DE42678C - Alarm-Schiefsapparat - Google Patents

Alarm-Schiefsapparat

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Publication number
DE42678C
DE42678C DENDAT42678D DE42678DA DE42678C DE 42678 C DE42678 C DE 42678C DE NDAT42678 D DENDAT42678 D DE NDAT42678D DE 42678D A DE42678D A DE 42678DA DE 42678 C DE42678 C DE 42678C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
barrels
trigger
alarm
clockwork
crook
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42678D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. SCHILLER in Alt-Ruppin
Publication of DE42678C publication Critical patent/DE42678C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M29/00Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus
    • A01M29/16Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus using sound waves
    • A01M29/20Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus using sound waves with generation of periodically explosive reports

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Apparat hat den Zweck, Aecker, Gärten u. dergl. vor Beschädigung durch Wild zu schützen. Dies wird dadurch erreicht, dafs von Zeit zu Zeit selbsttätig Schüsse erfolgen, die das schädliche Wild verscheuchen. Der Apparat giebt z. B. von 2 zu 2 Stunden jedesmal einen Schufs ab, also in einem Zeitraum von -8 Stunden vier Schüsse. Wird also um ι ο Uhr Abends der geladene Apparat, nachdem das Uhrwerk aufgezogen ist,. hingelegt, so wird der erste Schufs bald nach 10 Uhr, der letzte bald nach 4 Uhr erfolgen.
Es können anstatt der vier Läufe auch mehr angebracht werden, wenn die Nothwendigkeit dies erfordert.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Apparat, in Fig. 2 eine Oberansicht, bei welcher die Klappe d, das Deckblech i und die Schlofsdecke ρ weggenommen gedacht sind; letztere ist jedoch in punktirten Linien angedeutet. Fig. 3 ist eine Ansicht gegen die Mündungen der Läufe, Fig. 4 der Auslöseschlüssel und Fig. 5 die Einstellmutter zur genaueren Einstellung des Zeitpunktes, in welchem der erste Schufs erfolgen soll.
In Fig. ι stellt α die Seitenansicht der vier Läufe dar, welche mit Pistons versehen sind. Vier Schildzapfen an den Läufen sind in den Lagern b und c gelagert, so dafs alle Läufe gleichzeitig um den Zapfen c nach oben gedreht werden können, um die Läufe bequem zu laden. Der eine der vorderen Zapfen b b ist mit Gewinde versehen, um das Laufbündel mittelst der Flügelmutter festklemmen zu können.
Hinter jedem der vier Läufe ist ein Hahn h angebracht, welche sä'mmtlich um die gemeinschaftliche Achse ο drehbar und mittelst der Laschen g mit den Schlagfedern f verbunden sind.
Die Schlagfedern f sind aus spiralförmig gerolltem Stahldraht hergestellt. Diese Federn und die Hähne sind in dem Holzstück v, welches mit entsprechenden Schlitzen und Höhlungen versehen ist, angeordnet, und wird dasselbe in den eisernen Schuh k geschoben und mittelst Schrauben mit ihm verbunden. I ist ein Handgriff, d eine Regenkappe, i ein Schutzblech mit Schlitzen für die Hähne j w eine Thür, um mittelst des Schlüssels das Uhrwerk aufziehen zu können.
Das oben hakenförmig gebogene Blechstück \x dient zum Abschlufs des Schlofskastens nach aufsen und zum Feststellen des Deckbleches i. U ist das Uhrwerk, welches durch eine Feder t bewegt wird. Die Feder ist um den Stift n, Fig. 4 und 5, gewunden, welcher ein vierkantiges, mit Gewinde versehenes Hütchen χ trägt, auf welches letztere der Auslöseschlüssel m gesetzt wird.
Es bleibt nun noch zu erklären, in welcher Weise das Spannen der Hähne h bewirkt wird und wie das Abziehen der Abzugshebel \ durch das Uhrwerk U erfolgt. In Fig. 1 zeigt die puuktirte Stellung des Hahnes seine Lage im aufgezogenen Zustande an. In Fig. 2 zeigt die punktirte Linie des Abzugshebels \ an, in welcher Lage sich derselbe befindet, wenn der Hahn durch die Feder/ gegen das Piston geschnellt wird. Die Enden der Abzugshebel ^, welche um die Zapfen q drehbar sind, sind
symmetrisch um die Uhrfederachse η gruppirt, so dafs der Auslöseschlüssel m bei seiner in der Richtung des Pfeiles t, Fig. 2, erfolgenden Drehung vermittelst seines Zapfens r, welcher mit einem kleinen Röllchen versehen ist, in gewissen gleichen Zeiträumen einen Hahn nach dem anderen zur Percussion mit dem Piston bringt. Jeder dieser Abzugshebel \ wird durch eine zwischen den beiden Blechen ρ und e befindliche Spiralfeder gegen den Schenkel des zugehörigen Hahnes gedrückt, so dafs der Hebel \ bei der Rückwärtsbewegung des Hahnes diesen fängt, bis derselbe durch Bewegung des Auslöseschlüssels m und des Abzugshebels % wieder ausgelöst wird.
Sollte beim Aufsetzen des Schlüssels m der Stift r gerade auf einen Abzugshebel treffen, so dreht man das Hütchen x, Fig. 5, umgekehrt wie man die Uhr aufzieht, etwas zurück, bis der Stift in einen der Zwischenräume zwischen den Abzugshebeln hineinpafst. Die Decke i wird durch Schrauben an die Winkel^ des Schuhes k geschraubt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Alarm-Schiefsapparat, welcher in bestimmten Zwischenräumen je einen Schufs abgiebt, bestehend aus dem Kasten k, dem Uhrwerk U und dem Einsatzkörper ν, sowie den neben einander gelagerten Läufen a und dem Schlofs mit den Hähnen hhhh, den zugehörigen Spiralschlagfedern f und den Abzugshebeln %.
2. In Verbindung mit vorstehendem Alarm-Schiefsapparat die Anordnung des Auslöseschlüssels m, welcher durch die auf dem Federstift η befindliche Einstellmutter χ so eingestellt werden kann, dafs zu einer bestimmten Zeit der erste Schufs erfolgt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42678D Alarm-Schiefsapparat Expired - Lifetime DE42678C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE42678C true DE42678C (de)

Family

ID=318058

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT42678D Expired - Lifetime DE42678C (de) Alarm-Schiefsapparat

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE42678C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29703375U1 (de) * 1997-02-25 1997-04-30 Wurz, Gerd, 90574 Roßtal Böller

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29703375U1 (de) * 1997-02-25 1997-04-30 Wurz, Gerd, 90574 Roßtal Böller

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