DE425010C - Verfahren zum Zusammenbauen von Schuhabsaetzen - Google Patents

Verfahren zum Zusammenbauen von Schuhabsaetzen

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DE425010C
DE425010C DEP50240D DEP0050240D DE425010C DE 425010 C DE425010 C DE 425010C DE P50240 D DEP50240 D DE P50240D DE P0050240 D DEP0050240 D DE P0050240D DE 425010 C DE425010 C DE 425010C
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heels
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DEP50240D
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ALOIS PEIFER
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B21/00Heels; Top-pieces or top-lifts

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Verfahren zum Zusammenbauen von Schuhabsätzen. Bekanntlich werden die Schuhabsätze in der Weise hergestellt, daß einzelne Absatzflecke aufeinandergesetzt und dann in einer Presse auf die richtige Höhe zusammengepreßt werden; gleichzeitig wird von unten eine Anzahl Stifte eingedrückt. Bei diesem Verfahren kommt es nun fast immer vor, daß der oberste oder auch sogar die zwei oberen Flecke von den Nägeln nicht mitgefaßt werden und abfallen. Man suchte diesem Nachteil dadurch zu begegnen, daß man vor dem Pressen die oreren Flecke zuerst zusammenleimte, was natürlich umständlich und zeitraubend ist. Ein weiterer Nachteil dieses Verfahrens ist der, daß beim Einpressen der Nägel diese nicht immer senkrecht eindringen, sondern oftmals seitlich ausweichen und krumm im Absatz stecken. Dadurch ist natürlich die Haltbarkeit des Absatzes geschwächt. Beim Nachfräsen des Absatzes kommt es dann weiter vor, daß die schief steckenden Nägel von dem Fräser gefaßt werden und diesen sowie den Absatz beschädigen.
  • Es ist nun ein Verfahren bekannt geworden, durch welches das Nageln der Absätze umgangen werden soll. Dasselbe besteht darin, daß die einzelnen Flecke mit langen Schlitzen versehen und durch breite Metallplatten miteinander verbunden werden. Dieses Verfahren hat jedoch viele Nachteile und hat sich in der Praxis nicht einführen können. Durch die langen Schlitze werden die Flecke sehr geschwächt und reißen leicht aus. Die Verbindungsplatten, die, um den Absatz zusammenzuhalten, oben und unten umgebogen werden, müssen länger sein, als der Absatz hoch ist; die Folge davon ist, daß dieselben beim Pressen innerhalb des Absatzes zusammengestaucht und verbogen werden und den Absatz dadurch unbrauchbar machen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß nach dem Abnutzen des untersten Lauffleckes sehr bald der umgebogene untere Flansch der Metallplatte abgelaufen wird, der Absatz dadurch seinen Halt verliert und auseinanderfällt. Endlich ist dieses Verfahren für die heute allgemein üblichen hohen, dünnen Damenabsätze überhaupt nicht anwendbar.
  • Diese Nachteile zu beseitigen, ist Zweck der Erfindung. Das Wesen derselben besteht darin, daß die einzelnen Flecke mit einer Anzahl kleiner Löcher versehen und durch dünne Drahtbügel miteinander verbunden werden. Dieselben werden vor dem Pressen durch zwei Drittel der Flecke gesteckt und beim Pressen durch die unteren, ungelockten Flecke hindurchgedrückt und wenig vernietet. Durch dieses Verfahren; das sich insbesondere auch für die heute allgemein üblichen hohen, dünnen Damenabsätze eignet. wird das Einsetzen der aus einzelnen Flecken lose zusammengesetzten Absätze in die Matrize erleichtert und ein sicherer, dauerhafter Absatz erzielt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel, und zwar zeigen Abb. i bis 3 zwei verschiedene, nach dem vorliegenden Verfahren hergestellte Absätze in Seiten- und Vorderansicht (Seitenansicht im Schnitt).
  • Abb. q. zeigt einen Absatz, von oben gesehen.
  • Abb. 5 zeigt einen Absatz, von unten gesehen.
  • Die einzelnen Flecke des sonst in üblicher Weise zusammengesetzten Absatzes erhalten nach dem Verfahren eine Anzahl kleiner Löcher, in der Zeichnung vier, die beispielsweise in Form eines übereck stehenden Viereckes, angeordnet sind. In je zwei dieser Löcher wird ein dünner, U-förmig gebogener Drahtbügel a mit zugespitzten Enden gesteckt, bzw. die einzelnen Flecke werden auf die Drahtbügel aufgereiht. Die Anzahl und die Anordnung der Löcher kann selbstredend beliebig gewählt werden, jedoch müssen stets je zwei Löcher so weit voneinander entfernt sein, als die Spannweite der Drahtbügel a groß ist. In der Zeichnung sind vier Löcher angeordnet und zwei Bügel kreuzweise übereinander eingeschoben; es können ebensogutsechs oder mehr Löcher vorgesehen und auch die Bügel sich nicht kreuzend eingeführt werden. Die gezeichnete Anordnung ist auf jeden Fall für die ho::en, dünnen Damenabsätze am zweckentsprechendsten.
  • Nun ist ferner dabei zu beachten, daß nicht alle Flecke, sondern nur die oberen zwei Drittel der Absatzhöhe, die gewöhnlich aus Melvo hergestellt sind, gelocht werden, während die unteren drei bis vier Lederflecke ungelockt bleiben; diese ungelockten Flecke werden also von den Drahtbügeln nicht gefaßt und sollen es auch nicht, sondern die Bügel sollen erst beim Pressen des Absatzes durch diese Lederflecke hindurchgepreßt werden, was sich ohne weiteres machen läßt, da die Bügel dünn und zugespitzt sind. Die Bügel a dürfen nur so lang sein, als der fertiggepreßte Absatz hoch ist. Vor dem Pressen ist der letztere i bis i1/2 cm höher, er muß um dieses Maß zusammengepreßt werden.
  • Sind also die oberen, gelochten Flecke in die Drahtbügel eingefaßt, so werden sie mit den unteren, ungelockten Flecken in die Matrize gestellt und gepreßt. Dabei werden die Bügel durch die unteren Lederflecke gedrückt und ihre Spitzen beim Austreten aus denselben auf der Stanzplatte leicht vernietet.
  • Die auf diese Weise hergestellten Absätze erhalten durch die Bügel eine durchgehende Verbindung und, da die Bügel durch die unteren Lederflecke gepreßt und vernietet sind, einen sicheren Halt; ein Auseinanderfallen des Absatzes, auch bei abgenutzten unteren Laufflecken, ist nicht zu befürchten. Die Herstellung der Absätze ist einfacher und leichter und daher auch billiger als bisher.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcFI: Verfahren zum Zusammenbauen von Schuhabsätzen, bei dem die einzelnen Absatzflecke mittels Metallverbindungsglieder zusammengehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen zwei Drittel der Absatzflecke mit einer Anzahl kleiner Löcher versehen und in dünne, U-förmig gebogene, mit zugespitzten Enden versehene Drahtbügel (a) eingefaßt werden, welche so lang sind, als der fertiggepreßte Absatz hoch ist, und welche beim Pressen des Absatzes durch die unteren, ungelockten Lederabsatzflecke gedrückt und an ihren Enden auf der Stanzplatte leicht vernietet werden.
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