DE423206C - Reglerkraftgetriebe - Google Patents

Reglerkraftgetriebe

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DE423206C
DE423206C DES67203D DES0067203D DE423206C DE 423206 C DE423206 C DE 423206C DE S67203 D DES67203 D DE S67203D DE S0067203 D DES0067203 D DE S0067203D DE 423206 C DE423206 C DE 423206C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Reglerkraftgetriebe, bei welchem die vom Regler zu verstellenden Reglerteile mit Hilfe einer periodischen Druckschwankungen unterworfenen Belastungsfeder in Schwingungen versetzt werden und ein Servomotor das Steuerexzenter verstellt. Die Erfindung besteht darin, daß die periodischen Druckschwankungen der das Servomotorsteuerorgan beeinflussenden Feder
to vom Steuerexzenter aus durch ein Getriebe auf die Feder übertragen werden. Als Übertragungsgetriebe kann ein doppelarmiger Hebel oder ein Kurbelgetriebe Verwendung finden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung in Anwendung auf eine Einlaßsteuerung schematisch zur Darstellung gebracht.
Abb. ι zeigt den grundsätzlichen Aufbau eines Teils der Steuerung. In Abb. 2, 3, 4 und S ist eine konstruktive Ausbildung der Rückführung veranschaulicht, und zwar ist Abb. 2 ein Schnitt durch das Exzenter und Abb. 3 ein Schnitt durch die Welle e.
In Abb. 4 und 5 ist die Art der Übertragung der Drehung der Welle auf das Servoinotorsteuerorgan dargestellt.
Abb. 6 zeigt ein Regelungsschema.
Auf der Steuerwelle α (Abb. 1) ist das Einlaßexzenter b, das der Einfachheit halber als Kurbel mit veränderlichem Kurbelarm bzw. Exzenterhub E dargestellt ist, befestigt. Von diesem Exzenter aus erfolgt einerseits die Verstellung des Hubes des Einlaßventils, anderseits die Übertragung der Exzentrizität auf die Welle e durch die Stange c, welche [ durch eine Verschiebung des Hebels d eine Drehung der Welle e hervorruft. Mit der Welle e ist der Hebel g starr verbunden und stößt an den Federteller / der Feder h des Servomotorsteuerorgans. Das Steuerorgan, das als Kolbenschieber k ausgebildet ist, steht unter dem Einfluß eines hydraulischen Reglers I, von dem aus das Regelöl durch eine Leitung m in das Gehäuse i des Steuerorgans k gelangt. Der Schieber k ist in Abb. 1 in seiner Mittellage dargestellt. Das zur Verstellung des Servomotorkolbens q benötigte Drucköl wird dem Servomotorsteuerorgan durch eine Leitung η und von dort dem Servomotor 0 über die Steuerkanäle p1 und p* zugeführt. Die Ableitung des durch den Servomotorkolben verdrängten Drucköls erfolgt durch die Leitungen ρλ und p- bzw. n1 und Φ.
Aus_ Abb. 2 ist ersichtlich, wie auf der Steuerwelle α das Grundexzenter ö1 befestigt und um dasselbe herum das Expansionsexzenter b- beweglich angeordnet ist.' Die aus der Exzentrizität des Grundexzenters und des Expansionsexzenters resultierende, veränderliche Exzentrizität wird durch die Stange c auf den mit der Welle e starr verbundenen Hebel d übertragen.
Abb. 3 zeigt die Welle e und das sie umschließende Gehäuse r im Schnitt. Durch die vom Servomotor eingestellte Exzentrizität des Exzenters b wird die Stange c in eine bestimmte Stellung gebracht, die Welle e durch den Hebel d um einen entsprechenden Winkel gedreht. Auf der Welle e ist eine Kurbel s vorgesehen, mit welcher ein Hebel t ver-

Claims (4)

bunden ist, der auf die zwischen dem Federteller / und dem Stauerkolbcn k angeordnete Feder h wirkt. Das durch die Drehung der Welle e bedingte Senken und Heben der Kurbel s, die dabei mehr oder weniger aus ihrer MLtelstellung verschoben wird, bewirkt die Rückführung des Kolbens k in seine Mittellage. Die Kurbel s und der Hebel t in Abb. 3 bis 5 entsprechen dem Hebel g in ίο Abb. i. In Abb. 4 ist dar Hebel t in seiner Mittel age dargestellt. Der Federtelbr / befindet sich dabei auf dem Niveau Z-. Wird die Welle e gsdreht, so wird der Hebel t aus seiner Mittcllage verschoben und dadurch der auf die Feder Ii ausgeübte zusätzliche Druck verändert. Gemäß Abb. 5 ist die Kurbel s gegenüber Abb. 4 um i8o° gedreht. Der nicht gedrehten Welle e entspricht in diesem Falle die höchste Lage z1, der gedrehten Welle die tieferen Lagen z- des Hebels t. Wie aus dem Schaubild der Abb. 6 ersichtlich ist, steht das Servomotorsteuerorgan unter dem Einfluß eines von der jeweiligen Stellung des Exzenters abhängigen, veränderlichen mittleren Druckes. Die bsi großen Ausschlägen des Hebels g ausgeübten Drücke sind klein und dementsprechend mit kleinen Ordinaten bezeichnet, während die bei kleinen Aus» schlagen des Hebels g auf das Servomotorsteuerorgan ausgeübten Drücke groß und mit längeren Ordinaten angedeutet sind. Der mittlere, punktiert eingetragene Druck ist also veränderlich. Die in Abb. 6 durch Ordinaten angedeuteten Drücke entsprechen d;r Anordnung nach Abb. 4. Dieses Schaubild läßt sich aber auch umgekehrt verwenden, indem in bezug auf Abb. 5 bei kleineren Ausschlägen des Hebels t größere Drücke und bei größeren Aus,-schlägen von t kleinere Drücke auf das Servo^ motorsteuerorgan ausgeübt werden. Einem bestimmten Beharrungszustand der Maschine entspreche ein gewisser Druck im Regler /. Erfolgt eine Belastungsänderung der Maschine, so erfolgt eine Druckveränderung in I, die durch die Leitung m auf den Kolben k übertragen wird und denselben aus seiner Mittellage verdrängt. Dadurch wird für das im Gehäuse / angeordnete Drucköl der Weg zum Servomotorkolben q frei. Durch' die Bewegung des Kolbens q wird einerseits in bekannter Weise das Exzenter für die Einlaßsteuerung verstellt, und nach der Erfindung-SS wird nun diese Verstellung auch zur Rückführung des Servomotorsteuerorgans in seine Mittellage verwendet. Wenn nun unter dem Einfluß des hydraulischen Reglers / beispielsweise der Kolben k gehoben wird, so wird der Kanal p" geschlossen, das Drucköl strömt durch den Kanal p1 auf die obere Seite des Kolbens q und bringt dadurch den Servomotorkolben zum Sinken. Dadurch wird aber einerseits die Exzentrizität des Einlaßexzenters verkleinert und damit eine Veränderung dar Füllung bewirkt, anderseits durch Verschieben der Stange d die Welle e gedreht und der Ausschlag des Hebels g verkleinert. Infolgedessen wird ein stärkerer Druck auf die Feder h ausgeübt und der unter der Wirkung der Regelflüssigkeit nach oben gedruckte Kolben k in seine Mittellage zurückgeführt. Sinkt umgekehrt unter dem Einfluß des Reglers / der Kolben k, so wird dar Servomotorkolben q durch das · Druckmittel gehoben und die Exzentrizität des Einlaßexzenters vergrößert. Dadurch wird eine Verschiebung der Stange c bewirkt, durch welche die WeLe e gedreht und der Hebel g und der Federteller / zum Steigen gebracht wird. Die Spannung der Feder h wird kleiner und gestattet dem Kolben k, unter dem Drucke der Regelflüssigkeit zu steigen und in seine Mittellage zurückzukehren. Auch für Regelvorrichtungen, bei denen das Steuerorgan des Servomotors unter dem Einfluß eines Geschwindigkeitsreglers oder eines Gesehwindigkeits- und eines Druckreglers steht, indem das Steuerorgan zuerst durch den einen und go dann durch den anderen dieser Regler beeinflußt wi;d, empfiehlt sich die Anwendung der neuen Rückführung. P Λ TEN T- AN SPRUCH E:
1. Reglerkraftgetriebe, bei welchem die vom Regler zu verstellenden Reglerteile mit Hilfe einer periodischen Druckschwankungen unterworfenen Belastungsfeder in Schwingungen versetzt werden und ein Servomotor das Steuerexzenter verstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die periodischen Druckschwankungen der Feder (Ji) vom Steuerexzenter (ö) aus durch ein Getriebe (c, d, e, g bzw. t) auf die Feder übertragen werden.
2. Reglerkraftgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Übertragung-getrie.be ein doppelarmig;r H„bel (d, g in Abb. 1) Verwendung findet.
3. Reglerkraftgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als ÜbertragungsgetJebe ein Kurbelgetriebe (e, s, t in Abb. 3 bis 5) Verwendung findet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES67203D 1924-09-27 1924-09-27 Reglerkraftgetriebe Expired DE423206C (de)

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