DE4239797C2 - Fluidgefüllte, elastische Dämpfungsvorrichtung - Google Patents
Fluidgefüllte, elastische DämpfungsvorrichtungInfo
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Description
Als Schwingungsdämpfer, wie beispielsweise bei einer Motoraufhängung
eines Kraftfahrzeuges, zur flexiblen
Verbindung von zwei Bauteilen in einem Schwingungssystem,
wobei das eine der
beiden Bauteile in einer schwingungsdämpfenden Weise mit
dem anderen der Bauteile verbunden ist, ist eine elasti
sche Dämpfungsvorrichtung in Muffenbauweise
bekannt.
Diese elastische Dämpfungsvorrichtung
hat einen zwischen eine innere und eine äußere
Muffe eingefügten elastischen Körper, wobei die innere
und äußere Muffe voneinander beabstandet sind und durch den
elastischen Körper elastisch miteinander verbunden wer
den. Die eine der Muffen ist am einen der Bauteile fest an
gebracht, während die andere der Muffen am ande
ren der beiden Bauteile des Schwingungssystems befestigt
ist.
Um mit der in jüngerer Zeit vorherrschenden Tendenz zu
immer leistungsfähigeren Kraftfahrzeugen Schritt zu hal
ten, werden in steigendem Maß derartige elastische
Dämpfungsvorrichtungen für moderne Typen und Modelle von Kraft
fahrzeugen gefordert, die verbesserte Dämpfungseigenschaften
über einen weiten Frequenzbereich der zu dämpfenden
Schwingungen bieten. Es wurden verschiedene Bemühungen
unternommen, um elastische Dämpfungsvorrichtungen zu ent
wickeln, die diese Forderungen erfüllen.
Im Hinblick auf die obigen Ausführungen wurden verschiedene
elastische Dämpfungsvorrichtungen mit einer Fluidfüllung
in muffenloser Bauweise vorgeschlagen, bei
welchen ein erster und ein zweiter Träger, die voneinander
in der Lastaufnahmerichtung beabstandet sind, elastisch
durch einen zwischen diese Träger eingefügten elastischen
Körper verbunden sind. Beispiele solcher muffenlosen elasti
schen Dämpfungsvorrichtungen sind in JP-A-60-8540 und JP-A
59-1828
offenbart, wobei der elastische Körper zum Teil
eine mit einem inkompressiblen Fluid gefüllte Fluidkammer
begrenzt. Diese Fluidkammer wird ferner teilweise von einer
schwingenden Platte abgegrenzt, die durch eine magnetische
oder elektromagnetische, durch eine Magnetspule erzeugte
Kraft zum Schwingen gebracht wird, um dadurch den Fluiddruck
innerhalb der Kammer zu regulieren. Die muffenlose
elastische Dämpfungsvorrichtung wird insofern elektrisch
geregelt, um die Dämpfungseigenschaften oder -kennwerte
so zu justieren, daß die eingetragenen Schwingungen über
einen weiten Frequenzbereich wirksam gedämpft werden.
Die Konstruktion der eingangs beschriebenen elastischen Dämpfungsvorrichtung
in Muffenbauweise ist jedoch nicht dazu geeignet, eine
schwingende Platte, die teilweise eine Fluidkammer abgrenzt,
und eine elektromagnetische Antriebsvorrichtung, wie eine
Magnetspule, zur Betätigung der schwingenden Platte aufzu
nehmen, wie in den oben angegebenen Veröffentlichungen be
schrieben ist. Bis heute sind keine wirksamen Maßnahmen
vorgeschlagen oder entwickelt worden, um die Dämpfungseigen
schaften der elastischen Dämpfungsvorrichtung der Muffen
bauart zu verbessern oder zu steigern.
Bei der bekannten, elektrisch regelbaren elastischen Dämpfungsvorrichtung
mit einer Fluidfüllung der muffenlosen Bauart
mit dem in den obigen Veröffentlichungen beschriebenen Aufbau
kann die Betätigung der schwingenden Platte,
die im folgenden als Schwingplatte bezeichnet wird, nicht
ohne Schwierigkeiten oder in geeigneter Weise geregelt wer
den, um die elastische Dämpfungsvorrichtung dazu zu bringen,
daß sie beabsichtigte oder gewünschte Dämpfungseigenschaf
ten bietet, weil es schwierig ist, eine ausreichende An
triebskraft zu erlangen, um leistungsfähig und stabil die
Schwingplatte zu betätigen. Insofern ist die bekannte und
elektrisch regelbare elastische Dämpfungsvorrichtung der muf
fenlosen Bauart in der Praxis bezüglich ihrer Dämpfungseigen
schaften oder -kennwerte nicht zufriedenstellend.
Vor allem leidet die oben genannte elastische Dämpfungsvor
richtung mit einer Fluidfüllung an dem Mangel einer magneti
schen Flußdichte in dem Magnetfeld, in welchem die Schwing
platte oder die Magnetspule angeordnet ist, weil der durch
die Magnetspule oder den Dauermagneten gebildete magneti
sche Pfad oder Kreis offen ist. Insbesondere führt der of
fene magnetische Kreis zu einer unzureichenden Antriebs
kraft, um die Schwingplatte so zu betätigen, daß sie lei
stungsfähig den Fluiddruck innerhalb der Fluidkammer re
gelt, wenn die elastische Dämpfungsvorrichtung eine
Schwingungsbelastung mit mittleren oder niedrigen Frequen
zen von relativ großer Amplitude empfängt.
Wenn die Schwingplatte in schwingender Weise betätigt oder
verlagert wird, so bewirkt darüber hinaus der offene magne
tische Kreis, der durch die Magnetspule oder den Permanent
magneten gebildet wird, unvermeidbar eine große Änderung
in der magnetischen Flußdichte in dem Feld, in welchem die
Schwingplatte oder Spule angeordnet ist. Folglich
neigt die auf die Schwingplatte einwirkende Antriebs
kraft zur Instabilität, was es schwierig macht, wirksam
und leistungsfähig die Schwingplatte zu kontrollieren, wo
durch die Wellenform der innerhalb der Fluidkammer hervor
gerufenen Pulsation gestört wird, was eine
Verzerrung in der Fluiddruckregelung der Fluidkammer her
vorruft. Insofern ist die bekannte und elektrisch regelba
re elastische Dämpfungsvorrichtung mit einer Fluidfüllung
hinsichtlich ihrer Dämpfungskennwerte nicht zufriedenstel
lend.
Obwohl die Schwingplatte in geeigneter Weise kontrolliert
werden kann, um den Fluiddruck innerhalb der Fluidkammer
so zu regeln, daß ein angestrebter Dämpfungseffekt in bezug
auf die Vibrationen in einem speziellen Frequenzband gebo
ten wird, resultiert die Verzerrung der Pulsationswellen
form des Fluids in einem nachteiligen und ungünstigen Ver
stärken der Schwingungen in einem anderen Frequenzband.
Die bekannte elastische Dämpfungsvorrichtung mit einer Fluid
füllung ist insofern in ihrer Gesamtheit nicht imstande,
die gewünschten Dämpfungskennwerte oder -eigenschaften
über einen weiten Frequenzbereich der aufgebrachten Schwin
gungen zu bieten.
Bei der erfindungsgemäßen elastischen Dämpfungsvorrichtung
mit einer Fluidfüllung mit dem oben beschriebenen Aufbau
ist die bewegbare Ringspule in dem Ringspalt ange
ordnet, der durch das erste sowie das zweite Jochelement
und zwischen diesen abgegrenzt ist, wobei diese Jochelemente
mit dem Dauermagnet zusammenwirken, um einen geschlosse
nen magnetischen Kreis zu bilden. Demzufolge
bewirkt die erfindungsgemäße Anordnung eine Minimierung einer Störung des
Magnetflusses, wodurch
die magnetische Flußdichte am Ringspalt erhöht und die
Gleichförmigkeit der Magnetflußdichte verbessert und/oder
gesteigert wird.
Demzufolge wird die bewegbare Ringspule der ausreichend hohen
Magnetflußdichte ausgesetzt, wodurch folglich eine große
Magnetkraft erzeugt wird, um die Ringspule bei deren Erregung
ungeachtet der axialen Lage der Ringspule, die sich über einen
vorbestimmten Bereich eines Arbeitshubes verändert, zu be
wegen. Das bedeutet, daß eine große Antriebskraft vorhanden
ist, um die Schwingplatte zum Schwingen zu bringen, was
eine gesteigerte Betriebs- oder Arbeitsstabilität der
Schwingplatte gewährleistet.
Die erhöhte Funktionsstabilität der Schwingplatte bei einer
großen Antriebskraft gewährleistet eine gesteigerte Genau
igkeit und Beständigkeit in der Regelung des Fluiddrucks
in der Fluidkammer und in erhöhter Weise günstigere Dämp
fungskennwerte der elastischen Aufhängung.
Der Dauermagnet kann ein massiver Zylinder sein. In
diesem Fall ist der Ringspalt radial außerhalb des massiven
Zylinders ausgebildet. Bei dieser Anordnung kann das erste
Jochelement ein Basisteil mit einem Bodenwandstück sowie
einem Zylinderwandstück umfassen, die im Zusammenwirken
einen zylindrischen Raum abgrenzen. Das zweite Jochelement
kann eine radial innerhalb des Zylinderwandstücks ange
ordnete kreisförmige Scheibe besitzen. In diesem Fall wird
der massive Dauermagnetzylinder innerhalb des zylindrischen
Raumes derart angeordnet, daß eine der axial entgegenge
setzten Flächen des massiven Zylinders des Dauermagneten
mit dem Bodenwandstück des Basisteils und die andere dieser
axial entgegengesetzten Stirnflächen mit der kreisförmigen
Scheibe in Berührung ist.
Der elastische Körper kann ferner teilweise eine Ausgleich
kammer begrenzen. In diesem Fall umfaßt die elastische
Dämpfungsvorrichtung ferner Bauteile, die einen Drosselkanal
für eine Fluidverbindung zwischen der Druckaufnahme- und
der Ausgleichkammer bestimmen. Der Drosselkanal wird der
art abgestimmt, daß er eine Schwingungsbelastung mit einer
in einem vorbestimmten Bereich liegenden Frequenz auf der
Grundlage einer Resonanz des inkompressiblen, den Drossel
kanal bei Aufbringen der Schwingungsbelastung zwischen der
inneren und der äußeren Muffe (zwischen dem inneren und dem
äußeren Träger) durchströmenden Fluids dämpft.
Die elastische Dämpfungsvorrichtung kann einen Montagearm
umfassen, um die äußere Muffe an
dem einen der beiden Bauteile, die untereinander durch die
elastische Dämpfungsvorrichtung in einer schwingungsdämpfen
den Weise verbunden werden, zu befestigen. Dieser Montagearm
kann mit der Schwingplatte zusammenwirken, um die Hilfs-
Fluidkammer abzugrenzen.
Die Aufgabe der Erfindung wie auch deren
Merkmale und Vorteile werden aus der folgenden, auf die
Zeichnungen Bezug nehmenden Beschreibung von bevorzugten
Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes deutlich.
Es zeigt
Fig. 1 eine Querschnittsdarstellung einer Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen elastischen Dämpfungsvorrich
tung mit einer Fluidfüllung in Gestalt einer Motor
aufhängung für ein Kraftfahrzeug;
Fig. 2 einen Axialschnitt der in Fig. 1 dargestellten
Dämpfungsvorrichtung;
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein eine Drossel oder Blende
bestimmendes Bauteil;
Fig. 4 und 5 schematische Ausschnittsdarstel
lungen von Abwandlungen der obigen erfindungsgemäßen
Ausführungsform hinsichtlich der Größe einer sich gegenüber einem Ringspalt be
wegenden Ringspule in
der elektromagnetischen Antriebsvorrichtung für
die Dämpfungsvorrichtung.
Die in Fig. 1 gezeigte elektrisch regelbare und elastische
Motoraufhängung mit einer Fluidfüllung ist für ein Kraft
fahrzeug mit Frontantrieb und vorne liegendem Motor vorge
sehen, und sie besteht aus einem Hauptteil 13 sowie einer
elektromagnetischen Antriebsvorrichtung 72 in der Haupt
sache.
Das Hauptteil 13 umfaßt einen ersten sowie einen zweiten
Träger in Form einer inneren Muffe 10 sowie einer äußeren
Muffe 12, welche radial außerhalb der inneren Muffe 10 so
angeordnet ist, daß beide Muffen 10, 12 zueinander exzen
trisch sind. Die beiden Muffen 10 und 12 sind aus
Metall gefertigt und untereinander durch einen zwischen die
se eingesetzten elastischen Körper 14 elastisch verbunden.
Das Hauptteil 13 besitzt einen Montagearm 15, in welchen
die äußere Muffe 12 im Preßsitz eingepaßt ist. Die eine
der beiden Muffen 10 und 12 ist entweder am Fahrzeugaufbau
oder am Motor des Fahrzeugs befestigt, während die an
dere der beiden Muffen dann am Motor oder am Fahrzeug
aufbau festgehalten ist. Beispielsweise ist die innere Muf
fe 10 am Motor fest, während die äußere Muffe 12 über
den Montagearm 15 am Fahrzeugaufbau befestigt ist. Da die
Masse des Motors an der inneren Muffe 10 als eine sta
tische Last wirkt, wird der elastische Körper 14 elastisch
verformt, während die innere und äußere Muffe 10, 12 radial
zueinander verlagert werden, so daß die beiden
Muffen 10 und 12 im wesentlichen miteinander in eine kon
zentrische oder koaxiale Lagebeziehung gebracht werden.
Im Betrieb der in das Fahrzeug in der oben beschriebenen
Weise eingebauten Motoraufhängung wird auf diese eine dy
namische Schwingungsbelastung in einer diametralen Richtung
(Lastaufnahmerichtung) aufgebracht, in welcher die innere
und äußere Muffe 10, 12 ursprünglich zueinander versetzt
sind, d. h. in der vertikalen Richtung bei Betrachtung der
Fig. 1.
Die innere Muffe 10 hat eine relativ große zylindrische
Wanddicke. An einem in axialer Richtung mittleren Teil der
inneren Muffe 10 ist durch Schweißen ein metallischer Lager
block 16 so gehalten, daß er sich in einer radialen Richtung
erstreckt. Der Lagerblock 16 trägt ein an seiner unteren
Stirnseite befestigtes Flügelelement 18, das sich allge
mein in einer zu der radialen Richtung der inneren Muffe
10, in welcher sich der Lagerblock 16 erstreckt, rechtwink
ligen Richtung hinzieht. Dieses Flügelelement 18 ist in
einen Gummipuffer 17 eingebettet.
Radial außerhalb von der inneren Muffe 10 ist eine Zwischen
muffe 20 so angeordnet, daß diese zur inneren
Muffe 10 exzentrisch ist. Die Zwischenmuffe 20 ist ebenfalls
aus Metall gefertigt. Der elastische Körper
14 ist ein allgemein zylindrisches Teil, das die innere Muf
fe 10 und die Zwischenmuffe 20 verbindet. Der elastische
Körper 14 und die Innen- sowie Zwischenmuffe 10, 20 bilden
eine einstückige innere Baueinheit, die durch Vulkanisie
ren eines geeigneten Gummimaterials für den elastischen
Körper 14 hergestellt wird.
Die Zwischenmuffe 20 besitzt ein erstes Fenster 22 sowie
ein zweites Fenster 24, die diametral einander entgegenge
setzt sind, wobei die innere Muffe 10 in der Lastaufnahme
richtung zwischen diesen angeordnet ist. Der elastische Kör
per 14 hat eine erste sowie eine zweite Aussparung 26 bzw.
28, die an ihrer Außenumfangsfläche durch die jeweiligen
Fenster 22 und 24 offen sind. In der ersten Aussparung 26
ist das oben erwähnte Flügelelement 18 so angeordnet, daß
dieses die Aussparung 26 im wesentlichen in zwei Sektionen
teilt, die in einem jeweiligen radial inneren und äußeren
Bereich des elastischen Körpers 14 angeordnet sind. Das
Flügelelement 18 wirkt mit der Innenfläche des die erste
Aussparung 26 begrenzenden elastischen Körpers 14 zusammen,
um einen ringförmigen Resonanzbereich oder verengten Fluid
durchgang 30 für eine Fluidverbindung zwischen den oben er
wähnten beiden Sektionen der ersten Aussparung 26 abzugren
zen. Um eine ungleichmäßige Verformung eines Teils des ela
stischen Körpers, der die erste Aussparung 26 begrenzt,
zu verhindern, weist dieser Teil ein darin eingebettetes
ringförmiges, einschränkendes Bauteil 32 auf.
Durch den elastischen Körper 14 hindurch ist ein axialer
Hohlraum 34 ausgebildet, der sich über die gesamte axiale
Länge des Körpers 14 erstreckt, wie in Fig. 2 gezeigt ist.
Dieser axiale Hohlraum 34 liegt zwischen der inneren Muf
fe 10 und der zweiten Aussparung 28. Durch das Vorhanden
sein des Hohlraumes 34 entsteht in der den Boden der zweiten
Aussparung 28 bestimmenden elastischen Wand eine dünne ela
stische Wand 36, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt ist. Diese
dünne elastische Wand 36, die ohne Schwierigkeiten elastisch
verformbar oder verlagerbar ist, wird mit einem mittigen,
dickwandigen Teil versehen, das als ein Anschlag 38 wirkt,
um ein Maß der relativen radialen Verlagerung der
inneren und äußeren Muffe 10, 12 zu begrenzen und dadurch
eine übermäßige Verformung des elastischen Körpers 14 zu
verhindern.
Der oben erwähnte innere Bausatz 10, 14 und 20 des Hauptteils
13 der Dämpfungsvorrichtung hat zwei teilperiphere Auskehlungen 40,
die in der Außenumfangsfläche so ausgebildet sind, daß diese
Auskehlungen 40 die erste und zweite Aussparung 26 und 28
verbinden. In diesen Auskehlungen 40 sind jeweils zwei
eine Drossel oder Blende bestimmende Bauteile 42 aufgenom
men. Jedes dieser Drosselbauteile 42 hat eine halbkreis
förmige Querschnittsgestalt, so daß die in den zugeordneten
teilperipheren Auskehlungen 40 aufgenommenen beiden Dros
selbauteile 42 ein zylindrisches Bauteil bilden. Wie in
Fig. 3 gezeigt ist, hat jedes dieser Drosselbauteile 42
am einen seiner entgegengesetzten Umfangsenden einen halb
kreisförmigen Ausschnitt 43, wobei an diesen Enden die zwei
Drosselbauteile 42 zusammenstoßen und dadurch die Ausschnit
te 43 der Drosselbauteile 42 zusammen ein kreisförmiges
Loch 41 umschließen, das mit der ersten Aussparung 26 in
Verbindung steht.
Gemäß Fig. 3 hat jedes Drosselbauteil 42 eine im Querschnitt
U-förmige Kehle 44. Diese Kehle 44 hat nahe den entgegenge
setzten Enden des Bauteils 42 befindliche entgegengesetzte
Enden und ist im Bereich der entgegengesetzten Enden des
Bauteils 42 um 180° gebogen, so daß die Kehle 44 eine rela
tiv große Länge hat. Das Bauteil 42 ist mit zwei Verbin
dungsöffnungen 46 und 48 versehen, die seine Dicke durch
setzen und mit den jeweiligen entgegengesetzten Enden der
Kehle 44 sowie der ersten bzw. zweiten Aussparung 26, 28
in Verbindung stehen.
Die äußere Muffe 12 ist am inneren Bausatz 10, 14 und 20
mit den in den teilperipheren Auskehlungen 40 aufgenomme
nen Drosselbauteilen 42 so angebracht, daß die äußere Muf
fe 12 auf der Außenumfangsfläche der Zwischenmuffe 20 sitzt.
Als Ergebnis werden die erste sowie zweite Aussparung 26, 28
und die Kehle 44 durch die äußere Muffe 12, deren Innenum
fangsfläche mit einer abdichtenden Gummilage versehen ist,
abgeschlossen. Auf diese Weise besitzt das Hauptteil 13 der
Dämpfungsvorrichtung eine Druckaufnahmekammer 50 und eine Ausgleich
kammer 52, die jeweils der ersten bzw. zweiten Aussparung
26, 28 entsprechen. Diese Kammern 50 und 52 sind mit einem
inkompressiblen Fluid, wie Wasser, Alkylenglykol, Polyalky
lenglykol oder Silikonöl, gefüllt. Ferner wirkt die Kehle
44 mit den Verbindungsöffnungen 46 und 48 zusammen, um einen
Drosselkanal 54 für eine Fluidverbindung zwischen der Druck
aufnahmekammer 50 und der Ausgleichkammer 52 abzugrenzen.
Bei Aufbringen einer Schwingungsbelastung zwischen der inne
ren und äußeren Muffe 10, 12 in der Lastaufnahmerichtung
ändert sich der Fluiddruck innerhalb der Druckaufnahmekammer
50 aufgrund der elastischen Verformung des elastischen Kör
pers 14. Andererseits wird eine Fluiddruckänderung in der
Ausgleichkammer 52 im wesentlichen durch eine elastische
Verformung oder Verlagerung der dünnen elastischen Wand 36,
wodurch eine Volumenänderung der Ausgleichkammer 52 her
vorgerufen wird, absorbiert. Folglich entsteht ein Unter
schied zwischen den Fluiddrücken in den beiden Fluidkammern
50 und 52, so daß das Fluid zu einem Fließen zwischen den
beiden Kammern 50 und 52 durch den Drosselkanal 54 hindurch
gebracht wird. Wie allgemein bekannt ist,
wird die aufgebrachte Schwingung auf der Grundlage der Re
sonanz des durch den Drosselkanal fließenden Fluids gedämpft,
d. h. , die Länge und die Querschnittsfläche des Drosselkanals
54 werden so abgestimmt, daß die Motorauf
hängung imstande ist, einen gewünschten Dämpfungseffekt mit
Bezug auf niederfrequente Schwingungen, wie ein Rütteln,
mit einer relativ großen Amplitude auf der Grundlage der Re
sonanz des durch den Drosselkanal 54 fließenden Fluids zu
bieten.
Das Hauptteil 13 der Dämpfungsvorrichtung, das den oben beschriebenen
Aufbau hat, wird im Montagearm 15 gehalten. Insbesondere be
sitzt der Montagearm 15 ein zylindrisches Teil mit einer
Bohrung 58, in welcher das Hauptteil 13 im Preßsitz angeord
net ist. Ferner weist der Montagearm 15 einen vom zylindri
schen Teil radial auswärts ragenden Befestigungsblock 56 auf,
durch den das Hauptteil 13 am Fahrzeugaufbau oder am Motor
des Fahrzeugs festgelegt wird.
Die äußere Muffe 12 hat ein Durchgangsloch 68, das durch
das kreisförmige Loch 41 ,der Drosselbauteile 52 mit der Druck
aufnahmekammer 50 in Verbindung ist. Andererseits hat der
Montagearm 15 eine Öffnung 60, die über das Durchgangsloch
68 und das kreisförmige Loch 41 mit der Druckaufnahmekammer
50 verbunden ist.
Der Montagearm 15 hat eine kreisförmige Vertiefung 63, die
an ihrem unteren Ende bei Betrachtung von Fig. 1 und 2 offen
ist. Die kreisförmige Vertiefung 63 ist in Verbindung mit
der Öffnung 60 ausgestaltet und hat einen erheblich größeren
Durchmesser als die Öffnung 60. Innerhalb dieser kreisför
migen Vertiefung 63 ist eine schwingende Platte (Schwingplat
te) 62 angeordnet, die durch einen ringförmigen, elastischen
Träger 64 an einem Haltering 66 befestigt ist. Die Schwing
platte 62 ist somit an ihrem Umfang mit dem elastischen
Träger 64 haftend verbunden, wobei dieser Träger 64 wiederum
vom Haltering 66, der mit dem Montagearm 15 verschraubt ist,
getragen wird. Die Elastizität des elastischen Trägers 64
ermöglicht es der Schwingplatte 62, sich ohne Schwierigkeit
in ihrer axialen Richtung zu verlagern.
Der ringförmige, elastische Träger 64 und die Schwingplatte
62 schließen die Öffnung 60 fluiddicht ab, wodurch eine
Hilfs-Fluidkammer 70 gebildet wird, die mit der Druckauf
nahmekammer 50 in Verbindung steht. Die Schwingplatte 62
begrenzt somit zum Teil die Hilfs-Fluidkammer 70, die mit
einer Haupt-Fluidkammer in Gestalt der Druckaufnahmekammer 50
zusammenwirkt, um eine Fluidkammer zu bilden, die durch den
Drosselkanal 54 mit der Ausgleichkammer 52 verbunden ist.
Um zwischen der Druckaufnahmekammer 50 und der Hilfs-Fluid
kammer 70 einen fluiddichten Abschluß zu gewährleisten, ist
innerhalb der Öffnung 60 ein abdichtender Gummiring 67 ange
ordnet, der in axialer Richtung durch eine mit dem Montage
arm 15 verschraubte Druckplatte 69 gegen die Außenumfangs
fläche der äußeren Muffe 12 gepreßt wird.
Die Schwingplatte 62 wird durch eine am Montagearm 15 ange
brachte elektromagnetische Antriebsvorrichtung 72 betätigt
oder erregt. Die Antriebsvorrichtung 72 ist an der einen
der einander entgegengesetzten Seiten der Schwingplatte 62
angeordnet, welche Seite von der Fluidkammer 50, 70 abgele
gen ist.
Die elektromagnetische Antriebsvorrichtung 72 umfaßt einen
Dauermagneten 74 in Gestalt eines massiven Zylinders, der an
seinen in axialer Richtung entgegengesetzten Stirnflächen
entgegengesetzte Magnetpolflächen besitzt. Der
Dauermagnet 74 ist in einem ferromagnetischen Basisteil 78
aufgenommen, das ein Bodenwandstück 78a sowie ein Zylinder
wandstück 78b besitzt. Im einzelnen ist der Magnet 74 in
einem zylindrischen Raum 78c, der durch das Zylinder- und
Bodenwandstück 78b, 78a des Basisteils 78 abgegrenzt ist,
so angeordnet, daß die untere Polfläche des Magneten mit
einem in radialer Richtung mittigen Teil des Bodenwandstücks
78a des Basisteils 78 in Berührung ist. Das Basisteil 78 hat
am oberen Ende des Zylinderwandstücks 78b einen Auswärts
flansch 76, der mit dem Montagearm 15 verschraubt ist, so
daß der zylindrische Raum 78c zur Schwingplatte 62 hin offen
ist.
Eine ferromagnetische, kreisförmige Stirnscheibe 80 von rela
tiv großer Dicke ist in Berührung mit der oberen Polfläche des
Dauermagneten 74 angeordnet. Diese Stirnscheibe 80 hat
einen gegenüber dem Durchmesser des Magneten 74 größeren
Durchmesser und einen gegenüber dem Innendurchmesser des
Zylinderwandstücks 78b des Basisteils 78 kleineren Durchmes
ser. Die Stirnscheibe 80 wird auf die Polfläche des Magneten
74 durch Befestigungsmittel in Form von mehreren Schrauben 82
gepreßt, die die Stirnscheibe so am Basisteil 78 halten, daß
der Dauermagnet 74 fest zwischen der Stirnscheibe 80 sowie
dem Bodenwandstück 78a des Basisteils 78 eingeklemmt wird.
Die Schrauben 82 sind in den Umfangsbereich der Stirnschei
be 80, welcher vom Umfang der Polfläche des Magneten 74 ra
dial auswärts ragt, eingedreht.
Am offenen Ende des Zylinderwandstücks 78b des ferromagneti
schen Basisteils 78 ist ein ferromagnetisches Ringglied 84
angeordnet, das mit dem Auswärtsflansch 76 verschraubt ist.
Dieses Ringglied 84 umfaßt einen zylindrischen Kragen, des
sen Außenumfangsfläche mit der Innenumfangsfläche des Zy
linderwandstücks 78b des Basisteils 78 in Berührung ist.
Mit dem derart am Basisteil 78 angebrachten Ringglied 84
ist ein vorgegebener radialer Abstand zwischen der Innenum
fangsfläche des zylindrischen Kragens des Ringgliedes 84
und der gegenüberliegenden Außenumfangsfläche der Stirn
scheibe 80 vorhanden.
Das Basisteil 78, die Stirnscheibe 80 und das Ringglied 84
sind alle aus Eisen oder einem anderen ferromagnetischen
Material gefertigt, so daß hier ein geschlossener magneti
scher Kreis gebildet wird. Die Stirnscheibe 80
und das Ringglied 84, die teilweise den geschlossenen magne
tischen Kreis bestimmen, wirken zur Abgrenzung eines ring
förmigen oder zylindrischen Spalts 86 zwischen sich zu
sammen.
Im Ausführungsbeispiel wirken das Basisteil 78 und
das Ringglied 84 als ein erstes Jochelement, das mit der
unteren Polfläche des Dauermagneten 74 verbunden ist, wäh
rend die Stirnscheibe 80 als ein mit der oberen Polfläche
des Magneten 74 verbundenes zweites Jochelement wirkt. Dieses
erste und zweite Jochelement bilden zusammen mit dem Magne
ten 74 den geschlossenen magnetischen Kreis. Die das Basis
teil 78 und die Stirnscheibe 80 untereinander verbindenden
Schrauben 82 bestehen aus einem unmagnetischen Material,
wie einer Aluminiumlegierung, um ein Kurzschließen des magne
tischen Kreises zu verhindern.
Innerhalb des Ringspalts 86 zwischen der Stirnscheibe 80 und
dem Ringglied 84 ist eine ringförmige, bewegbare Spule 92
angeordnet, die innerhalb dieses Ringspalts 86 in axialer
Richtung bewegbar ist. Die Spule 92 wird von einem zylindri
schen, bewegbaren Element 88 aus unmagnetischem Material
wie einem Kunstharz oder einer Aluminiumlegierung, gela
gert. Das bewegbare Element 88 besitzt einen Zylinderkragen
90, der sich durch den Ringspalt 86 erstreckt.
Die bewegbare Ringspule 92 ist an der Außenumfangsfläche des
Zylinderkragens 90 des bewegbaren Elements 88 befestigt,
so daß dieses Element 88 mit der Spule 92 bewegt wird, wenn
die Spule 92 durch einen ihr zugeführten elektrischen Strom
eine Bewegung ausführt, wie beschrieben werden wird. Der
Strom wird durch einen Leitungsdraht 94 zugeführt, welcher
sich durch einen Durchbruch 96 im Zylinderwandstück 78b des
Basisteils 78 erstreckt. Um axiale Bewegungen des Zylinder
kragens 90 und der Spule 92 zuzulassen, sind zwischen der
Stirnscheibe 80 und dem Zylinderkragen 90 sowie zwischen
der Spule 92 und dem Ringglied 84 kleine radiale Zwischen
räume vorhanden.
Die axiale Länge der Ringspule 92 wird so gewählt, daß sie
geringer ist als die axiale Länge des zylindrischen Teils
des Ringgliedes 84, so daß die innerhalb des Spalts 86 axial
verlagerte Spule 92 immer innerhalb der axialen Länge des
Ringgliedes 84 angeordnet ist, um eine im wesentlichen kon
stante, an der Spule 92 aufgebrachte Magnetflußdichte unge
achtet der axialen Lage der Spule 92 zu gewährleisten.
Die elektromagnetische Antriebsvorrichtung 72 ist am Aus
wärtsflansch 76 des Basisteils 78 mit dem unteren Ende des
Montagearms 15 verschraubt. Gleichzeitig ist die untere Flä
che des bewegbaren Elements 88 an die Unterseite der Schwing
platte 62 geschraubt. Unter dieser Bedingung ist die beweg
bare Ringspule 92 in einem axial mittleren Teil des Ring
spalts 86 angeordnet.
Im Betrieb der Motoraufhängung mit dem oben beschriebenen
Aufbau wird die bewegbare Ringspule 92 durch einen geregel
ten Wechselstrom erregt, wobei die Spule 92 einer elektroma
gnetischen Kraft (Lorentz-Kraft) ausgesetzt ist, welche
gemäß der "Linke-Hand-Regel" (Fleming-Dreifingerregel) erzeugt
wird, so daß die Spule 92 mit dem bewegbaren Element 88 be
wegt wird. Als Ergebnis dessen wird die Schwingplatte 62
mit einer Kraft verlagert, die der Größe des an die Spule 92
gelegten elektrischen Stroms proportional ist. Die Schwing
platte 62 wird durch Regeln des an die Spule 92 gelegten
Stroms in Abhängigkeit von der Druckänderung in der Druck
aufnahmekammer 50 aufgrund der eingetragenen Schwingungsbe
lastung zum Oszillieren gebracht. Auf diese Weise kann der
Fluiddruck in der Kammer 50 wirksam geregelt werden, um
in Abhängigkeit von der Art der aufgebrachten Schwingung die
Dämpfungscharakteristik der Motoraufhängung zu ändern.
Wenn die Frequenz der aufgebrachten Schwingung relativ nie
drig ist, wird die Schwingplatte 62 mit derselben Phase wie
die aufgebrachte Schwingung oszilliert, um eindeutig eine
Fluiddruckänderung in der Druckaufnahmekammer 50 zur Erhö
hung der Fluidmenge, die durch den Drosselkanal 54 fließt,
zu bewirken, so daß dadurch der auf der Fluidströmung durch
den Drosselkanal 54 hindurch beruhende Dämpfungseffekt ge
steigert wird. Liegt die Frequenz der aufgebrachten Schwin
gung in einem mittleren oder niedrigen Band, wird die Phase
der Schwingung der Schwingplatte 62 gegenüber
der aufgebrachten Schwingung umgekehrt, um dadurch die Fluid
druckänderung in der Kammer 50 zu absorbieren oder die Grö
ße der Fluiddruckänderung zu vermindern, so daß die Motorauf
hängung eine wirksam reduzierte dynamische Federkonstante
mit Bezug auf die Mittel- bis Niederfrequenzvibration zeigt.
Bei der elektromagnetischen Antriebsvorrichtung 72 der
Motoraufhängung hat das Magnetfeld, dem die be
wegbare Spule 92 ausgesetzt wird, eine ausreichend hohe
Magnetflußdichte mit einer verringerten Größe einer Magnet
flußstreuung vom Dauermagneten 74, weil das Magnetfeld
im Ringspalt 66 erzeugt wird, welcher im geschlossenen magne
tischen Kreis oder Pfad vorhanden ist. Demzufolge wird bei
einer Erregung der bewegbaren Spule 92 eine ausreichend gro
ße Magnetkraft erzeugt, um die Schwingplatte 62 zu betätigen,
so daß der Fluiddruck in der Druckaufnahmekammer 50 in ge
eigneter Weise geregelt wird und dadurch optimale Dämpfungs
kennwerte in Abhängigkeit vom Typ der aufgebrachten Schwin
gung ohne eine Erhöhung der Kompliziertheit oder eine Ver
größerung der elektromagnetischen Antriebsvorrichtung 72
zu erreichen sind. Die ausreichend hohe Magnetflußdichte am
Ringspalt 86 läßt die Verwendung eines Magneten 74 zu, des
sen Magnetkraft relativ klein ist, d. h., der eine relativ
geringe Größenabmessung hat, was eine als Ganzes relativ
klein bemessene Motoraufhängung ermöglicht.
Da das Magnetfeld, in welchem die bewegbare Spule 92 liegt,
am Ringspalt 86 im geschlossenen magnetischen Kreis,
welcher durch die Bauteile 70, 78, 80 und 84 bestimmt
wird, erzeugt wird, werden die Magnetflußdichte im Magnet
feld und die erzeugte Magnetkraft über das gesamte Feld hin
weg gleichförmig ohne Rücksicht auf die axiale Lage der
Spule 92, die innerhalb des Spalts 86 axial bewegt wird,
gemacht. Diese Anordnung ermöglicht es, daß die erzeugte Ma
gnetkraft im wesentlichen der Größe des an die bewegbare Spu
le 92 gelegten elektrischen Stroms proportional ist, wodurch
die Schwingbewegung der Schwingplatte
62 vergleichsweise einfach geregelt werden kann, und zwar mit
einer wirksam verminderten Größe einer Verzerrung der Wellen
form der Fluiddruckpulsation in der Druckaufnahmekammer 50.
Somit ist die Motoraufhängung zu einer un
komplizierten und exakten Regelung des Fluiddrucks innerhalb
der Kammer 50 imstande, um eine verbesserte Dämpfungsstabili
tät mit Bezug auf die aufgebrachten Schwingungen über einen
weiten Frequenzbereich zu bieten. Die Motor
aufhängung ist folglich im wesentlichen von dem herkömmlicher
weise in Erscheinung tretenden Problem frei, daß die Verzerrung
der Pulsationswellenform in einer Verstärkung der Schwin
gung resultiert, deren Frequenz außerhalb des Frequenzbandes
der Schwingungen liegt, die wirksam mit Hilfe der Schwing
platte 62 gedämpft werden können.
Bei den erläuterten und dargestellten Ausführungsformen
wird die elektromagnetische Antriebsvorrichtung 72 bei
Motoraufhängungen zur Anwendung gebracht, die die Aus
gleichkammer 52 besitzen, welche mit der Druckaufnahmekammer
50 (Fluidkammern 50, 70) durch den Drosselkanal 54 in Ver
bindung steht. Die vorliegende Erfindung ist jedoch auf
elastische Dämpfungsvorrichtungen mit einer Fluidfüllung anwendbar,
die eine solche Ausgleichkammer sowie einen solchen Dros
selkanal nicht besitzen und imstande sind, aufgebrachte
Schwingungen durch geeignete Regelung des Fluiddrucks in
der Druckaufnahmekammer 50 durch die Schwingplatte 62 zu
dämpfen. Das bedeutet, daß die elektromagnetische Antriebs
vorrichtung 72 dazu dient die Schwingplatte 62 zum Dämp
fen der aufgebrachten Schwingungen zu regeln.
Die Jochelemente, die mit dem Dauermagneten 74 zur Abgrenzung
eines geschlossenen Spalts (86) zusammenwirken, sind nicht
auf die Elemente 78, 86 und 84 begrenzt, die bei der erläu
terten Ausführungsform zur Anwendung kommen, sondern sie
können in geeigneter Weise z. B. in ihrer Größe und Ausge
staltung abgewandelt werden, unter der Voraussetzung, daß ein
eine Ringspule 92 aufnehmender Ringspalt hinter der
Schwingplatte 62 gebildet wird.
Ferner kann die axiale Länge der Ringspule 92 mit Bezug zur
entsprechenden Abmessung der den Ringspalt begrenzenden Tei
le 80 und 84 in geeigneter Weise gewählt werden. Beispiels
weise kann die Spule 92 durch Spulen 104 und 106, wie in
Fig. 4 und 5 gezeigt ist, ersetzt werden, um eine im wesent
lichen gleichförmige Magnetflußdichte am Ringspalt ohne
Rücksicht auf die axiale Lage der Spule zu gewährleisten.
Die Spule 104 von Fig. 4 hat eine axiale Länge, die erheb
lich größer als die axiale Abmessung eines Ringspalts 98,
der durch Jochelemente 100 und 102 bestimmt ist, bemessen ist.
Die Spule 106 von Fig. 5 hat eine axiale Länge, die ausrei
chend kleiner als das axiale Maß des Spalts 98 ist.
Wenngleich die dargestellten elastischen Aufhängungen mit
einer Fluidfüllung insgesamt solche sind, die als Motorauf
hängungen bei einem Kraftfahrzeug dienen, so ist das Prinzip
dieser Erfindung gleicherweise auf andere Arten von Fahrzeug-
Dämpfungsvorrichtungen anwendbar, wie Karosserieaufhängungen
und Differentiallagerungen, wie auch auf Schwingungsdämpfer
oder elastische Aufhängungen, die in anderen Anlagen oder
Systemen neben solchen für Motorfahrzeuge verwendet werden.
Durch die Erfindung wird somit eine elastische Dämpfungsvorrichtung
mit einer Fluidfüllung offenbart, wobei ein elastischer
Körper, der eine innere und eine äußere Muffe elastisch ver
bindet, teilweise eine mit einem inkompressiblen Fluid ge
füllte Druckaufnahmekammer begrenzt und eine schwingende
Platte vorgesehen ist, um teilweise eine Hilfs-Fluidkammer
abzugrenzen, die mit der Druckaufnahmekammer zur Ausbildung
einer Fluidkammer zusammenwirkt. Zwei Jochelemente sind mit
jeweils entgegengesetzten Polflächen eines Dauermagneten
verbunden, der an der einen der entgegengesetzten Flächen
der Schwingplatte, welche von der Fluidkammer entfernt ist,
angeordnet ist. Die Jochelemente, die mit dem Dauermagneten
zur Bestimmung eines geschlossenen magnetischen Kreises zu
sammenwirken, begrenzen zwischen sich einen Ringspalt im
magnetischen Pfad, in welchem eine bewegbare Ringspule,
die an der Schwingplatte fest ist, aufgenommen ist. Die
Spule wird in dem Spalt axial verlagert, um bei ihrer Erre
gung die Schwingplatte zum Oszillieren zu bringen.
Claims (9)
1. Fluidgefüllte elastische Dämpfungsvorrichtung mit einer
inneren und einer radial äußeren Muffe (10, 12), die
durch einen elastischen Körper (14) verbunden sind,
welche teilweise eine mit einem inkompressiblen Fluid
gefüllte Druckaufnahmekammer (50) begrenzt, die mit einer
Hilfskammer (70) in Verbindung steht und zusammen mit
dieser eine Fluidkammer (50, 70) bildet, die wiederum
durch eine schwingende Platte (62) teilweise begrenzt
ist, die zur Änderung des Drucks in der Fluidkammer (50,
70) verlagerbar ist, indem eine Ringspule (92, 104, 106)
erregt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Ringspule (92, 104, 106) an der schwingenden Platte
(62) befestigt ist und daß auf der von der Fluidkammer
(50, 70) abgewandten Seite der schwingenden Platte (62)
ein Dauermagnet (74) angeordnet ist, dessen einander
entgegengesetzte Magnetpolflächen mit einem ersten
feststehenden und einem zweiten feststehenden Jochelement
(78, 84, 102; 80, 100) verbunden sind, die miteinander
einen magnetischen Kreis bilden und zwischen sich einen
gleichbleibenden ringfömigen Spalt (86, 98) begrenzen,
in dem die Ringspule (92, 104, 106) angeordnet und durch
Erregung zusammen mit der Platte (62) verlagerbar ist.
2. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Dauermagnet (74) ein massiver Zylinder und der
gleichbleibende ringförmige Spalt (86, 98) radial außerhalb
um den massiven Zylinder ausgebildet ist.
3. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das erste Jochelement ein Basisteil (78) mit einem
Bodenwandstück (78a) sowie einem Zylinderwandstück (78b),
die im Zusammenwirken einen zylindrischen Raum (78c)
abgrenzen, umfaßt, daß das zweite Jochelement eine radial
innenseitig des Zylinderwandstücks (78b) angeordnete
kreisförmige Stirnscheibe (80, 100) besitzt und daß der
massive Dauermagnetzylinder (74) innerhalb des
zylindrischen Raumes (78c) derart angeordnet ist, daß die
eine seiner axial entgegengesetzten Stirnflächen mit dem
Bodenwandstück (78d) des Basisteils (78) und die andere
dieser axial entgegengesetzten Stirnflächen mit der
kreisförmigen Stirnscheibe (80) in Berührung ist.
4. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
das erste Jochelement ferner ein am Zylinderwandstück (78b)
des Basisteiles (78) befestigtes Ringglied (84, 102)
umfaßt, das eine Innenumfangsfläche hat, die im
Zusammenwirken mit einer Außenumfangsfläche der
kreisförmigen Stirnscheibe (80, 100) den Ringspalt (86, 98)
abgrenzt.
5. Dämpfungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
zur Befestigung der kreisförmigen Stirnscheibe (80, 100) am
Bodenwandstück (78a) des Basisteils (78)
Befestigungseinrichtungen (82) derart vorgesehen sind, daß
der massive Zylinder des Dauermagneten (74) zwischen der
kreisförmigen Stirnscheibe (80) und dem Bodenwandstück
(78a) festsitzend eingespannt ist.
6. Dämpfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
an der schwingenden Platte (62) ein bewegbares Element (88)
befestigt sowie die Ringspule (92, 104, 106) an dem
bewegbaren Element (88) fest ist.
7. Dämpfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein elastischer Träger (64) vorgesehen ist, der die
schwingende Platte (62) elastisch lagert, um dieser eine
schwingende Bewegung durch die Ringspule (92, 104, 106) zu
ermöglichen.
8. Dämpfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der elastische Körper (14) ferner eine Ausgleichkammer (52)
teilweise begrenzt und Bauteile (42, 12) einen Drosselkanal
(54) für eine Fluidverbindung zwischen der
Druckaufnahmekammer (50) sowie der Ausgleichkammer (52)
bestimmen, wobei der Drosselkanal so abgestimmt ist, daß er
eine Schwingungsbelastung mit einer in einem vorbestimmten
Bereich liegenden Frequenz auf der Grundlage einer Resonanz
des inkompressiblen, den Drosselkanal (54) bei Aufbringen
der Schwingungsbelastung zwischen der inneren Muffe (10)
und der äußeren Muffe (12) durchströmenden Fluids dämpft.
9. Dämpfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
zur Befestigung der äußeren Muffe (12) an einem von zwei
Bauteilen, die durch die elastische Aufhängung in einer
Schwingungen dämpfenden Weise verbunden werden, ein
Montagearm (15) vorgesehen ist, der mit der schwingenden
Platte (62) zur Abgrenzung der Hilfskammer (70)
zusammenwirkt.
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