DE42525C - Verbindung von Strafsenbahnwagen mit dem Treibseil - Google Patents

Verbindung von Strafsenbahnwagen mit dem Treibseil

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DE42525C
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DE
Germany
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frame
driving rope
connection
lever
brake
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42525D
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English (en)
Original Assignee
T. L. JOHNSON in Cleveland, Ohio, V. St. A
Publication of DE42525C publication Critical patent/DE42525C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H9/00Brakes characterised by, or modified for, their application to special railway systems or purposes
    • B61H9/02Brakes characterised by, or modified for, their application to special railway systems or purposes for aerial, e.g. rope, railways

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Mai 1887 ab.
Das Treibkabel besteht aus zwei durch kurze Stege nach Art einer Zahnstange verbundenen Seilen (Fig. 8).
A ist eine auf ihrem Umfange mit Zähnen versehene Scheibe, welche zwischen die Stege des Treibkabels eingreift. Diese Kuppel- oder Radscheibe kann sich frei auf der festliegenden Achse al al drehen.
Der die Radscheibe A tragende Gestellrahmen B läuft in Arme b b aus, welche (auf der Zeichnung nicht dargestellte) Gegengewichte zur theilweisen Ausgleichung des Rahmengewichtes tragen, so dafs der Rahmen leicht um die Hauptachse F schwingen kann.
Ein anderer hochstehender Arm b2 ist mittelst der Bolzen b3 an der Hülse C8 befestigt; dieser Arm ist dazu bestimmt, den Rahmen B um die Achse F schwingen zu lassen.
Die Hängearme C, welche die Achse F in den Lagern C2 tragen, sind elastisch aufgehängt, und zwar dadurch, dafs sie zwischen ihren halbkugeligen Kappen c1 c1 Gummikugeln ca c3 aufnehmen, die andererseits in ebensolche Halbkugeln c2 c2 liegen, welch letztere mit dem Untergestell des Wagens durch die Platte C verbunden sind. Ein Längsbolzen c4 verbindet die Kappen mit den Kugeln.
Auf die Hülse C3 sind die Kupplungen DD1 lose aufgesetzt; D1 wird indessen an der Drehung verhindert durch die Stange d1, welche mit Kreuzgelenk ps an eine Platte di angreift, die am Wagengestell zweckmäfsig auf der Unterseite des Vorderperrons befestigt ist.
Die andere Kupplungshälfte D kann frei auf der Hülse C3 schwingen; sie wird bewegt durch die Stange 4, die sowohl ,an D wie auch an dem Bremshebel d2 mittelst Kreuzgelenkes ρ s befestigt ist. Der Bremshebel d2 geht durch den Perronboden des Wagens hindurch., ist in dem Bolzen r gelagert (Fig. 6) und wird zweckmäfsig von Hand bewegt.
Zum Bremsen der Scheibe A dient ein Bremsarm E (Fig. 2), welcher um einen Zapfen e2 schwingt, der entweder ein Theil einer Büchse, wie Fig. 5 zeigt, oder ein wirklicher Zapfen in dem Auge des Armes, wie Fig. ι und 2 andeutet, sein kann. Der Bremsarm E endigt in eine Gabel e, welche lose die verschiebbare Bremsbacke G umfafst. Gegen Kippen und Verdrehen wird die Backe durch grofse Flächen g (Fig. 2) geschützt, welche gut zwischen die Innenflächen der Gabel passen. Die Bremsbacken G und G1 sind auf ihrer Innenseite mit auswechselbaren Platten g g1 aus Leder oder Metall versehen, welche bei Verschleifs erneuert werden können.
Der Zapfen g2 der feststehenden Bremsbacke G1 ist in dem Rahmen B und aufserdem in einem mit dem Rahmen verbundenen Kloben bb gelagert und am hinteren Ende mit feinem Gewinde versehen. Auf dieses Gewinde pafst ein Schneckenrad g3, welches zwischen dem Rahmen B und dem Kloben b 5 liegt und durch eine mittelst Handrädchen gi zu bewegende Schnecke gedreht wird. Dadurch kann die Bremsbacke G1 der Scheibe A genähert oder von ihr entfernt werden. Zur Feststellung der Backe G1 ist die Druckschraube x1 angeordnet.
Der Arm b2 ist mittelst der Stange H mit dem Hebel J verbunden, welcher ebenfalls auf
dem Zapfen η sich dreht. Wenn man daher den Hebel J bewegt, so wird auch der Rahmen B mit der Scheibe A auf- bezw. abwärts bewegt. Letztere Bewegung folgt indessen nicht genau der des Armes δ2, und zwar, wie Fig. 7 zeigt, weil die Hülse C3 an den Stellen, wo sie von dem Rahmen B umfafst wird, nicht vollkommen rund ist, sondern'auf etwa einer Hälfte des Umfanges geringeren Durchmesser besitzt als auf der anderen. Dadurch werden Ansätze χ und y gebildet, welchen ähnliche Ansätze der Rahmenbohrung, indessen von geringerer Ausdehnung, entsprechen, wie Fig. 7 zeigt. Auf diese Weise wird, falls die Hülse C3 nach links gedreht wird, der Rahmen B mit seinem Uebergewicht dieser Bewegung folgen können und sich links senken, wodurch die Scheibe A in das Treibseil einfallen kann. Wenn dagegen durch irgend ein Hindernifs auf der Strafsenbahn die Scheibe mit dem Rahmen emporgeschleudert wird, so kann dies erfolgen, ohne dafs die Hülse C 3 dabei aus ihrer Lage kommt.
Es kann daher der Wagenführer die Scheibe A sowohl aus dem Treibseil herausheben als auch in das Treibseil einfallen lassen, die Scheibe kann aber auch bei einem Hindernifs auf der Strafsenbahn leicht von selbst hochgehen.
Wenn nun die Scheibe A in den Schlitz der Strafsenbahn eingesenkt und die Zähne in das Treibseil eingegriffen haben, so wird die Scheibe mit derjenigen Geschwindigkeit rotiren, welche ihr von dem laufenden Treibseil ertheilt wird; der Wagen bleibt selbstverständlich stehen. Um also den Wagen zu bewegen, mufs die Radscheibe A gebremst werden. Dies geschieht dadurch, dafs der Wagenführer den Handhebel d2 bewegt, welch letzterer die Kupplungshälfte D dreht, wobei diese die andere Kupplungshälfte D1 seitlich auf der Hülse C3 verschiebt, weil Z)1 die Drehung nicht mitmachen kann, da sie durch die an der Platte d^ befestigte Stange dl daran verhindert wird. Die seitliche Verschiebung von D1 wirkt nunmehr auf den Bremshebel E ein, der seinerseits die Bremsbacke G hart gegen die Scheibe A preist. Die andere Bremsbacke G1 ist so eingestellt, dafs sie eben die Radscheibe freiläfst; wenn dagegen G angedrückt wird, so bremsen beide Backen G und G1 die Scheibe zwischen sich fest, so dafs sie nicht mehr rotiren kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: Bei Wagen von Kabeleisenbahnen, deren Treibkabel aus zwei durch Stege verbundenen Seilen besteht, und deren in das Kabel greifendes Zahnrad A in einem um die Achse F schwingenden Rahmen B gelagert ist:
1. Die seitlich andrückbaren Bremsbacken G G1 zum Feststellen von A.
2. Die vom Führerstande dirigirbaren, mit seitlichen Ansätzen versehenen Hebel D und D1 in Combination mit dem Hebel E zum Andrücken obiger Bremsbacken GG1.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT42525D Verbindung von Strafsenbahnwagen mit dem Treibseil Expired - Lifetime DE42525C (de)

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