, der die Düse und den größten Teil der Flamme umgibt und mit Luftzuführungsöffnungen versehen ist. Hierdurch sollte die Verbrennungsluft vorgewärmt und infolge restloser Verbrennung eine längere Zündflamme erzielt werden. Da aber solche Zündflammen eben eines Schutzes gegen Verlöschen bedürfen, kann eine solche Verstärkung der Flamme einem gleichfalls verstärkten Windstoß nicht standhalten. Da die stirnseitige Öffnung des Hohlkegels naturgemäß größer gehalten wird als die gesamte Fläche der Luftzuführungsöffnungen, besteht dennoch die Gefahr eines Zurückdrückens der Flamme gegen die Düse und daher des Verlöschens. Einseitig geschlossene Hohlkegel sind anderseits für Zündflammen von Rechauds unverwendbar, weil durch ihre Luftzuführungsöffnungen überfließender Inhalt von Kochgefäßen eindringen würde.
- Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Schutz von Zündflammen u. dgl. gegen Verlöschen, die nur dadurch wirkt, daß sie die gefährlichen äußeren Einflüsse von der Flamme abhält, so daß die Zündflamme nicht stärker gehalten werden braucht, als sie ohne Rücksicht auf die erwähnten Einflüsse bemessen sein würde.
- Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, daß koaxial zum Brennstoffzuführungsrohr zwei oder mehrere Trichter mit breitem Zwischenraum so weit ineinandergeschachtelt sind, daß die Rohrmündung und der anschließende Teil der Flamme vor der unmittelbaren.Wirkung von Windstößen und überlaufendem Gefäßinhalt bewahrt sind.
- Es sei bemerkt, daß ineinandergeschachtelte Trichter, die tief ineinandergreifen und enge Ringspalten bilden, als wesentlicher Bestandteil von Gasbrennern für große Heizwirkung bekannt sind. Solchen Einrichtungen gegenüber ist beim Flammenschutz gemäß der Erfindung entsprechend dem völlig verschiedenen Zweck eine ganz offene Anordnung der Trichter vorgesehen.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Abb. z je zur Hälfte in Ansicht bzw. Schnitt dargestellt. Abb.2 zeigt eine Stirnansicht.
- Das Brennstoffzuführungsrohr r der Zündflamme 2 ragt mit seiner Mündung zentrisch in eine Hülse 3, die von einer Schelle q. gehalten wird und einen Trichter 5 bildet. Parallele, an der Hülse 3 befestigte Stäbe6 tragen zwei weitere Trichter 5', 5". Der Trichter 5 ragt in den Trichter 5' und dieser in den Trichter 5", so daß außer der Rohrmündung auch ein größerer Teil der Flamme abgedeckt ist. Diese kann durch die Trichteröffnungen frei hindurchtreten.
- Gegen Zugluft oder Windstöße ist die Flamme auf diese Weise verläßlich gegen Verlöschen geschützt, da die Trichter abschirmend wirken. Die Zwischenräume ermöglichen anderseits den Zutritt der erforderlichen Verbrennungsluft. Beim überlaufen des Inhaltes von Kochgeschirren ist die Flamme gleichfalls gesichert, da die Flüssigkeit an den Umflächen der Trichter abläuft und höchstens in unschädlichem Maße zur Flamme gelangen kann. Zahlreiche Versuche haben die Brauchbarkeit der Einrichtung erwiesen. Wenn auch durch äußere Einflüsse eine Verkürzung der Flamme eintritt, so wächst diese sofort wieder vor, so daß sie bei ungestörter Brennstoffzuleitung dauernd wirksam bleibt. Ein Verlöschen durch den Rückschlag bei Entzündung der Brennerflammen kommt nicht in Betracht, da stirnseitig eindringendes Gas größtenteils schon innerhalb des Trichters 5" in dem konischen Ringraum nach außen geleitet wird.
- Die Trichter können naturgemäß auch durchwegs gleichartig ausgebildet und in anderer Art miteinander verbunden sein. Ihre Anzahl hängt auch von der Länge der Zündflammen ab. Die Einrichtung kann bei allen mit Gas betriebenen Koch- und Heizgeräten sowie überall dort Anwendung finden, wo eine lange schmale Flamme gegen äußere Einflüsse zu schützen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Schutze von Zündflammen o. dgl. gegen Verlöschen, gekennzeichnet durch zwei oder mehrere koaxial zum Brennstoffzuführungsrohr mit breitem Zwischenraum so weit ineinandergeschachtelte Trichter, daß die Rohrmündung und ein anschließender Teil der Flamme vor der unmittelbaren Einwirkung von Windstößen und überlaufendem Gefäßinhalt bewahrt sind.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT548451X | 1930-09-17 |
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|---|---|
| DE548451C true DE548451C (de) | 1932-04-12 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930548451D Expired DE548451C (de) | 1930-09-17 | 1930-10-10 | Einrichtung zum Schutze von Zuendflammen o. dgl. gegen Verloeschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE548451C (de) |
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1930
- 1930-10-10 DE DE1930548451D patent/DE548451C/de not_active Expired
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