DE424940C - Messvorrichtung fuer Apparate zum Herstellen und unmittelbaren Ausschenken von kohlensaeurehaltigen Getraenken in bestimmten Mengen - Google Patents
Messvorrichtung fuer Apparate zum Herstellen und unmittelbaren Ausschenken von kohlensaeurehaltigen Getraenken in bestimmten MengenInfo
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Description
- Ineßvorrichtung für Apparate zum Herstellen und unmittelbaren Ausschenken von kohlensäurehaltigen Getränken in bestimmten Mengen. Gegenstand der Erfindung ist eine Meßvorrichtung für Apparate zum Herstellen und unmittelbaren Ausschenken von kohlensäurehaltigen Getränken in bestimmten Mengen. Derartige Ausschankapparate zum Abzapfen von unter Druck stehenden Flüssigkeiten werden bekanntlich an eine Wasser-und eine Kohlensäuredruckleitung angeschlossen. Die bei solchen Apparaten bislang üblichen Meßvorrichtungen besaßen einen in dem Meßzylinder angeordneten durchbohrten Kolben mit einem zugehörigen Abschlußorgan, wobei diese beiden Teile in ihrer Wirksamkeit voneinander abhängig waren. Demgegenüber besteht die vorliegende Erfindung hauptsächlich aus einer in dem Meßzylinder angeordneten Schwimmerglocke, die nur bei der Druckentlastung der im Zylinder befindlichen abzumessenden Flüssigkeit infolge Ausdehnung der unter der Glocke zusammengepreßten Luft schwimmfähig wird und dadurch eine bestimmte Flüssigkeitsmenge infolge Hubbegrenzung in ein Mischgefäß ausstößt, während sie nach Druckausgleich zwischen Zylinder und Druckwasserleitung infolge Zusammenpressung der Schwimmerluft und Schließung des Steuerhahnes durch ihre eigene Schwere wieder in ihre Ruhelage zurücksinkt. Durch ein bis unter den Schwimmerboden reichendes Strahlrohr wird der Auftrieb der Schwimmerglocke noch infolge des nachdrängenden Flüssigkeitsstrahles gesteigert. Der Auftrieb der bereits angehobenen Schwimmerglocke wird noch dadurch erhöht, daß der seitlic-he Spielraum zwischen Meßzylinder und Schwimmerwand gering gehalten ist, wodurch die Verdrängung des Schwimmers durch das am Stutzen einströmende Wasser sich besser auswirkt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einem senkrechten Schnitt durch die Meßvorrichtung schematisch dargestellt.
- Im Boden des Meßzylinders a sitzt das Einströmrohr b, an welches eine Druckwasserleitung angeschlossen wird. Die Schwimmerglocke c ruht lose. auf dem Boden des Meßzylinders a., da sie schwerer ist als das von ihr verdrängte Wasservolumen. Zwischen der Innenwand des Meßzylinders a und der zylindrischen Außenwand des Schwimmers c ist der Spielraum so bemessen, daß der Schwimmer noch genügend schnell sinken kann.
- In dem Schwimmerraum d befindet sich entsprechend dem Druck der Wasserleitung zusammengepreßte Luft. Der Dichtungsring e des Schwimmers, der seitlich eine bekannte feine Druckausgleichbohrung f besitzt, dichtet auf dem Gummiring g in der obersten Stellung des Schwimmers ab. Der Steuerhahn /a stellt die Wasserverbindung zwischen dem Meßzylinder a und dem Mischgefäß i, das zur Zierstellung des kohlensauren Wassers dient, dar. Am Hahn l strömt die gasförmige Kohlensäure ins Mischgefäß i ein. An dem Zapfhahn k wird das schankfertige kohlensäurehaltige Getränk in Trinkgläser drucklos abgezapft. Die sonstigen Vorrichtungen an dein bekannten Mischgefäß i, d. h. diejenigen, um drucklos abzuzapfen, sind hier als nebensächlich fortgelassen.
- Der Meßzylinder a ist dauernd ganz finit Druckwasser angefüllt. Üffnet man nun den Hahn h, so tritt sofort ein Druckabfall im Meßzylinder a ein. Dadurch dehnt sich sofort die zusaminengepreßte Luft im Schwimmerraum d aus, wodurch das Wasser über dein Schwimmer c durch die Hebung des letzteren in das drucklose Mischgefäß i verdrängt wird. Das durch das Strahlrohr b nachdrängende Druckwasser steigert noch durch die Prellwirkung auf den Schwimmboden den Schwimmerauftrieb. Ferner trägt auch noch bei bereits angehobenem Schwimmer die Wasserverdrängung unter dein Schwimmer zum Auftrieb mit bei. Sobald nun der Dichtungsring e des Schwimmers sich auf den Gummiring g aufsetzt, womit eine bestimmte Wassermenge in (las Mischgefäß i verdrängt wurde, steigert sich im Meßzylinder a. der Wasserdruck wieder bis zum Druckausgleich mit der Wasserleitung, wodurch auch die Luft im Schwimmerraum d wieder zusammengepreßt wird und somit der Schwimmer c schwerer wird, als die von ihm nun verdrängte Wassermenge wiegt. Der Wasserstoß, der durch den plötzlich erfolgten Wasserabschlu13 im Meßzy linder verursacht wird, wird durch das Luftkissen in der Schwimmerglocke stark gemildert. Der Schwimmer c bleibt nun zunächst durch den Wasserdruck, der auf dem Schwimmerboden lastet, noch abdichtend haften; während nur durch die äußerst feine Bohrung f im Dichtungsring e des Schwiminers noch etwas Wasser in den Mischzylinder i dringt. Schließt man nun den Hahn lt, so tritt sofort durch die feine Bohrung fein Wasserdruckausgleich zwischen dem Meßzylinder a und dem kurzen Kanalstück zwischen Meßzylinder und Hahn lt ein, wodurch dann der Schwimmer infolge seines Eigengewichtes sinkt und dabei das Wasser unterhalb des Schwimmers seitlich an den Zylinderwandungen vorbei nach oben verdrängt. Das Wasser im Mischgefäß i wird nun in bekannter Weise mit Kohlensäure, die am Hahn l eintritt, vermischt und dann am Hahn k in ein Trinkgefäß abgezapft. Der Vorgang wiederholt sich dann aufs neue.
Claims (2)
- PATENT-ANspnücHE: i. Meßvorrichtung für Apparate zum Herstellen und unmittelbaren Ausschenken von kohlensäurehaltigen Getränken in bestimmten Mengen, gekennzeichnet durch eine in dem Meßzylinder (a) angeordnete Schwimmerglocke (c), die bei der Druckentlastung der Flüssigkeit im Zylinder infolge Ausdehnung der unter der Glocke zusammengepreßten Luft schwimmfähig wird und dadurch eine bestimmte Flüssigkeitsmenge infolge Hubbegrenzung der Schwimmerglocke in ein Mischgefäß (i) ausstößt, während sie. nach Druckausgleich zwischen Zylinder (a) und Druckwasserleitung (b) infolge Zusammenpressung der Schwimmerluft und Schließung des Steuerhahnes (h) durch ihre eigene Schwere wieder in ihre Ruhelage sinkt.
- 2. Meßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwasserleitung (b) in ein Strahlrohr mündet, welches bis unter den Schwimmerboden reicht, so daß der Auftrieb der Schwimmerglocke noch infolge des nachdrängenden Flüssigkeitsstrahles gesteigert wird.
Priority Applications (1)
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| DE424940C true DE424940C (de) | 1926-02-08 |
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| DEK89955D Expired DE424940C (de) | 1924-06-18 | 1924-06-18 | Messvorrichtung fuer Apparate zum Herstellen und unmittelbaren Ausschenken von kohlensaeurehaltigen Getraenken in bestimmten Mengen |
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1924
- 1924-06-18 DE DEK89955D patent/DE424940C/de not_active Expired
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