DE426751C - Vorrichtung zum Zusammenpressen von Kolbenringen - Google Patents

Vorrichtung zum Zusammenpressen von Kolbenringen

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DE426751C
DE426751C DEK93676D DEK0093676D DE426751C DE 426751 C DE426751 C DE 426751C DE K93676 D DEK93676 D DE K93676D DE K0093676 D DEK0093676 D DE K0093676D DE 426751 C DE426751 C DE 426751C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B27/00Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for
    • B25B27/02Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for connecting objects by press fit or detaching same
    • B25B27/12Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for for connecting objects by press fit or detaching same mounting or demounting piston rings

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zusammenpressen von Kolbenringen. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Zusammenpressen von KolbeAringen, welche das Einführen der Kolben in die Zylinder erleichtert und aus einem winkelförmigen Handgriff mit Sperrklinke und 'einem spannbaren federnden Metallband besteht. Vorrichtungen ähnlicherArt sind zwar bereits vorhanden und bestehen gewöhnlich aus einem Metallband, welches durch eine Schließvorrichtung zusammengezogen werden kann-. Diese Schließvorrichtungen ermöglichen aber kein straffes Anziehen, weil sich das Band nach Umlegung der Sperrklinke wieder lockert. Die Verstellbarkeit dieser Vorrichtungen ist eine beschränkte, bei stärkerer Beanspruchung findet schnell ein Verschleiß der verstellbaren Metallbandteile statt. Auch gibt es Spannvorrichtungen, die mittels einer Kette gebildet werden: auch hierbei ist die Verwendung eine beschränkte, die Kette wird leicht beschädigt, auch die Kolbenringe sind bei dieser Vorrichtung gegen Beschädigung nicht geschützt. In neuerer Zeit ist eine Spannvorrichtung bekannt geworden, «-elche aus einem itletallband besteht, welches mit Querschlitzen und an dem einen Ende mit einer der Breite der Schlitze entsprechenden Zunge versehen ist. Die Zunge besitzt eine mit einer Metallöse ausgefütterte Öffnung, durch welche beim Anziehen ein kegelförmiger Stift gesteckt wird. Die Verwendung dieser Vorrichtung ist aber nur für gewöhnliche Kolbendurchmesser möglich, bei ungewöhnlichen Kolbendurchmessern, welche sich beim -Nachschleifen der Zylinder ergeben, würde die Spannfähigkeit des kegeligen Stiftes nicht mehr ausreichen. Auch ist die Haltbarkeit des Metallbandes nur von kurzer Dauer, nach mehrmaligem Gebrauch zeigen die Querschlitze schon starken Verschleiß, und in den Ecken der Schlitze treten Sprünge und Risse auf. Durch die Spannung der Kolbenringe wird der kegelförmige Stift leicht wieder gelockert, und dann ist ein nochmaliges Nachspannen erforderlich. Bei allen Zylindern sind gewöhnlich die Kanten stark gebrochen; da die vorbeschriebene Spannvorrichtung aber nur eine ganz schmale, der Stärke des Metallbandes entsprechende Auflagefläche hat, welche an den Stellen, wo das Band übereinanderliegt, breiter ist, so wird ein ungleichmäßiger Druck von dem Zylinder ausgeübt, wodurch ein Festklemmen des Bandes itn Zylinder verursacht wird, und ein widerstandsloses Einführen in die Zylinder ist dann nicht möglich.
  • Durch die Erfindung sollen diese Übelstände auf einfache Weise abgestellt werden. Dies wird dadurch erreicht, daß das Metallband mit einem an sich bekannten unterbrochenen Wulst versehen ist. Das Metallband wird zwischen dem aufwärts stehenden Schenkel des Handgriffes und der Sperrklinke durchgezogen und nach dem Anziehen durch die Sperrklinke selbsttätig festgeklemmt. Da die Sperrklinke das Metallband festklemmt, ist somit eine Beschädigung des Bandes auf diese Weise verhindert. Die Vorrichtung ist für alle Kolben von gewöhnlichem und ungewöhnlichem Durchmesser zu verwenden. Dadurch fallen alle komplizierten, verstellbaren Teile fort, und die Vorrichtung wird dadurch handlich und dauerhaft.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in seinen Hauptteilen dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i eine Ansicht eines mit der neuen Vorrichtung umspannten Kolbens, Abb. 2 ein Strick Metallband mit 'Wulst, in größerem --Iaßstabe, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i, ebenfalls in größerem Maßstabe, Abb. 4. eine Draufsicht auf die Vorrichtung.
  • Der allgemein bekannte Kolben i mit mehreren Kolbenringen :2 wird in der Kolbenringzone von einem spannbaren federnden Metallband 3 umfaßt. Das Metallband 3 ist an seiner oberen Kante mit einem unterbrochenen Wulst q. und an seinem einen Ende mit einem Ring 5 versehen. An dem anderen Ende des Metallbandes ist ein winkelförmiger Handgriff 9 befestigt, worauf sich, auf einem Befestigungsbolzen 7 drehbar angeordnet, eine Sperrklinke 6 befindet, welche durch eine Verdrehungsfeder 8 in die Sperrlage gedreht wird. Ein zweiter Ring SA ist an dem Befestigungsbolzen 7 mit zwei Schrauben so befestigt, daß der Ring SA um etwa i2o° v erdrehbar ist.
  • Vor dem Einführen des mit mehreren Kolbenringen 2 versehenen Kolbens i wird das Metallband 3 in der Kolbenringzone um den Kolben i gelegt. Durch einen rechtsseitigen Fi-,gerdruck auf die Sperrklinke 6 entsteht zwischen der Sperrklinkennase io und dem auf wärtstehenden Schenkel des Handgriffes 9 ein Spalt, durch welchen das Metallband 3 gezogen wird. Durch Ziehen an den beiden Ringen s und SA werden die Kolbenringe 2 bis auf den Kolbendurchmesser zusammengespannt. Das Metallband 3 wird infolge der besonderen Bauart der Sperrklinkennase io und des aufwärts stehenden Schenkels des Handgriffes 9 durch den Druck der Verdrehungsfeder 8 selbsttätig festgeklemmt, durch die Spannung der Kolbenringe :2 wird die Klemmung noch fester. Die Kolbenringe 2 werden somit in ihrem Durchmesser auf den Kolbendurchmesser zusammengedrückt, und jetzt kann der Kolben leicht in den zugehörigen Zylinder eingeführt werden. Beim Einführen dieser mit der Vorrichtung umspannten Kolben stößt der Wulst q. des Metallbandes 3 auf die Zylinderkante, und die Vorrichtung gleitet gleichmäßig über den Kolben ab, worauf das Metallband 3 durch einen Fingerdruck auf die Sperrklinke 6 gelöst wird.

Claims (1)

  1. PATT,NT-ANsPRUcH: Vorrichtung zum Zusammenpressen von Kolbenringen, welche aus einem spannbaren, federnden, mit unterbrochenem Wulst versehenen Metallband und einem winkelförmigen Handgriff mit selbsttätiger Sperrklinke besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallband (3) an- seinem einen Ende mit einem Ring (5) versehen ist und das andere Bandende an einem winkelförmigen Handgriff (9) befestigt ist, auf dem eine durch eine Verdrehungsfeder (8) in die Sperrlage gedrehte Sperrklinke (6) mit besonderer Klemmnase (io), auf einem Befestigungsbolzen (7) drehbar, angeordnet ist, durch welche (6) das Metallband (3) selbsttätig festgeklemmt wird.
DEK93676D 1925-04-03 1925-04-03 Vorrichtung zum Zusammenpressen von Kolbenringen Expired DE426751C (de)

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