DE42407C - Maschine zur Bereitung von Stampfbeton - Google Patents

Maschine zur Bereitung von Stampfbeton

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DE42407C
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DE
Germany
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machine
preparation
drum
blades
concrete
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42407D
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English (en)
Original Assignee
A. KUNZ in Kottern bei Kempten, Bayern
Publication of DE42407C publication Critical patent/DE42407C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28C—PREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C5/00—Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
    • B28C5/08—Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions using driven mechanical means affecting the mixing
    • B28C5/0875—Mixing in separate stages involving different containers for each stage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

PATENTAMT.
Nachfolgend beschriebene Maschine dient zur Bereitung von sogenanntem Stampfbeton, d. h. Betons in feuchtem Zustande, und beruht auf dem Princip, kleinere Quantitäten fertigen Beton in rascher Aufeinanderfolge herzustellen bei sicherer inniger Mischung der Materialien und Ersparung der platzraubenden sogenannten Arbeitsböden, deren Beplankung ohnedies einer sehr raschen Abnutzung unterworfen ist.
Die Maschine besteht aus zwei über einander angeordneten, feststehenden Trommeln .A und B, welche auf 2/3 der Peripherie mit einer rund ausgedrehten Ummantelung versehen sind; das fehlende Drittel der Trommelummantelung bildet eine OefFnung, über welche behufs Einführung der Materialien Fülltrichter T bezw. \T' angebracht sind. In den Trommeln befinden sich drehbare Mischräder SS1, deren Schaufelstiele in mehreren Reihen und abwechselnd in der gemeinschaftlichen Welle befestigt sind. Die Schaufelblätter, welche aus starkem Stahlblech bestehen, sind nach vorn zugeschärft und berühren mit der vorderen Kante fast den Trommelmantel, während die seitlich liegenden Schaufeln mit der rechten bezw. linken Kante dicht an den Stirnflächen der Trommel laufen, um das Einklemmen von Kieselsteinen etc. zwischen Schaufelblatt und Trommelwandung zu verhüten.
Die Schaufelblätter G sind mit den Speichen der Mischräder S bezw. S1 durch starke Scharniere verbunden, damit dieselben von selbst nach unten klappen, wenn sie an dem höchsten Punkte angelangt sind und bei ihrer Ankunft in α nicht gegen den Trommelmantel stofsen, falls eine Verbiegung der Blätter stattgefunden haben sollte; auch verjüngen sich die Schaufelblätter nach den Speichen zu, damit die Mischung leichter abfliefsen kann und an den Seitenwandungen nicht zwängt.
Durch den Gebrauch werden die Blätter an der Vorderkante mit der Zeit abgenutzt werden und dann nicht mehr tief genug durchgreifen können, weshalb dieselben an den Speichen verstellbar angeordnet sind. Auf der Rückseite der Schaufelblätter ist ein Wulst oder eine Nase η vorgesehen, welche sich gegen die Speiche legt, damit die Blätter nicht rückwärts übergebogen werden können, und ist aufserdem in jeder Speiche noch eine Stellschraube vorhanden, durch welche die Schwingungen der Schaufeln regulirt werden können.
Um die Entleerung der Trommeln bewirken zu können, ist die eine Hälfte der Trommelummantelung um ein Scharnier drehbar als Klappe k bezw. kl ausgebildet. Zum festen Verschliefsen dieser Klappen k und k1 dient eine excentrische Schliefsvorrichtungi?1 bezw. E.
Behufs Herstellung von Beton wird durch Trichter Τλ in die Trommel B in einem bestimmten Verhältnifs Sand und Cement eingefüllt und durch das rotirende Mischrad S1 gemengt; hiernach öffnet man die Klappe k, wodurch das Gemenge in die Trommel .4 gelangt, in welche vorher durch Trichter T das entsprechende Kiesquantum eingefüllt ist. Das ganze Gemenge wird alsdann unter Wasserzusatz durch Drehen des Mischrades S vermischt und durch Oeffnen der Klappe kl die Trommel A entleert. Nachdem dies geschehen, zieht man den Schieber des Trichters T\
welcher während des Mischungsactes in A mit Sand und Cement gefüllt wurde, und dann wieder die Klappe k der Trommel B, wodurch eine neue Sand- und Cementmischung in die Trommel A gelangt, welche während des Mischungsactes in B durch T mit Kies gefüllt wurde. Auf diese Weise können in einem Zeitraum von 5 Minuten zwei bis drei fertige Betonmischungen hergestellt werden.
Bei Kraftbetrieb können die Mischungen gröfser gehalten werden, und für grofse Leistungen läfst sich die Maschine auch entsprechend in gröfseren und stärkeren Verhältnissen ausführen, z. B. mit directem Elevatorenbetrieb zur Bedienung derselben mit Sand und Kies.
Die Mischräder in der Maschine dürfen eine nicht zu schnelle Gangart haben, weshalb es rathsam ist, den Antrieb derselben mittelst Vorgelege zu bewirken.
Es empfiehlt sich, um die Maschine handlicher und leichter transportabel zu machen, dieselbe auf einem Räderuntersatz zu montiren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zur Bereitung von Stampfbeton, in welcher die Mischung von Sand und Cement und darauf der Zusatz von Kies und Wasser in zwei über einander liegendenTrommeln A und B durch die Mischräder S' S bewirkt wird, welche mit dreh- und verstellbaren, wegen der Nasen η schräg stehenden Schaufelblättern G versehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT42407D Maschine zur Bereitung von Stampfbeton Expired - Lifetime DE42407C (de)

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