DE42530C - Schieber für Gasmotoren - Google Patents

Schieber für Gasmotoren

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Publication number
DE42530C
DE42530C DENDAT42530D DE42530DA DE42530C DE 42530 C DE42530 C DE 42530C DE NDAT42530 D DENDAT42530 D DE NDAT42530D DE 42530D A DE42530D A DE 42530DA DE 42530 C DE42530 C DE 42530C
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DE
Germany
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channel
slide
cylinder
housing
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42530D
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English (en)
Original Assignee
C. G. SCHANZE in Riesa a. Elbe, Schützenstr. 2
Publication of DE42530C publication Critical patent/DE42530C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L7/00Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements
    • F01L7/02Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves
    • F01L7/021Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves with one rotary valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Erfahrungsgemäß werden bei Gaskraftmaschinen Schieber oder Ventile sehr häufig undicht und ist die Ursache in der verhältnifsmäfsig zu schnellen Bewegung derselben zu suchen. Diese Uebelstände zu beseitigen, sowie Gas und Luft auf das innigste vor Eintritt in den rotirenden Schieber bezw. in die Steuerung D zu mischen, ist Zweck der vorliegenden Erfindung.
Der Schieber D, Fig. 4, wird vermittelst Uebersetzung 1:4 in rotirende Bewegung gesetzt und bewegt durch zwei gleiche, konische Rader den seitwärts am Cylinder A angeordneten Auspuffschieber E, Fig. 2. Diese Anordnung bewirkt, dafs die Schieber zweimal langsamer sich bewegen, als die bis jetzt bekannten Schieber und Ventile, infolge dessen die Abnutzung auf ein Minimum beschränkt wird.
Der Betriebsgang ist folgender: Hat der Kolben im Cylinder seine äufserste Stellung durch Expansion der entzündeten Gase erreicht und ist im Begriff zurückzugehen, so öffnet sich Kanal i im Schieber E auf seine correspondirenden Oeffnungen k kl im Gehäuse F, Fig. 2, so dafs die Verbrennungsrückstände aus dem Cylinder A durch die Gehäuseöffnungen k nach dem Kanal i im Schieber E und aus diesem durch die Gehäuseöffnung k1 nach dem Auspuffrohr entweichen.
Dieser oben beschriebene Vorgang wird sich wiederholen, sobald die Kurbelwelle zwei volle Umdrehungen oder vier Tacte gemacht hat; in dieser Zeit hat Schieber E eine halbe Drehung gemacht und der Kanal i ist wieder in Correspondenz mit den Oeffnungen k kl im Gehäuse F.
Sind nun durch beendeten Rückgang des Kolbens die VerbrennungsrUckstände entwichen und der Kolben im Begriff wieder vorwärts zu gehen, so erfolgt das Ansaugen von Gasgemisch. Kanal h im Schieber bezw. in der Steuerung D öffnet sich auf seine correspondirenden Oeffnungen Z Z1 im Gehäuse B, Fig. 4. Der Gaseinlafs, Fig. 1, wird durch den Winkelhebel c bewirkt, dessen durch Umlauf der beiden Daumen α und b, Fig. 3, erfolgender Aushub das Gasventil d herunterdrückt und dadurch öffnet. Zwischen dem Ventilgehäuse L und dem Schiebergehäuse B, Fig. 1, ist eine Aussparung η an dem Flantsch und vier Bohrungen angeordnet, durch welche Luft in nöthiger Menge dem Gase vor Eintritt in den Schieber D beigemischt wird, und zwar ohne jede besondere Vorrichtung. Das Gasgemisch nimmt also seinen Weg, wie Fig. 1 und 4 zeigt, durch die Gehäuseöffnung Z, den Kanal h und weiter durch die Gehäuseöffnung Z1, passirt den Kanal J und tritt durch die im Centrum des Cylinderdeckels angebrachte Oeffnung H in den Cylinder. Das Ansaugen des Gemisches erfolgt bis zur Beendigung des ganzen Hubes. Ist der Hub vollendet, so sind die Gehäuseöffnungen lll vollständig geschlossen, ebenso Gasventil d.
Bei dem darauf folgendenc Rückgange des Kolbens tritt Comprimirung des Gasgemisches im Cylinder ein. Ist nun der Kolben in die innere Todtpunktstellung gelangt, so erfolgt
die Entzündung des comprimirten Gasgemenges im Cylinder. Der Kolben wird durch die Expansion vorwärts getrieben bis zur äufsersten Todtpunktstellung, worauf der Betriebsvorgang, wie oben beschrieben, sich erneuert.
Der Zündungsvorgang geschieht wie folgt: In dem Schieber bezw. der Steuerung D, Fig. 4, ist seitwärts durch die Bohrung G, die vorn dicht verschraubt ist, ein Zündraum geschaffen, in welchen die Kanäle: g für Gemischeinströmung aus dem Cylinder, f für Entzündung des im Zündraum G befindlichen Gasgemisches an der aufsen brennenden Zündflamme Z und e für Uebertragung des in G entzündeten Gemisches nach Cylinder A münden. Befindet sich der Kolben behufs Comprimirung auf seinem Rückgange, so öffnet sich im ersten Viertel desselben Kanal g im Schieber D auf seine correspondirende Oeffnung gl im Gehäuse B, der Zündraum G füllt sich mit brennbarem Gemisch aus dem Cylinder, alsdann wird Kanal g und Oeffnung g1 geschlossen.
Ganz kurz vor beendeter Comprimirung öffnet sich Kanal f auf seine correspondirende Oeffnung f1; das Gemisch entzündet sich nun an der aufsen brennenden Zündflamme Z.
Beim Eintritt des Kolbens in die innere Todtpunktstellung schliefst Kanal f im Schieber D die mit ihm nach aufsen correspondirende Oeffnung fl im Gehäuse B. Im Moment der erfolgten Schliefsung von/ und/' öffnet sich Kanal e auf seine correspondirende Oeffnung e1; die noch im Zündraum G brennenden Gase übertragen sich nach dem Kanal J zwischen Cylinderdeckel C und dem Gehäuse B, von welchem aus die Weiterzündung nach dem Cylinderinhalt erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schieber bezw. Steuerung für Gasmotoren, welche durch die eigenthümliche Anordnung:
    a) des Kanals i und der Oeffnungen k k1 zur Entfernung der Verbrennungsrückstände,
    b) des Kanals h und der Oeffnungen 111 zum Ansaugen des Gasgemisches und
    c) des Zündraumes G mit den Kanälen gfe und der Oeffnungen g1/1 e1 behufs Entzündung der Ladung im Cylinder,
    und durch Uebersetzung so eingerichtet sind, dafs ihre Bewegung zur Kurbelachse sich verhält wie 1:4.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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