AT135789B - Kontaktapparat für Musikinstrumente mit magnetelektrischer Tonerzeugung. - Google Patents

Kontaktapparat für Musikinstrumente mit magnetelektrischer Tonerzeugung.

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AT135789B
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Ernst Werndl
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Ientaktapparat für Musikinstrumente   mit magnetelektriseher   Tonerzeugung.   



   Bei   Musikinstrumenten mit magnetelektrischer Tonerzeugung ist   es vorteilhaft, in der Ruhestellung alle Tongeneratorspulen kurzgeschlossen zu halten und durch Niederdrücken der Klaviaturtasten die zugehörigen Kurzschlüsse aufzuheben und so die gewünschten Tongeneratorspulen zur Wirkung gelangen zu lassen. 



   Derartige Musikinstrumente erhalten vorteilhaft der Orgel ähnliche Spieltische. wobei je nach der Grösse des Instrumentes ein oder mehrere Manuale und gegebenenfalls ein Pedal vorgesehen sind, deren 
 EMI1.1 
 wippen od. dgl. beherrscht werden. Die bei den elektrischen   Orgelspieltischen gebräuchlichen Kontakt-   einrichtungen sind jedoch hier nicht brauchbar. 



   Fig. 1 zeigt den Erfindungsgegenstand beispielsweise für einen zweimanualigen Spieltisch im Querschnitt, während derselbe in Fig. 2 teilweise im Schnitt   im-Grundriss   dargestellt ist. 



   Es bedeutet 1 das   rückwärtige   Ende der Manualtasten, u. zw. in Fig. 1 jene des oberen Manuals in Ruhestellung, die untere in Arbeitsstellung dargestellt, 2 die Abstrakten aus Isoliermaterial, die mittels der mit Gewinde versehenen Drahtabstrakten 2'und der   Reguliermuttern J regelbar   mit den Tasten in Verbindung stehen und von diesen um ein bestimmtes Mass angehoben werden. Die Abstrakten 2 tragen mehrere, z. B. je drei, Kontaktstifte oder Röhrchen ?. Sie gehen durch Schlitze oder Löcher (bei 6) durch den Deckel und Boden eines Kastens frei beweglich hindurch, der die eigentliche Kontakteinrichtung enthält. Dieser Kasten hat in so vielen Abteilungen, als das Instrument Klaviaturen besitzt, Kontaktfedern, Drähte od. dgl. 7 bzw. 7'.

   Aus Fig. 2 ist zu ersehen, dass die Kontaktorgane 7'an einer inneren Scheidewand 12 des Kastens befestigt sind und für beide Klaviaturen gemeinsam durch diese Scheidewand 12 hindurchgehen, während die Kontaktorgane 7 an den äusseren Wänden   l")   so befestigt sind. dass bei 11 der Anschluss der Zuleitungskabel erfolgen kann. In der Ruhelage der Abstrakten 2 werden je ein Paar zusammengehöriger Kontaktorgane 7 und 7'durch je einen Kontaktstift 5 leitend verbunden. Damit 
 EMI1.2 
 die die Abstrakten 2 herabziehen. 



   Über jeder Reihe von Federn 7 und 7'sind parallel zur Klaviatur Walzen 8 aus Isoliermaterial in beispielsweise mit Filz ausgekleideten Lagern 10 drehbar angebracht. Diese Walzen sind, solange die Tasten in der Ruhestellung, die Federn 7 und 7'also herabgedräekt sind (rechte Seite der Fig. 1), mit den Federn 7 und 7'nicht in Berührung. Ist eine Taste aber   niedergedrückt,   die zugehörige Abstrakte.   i)   also gehoben, so legen sich die Federn 7 und 7'an die Walzen 8 an. Die Walzen 8 tragen je eine Reihe von voneinander isolierten Kontaktstücken 9, u. zw.. wie aus Fig. 2 zu ersehen ist. ebenso viele, als Kontakt- 
 EMI1.3 
 federn 7 und 7'beim Anliegen an der Walze 8 voneinander isoliert oder durch die Kontaktstücke 9 paarweise miteinander verbunden.

   Das Verdrehen der Walzen 8 erfolgt durch Betätigen der Register-oder Kopplungswippen ohne grösseren Kraftaufwand, da niemals eine grössere Anzahl Federn 7 und 7'gleichzeitig an den Walzen 8 anliegt, sondern nur die zu den jeweils niedergedrückten Tasten gehörigen. 



   Es wird somit die Unterbrechung eines beliebigen Kontaktes sowohl vom Tastendruck als auch von der Stellung der Registerwippen   u.   dgl. derart abhängig sein, dass in bei der Orgel gewohnter Weise die einzelnen Stimmen in beliebiger,   voneinander unabhängiger Gruppierung von jedem Manual aus   gespielt werden   können,  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.1 gesehen sind, als das Instrument Klaviaturen besitzt.
    2. Kontaktapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere der Schaltkontakte eines Tones durch sie überbrückende Kurzschlusskontakte unwirksam gemacht werden.
    3. Kontaktapparat nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass von jeder Taste mehrere dieser Taste zugeordnete Kontakte betätigt werden, wobei ein oder mehrere dieser Kontakte durch sie überbrückende Kurzschlusskontakte unwirksam gemacht werden.
    4. Kontaktapparat nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Kurzschliessen der Kontakte für eine Reihe gleichartiger Töne jeder Klaviatur eine gemeinsame Einrichtung, z. B. eine Kontaktwalze (8), vorgesehen ist, die so viele voneinander isolierte Kontaktbrücken (9) besitzt. als in dem betreffenden Spiele Einzeltöne vorhanden sind. EMI2.2 EMI2.3
AT135789D 1932-11-25 1932-11-25 Kontaktapparat für Musikinstrumente mit magnetelektrischer Tonerzeugung. AT135789B (de)

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