DE348930C - Klavier, verbunden mit einem Pfeifeninstrument (Orgel, Harmonium u. dgl.) - Google Patents
Klavier, verbunden mit einem Pfeifeninstrument (Orgel, Harmonium u. dgl.)Info
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
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Description
- Klavier, verbunden mit einem Pfeifeninstrument (Orgel, Harmonium u. dgl.). Der Erfindungsgegenstand gehört zur Klasse der Klaviere, die mit einem Pfeifeninstrument (Orgel, Harmonium u. dgl.) verbunden sind. Sein Wesen, besteht darin, daß von den Klaviertasten aus durch über diese. angeordnete Stifte, welche in der Außerspielstellung der Klaviertasten federnde Kontaktzungen außerhalb des Bereiches von Stromschlußkontakten halten i in der Spielstellung dagegen den, selbsttätigen Schluß der federnden Kontaktzungen mit ihren festen Gegenkontakten ermöglichen, die Zungen oder Pfeifen des Pfeifeninstrumentes elektrisch geschaltet werden.
- Man hat schon vorgeschlagen, mit einem Klavier elektrische Musikinstrumente in der Weise zu verbinden, daß die Schaltung derselben von den, als elektrische Schalter ausgebildeten. ; Klaviertasten erfolgt. Von diesen bekannten . Einrichtungen unterscheidet sich. der Erfindungsgegenstand durch die besondere einfache Form der Schalter, welche von den Klaviertasten aus in der Weise gesteuert werden, daß der Stromschluß einer federnden Kontaktzunge beim Niederdrücken einer Taste durch über der Taste angeordnete Stifte so lange aufrecht erhalten wird, bis die Klaviertaste wieder los- ' gelassen wird und in ihre normale Sellung zurückkehrt. Das Niederdrücken der Klaviertasten wird hierdurch nicht erschwert. Dies ist für den Klavierspielenden von großer Wich- I tigkeit, um eine musikalisch einwandfreie Wiedergabe des Stückes zu ermöglichen.
- Die Zeichnung zeigt die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform im Schnitt. Der I Ausschalter ist in einem kleinen, rechtwinkligen Kasten A von beliebiger, zweckmäßiger Größe angebracht. In seinen Boden sind durch Öffnungen, ragende nagelförmige Stifte B eingesetzt. Am unteren Ende dieser kleinen Stifte B sind kleine Bolzen F aus Holz, Leder, Kautschuk oder einem beliebigen anderen Werkstoff befestigt, durch die die Stifte B auf den Tasten T des Klaviers so angebracht sind, daß sie gehoben bleiben, solange die Tasten in ihrer Ruhestellung sind. Auf jedem Stift B ruht eine kleine Feder C. Diese Federn sind durch Schrauben D an dem Kasten befestigt, welche gleichzeitig . zur Befestigung eines stromführenden Drahtes G dienen. Auf dem der Schraube entgegengesetzten. Ende der Feder C ist diese mit einem Kontaktstift versehen. Über die ganze Länge des Kastens hinweg und genau gegenüber den Spitzen der Kontakte E jeder kleinen Feder ist ein elektrischer Kontakt El von beliebiger Form angebracht, mit welchem der andere Pol mittels einer elektrischen Leitung G1 verbunden ist.
- Die ZVirkungsweise der Vorrichtung ist folgende Beim Niederdrücken der Taste T wird auch der kleine Stift B durch den Druck der kleinen Feder C abwärts bewegt und sofort werden sich die Kontakte E, E' miteinander verbinden, wodurch der elektrische Strom geschlossen wird, entsprechend dem Tone der Orgel oder des Harmoniums, welcher der herabgedrückten Taste des Klaviers entspricht. Der Strom bleibt bis zu dem Augenblick geschlossen, bis die betreffende Taste von, neuem in ihre Ruhestellung zurückkehrt und dabei den kleinen Stift B hebt. Dieser stößt dann wieder gegen die Feder C, um so die Kontakte E und El voneinander zu trennen. Die Tasten sind hierbei nicht Stromunterbrecher, sondern Betätiger der Stromunterbrecher.
- Der Unterbrecherkasten A kann mit einem Deckel H versehen und mit Tuch überzogen sein, um ihn gut abzuschließen, so daß die Kontakte kein Geräusch verursachen und gleichzeitig nicht durch Staub beschädigt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Klavier, verbunden mit einem Pfeifeninstrument (Orgel, Harmonium u. dgl.) mit von den Tasten des Klaviers auszulösender elektrischer Schaltvorrichtung, gekennzeichnet durch über den Klaviertasten angebrachte Stifte, welche in. der Außerspielstellung der Klaviertasten federnde Kontaktzungen außer dem Bereich von Stromschlußkontakten halten, in der Spielstellung dagegen den selbsttätigen Schluß der federnden Kontaktzungen mit ihren festen Gegenkontakten ermöglichen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE348930T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE348930C true DE348930C (de) | 1922-02-21 |
Family
ID=6257892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT348930D Expired DE348930C (de) | Klavier, verbunden mit einem Pfeifeninstrument (Orgel, Harmonium u. dgl.) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE348930C (de) |
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- DE DENDAT348930D patent/DE348930C/de not_active Expired
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