DE423909C - Spritzvergaser - Google Patents

Spritzvergaser

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DE423909C
DE423909C DEF45576D DEF0045576D DE423909C DE 423909 C DE423909 C DE 423909C DE F45576 D DEF45576 D DE F45576D DE F0045576 D DEF0045576 D DE F0045576D DE 423909 C DE423909 C DE 423909C
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air
funnel
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cross
nozzle
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DEF45576D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M9/00Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position
    • F02M9/14Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position having venturi and nozzle relatively displaceable essentially along the venture axis
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M19/00Details, component parts, or accessories of carburettors, not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M1/00 - F02M17/00
    • F02M19/03Fuel atomising nozzles; Arrangement of emulsifying air conduits
    • F02M19/035Mushroom-shaped atomising nozzles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Spritzvergaser. Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung von Spritzvergasern mit einem auf den oberen Rand des Spritzrohres aufgesetzten Trichter nach der Richtung, daß diese Vergaser allen Betriebsbedingungen angepaßt werden können.
  • Bekanntlich leiden alle Spritzvergaser mehr oder weniger an dem Nachteil, daß ein mittleres günstigstes Mischungsverhältnis bei allen Drehzahlen und Belastungen des Motors nicht eingehalten werden kann. Die Ursache ist die Veränderung des Unterdruckes im Vergaser, der von der Bemessung der Luftquerschnitte abhängig ist. Die Luftmenge, die zur Erreichung der größtmöglichen Motorleistung bei geringstem Brennstoffverbrauch notwendig ist, erfordert bei einem bestimmten Vergaser eine ganz bestimmte Luftdüse. Mit einer derartigen Düse arbeitet die Maschine in den niederen Drehzahlen ungünstig. Die untere Grenze der Drehzahlen, bei der die Maschine noch stoßfrei läuft, liegt verhältnismäßighoch. Das Getriebe muß oft umgeschaltet werden, damit die Maschine immer mit hohen Drehzahlen laufen kann. Die Maschine ist wenig steigerungsfähig oder unelastisch. Der Brennstoffbedarf, bezogen auf den gesamten Arbeitsbereich, wird verhältnismäßig ungünstig, auch' wenn er für die höchsten Drehzahlen günstig ist. Anderseits kann durch Verringerung der Luftquerschnitte die untere Grenze der Drehzahlen, bei der die Maschine noch stoßfrei arbeitet, beliebig herabgedrückt werden. Die Maschine wird dann in dem Bereich der unteren Drehzahlen mit günstigem Brennstoffbedarf arbeiten, die Leistung sich bis zu einem bestimmten Grade steigern lassen, aber die Höchstleistung wird aus der Maschine nicht herauszuholen sein, da die hierfür erforderliche Luftmenge durch die kleinere Luftdüse nicht zur Verfügung gestellt werden kann. Je nach dem Verwendungszweck der Maschine wird man daher eine Luftdüse von kleinerem oder größerem Luftdurchgangsquerschnitt wählen.
  • Die Anpassung des Vergasers an die verschiedenen Betriebsbedingungen macht also in der Regel das Auswechseln der Luftdüse notwendig. Gemäß der Erfindung entfällt diese Notwendigkeit bei Anwendung einer verschiebbaren Luftdüse mit zwei Bohrungen verschiedenen Durchmessers, deren engerer dem Luftbedarf der Maschine im Bereich der mittleren und niederen Drehzahlen entspricht und deren weiterer dem Luftbedarf bei höchster Drehzahl und Leistung des Motors angepaßt ist. Eine derartige Doppelluftdüse hat aber die Verwendung eines auf den oberen Rand des Spritzrohres aufgesetzten Trichters zur Voraussetzung. Ohne diesen Trichter würde nämlich der Eintrittsquerschnitt der Luft immer durch den Ringquerschnitt zwischen dem Spritzdüsenrohr und der Wand der engeren Bohrung der Luftdüse bestimmt sein, gleichgültig, ob die Spritzdüse sich in dem engeren oder weiteren Teil der Luftdüse befindet. Der Eintrittsquerschnitt würde unverändert bleiben, der Luftbedarf der Maschine bei höchster Leistung also nicht befriedigt werden. Aus diesem Grunde haben auch die bereits gemachten Vorschläge zur Verwendung verschiebbarer Luftdüsen mit kegelförmiger Bohrung nicht zu einer brauchbaren Konstruktion geführt. Dazu ist notwendig, daß bei Einstellung der Spritzdüse in den erweiterten Teil der Luftdüse auch der Eintrittsquerschnitt der Luft entsprechend dem größeren Durchgangsquerschnitt zunimmt. Dieser Bedingung genügt eine verschiebbare Luftdüse mit einer engeren und einer weiteren Bohrung in Verbindung mit einem auf das Spritzrohr aufgesetzten Trichter.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Vergasers gemäß der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Abb. t ist ein senkrechter Längsschnitt durch den Vergaser, in der die Luftdüse in einer Stellung gezeigt ist, bei der ihr engerer Teil die Spritzdüse umgibt.
  • Abb. a zeigt die Luftdüse in einer Stellung, bei der die Spritzdüse sich in dem weiteren Teil der Luftdüse befindet.
  • Abb.3 ist eine Ansicht des Vergasers.
  • Die Brennstoffdüse besteht aus einem Spritzrohr i, das von dem Schwimmer a gespeist wird und in einen mit Bohrungen 3 versehenen Trichter q. ausläuft. Gleichachsig mit diesem Rohr i ist ein zweites Spritzrohr 5 angeordnet, das innerhalb des ersteren durch eine Schraube 6 verstellt werden kann. Es besitzt einen Kopf 7 von vergrößertem Durchmesser und vergrößerter Oberfläche, so daß eine Einstellung des Rohres 5 den Brennstoffaustrittsquerschnitt 8 des äußeren Rohres i verändert.
  • Die Brennstoffdüse ist von einer Luftdüse g umschlossen, die zwei Bohrungen io und i i verschiedenen Durchmessers besitzt. Die weitere Bohrung io liegt in der Richtung der Luftströmung hinter der engeren Bohrung 9. Je nach dem Verwendungszweck des Motors wird die engere oder weitere Bohrung in den Bereich der Brennstoffdüse gebracht. Zur Einstellung der Luftdüse dient ein zweiarmiger Hebel 12, der an einem Zapfen 13 des Vergasergehäuses i q. gelagert ist und durch einen Schnurzug 15 o. dgl. bewegt werden kann. Der Hebel umfaßt mit einer Schleife 16 einen Zapfen 17 der Luftdüse, der durch einen Schlitz 18 des Gehäuses i q. hindurchtritt.
  • Oberhalb der Luftdüse wird in üblicher Weise ein beliebiges Drosselorgan angeordnet. Für mittlere und langsame Drehzahlen wird die Luftdüse gemäß Abb. i so eingestellt, daß sich die engere Bohrung i i im Bereich der Spritzdüse befindet. Der angesaugte Luftstrom tritt durch den Ringquerschnitt b in die Luftdüse ein, der durch die innere Wand der Bohrung i i und den Trichter q. der -Spritzdüse bestimmt ist. Er fließt zum größeren Teil durch den ringförmigen Durchgangsquerschnitt a zwischen der inneren Wand der Bohrung i i und der äußeren Kante des Trichters q., zum kleineren Teil durch die öffnungen 3 des Trichters ¢. Der Brennstoff spritzt unter der Wirkung des Unterdruckes aus den Rohren i und 5 aus und wird durch die angesaugte Luft fein zerstäubt. Gleichzeitig breitet er sich aber auch in Form einer dünnen Schicht auf der inneren Wandung des Trichters 4. und der Oberfläche des Kopfes 7 aus, so daß er der Luft eine gute Oberfläche darbietet. Es findet daher gleichzeitig eine Oberflächenvergasung statt, so daß das Gemisch eine äußerst gleichmäßige Zusammensetzung erhält. Die Maschine läßt sich daher bequem anwerfen und entwickelt eine große Anzugskraft, die in verhältnismäßig weiten Grenzen gesteigert werden kann. Das Geschwindigkeitsgetriebe braucht nur wenig umgeschaltet zu werden.
  • Lassen es aber die Betriebsbedingungen zu, daß die Maschine längere Zeit mit voller Leistung arbeiten kann, so wird die Luftdüse durch den Zug an dem Schnurzug15 nach unten gezogen, so daß die weitere Bohrung to in den Bereich der Spritzdüse gelangt (Abb. a). In dieser Stellung hat die Luft einen größeren Durchgangsquerschnitt c. Der Anschluß des Trichters q. am Rohr i befindet sich außerhalb der engeren Bohrung i i, so daß auch der Eintrittsquerschnittd der Luft in dem weiteren Teil der Luftdüse sich vergrößert und der Luftbedarf des Motors für die Entwicklung seiner Höchstleistung gedeckt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Spritzvergaser mit einem auf den oberen Rand des Spritzrohres aufgesetzten Trichter, dadurch gekennzeichnet, daß die den Trichter (¢) umgebende Luftdüse (9) in achsialer Richtung verschiebbar ist und zwei Bohrungen (io, i i) verschiedenen Durchmessers besitzt, deren engere (i i) mit dem Trichter (¢) einen Durchgangsquerschnitt (a) für die Luft bestimmt, der dem Luftbedarf der Maschine bei niederen und mittleren Drehzahlen entspricht, während die in Richtung der Strömung hinter der engeren Bohrung (i i) liegende weitere Bohrung (i o) mit dem Trichter (¢) den für die Erreichung der höchstmöglichen Motorleistung erforderlichen vergrößerten Lufteintrittsquerschnitt (d) und Luftdurchgangsquerschnitt (c) bildet. z. Spritzvergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß über dem Brennstoffaustritt (8) des Spritzrohres (i) ein in den gelochten Trichter (q.) hineinragender und daher von den Zerstäubungsluftstrahlen beaufschlagter Körper von großer Oberfläche (7) angeordnet ist, der eine zentrale Spritzöffnung (5) besitzt und vermöge seiner achsialen Verstellbarkeit zur Einstellung des Brennstoffaustrittsquerschnittes (8) dienen kann.
DEF45576D Spritzvergaser Expired DE423909C (de)

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