DE4236393A1 - Originalitätsverschluß - Google Patents
OriginalitätsverschlußInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Originalitätsverschluß mit
zwei über ein Verbindungselement irreversibel trennbar
miteinander verbundenen, äußeren Teilstücken für Behäl
ter mit zwei zum Ermöglichen eines Zugriffs zu einem in
dem Behälter befindlichen Verpackungsgut relativ zuein
ander beweglichen, insbesondere gegeneinander verdrehba
ren Behälterteilen.
Ein derartiger Originalitätsverschluß ist bekannt und
besteht im einfachsten Fall aus einem Papierstreifen,
dessen äußere Teilstücke beispielsweise mittels eines
Naßklebers an relativ zueinander bewegbaren Behältertei
len befestigt sind und der beim Öffnen des Behälters im
Bereich eines das Verbindungselement bildenden Verbin
dungsstückes zwischen den äußeren Teilstücken durchge
rissen wird. Typischerweise finden derartige Origina
litätsverschlüsse bei Mineralwässern Verwendung, wo sie
einerseits an die Verschlußkappe und andererseits an die
Flasche angeklebt werden.
Es sind ferner Originalitätsverschlüsse bekannt, welche
wie ein Selbstklebe-Etikett beispielsweise über die
Trennfuge zwischen einem Behälter und einer Behälterkap
pe geklebt werden und welche im Bereich der Trennfuge
mit einer Messerklinge oder mit einem Fingernagel durch
trennt werden können, um den Behälter zu öffnen. Der
artige Originalitätsverschlüsse werden beispielsweise
bei Farbspraydosen verwendet.
Es ist ein Nachteil der bisher verwendeten Origina
litätsverschlüsse der vorstehend beschriebenen Art, daß
das Verbindungselement bzw. der Verbindungsbereich ggf.
so geschickt durchtrennt werden können, daß die Zer
störung des Originalitätsverschlusses, wenn der Behälter
vorsichtig wieder verschlossen wurde, nur bei erhöhter
Aufmerksamkeit erkannt werden kann.
Ausgehend vom Stand der Technik und der vorstehend auf
gezeigten Problematik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, einen verbesserten Originalitätsverschluß
anzugeben, bei dem es nach dem Öffnen eines damit
geschützten Behälters nicht mehr möglich ist, wieder
einen Zustand herzustellen, der einen unversehrten
Zustand des Verschlusses vortäuscht.
Die gestellte Aufgabe wird bei einem Originalitätsver
schluß der eingangs angegebenen Art gemäß der Erfindung
dadurch gelöst, daß das Verbindungselement mit dem einen
äußeren Teilstück über eine irreversibel lösbare Haft
verbindungsschicht verbunden ist.
Es ist ein besonderer Vorteil des Originalitätsver
schlusses gemäß der Erfindung, der insgesamt vorzugswei
se die Form eines länglichen Streifens aufweist, daß
zumindest im Bereich des einen äußeren Teilstücks eine
zweilagige Struktur vorhanden ist, in deren Bereich das
Verbindungselement und das betreffende äußere Teilstück
durch eine Haftverbindungsschicht in der Weise verbunden
sind, daß sich nach dem einmaligen Lösen der Haftverbin
dung ohne Hilfsmittel keine Verbindung mehr zwischen dem
äußeren Teilstück und dem Verbindungselement herstellen
läßt. Für den Käufer eines mit dem erfindungsgemäßen
Originalitätsverschluß versehenen Behälters ist damit
auf den ersten Blick erkennbar, ob der Verschluß bereits
einmal geöffnet wurde oder nicht.
Im Prinzip kann das andere äußere Ende des Origina
litätsverschlusses durch ein Ende des Verbindungsele
ments selbst gebildet werden, welches in diesem Fall
direkt mit dem einen Behälterteil verklebt wird.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann der
Originalitätsverschluß aber auch so ausgebildet werden,
daß das Verbindungselement mit dem anderen äußeren Teil
stück dauerhaft und nicht ablösbar verbunden ist, bei
spielsweise mittels eines permanenten Haftklebers.
In Ausgestaltung der Erfindung hat es sich ferner als
günstig erwiesen, wenn die Haftverbindungsschicht als
dry peel-Verbindungsschicht durch eine trockene Ver
lackung hergestellt wird. Eine derartige Haftverbin
dungsschicht läßt sich nämlich wirtschaftlich mit ver
gleichsweise hoher Geschwindigkeit herstellen.
Günstig ist es auch, wenn das Verbindungselement aus
einem irreversibel verformbaren Material besteht, bei
dem das Ablösen von der Haftverbindungsschicht dazu
führt, daß sich das betreffende Ende des Verbindungsele
mentes deutlich nach außen krümmt, so daß das Öffnen des
Originalitätsverschlusses sofort erkennbar ist.
Während die äußeren Teilstücke des Originalitätsver
schlusses im Prinzip in beliebiger Weise an den zugeord
neten Behälterteilen angebracht werden können, ist es in
der Praxis vorteilhaft, wenn der Originalitätsverschluß
insgesamt nach Art eines Selbstklebe-Etiketts mit einer
durch einen permanenten Haftkleber gebildeten, selbst
haftenden Rückenbeschichtung der äußeren Teilstücke aus
gebildet ist. Der Originalitätsverschluß kann nämlich in
diesem Fall wie ein einfaches Etikett mit den relativ
zueinander beweglichen Teilen des Behälters verklebt
werden.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Haftverbindungs
schicht des einen äußeren Teilstücks auf der Vorderseite
einer Basisschicht vorgesehen ist, die auf ihrer Rück
seite mit der selbstklebenden Rückenbeschichtung verse
hen ist. Auf diese Weise erhält man einen Originalitäts
verschluß, dessen eines Ende nach Art eines Laminats aus
der Basisschicht und dem Verbindungselement gebildet
ist.
Das andere äußere Teilstück des Originalitätsverschlus
ses kann dagegen durch einen mit der selbsthaftenden
Rückenbeschichtung versehenen äußeren Endbereich des
Verbindungselementes selbst gebildet werden.
In Ausgestaltung der Erfindung ist es ferner möglich, in
dem Verbindungselement angrenzend an das andere äußere
Teilstück eine quer zu einer Verbindungslinie zwischen
den äußeren Teilstücken verlaufende Schwächungslinie
vorzusehen, so daß beim normalen bösen der Haftverbin
dung im Zuge der Abziehbewegung auch gleich ein Stück
des Verbindungselementes abgerissen wird, um das Öffnen
des Originalitätsverschlusses besonders hervortreten zu
lassen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen
noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste bevorzugte Ausführungsform eines
Originalitätsverschlusses gemäß der Erfin
dung; und
Fig. 2 eine zweite bevorzugte Ausführungsform eines
Originalitätsverschlusses gemäß der Erfin
dung.
Im einzelnen zeigt Fig. 1 eine schematische Seitenan
sicht eines mit einem Behälter 10 verklebten, nach Art
eines Selbstklebe-Etiketts ausgebildeten Originalitäts
verschlusses 12 gemäß der Erfindung. Der Behälter 10
besteht aus zwei relativ zueinander beweglichen Behäl
terteilen 10a, 10b, nämlich aus dem eigentlichen fla
schenförmigen Behälter 10a und aus einem davon abnehmba
ren Deckel 10b. Dabei kann der Deckel 10b über eine
Rastverbindung mit dem eigentlichen Behälterteil 10a
verbunden oder auch als Schraubverschluß ausgebildet
sein.
Der Originalitätsverschluß 12 besitzt bei dem betrachte
ten Ausführungsbeispiel ein erstes äußeres Teilstück mit
einer Basisschicht 14, wie z. B. Papier, Folie und der
gleichen, und ein zweites äußeres Teilstück mit einer
Basisschicht 16 aus demselben oder einem anderen geeig
neten Flachmaterial. Die Basisschicht 16 ist mittels
einer Schicht 18 aus einem permanenten Haftkleber dauer
haft mit dem einen Ende eines Verbindungselements 20
verbunden, welches aus einem geeigneten Flachmaterial,
wie z. B. Papier oder Folie, hergestellt ist. Das andere
Ende des Verbindungselements 20 ist mit der
Basisschicht 14 über eine irreversibel lösbare Haftver
bindungsschicht 22 verbunden. Die Haftverbindungs
schicht 22 dient der Herstellung einer sogenannten
dry peel-Verbindung, die insbesondere durch Trockenver
lackung hergestellt werden kann. Um im Bereich dieser
dry peel-Verbindung die sogenannte Trockenablösbarkeit
einer Materiallage von einer anderen Materiallage zu
erzielen, werden diese Materiallagen vor dem Zusammen
führen beide jeweils mit einer speziellen Polymermasse
versehen, welche nach der Trocknung die beiden Material
lagen miteinander verkleben. Trennt man die Materialla
gen beim Öffnen des Originalitätsverschlusses später
voneinander, so erfolgt ein irreparabler Adhäsionsbruch
zwischen den Polymermassenschichten, wobei praktisch
keinerlei Adhäsionskräfte zurückbleiben, die ein erneu
tes Verkleben ermöglichen würden. Schließlich ist jeder
der beiden Basisschichtbereiche 14, 16 mit dem angren
zenden Behälterteil 10a bzw. 10b über eine Rückenbe
schichtung 24 bzw. 26 aus einem permanenten Haftkleber
material verbunden.
Ein Originalitätsverschluß 12 der in Fig. 1 gezeigten
Art kann wie ein übliches Selbstklebe-Etikett mittels
eines kontinuierlichen, bandförmigen Trägers mit gerin
ger Haftkraft durch eine handelsübliche Etikettierma
schine auf den Behälter 10 aufgebracht werden. Das
Besondere besteht bei dem Originalitätsverschluß 12
gemäß der Erfindung darin, daß zum Öffnen des Behäl
ters 10, d. h. zum Trennen der Behälterteile 10a, 10b
zunächst ein Ablösen des Verbindungselements 20 an des
sen oberhalb der Basisschicht 14 befindlichen, in Fig. 1
linken Ende erforderlich ist. Dieses Ablösen des einen
Endes des Verbindungselements 20 führt aufgrund der
besonderen Ausgestaltung der Haftverbindungsschicht 22
dazu, daß der Originalitätsverschluß 12 anschließend
nicht wieder mit der Basisschicht 14 verbunden werden
kann, da die Haftverbindungsschicht 22 nur einmal, näm
lich beim ersten Anbringen des Verbindungselements 20,
eine ausreichende Haftkraft entfaltet, sich aber nach
einem einmaligen Ablösen des Verbindungselements 20 wie
eine normale, nicht mit einer Haft- oder Kleberschicht
versehene Oberfläche verhält, an der das abgelöste Ende
des Verbindungselements 20 nicht mehr angebracht werden
kann. Es ist also ohne weiteres zu erkennen, ob der Ori
ginalitätsverschluß bereits einmal geöffnet wurde oder
nicht. Der Effekt dieser Originalitätssicherung kann
dabei noch dadurch verstärkt werden, daß für das Verbin
dungselement 20 ein Flachmaterial in Form von Folie oder
Papier mit eingebetteten Fasern oder dergleichen verwen
det wird, welches sich beim erstmaligen Ablösen von der
Haftverbindungsschicht 22 gewissermaßen "verbiegt" und
dann als gebogener Streifen mehr oder weniger weit von
der Basisschicht absteht, so daß jede Manipulation an
dem Originalitätsverschluß 12 einem Kontrolleur oder
einem potentiellen Käufer sofort ins Auge springt.
Der permanente Haftkleber der Schicht 18 ist anderer
seits so gewählt, daß eine Trennung des Verbindungsele
ments 20 von dem Basismaterial bzw. der Basisschicht 16
nicht ohne eine Zerstörung des Verbindungselements
und/oder des Basismaterials möglich ist, so daß anders
als bei mit einer üblichen Rückenbeschichtung versehenen
Etiketten auch keine Möglichkeit besteht, die Verbindung
von Basisschicht 16 und Verbindungselement 20 im Bereich
der Haftkleberschicht 18 zerstörungsfrei zu lösen und
den alten Zustand des Originalitätsverschlusses 12 nach
einem Öffnen und anschließendem erneuten Verschließen
des Behälters unauffällig wiederherzustellen. In ent
sprechender Weise sind zur Verhinderung von Täuschungs
versuchen auch die permanenten Haftkleberschichten 24, 26
einerseits sowie das Material der Basisschichten 14,
16 so gewählt, daß auch hier keine zerstörungsfreie
Ablösung von dem Behälter 10 möglich ist, dessen Inhalt
gegen einen unerlaubten Zugriff geschützt werden soll.
In Abwandlung des zuvor erläuterten Ausführungsbeispiels
besteht ferner die Möglichkeit, das Verbindungsele
ment 20 an beiden Enden mittels einer irreversibel lös
baren Haftverbindungsschicht mit der Basisschicht 14
bzw. der Basisschicht 16 lösbar zu verbinden, derart,
daß das Verbindungselement zum Öffnen des Originalitäts
verschlusses 12 vollständig von den übrigen Teilen des
selben entfernt werden kann. Dabei kann jede der Basis
schichten 14, 16 mit einem für den Benutzer informativen
oder auch mit einem dekorativen Aufdruck versehenen
sein, da die durch Trockenverlackung hergestellte dry
peel-Verbindung nur beim erstmaligen Anbringen des Ver
bindungselements 20 eine Haftwirkung entfaltet und sich
später, d. h. nach dem Lösen des Verbindungselements 20,
wie eine glatte, d. h. nicht klebrige, transparente Ober
flächenbeschichtung verhält, durch die hindurch ein Auf
druck auf der Oberseite der Basisschichten 14, 16 gut
sichtbar bzw. lesbar ist.
Der in Fig. 2 gezeigte Originalitätsverschluß unter
scheidet sich von demjenigen gemäß Fig. 1 dadurch, daß
das eine Ende des Verbindungselements 20 - in Fig. 2 das
rechte Ende - direkt mit einer Rückenbeschichtung in
Form einer permanenten Haftkleberschicht 26 versehen
ist. Gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel entfallen
also die Basisschicht 16 und die Haftkleberschicht 18.
Bezüglich den übrigen Einzelheiten kann der Origina
litätsverschluß 12 gemäß Fig. 2 ebenso ausgestaltet,
variiert und verwendet werden wie der Originalitätsver
schluß gemäß Fig. 1.
In der Draufsicht können die Originalitätsverschlüsse 12
gemäß der Erfindung streifenförmig, rund oder mit einer
anderen Gestalt ausgebildet werden, solange es bezüglich
des damit zu versehenden Behälters möglich ist, die bei
den äußeren Teilstücke des Originalitätsverschlusses mit
den relativ zueinander beweglichen Teilen des betreffen
den Behälters zu verbinden und dabei zwischen den Basis
schichten 14, 16 bzw. den permanenten Kleberschichten
der Rückenbeschichtung 24, 26 eine Trennung aufrechtzu
erhalten, die nach dem ggf. vollständigen Ablösen des
Verbindungselements 20 ein Öffnen des mit dem Origina
litätsverschluß 12 versehenen Behälters problemlos
ermöglicht. Bei Verwendung eines geeigneten Materials
für die Basisschicht kann ggf. sogar eine durchgehende
Basisschicht mit durchgehender Rückenbeschichtung ver
wendet werden, nämlich dann, wenn die Basisschicht ein
fach reißt, wenn die relativ zueinander beweglichen
Behälterteile nach dem Lösen des Verbindungselements
auseinanderbewegt werden. Das Reißen der Basisschicht
kann dabei durch Anbringen von Schwächungslinien, insbe
sondere Perforationslinien, unterstützt werden, wobei zu
beachten ist, daß das Material der Basisschicht bei
bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung ohnehin
möglichst schwach und fasrig sein soll, um Manipula
tionen, beispielsweise durch Ablösen des Verbindungsele
ments 20 im Bereich der Kleberschicht 18 (Fig. 1), zu
erschweren.
Bezüglich der Ausführungsbeispiele gemäß Fig. 1 und 2,
wo entweder beide äußere Teilstücke eine Basisschicht
aufweisen (Fig. 1) oder nur eines der äußeren
Teilstücke (Fig. 2) könnte man im Hinblick auf die in
jedem Fall vorhandene Rückenbeschichtung der Basis
schicht bzw. der Basisschichten auch davon sprechen, daß
es sich hier um Originalitätsverschlüsse mit zweiteili
gem Basisetikett (Fig. 1) bzw. mit einteiligem Basiseti
kett (Fig. 2) handelt. Dabei ist anzumerken, daß sowohl
für das Verbindungselement als auch für die Basisschicht
wahlweise ein Papiermaterial oder ein Kunststoffmaterial
verwendet werden können, wobei sich für den Fall, daß
eine Basisschicht und das Verbindungselement aus Folien
material bestehen, die Möglichkeit ergibt, zwischen die
sen Teilen eine permanente Verbindung durch Verschweißen
bzw. Heißsiegeln herzustellen. Insgesamt ergeben sich
durch die laminatartige Struktur des Originalitätsver
schlusses zahlreiche Möglichkeiten für verschiedene
Materialkombinationen, so daß der Originalitätsverschluß
problemlos optimal auf den jeweiligen Einsatzzweck, ins
besondere auf Oberfläche und Material des mit dem Ori
ginalitätsverschluß zu versehenden Behälters, abstimmbar
ist.
Claims (8)
1. Originalitätsverschluß mit zwei über ein Verbin
dungselement irreversibel trennbar miteinander ver
bundenen äußeren Teilstücken für Behälter mit zwei
zum Ermöglichen eines Zugriffs zu einem in dem
Behälter befindlichen Verpackungsgut relativ zuein
ander beweglichen, insbesondere gegeneinander ver
drehbaren Behälterteilen, mit denen jeweils eines
der äußeren Teilstücke des Originalitätsverschlusses
derart verbindbar ist, daß das Verbindungselement
bei einer Relativbewegung dieser Behälterteile irre
versibel von einem der äußeren Teilstücke getrennt
wird,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsele
ment (20) mit dem einen äußeren Teilstück (14, 24)
über eine irreversibel lösbare Haftverbindungs
schicht (22) verbunden ist.
2. Originalitätsverschluß nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (20) mit
dem anderen der äußeren Teilstücke (16, 26) dauer
haft und nicht ablösbar verbunden ist.
3. Originalitätsverschluß nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haftverbindungs
schicht (22) als dry peel-Verbindungsschicht durch
eine Trockenverlackung hergestellt ist.
4. Originalitätsverschluß nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungs
element (20) aus einem beim Ablösen von der Haftver
bindungsschicht (22) irreversibel verformbaren Mate
rial besteht.
5. Originalitätsverschluß nach einem der Ansprüche 1
bis 4, gekennzeichnet durch seine Ausbildung nach
Art eines Selbstklebe-Etiketts mit einer durch einen
permanenten Haftkleber gebildeten, selbsthaftenden
Rückenbeschichtung (24, 26) der äußeren Teil
stücke (14, 24; 16, 26).
6. Originalitätsverschluß nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Haftverbindungsschicht (22)
an dem einen äußeren Teilstück (14, 24) auf der Vor
derseite einer Basisschicht (14) vorgesehen ist, die
auf ihrer Rückseite mit einer selbsthaftenden
Rückenbeschichtung (24) versehen ist.
7. Originalitätsverschluß nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das andere äußere Teilstück
durch einen äußeren, mit der selbsthaftenden Rücken
beschichtung (26) versehenen Endbereich des Verbin
dungselements (20) selbst gebildet ist.
8. Originalitätsverschluß nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Verbindungselement (20)
angrenzend an das andere äußere Teilstück eine quer
zu einer Verbindungslinie zwischen den äußeren Teil
stücken verlaufende Schwächungslinie vorgesehen ist.
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| DE4236393B4 DE4236393B4 (de) | 2004-04-01 |
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