DE93253C - - Google Patents
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B25/00—Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B2700/00—Measures relating to the combustion process without indication of the kind of fuel or with more than one fuel
- F02B2700/03—Two stroke engines
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- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Zweitakt-Gas- oder Petroleummaschine. Dieselbe
ist gekennzeichnet durch ein den Arbeitsraum des Cylinders von der Zündkammer absperrendes
Ventil, welches durch den von einer Luftpumpe erzeugten Druck während des Auspuffhubes
selbstthätig geschlossen und durch den Kolben am Ende des Auspuffs geöffnet wird. Dieses Ventil hat einen Steg mit zwei
Bohrungen, durch dessen eine Bohrung bei geschlossenem Ventil das fertige Gemisch in
die Zündkammer strömt und dessen zweite Bohrung bei geöffnetem Ventil die Verbindung
zwischen Zündkammer und Zündrohr herstellt, so dafs die Zündung des Gemisches erfolgen
kann.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Querschnitt der Maschine durch die Cylinder und einen um 90 ° dazu versetzten
Schnitt durch den Vergaser, welcher von dem anderen Theil abgebrochen dargestellt ist;
Fig. 2 veranschaulicht den Vergaser und die damit zusammenhängenden Theile und Fig. 3
die Kolbenstellungen dieser Maschine.
In den Arbeitscylindern A und A1 bewegen
sich die beiden Kolben B und B1. .Aufserdem
ist ein dritter Cylinder C mit Kolben C1 vorgesehen. Der Kolben C1 steht durch die
Kolbenstange C2 und die Pleuelstange C3 mit der Kurbelwelle D in Verbindung. Die aus
dem Cylinder C und dem Kolben C1 bestehende Pumpe, in welche die Luft durch mit Rückschlagventilen
versehene Ansätze C* eintritt, dient zur Luftzuführung und Verdichtung der
Ladung.
Unmittelbar unter oder hinter den Arbeitscylindern A und A1 befinden sich Kammern E
und E1, in welchen die Zündung der Ladung stattfindet. Diese Zündkammern sind von den
Arbeitscylindern A und A1 durch die Ventilsitze
e und die sich gegen diese Sitze legenden .Kopfventile FF1 getrennt. Diese Ventile bilden
den Haupttheil der zwischen den Cylindern A A1 und Zündräumen EE1 befindlichen Scheidewand.
GG1 sind die Auspuffventile, welche von einer Kurbelwelle D in beliebiger geeigneter
Weise bethätigt werden. Zwischen der Pumpe C und den Zündräumen E und E1
sind die zum Vergasen dienenden, konischringförmigen Räume H bezw. H1 angeordnet,
in welchen OeI und Luft durch Rohre h und h1
kreisen. Die Luft wird von der Pumpe C durch das Rohr ζ3 eingetrieben; unter gewissen
Umständen wird sie von dem Sammelbehälter I durch Rohr ζ'2 geliefert,' wenn bei j*-
ein Ventil geöffnet ist. Die Räume H und H1
werden von den Lampen i und z'1 erhitzt, die von dem Behälter P mit OeI versorgt werden.
Aus dem Behälter I1 gelangt OeI durch die
Rohre J und JL zu den kleinen Düsen- und j1,
die in einer Biegung der Rohre h und h1 angeordnet
sind, während die Pumpe C die Luft durch die Rohre h bezw. /i1 hindurchdrängt.
Auf diese Weise wird das OeI in einem feinen Strahl aus den Düsen j und j1 austreten und
zu den Vergasungsräumen H und H1 gelangen.
Dort wird das OeI vergast und gelangt dann in den Zündraum E bezw. E1.
Hierbei verhindern Kugelventile oder dergl. eine Bewegung in umgekehrter Richtung, wie
dies aus der Zeichnung leicht ersichtlich ist.
An den Arbeitskolben B und B1 sind die
Ansätze oder Zapfen K bezw. K1 vorgesehen,
welche im richtigen Augenblick gegen die Ventile F und F1 stofsen und durch Oeffnen
derselben die Verbindung zwischen den Zündräumen und den Arbeitscylindern herstellen.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
Befindet sich der Arbeitskolben -B1 gerade
am Ende seines Vorwärtshubes, so öffnet sich das Auslafsventil G1, durch welches die verbrauchte
Ladung austritt. Der von der Pumpe C ausgehende und gegen das untere Ende des
hohlen Ventilsteges M wirkende Luftdruck drängt das Ventil F1 gegen seinen Sitz e.
Während das Gas noch austritt, setzt der Kolben Bl seine Innen - oder Rückwärtsbewegung
fort, bis er nahe am Ende seines Weges angelangt ist. Mittlerweile aber hat sich die Zündkammer F1 mit dem Gemisch
aus verdichteter Luft und Gasdampf aus dem Vergasungsraum H1 gefüllt und ist durch das
Ventil F1 von dem Arbeitscylinder A1 abgeschlossen..
Gegen das Ende der Rückwärtsbewegung des Kolbens B1 trifft der Ansatz K1
gegen das Ventil F1 und drückt letzteres nieder, so dafs es wieder in die Stellung der Fig. ι
gelangt. In demselben Augenblick wird eine Verbindung zwischen dem Zündrohr L1 und
dem Zündraum E1 durch den Kanal Z und die kleine Zündöffnung Z1 hergestellt.
Hierbei nimmt das Ventil F eine solche Stellung ein, dafs der Zündraum E von dem
Arbeitscylinder A abgeschlossen ist. Da nun eine Zündung des im Zündraum E1 vorhandenen
Gemisches stattgefunden hat und gleichzeitig oder unmittelbar zuvor das Auslafsventil
G1 geschlossen ist, so wird eine Zündung erfolgen und der Kolben B1 seinen Arbeitshub
ausführen. Während dieser Zeit findet der oben beschriebene Vorgang in dem anderen
Cylinder A statt;, der Kolben B treibt die Verbrennungsrückstände aus und es gelangt
eine neue Ladung in den Zündraum E, weiche entzündet wird, sobald der Kolben B das
Ende seiner Rückwärtsbewegung erreicht. Aus Vorstehendem ergiebt sich, dafs stets eine verdichtete
Ladung zum Entzünden bereit ist, so dafs die Maschine stets selbstthätig angehen
kann, ohne dafs die Welle erst einige Male von Hand oder auf sonstige Weise gedreht
werden müfste.
Bei dieser Maschine finden zwei Zündungen bei jeder Umdrehung statt. Wenn die beiden
Kolben B oder B1 abwechselnd das Ende ihres Weges nach dem Arbeitshube erreichen, so
sind die Auslafsventile wieder geöfthet, während die Ventile F und F1 durch, den von der
Pumpe C herrührenden Luftdruck auf ihren Sitzen geschlossen gehalten werden. Die Luft
tritt nun frei durch den Hohlraum M der Ventilkörper von F und F1 in den Zündraum
ein. Hierbei verhindern die Kugelventile, dafs Luft und Gas etwa rückwärts strömen können.
Die Gasaustrittsventile G und G1 werden mittelst irgend einer geeigneten Bewegungsvorrichtung
von der Betriebswelle aus bethätigt.
Der Behälter / (Fig. 2) ist so angeordnet, dafs durch Vermittelung des unter Federwirkung
stehenden Ventils χ die von der Maschine gerade nicht gebrauchten Gase in den Behälter
/ gebracht werden. Es wird nämlich, wenn die Gase von den Räumen EE1 während
eines Theiles des Kolbenhubes abgeschnitten sind und die Pumpe weiter arbeitet, das Ventil χ gegen den Druck einer nicht
dargestellten Feder gehoben, so dafs die Gase durch Rohr Z in den Behälter J gelangen.
Die Gase gelangen von der Pumpe C unmittelbar durch das Rohr z'3 in die Windungen
h bezw. h1 zur Explosionskammer.
In dem Äugenblick, wo der Druck im Rohr h
bezw. hl unter dem Ventil aufsergewöhnlich grofs wird, also wenn der Wärter von Hand
oder der Regulator den Zutritt des Ladungsgemisches ganz oder grofsentheils vom Zündraum
abschneidet, so wird das Ventil χ von seinem Sitz abgehoben und das überschüssige
Gas in den Behälter gelangen, aus welchem es bei gröfserem Kraftbedarf wieder entnommen
wird. Um einen übermäfsigen Druck im Behälter / auszuschliefsen, ist ein Sicherheitsventil
und ein Druckhahn oder dergl. vorgesehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zweitakt-Gas- oder Petroleummaschine, gekennzeichnet durch ein die Zündkammer vom Arbeitsraum des Cylinders absperrendes Ventil, welches durch den von einer Luftpumpe erzeugten Druck in der Zündkammer während des Auspuffspieles der Maschine selbstthätig geschlossen, am Ende desselben unmittelbar durch den Kolben geöffnet wird, und welches mit einem zweifach durchbohrten Ventilsteg versehen ist, durch dessen eine Bohrung bei geschlossenem Ventil das Gemisch in die Zündkammer strömt und dessen zweite Bohrung bei geöffnetem Ventil die Verbindung zwischen Zündkammer und Zündrohr herstellt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE93253C true DE93253C (de) |
Family
ID=364697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT93253D Active DE93253C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE93253C (de) |
-
0
- DE DENDAT93253D patent/DE93253C/de active Active
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