DE424317C - Getriebe fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents
Getriebe fuer VerbrennungskraftmaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
- Getriebe für Verbrennungskraftmaschinen. Vorliegende Erfindung betrifft ein Getriebe für Verbrennungskraftmaschinen zur übertragung der Kolbenbewegung auf den Kurbelzapfen, bei dem ein Querhaupt mit Kurvenschlitz vorgesehen ist, in dein der Kurbelzapfen gleitet. Bei den bisher bekannt gewordenen Einrichtungen dieser Art waren Stöße beim Gange des Motors nicht zu vermeiden, da eine gleichmäßige Mischung und gleichzeitige Zündung der Verbrennungsgase im gesamten Verbrennungsraum nicht zu erzielen war und außerdem der Angriffspunkt der Verbrennungskraft des Gasgemisches senkrecht über dein Kurbellager lag, so daß Stöße im Motor auftraten, die dessen Abnutzung sehr ungünstig beeinflußten.
- Diese Übelstände sind bei der vorliegenden Erfindung vermieden, indem der Schlitz in der Kurbelschleife auf der Kompressionsseite nahezu konzentrisch gestaltet ist, so daß zum Schluß der Kompressionsbewegung der Kolben so lange stillsteht, bis der Kurbelzapfen über die senkrechte Lage zum Kurbellager hinausgelangt und das Gasgemisch sieb gleichmäßig verteilen und die Zündung gleichzeitig im gesamten Verbrennungsraum erfolgen kann, wodurch die größtmögliche Ausnutzung der Verbrennungswärme des Geinisches und damit dessen größte Wirksamkeit erreicht wird.
- Zur Unterstützung dieser Wirkung ist der Zylinder und die Kolbenachse derart gegenüber der Kurbelachse versetzt, daß die Längsachse des Kolbens genau über dem Ende des hier mit einem Absatz versehenen konzentrischen Teiles des Schlitzes liegt. Durch die bezeichnete Biegung des Kurvenschlitzes wird außerdem der Kompressionshub beschleunigt.
- Durch die schnelle Kompression des Geinisches wird eine verminderte Wärmeabgabe an das Kiihlwasser erreicht. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
- Abb. i ist ein Schnitt durch einen Motor gemäß der vorliegenden Erfindung.
- Abb. 2 ist eine schematische Ansicht, -welche (lie Stellung der verschiedenen Teile beim Beginn .des Kompressionshubes des Motors zeigt.
- Abb.3 ist eine ähnliche Ansicht, wobei der Kolben des Motors sich der oberen Totpunktlage nähert.
- Abb. q. ist eine ähnliche Ansicht, welche den Kolben und die Kurbel des Motors am oberen Totpunkt zeigt.
- Abb.5 ist eine ähnliche Ansicht, welche den Kolben am oberen Totpunkt zeigt, nachdem die Kurbel den oberen toten Punkt durchlaufen hat, wobei diese Abbildung die Stellung der verschiedenen Teile zu der Zeit zeigt, in der die Ladung unter Druck sich entzündet hat und der Kolben seinen Krafthub beginnt.
- In den Abbildungen bezeichnet io den Motorzylinder, der in eine obere Kammer i i und eine untere Kammer 12 geteilt ist. Die obere Kammer ii besitzt einen Auspuff i3 und einen Einlaß 1¢, der mit der unteren Kammer 12 durch eine Umgangsleitung 15 mit Rückschlagventil t6 verbunden ist. In die Umgangsleitung 15 führt ein Gemischzuführungsrohr 17 mit Rückschlagventil 18.
- Mit i9 ist der Kolben bezeichnet, der bei 2o mit der Kolbenstange 21 verbunden ist. An ihrem unteren Ende ist ein Querhaupt 22 mit Kurvenschlitz 23 befestigt. Damit das Querhaupt 22 gleiten kann, ist das Kurbelgehäuse 24 des Motors mit Führungen 25 versehen, in denen das Querhaupt 22 gleitet.
- 27 bezeichnet die Kurbelwelle und 28 die Kurbel, die einen Zapfen 29 trägt, an dem ein elliptischer Kopf 30 sitzt, der sich in dem Schlitz 23 bewegen kann. Schlitz 23 besitzt einen gekrümmten Teil 31, der in einen gekrümmten Teil 32' übergeht und seinerseits bei einem Ansatz 32 endigt, von dem sich die Wandung 33 in einer nahezu geraden Linie schräg abwärts nach dem Ende 34 des Schlitzes erstreckt. Der gekrümmte Teil 3:2' ist konzentrisch mit der Kurbelzapfenbahn und läßt den Kurbelzapfen umlaufen, ohne den Kolben zu bewegen. Gegenüber der Wandung 33 ist die `V andung 35 des Schlitzes gerade und parallel zu der Wandung 33, und von einem Punkte 36 beinahe gegenüber dem Ansatz 32 ist die Wandung gekrümmt, wie bei 37 am entgegengesetzten Ende 38 des Schlitzes 23 angedeutet ist.
- Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Während der Bewegung des Motors, wenn die Teile in der in Abb. 2 dargestellten Stellung sind, tritt die Ladung in de_i Zylinder durch die Einlaßöitnung 14 und die Umgangsleitung 15 ein, nachdem diese Ladung von der unteren Kammer 12 des Zylinders io beim Abwärtshub des Kolbens ig vorgetrieben worden ist. Wenn die Kurbel sich in der Richtung des Pfeiles A in Abb. 2 bewegt, wird der Kolben in der Richtung des Pfeiles B innerhalb des Zylinders io in die in Abb. 3 dargestellte Stellung bewegt. In dieser Stellung hat der Kolben i g annähernd die Hölle des Kornpr essionshubes erreicht, und Kopf 3o beginnt auf der gekrümmten Fläche 31 des Schlitzes 23 zu gleiten. Entsprechend der Krümmung 31 des Schlitzes wird der Kurbelwelle 27 der geringste Widerstand nach vollendetem Konipressionsliub und bei Kolbenstillstand geboten. Bei diesem Aufwärtshub des Kolbens wird eitle frische Ladung durch das Gemischzuführungsrolir 17 und die Umgangsleitung 15 in die untere Kammer 12 des Zylinders eingesaugt, so daß diese Ladung durch die Umgangsleitung 15 bei dem nächsten Krafthub des Kolbens zu der Kammer i i geführt werden kann.
- Nachdem der Kolben ig die Höhe des Kompressionshubes erreicht hat, wie in Abb.4 dargestellt, ist die Kurbel 28 am oberen Totpunkt, und der Kopf 30 gleitet auf der gekrümmten Wand des Schlitzes 23, den Kolben 1g in der Kompressionsstellung so lange festhaltend, bis der Kopf 30 über den Ansatz 32 des Schlitzes 23 hinweggeht, welcher Ansatz an geeigneter Stelle des Abwärtshubes der Kurbel im Schlitz angebracht ist, so daß eine möglichst gleichmäßige Kurbelbewegung erzielt wird; in dieser Stellung sind die Teile in Abb. 5 dargestellt. Wenn die Kurbel diese Stellung erreicht hat, wird die Ladung in dem Zylinder durch eine Zündvorrichtung 4o entzündet, und die Kraft dieser Explosion wird mittels der Kolbenstange 21 auf die Kurbelwelle 27 unter Vermittelung des Zapfens 29 und des Gleitkopfes 30 übertragen. Wenn diese Explosion stattfindet, verläßt der letztere den konzentrischen Teil 32' und tritt in den geraden Teil 33 des Schlitzes; die Kraftwirkung wird von dem Kopf aufgenommen, der von dein Ende 34 des Schlitzes nach dem Ende 38 desselben gleitet, wobei auf diese Weise die Geschwindigkeit der Kurbel gegenüber der des Kolbens bei den Abwärtshüben des letzteren vergrößert wird. Es ist ersichtiich, daß infolge einer derartigen Konstruktion der Kolben schneller läuft und hierdurch der Kurbel einen größeren Antrieb verleiht.
- Wenn der Kalben beim Kraftlieb abwärts geht, wird die vorher in der unteren Kammer 12 des Zylinders io aufgenommene Ladung unter Vermittelung der Umgangsleitung nach der oberen Kammer i i des Zylinders io gedrückt, und die Verbrennungsgase werden durch das Rohr 13 abgeführt, wobei die eintretende frische Ladung zur Unterstützung des Auspuffs der Verbrennungsgase durch eilte bei dieser Art von Motoren übliche Verschiebung dient.
- Durch die beschriebene Bauart wird eine verbesserte Form einer Verbrennungskra r tmaschine geschaffen, bei der die Explosionsladung entzündet wird, nachdem die Kurbel die obere Totpunktlage durchlaufen hat, wodurch die Kurbel ihren Kraftantrieb in einer Stellung erhält, wo sie einen größeren Hebet. arm besitzt.
- Ferner wird durch die dargestellte Bauart, welche ein Verbleiben des Kolbens an dein oberen Totpunkt oder der vollen Kompressionsstellung gestattet, der Druck der Explosionsladung bei voller Kompression während der Zeit der Zündung aufrechterhalten-
Claims (1)
- P:iTJENT-ANSPRUCH: Getriebe für Verbrennungskraftmaschinen, bei welchem die Kurbel vorn Kolben unter Vermittelung einer Kurbelschleife bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurvenschlitz (23) auf der Kompressionsseite sich nahezu konzentrisch zur Kurbelzapfenlaufbahn erstreckt und von der Stelle an, die genau unter der Kolbenachse (21) liegt, geradlinig abwärts geführt ist.
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Family Applications (1)
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4116742A1 (de) * | 1991-05-23 | 1992-11-26 | Erwin Opel | Kolbenschubstange fuer brennkraftmaschinen |
| EP0639729A1 (de) * | 1993-08-17 | 1995-02-22 | Anton Schad | Kurbelschleifenantriebsgetriebe zur Umwandlung einer hin-und hergehenden Bewegung in eine Drehbewegung oder umgekehrt |
Families Citing this family (1)
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0639729A1 (de) * | 1993-08-17 | 1995-02-22 | Anton Schad | Kurbelschleifenantriebsgetriebe zur Umwandlung einer hin-und hergehenden Bewegung in eine Drehbewegung oder umgekehrt |
| WO1995005551A1 (en) * | 1993-08-17 | 1995-02-23 | Anton Schad | Slider-crank driving mechanism for the transformation of a reciprocating motion into rotation or vice versa |
Also Published As
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