DE4236393A1 - Originalitätsverschluß - Google Patents

Originalitätsverschluß

Info

Publication number
DE4236393A1
DE4236393A1 DE19924236393 DE4236393A DE4236393A1 DE 4236393 A1 DE4236393 A1 DE 4236393A1 DE 19924236393 DE19924236393 DE 19924236393 DE 4236393 A DE4236393 A DE 4236393A DE 4236393 A1 DE4236393 A1 DE 4236393A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tamper
connecting element
adhesive
evident closure
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19924236393
Other languages
English (en)
Other versions
DE4236393B4 (de
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pago Etikettiersysteme GmbH
Original Assignee
Pago Etikettiersysteme GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pago Etikettiersysteme GmbH filed Critical Pago Etikettiersysteme GmbH
Priority to DE19924236393 priority Critical patent/DE4236393B4/de
Publication of DE4236393A1 publication Critical patent/DE4236393A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4236393B4 publication Critical patent/DE4236393B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/02Forms or constructions
    • G09F3/03Forms or constructions of security seals
    • G09F3/0305Forms or constructions of security seals characterised by the type of seal used
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D55/00Accessories for container closures not otherwise provided for
    • B65D55/02Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure
    • B65D55/06Deformable or tearable wires, strings or strips; Use of seals
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/02Forms or constructions
    • G09F3/0291Labels or tickets undergoing a change under particular conditions, e.g. heat, radiation, passage of time
    • G09F3/0292Labels or tickets undergoing a change under particular conditions, e.g. heat, radiation, passage of time tamper indicating labels
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/02Forms or constructions
    • G09F3/03Forms or constructions of security seals
    • G09F3/0305Forms or constructions of security seals characterised by the type of seal used
    • G09F3/0341Forms or constructions of security seals characterised by the type of seal used having label sealing means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Originalitätsverschluß mit zwei über ein Verbindungselement irreversibel trennbar miteinander verbundenen, äußeren Teilstücken für Behäl­ ter mit zwei zum Ermöglichen eines Zugriffs zu einem in dem Behälter befindlichen Verpackungsgut relativ zuein­ ander beweglichen, insbesondere gegeneinander verdrehba­ ren Behälterteilen.
Ein derartiger Originalitätsverschluß ist bekannt und besteht im einfachsten Fall aus einem Papierstreifen, dessen äußere Teilstücke beispielsweise mittels eines Naßklebers an relativ zueinander bewegbaren Behältertei­ len befestigt sind und der beim Öffnen des Behälters im Bereich eines das Verbindungselement bildenden Verbin­ dungsstückes zwischen den äußeren Teilstücken durchge­ rissen wird. Typischerweise finden derartige Origina­ litätsverschlüsse bei Mineralwässern Verwendung, wo sie einerseits an die Verschlußkappe und andererseits an die Flasche angeklebt werden.
Es sind ferner Originalitätsverschlüsse bekannt, welche wie ein Selbstklebe-Etikett beispielsweise über die Trennfuge zwischen einem Behälter und einer Behälterkap­ pe geklebt werden und welche im Bereich der Trennfuge mit einer Messerklinge oder mit einem Fingernagel durch­ trennt werden können, um den Behälter zu öffnen. Der­ artige Originalitätsverschlüsse werden beispielsweise bei Farbspraydosen verwendet.
Es ist ein Nachteil der bisher verwendeten Origina­ litätsverschlüsse der vorstehend beschriebenen Art, daß das Verbindungselement bzw. der Verbindungsbereich ggf. so geschickt durchtrennt werden können, daß die Zer­ störung des Originalitätsverschlusses, wenn der Behälter vorsichtig wieder verschlossen wurde, nur bei erhöhter Aufmerksamkeit erkannt werden kann.
Ausgehend vom Stand der Technik und der vorstehend auf­ gezeigten Problematik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Originalitätsverschluß anzugeben, bei dem es nach dem Öffnen eines damit geschützten Behälters nicht mehr möglich ist, wieder einen Zustand herzustellen, der einen unversehrten Zustand des Verschlusses vortäuscht.
Die gestellte Aufgabe wird bei einem Originalitätsver­ schluß der eingangs angegebenen Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Verbindungselement mit dem einen äußeren Teilstück über eine irreversibel lösbare Haft­ verbindungsschicht verbunden ist.
Es ist ein besonderer Vorteil des Originalitätsver­ schlusses gemäß der Erfindung, der insgesamt vorzugswei­ se die Form eines länglichen Streifens aufweist, daß zumindest im Bereich des einen äußeren Teilstücks eine zweilagige Struktur vorhanden ist, in deren Bereich das Verbindungselement und das betreffende äußere Teilstück durch eine Haftverbindungsschicht in der Weise verbunden sind, daß sich nach dem einmaligen Lösen der Haftverbin­ dung ohne Hilfsmittel keine Verbindung mehr zwischen dem äußeren Teilstück und dem Verbindungselement herstellen läßt. Für den Käufer eines mit dem erfindungsgemäßen Originalitätsverschluß versehenen Behälters ist damit auf den ersten Blick erkennbar, ob der Verschluß bereits einmal geöffnet wurde oder nicht.
Im Prinzip kann das andere äußere Ende des Origina­ litätsverschlusses durch ein Ende des Verbindungsele­ ments selbst gebildet werden, welches in diesem Fall direkt mit dem einen Behälterteil verklebt wird.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann der Originalitätsverschluß aber auch so ausgebildet werden, daß das Verbindungselement mit dem anderen äußeren Teil­ stück dauerhaft und nicht ablösbar verbunden ist, bei­ spielsweise mittels eines permanenten Haftklebers.
In Ausgestaltung der Erfindung hat es sich ferner als günstig erwiesen, wenn die Haftverbindungsschicht als dry peel-Verbindungsschicht durch eine trockene Ver­ lackung hergestellt wird. Eine derartige Haftverbin­ dungsschicht läßt sich nämlich wirtschaftlich mit ver­ gleichsweise hoher Geschwindigkeit herstellen.
Günstig ist es auch, wenn das Verbindungselement aus einem irreversibel verformbaren Material besteht, bei dem das Ablösen von der Haftverbindungsschicht dazu führt, daß sich das betreffende Ende des Verbindungsele­ mentes deutlich nach außen krümmt, so daß das Öffnen des Originalitätsverschlusses sofort erkennbar ist.
Während die äußeren Teilstücke des Originalitätsver­ schlusses im Prinzip in beliebiger Weise an den zugeord­ neten Behälterteilen angebracht werden können, ist es in der Praxis vorteilhaft, wenn der Originalitätsverschluß insgesamt nach Art eines Selbstklebe-Etiketts mit einer durch einen permanenten Haftkleber gebildeten, selbst­ haftenden Rückenbeschichtung der äußeren Teilstücke aus­ gebildet ist. Der Originalitätsverschluß kann nämlich in diesem Fall wie ein einfaches Etikett mit den relativ zueinander beweglichen Teilen des Behälters verklebt werden.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Haftverbindungs­ schicht des einen äußeren Teilstücks auf der Vorderseite einer Basisschicht vorgesehen ist, die auf ihrer Rück­ seite mit der selbstklebenden Rückenbeschichtung verse­ hen ist. Auf diese Weise erhält man einen Originalitäts­ verschluß, dessen eines Ende nach Art eines Laminats aus der Basisschicht und dem Verbindungselement gebildet ist.
Das andere äußere Teilstück des Originalitätsverschlus­ ses kann dagegen durch einen mit der selbsthaftenden Rückenbeschichtung versehenen äußeren Endbereich des Verbindungselementes selbst gebildet werden.
In Ausgestaltung der Erfindung ist es ferner möglich, in dem Verbindungselement angrenzend an das andere äußere Teilstück eine quer zu einer Verbindungslinie zwischen den äußeren Teilstücken verlaufende Schwächungslinie vorzusehen, so daß beim normalen bösen der Haftverbin­ dung im Zuge der Abziehbewegung auch gleich ein Stück des Verbindungselementes abgerissen wird, um das Öffnen des Originalitätsverschlusses besonders hervortreten zu lassen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste bevorzugte Ausführungsform eines Originalitätsverschlusses gemäß der Erfin­ dung; und
Fig. 2 eine zweite bevorzugte Ausführungsform eines Originalitätsverschlusses gemäß der Erfin­ dung.
Im einzelnen zeigt Fig. 1 eine schematische Seitenan­ sicht eines mit einem Behälter 10 verklebten, nach Art eines Selbstklebe-Etiketts ausgebildeten Originalitäts­ verschlusses 12 gemäß der Erfindung. Der Behälter 10 besteht aus zwei relativ zueinander beweglichen Behäl­ terteilen 10a, 10b, nämlich aus dem eigentlichen fla­ schenförmigen Behälter 10a und aus einem davon abnehmba­ ren Deckel 10b. Dabei kann der Deckel 10b über eine Rastverbindung mit dem eigentlichen Behälterteil 10a verbunden oder auch als Schraubverschluß ausgebildet sein.
Der Originalitätsverschluß 12 besitzt bei dem betrachte­ ten Ausführungsbeispiel ein erstes äußeres Teilstück mit einer Basisschicht 14, wie z. B. Papier, Folie und der­ gleichen, und ein zweites äußeres Teilstück mit einer Basisschicht 16 aus demselben oder einem anderen geeig­ neten Flachmaterial. Die Basisschicht 16 ist mittels einer Schicht 18 aus einem permanenten Haftkleber dauer­ haft mit dem einen Ende eines Verbindungselements 20 verbunden, welches aus einem geeigneten Flachmaterial, wie z. B. Papier oder Folie, hergestellt ist. Das andere Ende des Verbindungselements 20 ist mit der Basisschicht 14 über eine irreversibel lösbare Haftver­ bindungsschicht 22 verbunden. Die Haftverbindungs­ schicht 22 dient der Herstellung einer sogenannten dry peel-Verbindung, die insbesondere durch Trockenver­ lackung hergestellt werden kann. Um im Bereich dieser dry peel-Verbindung die sogenannte Trockenablösbarkeit einer Materiallage von einer anderen Materiallage zu erzielen, werden diese Materiallagen vor dem Zusammen­ führen beide jeweils mit einer speziellen Polymermasse versehen, welche nach der Trocknung die beiden Material­ lagen miteinander verkleben. Trennt man die Materialla­ gen beim Öffnen des Originalitätsverschlusses später voneinander, so erfolgt ein irreparabler Adhäsionsbruch zwischen den Polymermassenschichten, wobei praktisch keinerlei Adhäsionskräfte zurückbleiben, die ein erneu­ tes Verkleben ermöglichen würden. Schließlich ist jeder der beiden Basisschichtbereiche 14, 16 mit dem angren­ zenden Behälterteil 10a bzw. 10b über eine Rückenbe­ schichtung 24 bzw. 26 aus einem permanenten Haftkleber­ material verbunden.
Ein Originalitätsverschluß 12 der in Fig. 1 gezeigten Art kann wie ein übliches Selbstklebe-Etikett mittels eines kontinuierlichen, bandförmigen Trägers mit gerin­ ger Haftkraft durch eine handelsübliche Etikettierma­ schine auf den Behälter 10 aufgebracht werden. Das Besondere besteht bei dem Originalitätsverschluß 12 gemäß der Erfindung darin, daß zum Öffnen des Behäl­ ters 10, d. h. zum Trennen der Behälterteile 10a, 10b zunächst ein Ablösen des Verbindungselements 20 an des­ sen oberhalb der Basisschicht 14 befindlichen, in Fig. 1 linken Ende erforderlich ist. Dieses Ablösen des einen Endes des Verbindungselements 20 führt aufgrund der besonderen Ausgestaltung der Haftverbindungsschicht 22 dazu, daß der Originalitätsverschluß 12 anschließend nicht wieder mit der Basisschicht 14 verbunden werden kann, da die Haftverbindungsschicht 22 nur einmal, näm­ lich beim ersten Anbringen des Verbindungselements 20, eine ausreichende Haftkraft entfaltet, sich aber nach einem einmaligen Ablösen des Verbindungselements 20 wie eine normale, nicht mit einer Haft- oder Kleberschicht versehene Oberfläche verhält, an der das abgelöste Ende des Verbindungselements 20 nicht mehr angebracht werden kann. Es ist also ohne weiteres zu erkennen, ob der Ori­ ginalitätsverschluß bereits einmal geöffnet wurde oder nicht. Der Effekt dieser Originalitätssicherung kann dabei noch dadurch verstärkt werden, daß für das Verbin­ dungselement 20 ein Flachmaterial in Form von Folie oder Papier mit eingebetteten Fasern oder dergleichen verwen­ det wird, welches sich beim erstmaligen Ablösen von der Haftverbindungsschicht 22 gewissermaßen "verbiegt" und dann als gebogener Streifen mehr oder weniger weit von der Basisschicht absteht, so daß jede Manipulation an dem Originalitätsverschluß 12 einem Kontrolleur oder einem potentiellen Käufer sofort ins Auge springt.
Der permanente Haftkleber der Schicht 18 ist anderer­ seits so gewählt, daß eine Trennung des Verbindungsele­ ments 20 von dem Basismaterial bzw. der Basisschicht 16 nicht ohne eine Zerstörung des Verbindungselements und/oder des Basismaterials möglich ist, so daß anders als bei mit einer üblichen Rückenbeschichtung versehenen Etiketten auch keine Möglichkeit besteht, die Verbindung von Basisschicht 16 und Verbindungselement 20 im Bereich der Haftkleberschicht 18 zerstörungsfrei zu lösen und den alten Zustand des Originalitätsverschlusses 12 nach einem Öffnen und anschließendem erneuten Verschließen des Behälters unauffällig wiederherzustellen. In ent­ sprechender Weise sind zur Verhinderung von Täuschungs­ versuchen auch die permanenten Haftkleberschichten 24, 26 einerseits sowie das Material der Basisschichten 14, 16 so gewählt, daß auch hier keine zerstörungsfreie Ablösung von dem Behälter 10 möglich ist, dessen Inhalt gegen einen unerlaubten Zugriff geschützt werden soll.
In Abwandlung des zuvor erläuterten Ausführungsbeispiels besteht ferner die Möglichkeit, das Verbindungsele­ ment 20 an beiden Enden mittels einer irreversibel lös­ baren Haftverbindungsschicht mit der Basisschicht 14 bzw. der Basisschicht 16 lösbar zu verbinden, derart, daß das Verbindungselement zum Öffnen des Originalitäts­ verschlusses 12 vollständig von den übrigen Teilen des­ selben entfernt werden kann. Dabei kann jede der Basis­ schichten 14, 16 mit einem für den Benutzer informativen oder auch mit einem dekorativen Aufdruck versehenen sein, da die durch Trockenverlackung hergestellte dry peel-Verbindung nur beim erstmaligen Anbringen des Ver­ bindungselements 20 eine Haftwirkung entfaltet und sich später, d. h. nach dem Lösen des Verbindungselements 20, wie eine glatte, d. h. nicht klebrige, transparente Ober­ flächenbeschichtung verhält, durch die hindurch ein Auf­ druck auf der Oberseite der Basisschichten 14, 16 gut sichtbar bzw. lesbar ist.
Der in Fig. 2 gezeigte Originalitätsverschluß unter­ scheidet sich von demjenigen gemäß Fig. 1 dadurch, daß das eine Ende des Verbindungselements 20 - in Fig. 2 das rechte Ende - direkt mit einer Rückenbeschichtung in Form einer permanenten Haftkleberschicht 26 versehen ist. Gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel entfallen also die Basisschicht 16 und die Haftkleberschicht 18. Bezüglich den übrigen Einzelheiten kann der Origina­ litätsverschluß 12 gemäß Fig. 2 ebenso ausgestaltet, variiert und verwendet werden wie der Originalitätsver­ schluß gemäß Fig. 1.
In der Draufsicht können die Originalitätsverschlüsse 12 gemäß der Erfindung streifenförmig, rund oder mit einer anderen Gestalt ausgebildet werden, solange es bezüglich des damit zu versehenden Behälters möglich ist, die bei­ den äußeren Teilstücke des Originalitätsverschlusses mit den relativ zueinander beweglichen Teilen des betreffen­ den Behälters zu verbinden und dabei zwischen den Basis­ schichten 14, 16 bzw. den permanenten Kleberschichten der Rückenbeschichtung 24, 26 eine Trennung aufrechtzu­ erhalten, die nach dem ggf. vollständigen Ablösen des Verbindungselements 20 ein Öffnen des mit dem Origina­ litätsverschluß 12 versehenen Behälters problemlos ermöglicht. Bei Verwendung eines geeigneten Materials für die Basisschicht kann ggf. sogar eine durchgehende Basisschicht mit durchgehender Rückenbeschichtung ver­ wendet werden, nämlich dann, wenn die Basisschicht ein­ fach reißt, wenn die relativ zueinander beweglichen Behälterteile nach dem Lösen des Verbindungselements auseinanderbewegt werden. Das Reißen der Basisschicht kann dabei durch Anbringen von Schwächungslinien, insbe­ sondere Perforationslinien, unterstützt werden, wobei zu beachten ist, daß das Material der Basisschicht bei bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung ohnehin möglichst schwach und fasrig sein soll, um Manipula­ tionen, beispielsweise durch Ablösen des Verbindungsele­ ments 20 im Bereich der Kleberschicht 18 (Fig. 1), zu erschweren.
Bezüglich der Ausführungsbeispiele gemäß Fig. 1 und 2, wo entweder beide äußere Teilstücke eine Basisschicht aufweisen (Fig. 1) oder nur eines der äußeren Teilstücke (Fig. 2) könnte man im Hinblick auf die in jedem Fall vorhandene Rückenbeschichtung der Basis­ schicht bzw. der Basisschichten auch davon sprechen, daß es sich hier um Originalitätsverschlüsse mit zweiteili­ gem Basisetikett (Fig. 1) bzw. mit einteiligem Basiseti­ kett (Fig. 2) handelt. Dabei ist anzumerken, daß sowohl für das Verbindungselement als auch für die Basisschicht wahlweise ein Papiermaterial oder ein Kunststoffmaterial verwendet werden können, wobei sich für den Fall, daß eine Basisschicht und das Verbindungselement aus Folien­ material bestehen, die Möglichkeit ergibt, zwischen die­ sen Teilen eine permanente Verbindung durch Verschweißen bzw. Heißsiegeln herzustellen. Insgesamt ergeben sich durch die laminatartige Struktur des Originalitätsver­ schlusses zahlreiche Möglichkeiten für verschiedene Materialkombinationen, so daß der Originalitätsverschluß problemlos optimal auf den jeweiligen Einsatzzweck, ins­ besondere auf Oberfläche und Material des mit dem Ori­ ginalitätsverschluß zu versehenden Behälters, abstimmbar ist.

Claims (8)

1. Originalitätsverschluß mit zwei über ein Verbin­ dungselement irreversibel trennbar miteinander ver­ bundenen äußeren Teilstücken für Behälter mit zwei zum Ermöglichen eines Zugriffs zu einem in dem Behälter befindlichen Verpackungsgut relativ zuein­ ander beweglichen, insbesondere gegeneinander ver­ drehbaren Behälterteilen, mit denen jeweils eines der äußeren Teilstücke des Originalitätsverschlusses derart verbindbar ist, daß das Verbindungselement bei einer Relativbewegung dieser Behälterteile irre­ versibel von einem der äußeren Teilstücke getrennt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsele­ ment (20) mit dem einen äußeren Teilstück (14, 24) über eine irreversibel lösbare Haftverbindungs­ schicht (22) verbunden ist.
2. Originalitätsverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (20) mit dem anderen der äußeren Teilstücke (16, 26) dauer­ haft und nicht ablösbar verbunden ist.
3. Originalitätsverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haftverbindungs­ schicht (22) als dry peel-Verbindungsschicht durch eine Trockenverlackung hergestellt ist.
4. Originalitätsverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungs­ element (20) aus einem beim Ablösen von der Haftver­ bindungsschicht (22) irreversibel verformbaren Mate­ rial besteht.
5. Originalitätsverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch seine Ausbildung nach Art eines Selbstklebe-Etiketts mit einer durch einen permanenten Haftkleber gebildeten, selbsthaftenden Rückenbeschichtung (24, 26) der äußeren Teil­ stücke (14, 24; 16, 26).
6. Originalitätsverschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Haftverbindungsschicht (22) an dem einen äußeren Teilstück (14, 24) auf der Vor­ derseite einer Basisschicht (14) vorgesehen ist, die auf ihrer Rückseite mit einer selbsthaftenden Rückenbeschichtung (24) versehen ist.
7. Originalitätsverschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das andere äußere Teilstück durch einen äußeren, mit der selbsthaftenden Rücken­ beschichtung (26) versehenen Endbereich des Verbin­ dungselements (20) selbst gebildet ist.
8. Originalitätsverschluß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Verbindungselement (20) angrenzend an das andere äußere Teilstück eine quer zu einer Verbindungslinie zwischen den äußeren Teil­ stücken verlaufende Schwächungslinie vorgesehen ist.
DE19924236393 1992-10-28 1992-10-28 Originalitätsverschluß Expired - Fee Related DE4236393B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19924236393 DE4236393B4 (de) 1992-10-28 1992-10-28 Originalitätsverschluß

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19924236393 DE4236393B4 (de) 1992-10-28 1992-10-28 Originalitätsverschluß

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4236393A1 true DE4236393A1 (de) 1998-06-25
DE4236393B4 DE4236393B4 (de) 2004-04-01

Family

ID=6471559

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19924236393 Expired - Fee Related DE4236393B4 (de) 1992-10-28 1992-10-28 Originalitätsverschluß

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4236393B4 (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1044698A1 (de) * 1999-04-14 2000-10-18 Amgen Inc., Vorgefüllte Spritze mit Originalitätssicherung
FR2827417A1 (fr) * 2001-07-13 2003-01-17 Francois Trantoul Sceau de garantie de non-utilisation d'une ouverture forme d'un film transfert a portion intermediaire etirable, procede de pose et produit obtenu
DE10209542A1 (de) * 2002-03-04 2003-09-25 Tesa Ag Verpackung mit einem als Originalverschluss dienenden Verschlussstreifen
WO2003080464A1 (en) * 2002-03-19 2003-10-02 Royal Mail Group Plc Packaging
DE102005015703B3 (de) * 2005-02-28 2006-08-17 Friedhelm Appenrodt Verpackungsbehälter mit Originalitätsverschluss sowie Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen eines Originalitätsverschlusses an einen Verpackungsbehälter
WO2018145713A1 (en) * 2017-02-10 2018-08-16 Zafari Patent Ivs Indicator of unwanted conduct
US20190180649A1 (en) * 2017-12-08 2019-06-13 Upm Raflatac Oy Sealing of a package

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2753239A1 (de) * 1977-11-29 1979-06-07 Zweckform Werk Sicherungseinrichtung fuer einen verschluss von flaschen oder dergleichen
DE8319574U1 (de) * 1983-07-07 1983-10-06 Stella KG Werner Deussen, 6228 Eltville Mit Etikett und Originalitaetssicherung versehener Behaelter mit die Auslassoeffnung ueberdeckender Schutzkappe
DE8402083U1 (de) * 1984-01-25 1985-03-07 Zweckform Werk Gmbh, 8150 Holzkirchen Sicherheitsetikett zum Nachweis des unbefugten Oeffnens einer Verpackung
US4652473A (en) * 1984-12-10 1987-03-24 Minnesota Mining And Manufacturing Company Tamper-resistant packaging tape
US5060848A (en) * 1988-05-13 1991-10-29 Frederick R. Ewan Tamper indicating containers and seals

Cited By (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1044698A1 (de) * 1999-04-14 2000-10-18 Amgen Inc., Vorgefüllte Spritze mit Originalitätssicherung
WO2000062848A1 (en) * 1999-04-14 2000-10-26 Amgen, Inc. Tamper evident syringe assembly
US7141286B1 (en) 1999-04-14 2006-11-28 Amgen, Inc. Tamper evident syringe assembly
FR2827417A1 (fr) * 2001-07-13 2003-01-17 Francois Trantoul Sceau de garantie de non-utilisation d'une ouverture forme d'un film transfert a portion intermediaire etirable, procede de pose et produit obtenu
WO2003007279A1 (fr) * 2001-07-13 2003-01-23 Trantoul Francois Sceau de garantie de non-utilisation d'une ouverture forme d'un film transfert a portion intermediaire etirable, procede de pose et produit obtenu
DE10209542A1 (de) * 2002-03-04 2003-09-25 Tesa Ag Verpackung mit einem als Originalverschluss dienenden Verschlussstreifen
WO2003080464A1 (en) * 2002-03-19 2003-10-02 Royal Mail Group Plc Packaging
DE102005015703B3 (de) * 2005-02-28 2006-08-17 Friedhelm Appenrodt Verpackungsbehälter mit Originalitätsverschluss sowie Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen eines Originalitätsverschlusses an einen Verpackungsbehälter
WO2018145713A1 (en) * 2017-02-10 2018-08-16 Zafari Patent Ivs Indicator of unwanted conduct
US20190180649A1 (en) * 2017-12-08 2019-06-13 Upm Raflatac Oy Sealing of a package
US10934040B2 (en) * 2017-12-08 2021-03-02 Upm Raflatac Oy Sealing label and method of sealing a package

Also Published As

Publication number Publication date
DE4236393B4 (de) 2004-04-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69704495T2 (de) Sicherheitsmanschette für gegenstände,insbesondere für behälter mit verschlussvorrichtung
EP0690794B1 (de) Formular mit heraustrennbarer karte und herstellungs- verfahren dafür
DE69309640T2 (de) Verschlussetikett
DE69403762T2 (de) Öffnungsvorrichung für einen Verpackungsbehälter
DE69203155T2 (de) Sicherheitsbeutel und Dichtungsmittel.
EP0298352B1 (de) Originalitätssicherung
DE2753239C2 (de)
DE69029272T2 (de) Verpackung und siegel mit beschädigungsanzeige
DE3714582A1 (de) Verpackung mit garantieverschluss
DE19653891C1 (de) Siegel- oder Verschlußetikett
EP0833295B2 (de) Etikett mit wiederverschliessbarem Verschluss
DE19822328A1 (de) Verpackung
DE4236393B4 (de) Originalitätsverschluß
DE102007016483A1 (de) Sicherheitsklebelasche und Verfahren zu deren Herstellung
EP0460459A1 (de) Garantieverschluss für Taschen
DE19963447A1 (de) Sicherheitsvorrichtung in Öffnungsanordnungen von Verpackungsbehältern
EP1136382A1 (de) Aufreissfaden für Verpackungen
DE3417226A1 (de) Selbstklebeetikett
DE19738540C2 (de) Siegelband
DE4309644A1 (de) Verschlußelement
EP0326798A1 (de) Verbundetikett
DE29518961U1 (de) Originalitätsverschlußetikett
AT9365U1 (de) Verschlussetikett
DE9103378U1 (de) Behälter mit aufstülpbarem Deckel und Originalitätssicherung
EP3392866A1 (de) Versiegelungsetikett mit zwei erstöffnungsnachweisen

Legal Events

Date Code Title Description
8181 Inventor (new situation)

Free format text: LAUTENSCHLAGER, KURT, 73760 OSTFILDERN, DE

8141 Disposal/no request for examination
8110 Request for examination paragraph 44
8170 Reinstatement of the former position
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee