DE424600C - Mittels Tasten spielbares Musikwerk - Google Patents

Mittels Tasten spielbares Musikwerk

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DE424600C DEM84900D DEM0084900D DE424600C DE 424600 C DE424600 C DE 424600C DE M84900 D DEM84900 D DE M84900D DE M0084900 D DEM0084900 D DE M0084900D DE 424600 C DE424600 C DE 424600C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/12Zithers, e.g. autoharps

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • mittels Tasten spielbares Musikwerk. Die Erfindung bezieht sich auf ein mittels Tasten spielbares Musikwerk, das mit mehreren Streichinstrumenten nach Art der Violine ausgerüstet ist, die auf mechanisch-elektrische Weise gegriffen und angestrichen werden.
  • Nach der Erfindung werden ein oder mehrere solcher Streichinstrumente durch eine gemeinsame Spielvorrichtung von einer einzige_i Stelle aus gespielt, die zweckmäßig mit einer Tastatur nach Art der einer Orgel oder eines Klaviers versehen ist. Ferner sind Vorrichtungen zur Beeinflussung der Spielweise der Instrumente angebracht, die unabhängig voneinander in Tätigkeit gesetzt werden können. An "Hand der Zeichnungen soll die Erfindung wie folgt erläutert werden. Abb. i zeigt die Vorderansicht eines geeigneten Trägers oder Kastens, von dem aus das Instrument gespielt wird, und zwar ist der Deckel der Tastatur in geöffneter Lage dargestellt, um diese besser zeigen zu können.
  • Abb. 2 zeigt die Seitenansicht des Trägers, und zwar sind die inliegenden Teile: durch gestrichelte Linien angedeutet.
  • Abb.3 ist ein Querschnitt nach der Linie 3-3 der Abb. 2.
  • Abb. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie 4-4 der Abb. 2.
  • Abb. 5 ist ein senkrechter Schnitt, der Einzelheiten der Tastenbauart darstellt.
  • Abb. 6 stellt den Schnitt nach der Linie 6-6 der Abb. 5 dar. Abb. 7 und 7 a zeigen zusammen ein Schaltschema der verschiedenen Regelungseinrichtungen des Instruments.
  • In den Abbildungen stellt io einen Kasten oder Träger dar, auf dem die Tastatur angebracht ist. Diese ist vorzugsweise doppelt ausgeführt, und sie wird später eingehend beschrieben werden. Jede der Tasten läßt den betreffenden Ton auf den Instrumenten ertönen, den der Vorführende gerade hervorzurufen wünscht. In geeigneter Lage, vorzugsweise überall auf der Tastatur, sind mehrere Schalter angebracht, von denen zwei (12 und 13) den Dämpfer und die Vorrichtung, um die Bogen mit Geigenharz zu versehen, in Tätigkeit setzen. Die übrigen Schalter (1q., 15 und 16) bedienen verschiedene Geigen. In dem hier dargestellten Kasten können drei Instrutnente gespielt werden. Natürlich kann in gleicher Art auch jede andere Anzahl von Geigen vorgesehen werden.
  • Mehrere Pedale (17, 18 und i9) dienen gleichfalls zur Bedienung des Instrumentes. Das Pedal 17 soll als das Dämpfer-, 18 als Verstärker- und i9 als Crescendopedal bezeichnet werden. Das Dämpferpedal 17 und das Verstärkerpedal 18 bringen alle Instrumente in Tätigkeit, während das Pedal z9 dazu benutzt wird, um Crescendo- und Decrescendowirkung durch Veränderung der Zahl der spielenden Instrumente zu bewirken. Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung soll später eingehend erläutert werden.
  • In den Abb. 5 und 6 sind die Einzelheiten der Bauart der Tasten dargestellt. Jede dieser Tasten 2o ist am Kopf 21 des vorderen Armes eines Tastenhebels 22 angebracht. Dieser Hebel ist mit einer Drehnut 23 versehen. die auf dem aufwärts gebogenen Schenkel eines Winkeleisens 24 liegt, das sich quer durch den Träger erstreckt. Dieses Winkeleisen dient als Achse für eine ganze Tastenreihe. Dicht über <ler Nut 23 ist der Hebel mit einer seitlichen Nase 25 versehen, die über die Nut herüberreicht. An dieser Nase ist eine Spiralfeder 26 befestigt, deren anderes Ende mit dem Winkeleisen 2.:1 verbunden ist tind so die Taste 2o in der gewöhnlichen Stellung festhält. Am unteren Teil 27 des Hebels 22 sind durch Isolierstücke 28, 29 Kontaktstücke 30 und- 31 befestigt.. An einem Winkeleisen 32, das sich quer durch den Träger erstreckt, sind eine Reihe von Kontaktarmen 33 angebracht, deren einer den Kontaktstücken 3o der Taste 22 entspricht. Diese Kontaktarme bestehen aus Federn 34 und 35, die durch ein geeignetes Isolierstück 36 in einem gewissen Abstande gehalten werden. Sie sind an dem Winkeleisen 32 so befestigt, daß die Feder 34 mit diesem in elektrischem Kontakt steht, so daß also der Winkel 32 als elektrischer Leiter für alle Kontaktarme 33 dient. Eine leitende Stange 37, die gegenüber den Armen 35 isoliert ist, verläuft in gleicher Weise quer durch den Träger, und an ihr sind die Kontaktarme 39 befestigt, die dem Kontaktglied 31 des Tastenhebels entsprechen. Einer der Kontaktarme 39 steht in leitender Verbindung mit der Stange 37, so daß diese als gemeinsamer Leiter für alle Arme dient. In der Abb. 5 sind die Kontaktstücke 30 und 31 und die Kontaktarme 33 und 39 so angeordnet, daß der Kontakt gleichzeitig an beiden Stellen hergestellt wird. Im selben Augenblick, in dem durch Herunterdrücken der Taste diese Kontakte geschlossen werden, kommt ein vorspringender Kopf q.o des Tastenhebels mit einem Pufferkissen aus Filz o. dgl. (4) an der Stange 32 in Berührung. Wenn die Taste losgelassen wird, wird sie durch die Feder 26 zurückbewegt. Auch hierfür sind Puffer am Tastenhebel vorgesehen, die zweckmäßig als Stangen 42 ausgebildet sind, die sich quer durch den Träger über jeder Tastenreihe erstrecken und unten finit Puffern 43 von geeignetem Material, z. B. Filz, versehen sind. Wie ersichtlich, «-erden durch Herunterdrücken einer Taste zwei Stromkreise geschlossen, einer durch die Arme 33 und ein anderer durch die Arme 39. Einer dieser Stromkreise kann beispielsweise die Vorrichtung, die den gerade angeschlagenen Ton erklingen läßt, in Tätigkeit setzen, während der andere auf eine Tremolovorrichtung einwirkt. Entsprechend der Ausführung der Lage der Kontaktstücke 30 und 31 kann der Schluß der beiden Stromkreise gleichzeitig erfolgen oder auch so, daß bei leichtem Herunterdrücken der Tasten nur der Ton erklingt, und bei weiterem Herunterdrücken erst die Tremolovorrichtung zur Wirkung kommt.
  • Die Wirkungsweise und die Bauart der Pedale sind in den Abb. 4. und ; dargestellt. Diese bestehen aus Hebeln, die in den Kasten hineinreichen und auf Drehachsen 44, 45 und 46 gelagert sind. Pedal 17 ist am oberen Ende finit Kontaktpolen .I7 versehen, die auf einem Isolierstück 4.8 sitzen. Beim Herunterdrücken des Pedals 17 kommt der POI 47 nacheinander mit den zwei Polen 49, 50 (Abb. 7 in Berührung. die auf einer senkrechten Isolierplatte 51 angebracht sind. Ein ähnlicher Kontaktpol 52 befindet sich am inneren Ende des Pedals 18, und dieser kann seinerseits mit dem Pol 53 und 5:I (Abb. 7) auf der Isolierplatte 51 in Kontakt kommen. Das Crescendopedal i9 ist an seinem inneren Hebel mit einer Reihe isolierter Kontakte 55; 56 und 57 versehen, die mit dem bogenförmigen Kontaktstreifen 58, 59 und 6o (Abb. 7) auf einer Isolierplatte 61 zusammenwirken. Diese bogenförmigen Kontaktstreifen sind so angeordnet, daß sie bei der Abwärtsbewegung des Pedals ig nacheinander mit den entsprechenden Polen auf dem Pedal in Kontakt kommen, der dann während des --weiteren Herunterdrückensdes Pedals aufrechterhalten bleibt.
  • Wie die Musikinstrumente durch die Tastatur und Pedale, deren Bauart beschrieben worden ist, in Tätigkeit gesetzt werden, soll an Hand des Schaltungsschemas erläutert werden, dessen linke Hälfte in Abb.7 und dessen rechte Hälfte in Abb. 7a dargestellt ist. In Abb. 7 sind die Handhaben, in denen man die Maschine in Gang setzt, zusammen mit der zugehörigen Schaltung schematisch dargestellt, während Abb. 7a die Teile des Instrumentes selbst und die zugehörige Schaltung zeigt.
  • Die jedem Streichinstrument gehörige Schaltung ist für sich so abgebildet, daß beliebig viele Instrumente benutzt werden können.
  • Wie aus den Abbildungen hervorgeht, sind alle Stromkreise an eine :Minusleitung 62 angeschlossen. Ebenso ist eine entsprechende Plusleitung 64 vorhanden. In dieser ist ein Hauptschalter an einer geeigneten Lage am Gestell angebracht. Eine Zweigleitung 65 mit den drei Abzweigungen 66, 67 und 68 dient zur Ingangsetzung der ersten, zweiten und dritten Violine. Die Fortsetzung dieser Leitung ist in Abb. 7a dargestellt. Die Leitung 66 führt zu einer Relaisspule 69 der ersten Violine und bildet durch die Leitungen ,70 und 71 zeit der Minusleitung 62 einen geschlossenen Stromkreis. Dieser Strom betätigt das Relais 69 und schließt hierdurch zwei Stromkreise. Einer von diesen gehört der Tremolovorrichtung an, während der andere den Bogenantriebsmotor in Gang setzt. Von der Schlußleitung 64 führt ein Zweig 72 zum Schaltbrett 73 des Bogenmotors 7.4. Die Schaltung dieses Schaltbrettes dient zur Regelung der umlaufenden Geschwindigkeit des Bogenmotors. Der Verbindungspol der Leitung 72 mit dem Schaltbrett a2 ist durch einen geeigneten Widerstand im Pol a' verbunden, während diese Leitungen 75 und 76 zu dem Pol 77 führen. Der Schaltarm 78 am Kern der Spule 79 kann den Stromkreis zwischen Pol 77 und 8o schließen. Vom Pol 8o führt eine Leitung 81 zu einer Klemme des Motors 7.4. Von der anderen Klemme des Motors führen die Leitungen 82 und 83 zum Schaltbrett 73. Kontakt 83 ist über einen Widerstand r1 mit dem Pol 84 verbunden, von dem aus Leitungen 85 und 70 zur Minusleitung 71 führen. Solange der Schalter 48 geschlossen ist, regelt der Bogenantriebsmotor den Strom für seine normale Umlaufsgeschwindigkeit. Schalter 15 und Schalter 16 dienen in entsprechender Weise zum Anschluß weiterer Violinen, deren Zahl nach Belieben bemessen werden kann.
  • Das Crescendopedal ig besitzt eine Reihe vo i Schaltern, die den. Sehaltern 1q., 15, 16 parallel geschaltet sind- und ebenso mit diesele den Antrieb des Bogenmotors regeln. Die bogenförmigen Kontaktstreifen 58, 5.9 und (io sind durch. Leitungen 86, 87, 88 mit den zu den -entsprechenden Violinen führenden Leitungen 66,:67 und 68 verbunden. .Die Kontaktpole 5.5, 56 .und 57 auf dem .Pedal =i9 sind durch die Leitung 89 unmittelbar mit -der Plusleitung 6.1. verbunden. Wenn (las Pedal 19 etwas niedergetreten wird, so -daß die Kontakte..55 und 58 in Berührung kommen,. wird ein Stromkreis -durch die Leitung 66- geschlossen und setzt hierdurch den Bogenmoor der ersten Violine in Tätigkeit.. Beim weiteren Heruntertreten kommt der Pol 56 mit dein Streifen 59 in Kontakt ulld setzt, hierdurch die zweite Violine in Tätigkeit. Entsprechend setzt das weitere Herunterdrücken .des Pedals eine weitere dritte Violine durch die Kontakte 57 und 6o in Bewegung. Die bogenförmige Gestalt der Kontaktstreifen. bewirkt,rlaß der einmal geschlossene Kontakt beim weiteren Herunterdrücken des Pedals aufrechterhalten bleibt, so daß die Zahl der spielenden Instrumente mit dem Heruntertreten fortlaufend wächst und hierdurch Crescendo- und Descrescendowirkungen nach Belieben hervorgebracht werden können, ohne die Schalter -15 und 16 benutzen zu müssen-.
  • Die Töne, die beim Spielen hervorgebracht werden sollen, werden durch Herunterdrücken der Tasten 2o hervorgerufen, von denen vier schematisch in :4b1.7 dargestellt sind. Sie müssen finit 2oG, 2oD, 2oA und 29E bezeichnet werden und den auf den G-, D-, A- und E-Saiten gespielten Tönen entsprechen. Da die Stromkreise, die durch die verschiedenen Tasten geschlossen werden, einander entsprechen, sollen die entsprechenden Teile der Schaltung mit deren Bezugsnummern benannt werden, während zusätzlich Buchstaben die zugehörigen Saiten anzeigen. Der Stromkreis der Taste 2oG soll im folgenden einzeln beschrieben werden.
  • Wie in Verbindung mit der Taste erläutert, sitzt die Taste 2oG (Abb. 7) auf eineue Tastenhebe122G, der zwei isolierte Kontaktstücke 3oG und 31G trägt. Der erste von diesen schließt den Tonstromkreis und der andere den Tremolostromkreis.
  • Das Kontaktstück 3oG schließt den Stromkreis über die Arme 33G, deren einer über die Leitung 9 i G mit der Plusleitung verbunden ist, während der andere an die Leitung 92G angeschlossen ist. Dieser hat eine denn betreffenden Ton entsprechende Verbindung. mit jedem Instrument. So ist 92G über der Leitung 93G mit dem Greifmagneten 9q.G -verbunden (Abb. 7a), von dem aus eine Leitung 95G zu dem Magneten 96G führt;- der .den Bogen niederdrückt. Von hier aus läuft weiterhin eine Verbindung 97G zur Minusleitung 62, so daß der Stromkreis geschlossen ist. Die Erregung 'der Magneten 94G und 96G setzt den Greifhebel 98G und den Hebel 99G in Bewegung, der dazu dient, die auf der Welle iooG sitzende, sich drehende Bogenscheibe i27 anzudrücken. Ein solcher Stromkreis ist für jeden Ton jeder Saite vorgesehen. Wie übrigens ersichtlich, läßt eine Taste den Ton auf allen Violinen gleichzeitig erklingen.
  • Der Kontakt 31G schließt den Tremolostromkreis. Die Arme 36, mit denen er zusammenwirkt, sind einerseits durch die Leitung ioi mit der Plusleitung 65 und andererseits mit der Tremololeitung io2 verbunden. Diese Tremololeitung io2 besitzt Zweige 103 (Abb. 7a) für jedes lnstrument, die zu einem Pol 1o¢ führen. Ein Schalterarm 1o5, der durch die Relaisspule 69 beim Schließen des Motorstromkreises angehoben wird, schließt den Stromkreis zwischen den Polen 104 und io6. Von diesem letzteren führt eine Verbindung 107 zu der Kontaktfeder io8, die mit einem Unterbrecherwerk iog in Verbindung steht. Der Stromkreis wird über den Magneten i io und die Leitungen 111, 70 und 71 geschlossen. Das Unterbrecherwerklog bringt die Saitenschieber 112 in seitliche Schwingung, so daß hier eine Tremolowirkung erzeugt wird. Ein solcher Tremolostromkreis kann durch jede Taste auf allen im Betriebe befindlichen Violinen geschlossen werden.
  • Die Pedale 17 und 18 beeinflussen die Lautstärke der Instrumente durch die Veränderung der Bogenmotordrehzahl. Der Pedalhebe118, der mit der Plusleitung 64 .in Verbindung steht, schließt einen Stromkreis über Pole 52 und 53, wenn er ein wenig heruntergedrückt wird. Vom Pol 53 führen Leitungen 113 und 113a zu den Klemmen a" des Schaltbrettes 73 eines jeden Bogenmotors. Diese Klemme ist mit der Klemme a7 durch einen Widerstand r2 verbunden, der schwächer ist als der Widerstand r zwischen den Klemmen a2 und d. Der Stromkreis führt über den Kontakt al und den Motor auf den oben näher beschriebenen Weg. Da der Widerstand des Stromkreises auf diese Weise geschwächt wird, wächst die Umdrehungszahl des Bogens und damit die Anstreichstärke an.
  • Bei vollständigem Niederdrücken des Pedals 18 schließt sich der Stromkreis über die Pole 52 und 5.4, so daß der Strom über die Leitung 114, i Ida und 76 unter Ausschluß der Widerstände unmittelbar dem Motor zugeführt wird. Hierdurch wird die höchste Umdrehungszahl und damit die größte Lautstärke hervorgerufen.
  • Entgegengesetzt wirkt das Pedal 17. Wird dieses teilweise niedergetreten, so schließt sich ein Stromkreis von der Plusleitung über die Kontakte 47 und 49, Leitung 115, 115a zum Schaltbrett 73, dessen Schaltung in bekannter Weise so angeordnet ist, daß beim- Schluß dieses Stromkreises ein Widerstand parallel zum Motor geschaltet wird, so daß der Motorstrom geschwächt wird und sich hierdurch die Töne dämpfen.
  • Beim vollen Niedertreten des Pedals 17 wird durch den Schluß der Kontakte .47 und 50 ein noch geringerer Widerstand parallel zum Motor geschaltet. Der Stromkreis verläuft in diesem Falle über die Leitung i 16, 116a und die Klemme ai°.
  • Weiterhin sind Stromkreise angeordnet, um die Geigen zu dämpfen und um dem Geigenbogen Harz zuzuführen. Der Schalter 12, welcher zur Betätigung des Dämpfers dient, schließt einen Stromkreis über die Leitung 65, 117, 117a, den Dämpfüngsmagneten 118 jeder einzelnen Violine, die Leitungen 1i9, die Leitung 71 und die Minusleitung 62. Der Dämpfungsmagnet i 18 'wirkt auf einen Hebel 121 ein, der seitlich gegen den Steg 122 der Violine drückt.
  • Der Schalter 13 schließt einen Stromkreis von der Plusleitung über die Leitungen 123, 12311, den Elektromagneten 124., die Leitungen i i9 und die Minusleitung. Der Magnet 124. schwingt bei seiner Erregung ein Hebelwerk 125, das mittels des Teiles 126 Geigenharz an die Streichbogen 127 bringt.
  • Bekanntlich sind die auf der G-, D- und A-Saite gespielten Töne der höheren Tonlagen dieselben wie die tiefsten Töne der nächst höheren Saiten. Die Tonbereiche jeder einzelnen Saite überdecken sich. Um dem Spielenden auf der Tastatur übersichtlich die höheren Tonlagen jeder Saite zu zeigen und zu verhindern, daß versehentlich versucht wird, gleichzeitig zwei Töne auf derselben Saite zu spielen, ist die Tastatur in zwei Tastenreihen angeordnet. Die obere Reihe ist mit 126 und die untere mit 127a (Abb.3) bezeichnet. Die untere Tastenreihe entspricht den tiefen Tonlagen jeder der vier Saiten, und diesen Tasten folgen in der unteren Reihe die höheren Tonlagen der E-Saite, so daß hinsichtlich der G-, D- und A-Saiten die untere Tastenreihe benutzt werden kann, um bloß innerhalb der unteren Tonbereiche der Saiten zu spielen. Nur für die E-Saite sind Tasten- für die höheren Tonlagen vorgesehen. Die obere Tastenreihe hat zunächst Tasten, die, gerade wie die untere Reihe, den Tönen der unteren Tonlage der G-Saite entsprechen. Hierauf folgen Tasten, die nur den Tönen der oberen Tonlagen entsprechen. Die beiden Tastenreihen sind so angeordnet, daß die beiden Tasten gleicher Töne übereinanderliegen. Der Ton der Taste 128 (Abb: 3) ist h im oberen Bereich der G-Saite, während die Taste i29 dasselbe F im unteren Bereich der D-Saite erklingen läßt. Sowohl die obere als die untere Tastenreihe bilden eine vollständige Tastatur.
  • Weiterhin sind die Tasten in zusammengehörigen Gruppen geordnet, deren eine zum Spielen innerhalb des unteren Tonbereichs einer Saite und deren andere zum Spielen innerhalb des oberen Tonbereichs der nächst tieferen Saite liegen. So dienen z. B. die D-Tasten der unteren Tastenreihe zum Spielen innerhalb der unteren Tonlagen der D-Saiten, während die G-Taste der zugehörigen Gruppe darüber in der oberen Tastenreihe zum oberen Tonbereich der G-Saite gehört. Außerdem ist jede Reihe durch die Wiederholung von Gruppen vervollständigt, die auch in anderen Reihen von Tastengruppen vorkommen. So entspricht die Gruppe der G-Taste der unteren Reihe genau der E-Tastengruppe darüber. Das gleiche gilt für die E-Tastengruppen oben und unten.
  • Zusammenfassend soll noch einmal wiederholt werden, daß durch das Herunterdrücken jeder Taste der Greifmagnet erregt wird, so daß der Ton abgegriffen wird, und daß weiterhin ein Bogenmagnet erregt wird, der den Bogen aufdrückt, und zwar bei jedem Instrument, gleichgültig ob der Bogen angetrieben wird oder nicht. Beim Herabdrücken einer Taste wird bei allen Instrumenten der Ton abgegriffen und der Bogen angesetzt, ein Ton aber nur dort erzeugt, wo der Bogen angetrieben wird. Die Wahl der Instrumente geschieht also durch die Schalter 14, 15 und 16, die den Motorstromkreis schließen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mittels Tasten spielbares Musikwerk mit mehreren vollständig besaiteten Streichinstrumenten, dadurch gekennzeichnet, daß beim Niederdrücken einer Taste auf allen Instrumenten der gleiche Ton derselben Saite abgegriffen wird und daß zum gleichzeitigen Spielen dicht zusammenliegender Töne zwei Tastaturen (126, 127a), die eine für die höheren und die andere für die tieferen Tonlagen jeder Saite, vorgesehen sind, so daß gleiche oder dicht zusammenliegende, je auf einer Tastatur gespielte Töne auf verschiedenen Saiten abgegriffen werden,
  2. 2. Musikwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden übereinanderliegenden Tastaturen (126, 127a) die Tastengruppe für die höheren Tonlagen einer Saite (z. B. D-Saite) über der Tastengruppe für die tieferen Tonlagen der nächst höheren Saite (z. B. A-Saite) liegt, so daß übereinanderliegende Tasten dem gleichen Ton entsprechen, aber verschiedenen Saiten zugehören.
  3. 3. Musikwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastatur (r26) für die höheren Tonlagen am unteren Ende (links) und ebenso die Tastatur (i27a) für die tieferen Tonlagen am oberen Ende (rechts) durch Wiederholen der Tastenendgruppe (G bzw. E) der anderen Tastatur zu gleichartigen, vollständigen Tastaturen ergänzt sind.
  4. 4. Musikwerk nach Anspruch i bis 3 mit mehreren zu- und abschaltbaren Streichinstrumenten, dadurch gekennzeichnet; daß zur Regelung der Lautstärke ertönende Instrumente außer durch Schalter (12, 16) noch durch ein Pedal (i9) während des Spielens zu- und abgeschaltet werden.
  5. 5. Musikwerk nach Anspruch i mit mehreren zu- und abschaltbaren Streichinstrumenten, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anschlagen einer Taste der betreffende Ton auf allen Instrumenten abgegriffen und alle Bogen angedrückt werden, während nur die Bogen derjenigen Instrumente angetrieben werden, die gerade ertönen sollen.
  6. 6. Musikwerk mit elektrisch ausgelösten Streichinstrumenten mit Tremolovorrichtungen nach. Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Niederdrücken einer Taste (20) zwei Stromkreise geschlossen werden, deren einer (65, 9i G, 33G, 92G bis 97G, 62) Relais zum Abgreifen des Tones auf allen Instrumenten und zum Andrücken aller Bogen (127) auslöst, während der andere (65, 101, 36, i02 bis 107, 70, 71, 62) Tremolovorrichtungen (i o8 bis i 12) bei den Instrumenten mit laufenden Bogen in Gang setzt.
  7. 7. Musikwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreisen der Tremolovorrichtungen (io8 bis 112) und des Bogenantriebsmotors (74) eines jeden Instrumentes von einem gemeinsamen Relais (69) bediente Schalter (1o4 bis io6 und 77 bis 8o) liegen, um die Tremolovorrichtung zusammen mit dem Bogenantriebsmotor außer Betrieb zu setzen.
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