DE42453C - Regulirungsvorrichtung für Dynamomaschinen, bei welchen die inducirenden und die inducirten Theile sich in entgegengesetzer Richtung drehen - Google Patents
Regulirungsvorrichtung für Dynamomaschinen, bei welchen die inducirenden und die inducirten Theile sich in entgegengesetzer Richtung drehenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K7/00—Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
- H02K7/10—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
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- Power Engineering (AREA)
- Friction Gearing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Regulirungsvorrichtung für solche
Dynamomaschinen, bei welchen die Armatur und die Elektromagnete sich in entgegengesetzter
Richtung umdrehen. Die Regulirungs vorrichtung ist so eingerichtet, dafs der von
der Maschine erzeugte Strom, dessen Kraft bekanntlich im Verhältnifs zu der Geschwindigkeit
steht, mit welcher die Armatur sich an den Elektromagneten vorbeibewegt, bei unregelmäfsigem
Gange des Motors oder bei Veränderung des Widerstandes im Stromkreise dadurch regulirt wird, dafs bei einer Zunahme
der Geschwindigkeit der Armatur eine Abnahme der Geschwindigkeit der Elektromagnete
eintritt, und umgekehrt.
Die Regulirungsvorrichtung besteht aus zwei mit ihren Achsen parallel gelagerten, aber entgegengesetzt
gerichteten Konen, von denen der eine von der Armatur aus angetrieben wird, während der andere von dem ersteren durch
einen Riemen oder eine zwischen den Mänteln der Konen verschiebbare RegulirungsroUe seine
Bewegung empfängt und diese auf die Elektromagnete überträgt. Die Reibungsrolle steht
durch geeignete Zwischenglieder mit einem von der Maschine bewegten Centrifugalregulator
in Verbindung, mit Hülfe dessen die Reibungsrolle, wenn die Geschwindigkeit der
Armatur sich vergröfsert, derart zwischen den Konen verschoben wird, dafs die Rolle an
eine Stelle zwischen den Konen kommt, wo der Durchmesser des mit der Armatur verbundenen
Konus kleiner ist als der Durchmesser des mit den Elektromagneten verbundenen Konus, so dafs die Geschwindigkeit des letzteren
und hierdurch die Geschwindigkeit der Elektromagnete selbst vermindert wird. Der
umgekehrte Vorgang tritt bei Verminderung der Geschwindigkeit der Armatur ein.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist diese Regulirungsvorrichtung in Verbindung mit einer
Dynamomaschine dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Ansicht von der Seite des Commutators aus,
Fig. 2 einen Grundrifs und Fig. 3 die andere (von links gesehene) Seitenansicht der Maschine;
Fig. 4 veranschaulicht die Regulirungsvorrichtung für sich in Seitenansicht.
C und Cl sind die beiden entgegengesetzt
gerichteten Konen, deren Achsen parallel gelagert sind oder in parallelen Ebenen liegen.
Der Konus C wird durch Zahnräder (oder Riemen) 0 von der die Armatur I und die
Antriebsriemscheiben P tragenden Hauptwelle A aus in Umdrehung versetzt und dessen Bewegung
durch die zwischen den Konen verschiebbar gelagerte Reibüngsrolle G auf den Konus C1 übertragen. Die Achse der Rolle G
ist parallel zu den parallelen Erzeugenden der Mäntel der Konen gelagert und die Rolle G
bleibt daher beständig mit dem Umfange beider Konen in Berührung, wie man die Rolle
auch immer verschieben mag. Der Konus C setzt durch Zahnräder, von denen das letzte
an dem die Elektromagnete F tragenden Kranz E befestigt ist, die Elektromagnete F,
welche im Innern des Gehäuses T auf Rollen oder Kugellagern ruhen, in Bewegung. :
Die Verschiebung der Rolle G zwischen. deni
Konen C und C1, welche wie erwähnt stattfinden mufs, um den Geschwindigkeitsausgleich
zwischen Armatur und Elektromagnete zu erlangen, wird durch einen Centrifugalregulator i?,
Fig. 2 und 4, bewirkt, der seine',..Bewegung
durch einen Riemen K von der: Hauptwelle A
aus empfängt. Die Hülse dieses Regulators R steht nämlich durch Stangen und Kurbeln mit
einem Zahnrad V in Verbindung, welches in die an ihrem einen (linken) Ende als Zahnstange
ausgebildete Welle G1 der Reibüngsrolle G eingreift und somit die ihm vom
Regulator ertheilte Drehbewegung in eine Verschiebung der auf der Welle G1 drehbar befestigten
Rolle G umwandelt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Dynamomaschinen, bei welchen die inducirenden und die inducirten Theile sich in entgegengesetzter Richtung, ,umdrehen, eine Regulirungsvorrichturig, bestehend aus zwei mit ihren Achsen parallel oder in parallelen Ebenen gelagerten, aber entgegengesetzt gerichteten Konen C und C, von denen der eine von der Armatur aus angetrieben wird, während der andere von dem ersteren durch einen Riemen oder eine zwischen den Mänteln der Konen verschiebbare Reibungsrolle G seine Bewegung empfängt und diese auf die Elektromagnete überträgt, wobei die Verschiebung des Riemens oder der Reibungsrolle G durch einen von der Maschine bewegten Centrifugalregulator dergestalt bewirkt wird, dafs, wenn die Geschwindigkeit der Armatur zunimmt, diejenige der Elektromagnete abnimmt, und umgekehrt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42453C true DE42453C (de) |
Family
ID=317850
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42453D Expired - Lifetime DE42453C (de) | Regulirungsvorrichtung für Dynamomaschinen, bei welchen die inducirenden und die inducirten Theile sich in entgegengesetzer Richtung drehen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42453C (de) |
-
0
- DE DENDAT42453D patent/DE42453C/de not_active Expired - Lifetime
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