DE4230857C2 - Abstreifvorrichtung zur Reinigung eines Förderbands - Google Patents

Abstreifvorrichtung zur Reinigung eines Förderbands

Info

Publication number
DE4230857C2
DE4230857C2 DE4230857A DE4230857A DE4230857C2 DE 4230857 C2 DE4230857 C2 DE 4230857C2 DE 4230857 A DE4230857 A DE 4230857A DE 4230857 A DE4230857 A DE 4230857A DE 4230857 C2 DE4230857 C2 DE 4230857C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
stripping
block
connecting arm
scraper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE4230857A
Other languages
English (en)
Other versions
DE4230857A1 (de
Inventor
Willem Dirk Veenhof
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Martin Engineering Co
Original Assignee
Martin Engineering Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Martin Engineering Co filed Critical Martin Engineering Co
Publication of DE4230857A1 publication Critical patent/DE4230857A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4230857C2 publication Critical patent/DE4230857C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G45/00Lubricating, cleaning, or clearing devices
    • B65G45/10Cleaning devices
    • B65G45/12Cleaning devices comprising scrapers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)
  • Belt Conveyors (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Abstreifvorrichtung zur Reinigung eines Förderbandes der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art.
Derartige Abstreifvorrichtungen dienen dazu, an dem Förderband anhaftendes Material zu entfernen und in einen Abgabebereich abzugeben. Bekannte Abstreifvorrichtungen für Förderbänder umfassen im allgemeinen eine oder mehrere Klingen, die in einer Ebene schräg zum Förderband angeordnet sind und mit ihrer Schneidkante gegen das Förderband angedrückt werden. Derartige Abstreifvorrichtungen für Förderbänder müssen hinter der Kopfrollwalze auf dem Rückweg des Förderbands angeordnet sein, damit eine ausreichende Flexibilität des Förderbands erreicht wird und dasselbe eine Schrägbewegung ausführen kann, wenn hervorstehende Objekte das Reinigungsgerät passieren. Die Abstreifvorrichtung für Förderbänder wird fortwährend von Hindernissen gehemmt, beispielsweise von mechanischen Befestigungen, die mit hohen Geschwindigkeiten bewegt und oftmals mit hoher Leistung angetrieben werden.
Der Rückwärtsbetrieb des Förderbands stellt eine der Hauptursachen für das Versagen von Abstreifvorrichtungen für Förderbänder dar. Wird das Förderband rückwärts bewegt, so kann die Rückwärtsbewegung des Förderbands die Klingen in das Förderband hineintreiben und somit ein Reißen des Förderbands verursachen und/ oder den Abstreifer beschädigen. Dieses Problem taucht häufig bei Schrägförderern auf, bei welchen sich das Förderband vor dem Sperren um mehrere Zentimeter rückwärts bewegen kann. Das Problem tritt ebenso auf, wenn bei einem stehenden Förderband ein fahrender Bandschleifenwagen vorwärtsbewegt wird. Eine Umkehrbewegung des Förderbands kann im Betrieb von Einwegförderern auftreten, da Einwegförderer einen fahrenden Bandschleifenwagen aufweisen, und falls der Bandschleifenwagen vorwärtsbewegt wird, so wird das Förderband über eine Rolle zurückbewegt, während das Förderband steht, wobei die Einwegförderer im Betrieb einen ausziehbaren Entladebereich aufweisen.
Wird ein Schrägförderer mit einer Ladung auf dem Förderband angehalten, so liegt gewöhnlich eine Situation vor, in der häufig Schäden am Förderband auftreten. Die Ladung strebt nach unten und zieht das Förderband in die Rückwärtsrichtung. Um zu verhindern, daß das beladene Förderband nach unten wegrutscht, wird eine sogenannte Rücklaufsicherung entweder auf der Welle, die die Rolle antreibt, oder in das Getriebe eingesetzt. Da die Rücklaufsicherung jedoch nicht mit hundertprozentigem Wirkungsgrad arbeitet, passiert es oft, daß das Förderband zurückrutscht. Da der Abstreifer normalerweise unter einem Winkel zu dem Förderband arbeitet, reicht bereits eine geringe Strecke beim Zurückrutschen oder Zurückrollen, beispielsweise 3,2 mm aus, um gewaltige Belastungen auf die Klingen des Abstreifers auszuüben. Solche Druckbelastungen beschädigen zuerst das schwächste Glied, wobei dies im allgemeinen der Abstreifer ist. Ist der Abstreifer jedoch massiv und stark genug, so werden Rißschäden am Förderband verursacht. Aufgrund dieser Umstände sind die meisten Abstreifer so gestaltet, daß sie an einem ungelagerten Bereich des Förderbands, das die Rolle verlassen hat, anliegen. In solchen Anordnungen weist das Förderband keine massive Unterlage auf und kann selbst angehoben werden, wodurch die Kräfte, die infolge der Rückwärtsbewegung auf den Abstreifer wirken, vermindert werden.
Aus der DE-A1-36 44 934 ist eine Abstreifvorrichtung der eingangs genannten Art bekannt, die einen elastischen Verbindungsarm aufweist, der an seinem einen Ende eine als Halbschelle ausgebildete Montagevorrichtung zur Befestigung des Verbindungsarms an einem Querbalken und an seinem anderen Ende einen Abstreifblock trägt. Der elastische Verbindungsarm ist aus einem Obergurt und einem im wesentlichen parallel dazu angeordneten Untergurt gebildet. Der elastische Verbindungsarm und/oder die Montagevorrichtung können in beanspruchungskritischen Bereichen Verstärkungseinlagen aus Metall und/oder Schwächungszonen zur Erhöhung der Stabilität bzw. der Federwirkung aufweisen. Der Obergurt und der Untergurt sind im wesentlichen gleich dimensioniert und ermöglichen ein im wesentlichen senkrechtes Andrücken des Abstreifblockes gegen das Förderband, wobei der elastische Verbindungsarm jedoch ein Abkippen des Abstreifblockes bei einem Zurücklaufen des Förderbands ermöglicht, so daß die Gefahr einer Beschädigung des Förderbands verringert wird.
Weiterhin ist aus der DE-U1-90 06 407 eine Abstreifvorrichtung für Förderbänder bekannt, bei der eine Kratzleiste an einem federnd gehalterten Tragarm befestigt ist, der zur Verbesserung einer Federwirkung an seinen äußeren Seitenflächen Einschnürungen aufweist. Die hierdurch erzielte Federwirkung kann jedoch die Gefahr von Beschädigungen des Förderbands bei einer Rücklaufbewegung nur unwesentlich verringern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abstreifvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die das Förderband nicht nur bei einem Vorlauf, sondern auch bei einem Rücklauf wirkungsvoll reinigt, ohne daß es zu Beschädigungen kommen kann.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Abstreifvorrichtung ergibt sich bei einer Umkehrung der Bewegungsrichtung des Förderbands eine Verkürzung der Gesamtlänge der Abstreifvorrichtung, so daß die Gefahr von Beschädigungen des Förderbands sicher beseitigt ist. Dadurch, daß bei der Umkehrung der Bewegungsrichtung des Förderbands die vordere dünne Wandung nachgibt und sich so die Gesamtlänge der Abstreifvorrichtung verkürzt, paßt sich die Geometrie der Abstreifvorrichtung optimal an die geänderten Verhältnisse nach Umkehrung der Laufrichtung des Förderbands an. Auch das rückwärtslaufende Band wird gereinigt, ohne daß sich die Gefahr von Beschädigungen ergibt.
Die vorstehenden Bedingungen werden gemäß der vorliegenden Erfindung durch eine Abstreifvorrichtung erfüllt, in der eine Zeile von Abstreifblöcken durch elastische Verbindungsarme an einen starren Querbalken gekoppelt sind. Die elastischen Verbindungsarme sind durch hohe Druckfestigkeit gekennzeichnet, zeigen jedoch ein Einklappen ihrer Struktur infolge von Biegekräften, wodurch eine Verringerung der Länge der Verbindungsarme infolge der Rückwärtsbewegung des Förderbands erreicht wird. Dadurch wird erreicht, daß der Verbindungsarm infolge einer verhältnismäßig geringen Biegekraft einklappen kann. In der bevorzugten Ausführung ist jeder Verbindungsarm aus einem elastischen Material, beispielsweise Polyurethan gefertigt, wobei der Körper des Verbindungsarms von einer großen Ausnehmung durchschnitten wird, wodurch eine vordere einklappbare Wandung definiert wird. Eine Verringerung der Länge des gesamten Verbindungsarms wird einfach erreicht, indem die vordere Wandung infolge einer Belastung, die durch Eingreifen des Abstreifblocks gegen ein sich rückwärts bewegendes Förderband aufgebracht wird, einklappt.
Bewegt sich das Förderband in die Vorwärtsrichtung, so steht die hintere dicke Wandung unter einer Druckbelastung, die es dem freien Ende des Verbindungsarms ermöglicht, sich in einem Bogen zu krümmen, der im wesentlichen tangential zur Oberfläche des Förderbands an dem Eingriffpunkt geformt ist. Aufgrund der Eigenschaften des elastischen Materials des Verbindungsarms wirkt eine konstante Vorspannungskraft auf den Abstreifblock, wodurch ein vorbestimmter Wert der nachgebenden Belastung des Abstreifblockes gegen die Oberfläche des Förderbands aufrechterhalten wird, während der Abstreifblock zum Eingreifen gegen die Oberfläche des Förderbands gleichmäßig heranbewegt wird, da die an der Spitze stehende Schneidkante des Abstreifers abgenutzt wird. Obwohl der Abstreifblock aus einem sich verschleißenden Material hergestellt ist, das sich während des Betriebs abnutzt und der Körper des Abstreifblocks zum Eingriff gegen das Förderband gleichmäßig in einem Bogen vorgeschoben wird, der im wesentlichen tangential zum Eingriffpunkt ist, wird eine wirkungsvoll abstreifende Oberfläche des Abstreifblockes während der gesamten Standzeit des Abstreifblocks aufrechterhalten. Dementsprechend ist keine manuelle Justierung der Position des Abstreifblocks erforderlich.
Da der Abstreifblock in einem Bogen zum Eingriff gegen das Förderband vorgeschoben wird, ist tatsächlich der gesamte Körper des Abstreifblocks verfügbar, um das während der Standzeit abgenutzte Material zu ersetzen. Die in den gekrümmten Verbindungsarmen gespeicherte Energie liefert die Antriebskraft für den konstanten Vorschub des Abstreifblocks zum abstreifenden Eingriff gegen das Förderband. Da der Abstreifblock in einem Bogen unter einem flachen Winkel vorgeschoben wird, der am Eingriffspunkt beinahe parallel zum Förderband ist, oder vielmehr entlang einer Linie senkrecht zum Förderband am Eingriffspunkt wirkt, wie bei bekannten Abstreifern für Förderbänder, ist die Komponente der auf den Abstreifblock und seinen Trägerrahmen übertragenen Kraft wesentlich reduziert, wodurch die Stärke der Belastungskräfte, die von dem Trägerrahmen aufgenommen werden, reduziert wird. Hierdurch wird die Abnutzung des Abstreifblocks und des Trägerrahmens reduziert, da die von diesen Aufbauten aufgenommenen Reaktionskräfte reduziert werden.
Ein weiterer Vorteil der Abstreifvorrichtung besteht darin, daß sich der Abstreifblock aufgrund seines flachen Winkels, unter dem er sich dem Eingriffspunkt annähert, das am Förderband anhaftende Material durch Abziehen, Abschälen und Zerstören seiner Haftung an dem Förderband abspaltet und ablenkt, wobei sich das Material entlang seiner natürlichen Bahn fortbewegen kann, mit dem Ergebnis, daß das Material um einen kleinen Winkel abgelenkt wird, der wesentlich weniger als 90 Grad beträgt. Das heißt, daß der Abstreifblock das anhaftende Beladungsmaterial abschält, ohne dabei die Richtung seiner natürlichen Bahn zu ändern, wobei nur ein Teil der Energie des umgelenkten Materials aufgenommen wird. Dadurch wird der Einsatz einer geringeren vorbelastenden Abstreifkraft möglich als im Vergleich zu bekannten Abstreifern, die so gefertigt sein müssen, daß sie der vollen Kraft des Materials, das um ungefähr 90 Grad von der natürlichen Bahn umgelenkt wird, standhalten.
Die Klinge der Abstreifvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist mit einer Kraft vorbelastet, die ausreicht, um die Haftung zwischen dem anhaftenden Material und dem Förderband zu überwinden und das Material abzuschälen. Andere Abstreifer müssen ihre Klinge mit einer Kraft vorbelasten, die ausreicht, um die Haftung und den Andruck des Materials, das von dem Förderband abgespalten und umgelenkt wird, aufzuheben. Bei der vorliegenden Erfindung ist die Standzeit des Abstreifblocks und die des Trägerrahmens verlängert, da die Stärke der aufgenommenen Reaktionskräfte verringert wurde und geringere Abnutzungskräfte von dem Trägerrahmen aufgenommen werden. Ist das Förderband sauber und trocken, so wird die von allen Abstreifern des Förderbands getragene schnellere Abnutzung im Vergleich zu bekannten Abstreifvorrichtungen verringert, da der Abstreifblock nur mit der Kraft vorbelastet ist, die erforderlich ist, um das anhaftende Beladungsmaterial abzuschälen, und welche erheblich geringer ist als die Kraft der Vorbelastung bei herkömmlichen Klingen von Abstreifern, die, um anhaftendes Material von dem Förderband abzuspalten, den vollen Andruck aufnehmen müssen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Förderbandvor­ richtung, die eine Ausführungsform der Abstreifvorrichtung für Förderbänder im Betrieb darstellt;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Abstreif­ vorrichtung nach Fig. 1, zusammen mit ihren Montage­ teilen;
Fig. 3 eine perspektivische, teilweise ausgebro­ chene Ansicht, die die Anordnung der Abstreifvorrichtung und ihres Trägerrah­ mens zeigt;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht der Abstreif­ vorrichtung nach Fig. 1;
Fig. 5 eine perspektivische Frontansicht des Eingriffs der Abstreifvorrichtung gegen das Förderband im überhängenden Bereich einer Rollwalze;
Fig. 6 eine teilweise geschnittene und teilweise ausgebrochene Seitenansicht zur Darstel­ lung der Vorwärtsverformung und des fe­ dernden Eingriffs eines vorbelasteten Verbindungsarms während der Vorwärtsbewe­ gung des Förderbands;
Fig. 7 eine Ansicht wie in Fig. 6 zur Darstel­ lung der Rückwärtskrümmung und des Ein­ klappens des Verbindungsarms während der Rückwärtsbewegung des Förderbands;
Fig. 8 eine der Fig. 6 entsprechende Darstel­ lung der Vorwärtskrümmung und des Ein­ griffs eines vorbelasteten Verbindungs­ arms, der gemäß einer ersten alternativen Ausführungsform ausgebildet ist, infolge der Vorwärtsbewegung des Förderbands;
Fig. 9 eine der Fig. 7 entsprechende Darstel­ lung der Rückwärtskrümmung und des Ein­ klappens des Verbindungsarms der ersten alternativen Ausführungsform infolge der Rück­ wärtsbewegung des Förderbands;
Fig. 10 eine der Fig. 6 entsprechende Darstel­ lung der Vorwärtskrümmung und des federn­ den Eingriffs eines Verbindungsarms, der gemäß einer zweiten alternativen Ausfüh­ rungsform ausgebildet ist, infolge der Vorwärts­ bewegung des Förderbands; und
Fig. 11 eine der Fig. 7 entsprechende Darstel­ lung der Rückwärtskrümmung und des Ein­ klappens des Verbindungsarms der zweiten alternativen Ausführungsform infolge der Rück­ wärtsbewegung des Förderbands.
Gemäß den Fig. 1, 2 und 3 ist unterhalb des Überhangs der Kopfrollwalze 12, die ein rundumlaufendes Förderband 14 la­ gert, eine Ausführungsform der Abstreifvorrichtung 10 angeordnet. Das Förderband 14 ist ein endloses flexibles Band, das über Umlaufrollen, Bandrollen, Riemenspannrollbänder und/oder Gleitaufnahmen getrieben wird. Das Förderband 14 kann eine Vielzahl verschie­ denster Materialien und Partikelgrößen, wie beispielsweise Holzprodukte, Kohle, Asche, Sand und Kies, Eisenerz, Zement, Schlamm und Abfall, über große Entfernungen schräg aufwärts oder schräg abwärts befördern.
Der Trägerrahmen und der Aufbau für die Kopfrollwalze 12 wie auch für die Abstreifvorrichtung 10 werden in den Fig. 3 und 5 verallgemeinert als Seitenrahmen 16 und 18 dargestellt. Es ist klar, daß die Kopfrollwalze 12 auf einer Welle 20 montiert ist, die zur Drehung an gegenüberliegenden Enden in Lagern, die von den Seitenrahmen 16 bzw. 18 getragen sind, befestigt ist.
Die Abstreifvorrichtung 10 umfaßt einen rechteckigen Querbal­ ken 22 und eine Anzahl von Abstreifblöcken 24, die durch einen nachgiebigen, einklappbaren Verbindungsarm 26 mit dem Querbalken 22 verbunden sind. Wie aus der Fig. 5 ersicht­ lich, sind in die Seitenrahmen 16 und 18 rechteckige Öffnun­ gen eingeformt, um die gegenüberliegenden, hervorstehenden Endabschnitte des rechteckigen Querbalkens 22 aufzunehmen. Der schräg verlaufende Querbalken 22 wird durch Schraubzwin­ gen 28 an den Seitenrahmen 16 bzw. 18 befestigt.
In den Fig. 2 und 3 umfaßt die Schraubzwinge 28 einen rechteckigen Rahmen 30, der an dem Seitenrahmen 16, an dem ein Paar im Abstand zueinander parallele Gewindestangen 32 und 34 befestigt sind. Ein Endabschnitt des rechteckigen Querbalkens 22 ragt durch eine rechteckige Fensteröffnung W, die in den Rahmen 30 eingeformt ist. Der Querbalken 22 ist zwischen Klemmplatten 36 und 38 gelagert, die aufgrund des Anzugs der Schraubmuttern 40 eine klemmende Befestigung gegen­ über dem rohrförmigen Querbalken 22 gewährleisten. Der gegen­ überliegende Endabschnitt des Querbalkens 22 wird ebenso von einer identischen Schraubzwinge 28, die auf dem gegenüberlie­ genden Seitenrahmen 18 montiert ist, gehalten. Der rohrförmi­ ge Querbalken 22 wird wie in Fig. 1 dargestellt anfänglich so positioniert, daß eine bestimmte Vorbelastung auf die Abstreifblöcke 24 gegen die Oberfläche des Förderbands 14 wirkt.
Die Linie des Eingriffs der Schneidkante des Abstreifblocks 24 gegen die Oberfläche des Förderbands 14 wird durch den Punkt Q dargestellt, der durch den Schnittpunkt des Radius R des Förderbands und der Tangentiallinie T definiert ist. In der Praxis wird allerdings der Eingriff zwischen dem Abstreif­ block 24 und dem Förderband 14 durch den Eingriff der Ober­ flächen bewirkt, da sich der Abstreifblock 24 abnutzt. Bei der bevorzugten Ausführung ist die Längsachse A der Abstreifvor­ richtung 10 um einen Winkel (Φ) gegenüber der Radiuslinie R versetzt. Der Winkel (Φ) beträgt für wirkungsvollstes Abstrei­ fen vorzugsweise ungefähr 10 bis 20 Grad.
Bevorzugt ist der rohrförmige Querbalken 22 zusammen mit der Abstreifvorrichtung 10 an der Innenseite des überhängenden Bereichs der Kopfrollwalze 12 angeordnet, damit das beför­ derte Material und insbesondere Klumpen davon, die sich ent­ lang dem Abladeweg bewegen, nicht zwischen der Oberfläche des Förderbands 14 und dem Querbalken 22 eingekeilt werden. Der Querbalken 22 ist im wesentlichen unterhalb der Drehsachse der Kopfrollwalze 12 angeordnet und von der Oberfläche selbst waagrecht entfernt. Der Querbalken 22 ist an jedem der Enden durch Schraubzwingen 28 gehalten, die durch Gewindebolzen mit Muttern 42 starr an die Seitenrahmen 16 und 18 befestigt sind. Gemäß dieser Anordnung ist die Abstreifvorrichtung 10 starr an den Trägerrahmen des Förderers montiert, wobei ihre Ausrichtung relativ zur gebogenen Oberfläche des Förderbands 14 im überhängenden Bereich feststeht, wodurch ein gewünsch­ ter Wert der Vorbelastung in den einklappbaren Verbindungs­ armen 26 erreicht wird, da die Abstreifblöcke 24 gegen das Förderband 14 angedrückt werden.
Die Fig. 4 und 5 zeigen, daß elastisches Abstreifen durch die Abstreifblöcke 24 erzielt wird, die durch die elasti­ schen, einklappbaren Verbindungsarme 26 nachgiebig an den rohrförmigen Querbalken 22 gekoppelt sind. Die große Ausneh­ mung 44 in dem Verbindungsarm 26 dient dazu, daß der Verbin­ dungsarm 26 infolge des vorbestimmten Werts der Biegekraft einklappt und somit die Rückwärtsbewegung aufnehmen kann.
In den Fig. 4, 6 und 7 ist die Ausnehmung 44 kreisförmig und außerhalb der Mitte der Längsachse A des Verbindungsarms 26 angeordnet. Die große Ausnehmung 44 erstreckt sich voll­ ständig durch den Verbindungsarm 26, wodurch eine vordere Wandung 26A und eine hintere Wandung 26B definiert wird. Die hintere Wandung 26B ist verhältnismäßig dick und kann dem Belastungs­ druck standhalten, ohne dabei einzuklappen. Die vordere Wandung 26A ist hingegen relativ dünn und knickt oder klappt infolge der während der Rückwärtsbewegung auf das Förderband 14 wirkenden Druckkräfte nach innen. Auf­ grund der Druckkraft auf die hintere Wandung 26B und der Krümmung des Verbindungsarms 26 wirkt eine Vorspannungskraft auf den Abstreifblock 24 und somit gegen die Oberfläche des Förderbands 14. Während der Rückwärtsbewegung werden anderer­ seits, aufgrund des nach innen erfolgenden Einklappens der vorderen Wan­ dung 26A, die Druckkräfte vermindert und hinsichtlich dem sich rückwärts bewegenden Förderband 14 wesentlich ent­ koppelt.
In dieser Ausführung ist der Verbindungsarm 26 durch einen Verbinder 48 starr an den Querbalken 22 befestigt. Der Verbin­ der 48 umfaßt einen Verbindungsstift 49, der sich vollständig durch das untere Ende des Verbindungsarms 26 erstreckt. Da das untere Ende des Verbindungsarms 26 durch den Verbinder 48 und den Verbindungsstift 49 feststeht, verlängert und dehnt sich die vordere Wandung 26A geringfügig infolge der Reibungskräfte, denen der Abstreifblock 24 durch das sich vorwärtsbewegende Förderband 14 ausgesetzt ist. Gleichzeitig unterliegt die hintere Wandung 26B einer Krümmung um den Drehpunkt P, mit dem Ergebnis, daß sich die kreisförmige Ausnehmung 44 verformt. Vorzugsweise ist der Verbindungsarm 26 aus Polyurethan gefertigt, da die­ ses Material eine Druckfestigkeit von 21×10⁶ Kg/m² aufweist und sich bei einer Zugbelastung um einen viel höheren Wert dehnt als es sich stauchen läßt.
Bei einer Rückwärtsbewegung des Förderbands 14 klappt die vordere Wandung 26A nach innen in die Ausnehmung 44 hinein; durch diese Verringerung der Länge der Abstreifvorrichtung 10 kann sich der Abstreifblock 24 nach unten krümmen und somit ein Einkeilen verhindern. Der elastische Verbindungsarm 26 muß seine Länge verkürzen können, da das Förderband 14 durch die zylindrische Oberfläche der darunterliegenden Kopf­ rollwalze 12 gegen Hebebewegungen gelagert ist und der rohr­ förmige Querbalken 22 nicht wegbewegt werden kann, da er starr an den Seitenrahmen des Förderers befestigt ist. Das heißt, daß der elastische Verbindungsarm 26 durch die Ausneh­ mung 44 bereits bei einer relativ geringen Biegekraft, ein­ klappen oder einknicken kann.
Wird der Verbindungsarm 26 aus Polyurethan gefertigt, so weist er eine Druckfestigkeit von ungefähr 21×10⁶ Kg/m² auf, kann sich jedoch unter der Wirkung einer Kraft von grob 9 Kg, die durch das Förderband 14 auf derartige Verbindungsarme 26 wirken, krümmen und einklappen. Wäre die Ausnehmung 44 in dem Verbindungsarm 26 nicht vorhan­ den, so wäre der rohrförmige Querbalken 22 einer Belastung von mehr als 13,5 Kg pro Verbindungsarm 26 ausge­ setzt. In dem vorliegenden Beispiel ist das Förderband 2,2 m breit, und die Abstreifvorrichtung 10 umfaßt zwölf Abstreifblöcke 24 und vierundzwanzig Verbindungsarme 26. Dementsprechend wäre der tragende rohrförmige Querbalken 22 einer schädigenden Belastung von mehr als 317,520 Kg ausgesetzt. Sind die Verbindungsarme 26 mit Ausnehmun­ gen 44 ausgeformt, so wird die Belastung, der die Abstreif­ blöcke 24 bei der Umkehrbewegung des Förderbands 14 ausge­ setzt sind, im wesentlichen von den Abstreifblöcken 24 entkop­ pelt und auf nur ungefähr 18 Kg pro Abstreifblock 24 begrenzt.
Es ist von Vorteil, daß aufgrund des Entkopplungseffekts der einklappenden Wandung die Belastung des Förderbands 14 nur nominell durch Zunahme der aufwärts gerichteten Schubkraft auf den Abstreifblock 24 geändert wird. Dagegen kann der Belastungseffekt auf das Förderband 14 durch Auswahl eines Materials mit größerer Härte für den elastischen Verbindungs­ arm 26, Änderung des Durchmessers und/oder Anordnung der Ausnehmung 44 relativ zur mittleren Längslinie A des Verbin­ dungsarms 26 eingestellt werden. In der bevorzugten Ausfüh­ rung ist die Ausnehmung 44 außerhalb der Mitte angeordnet, wodurch eine hintere Wandung 26B entsteht, die stärker ist als die vordere Wandung 26A. Die unterschiedlichen Wandungs­ stärken bewirken, daß die vordere Wandung 26A während der Rückwärtsbewegung des Förderbands 14 nach innen in die Ausneh­ mung 44 einklappt, wohingegen die hintere Wandung 26B dem Belastungsdruck standhält und sich während der Vorwärtsbewe­ gung des Förderbands 14 nicht durchbiegt.
Bevorzugt ist der Abstreifblock 24 aus einem dauerhaften, abnutzungsfesten Material gefertigt, wie zum Beispiel rost­ freier Stahl, Wolframkarbit oder Polyurethan. Der Abstreif­ block 24 ist durch eine Verbindungsklammer 46 mechanisch mit dem fernen Ende des Verbindungsarms 26 verbunden. Ebenso ist das untere Ende des Verbindungsarms 26 durch eine Verbindungsklammer 48 an dem rohrförmigen Querbalken 22 befestigt. Wenn gewünscht, so können der Verbindungsarm 26 und der Abstreifblock 24 auch einheitlich aus demselben Material hergestellt sein.
In den Fig. 6 und 7 wird der Querbalken 22 nach innen auf das Förderband 14 zubewegt, bis sich der Abstreifblock 24 krümmt und ein Einklappen des Verbindungsarms 26 eintritt. Infolge einer Vorwärtsbewegung des Förderbands 14 wird der Verbindungsarm 26 gegen den Uhrzeigersinn durchgebogen, wobei sich die hintere Wandung 26B um die Drehachse P biegt oder einklappt. Die Drehachse P wird durch den Kantenabschnitt 50E einer aufrechten Hebelstützplatte 50, die an der unteren Verbindungsklammer 48 befestigt ist, festgelegt. Durch diese Anordnung biegt sich der Abstreifblock 24 in einem Bogen, der im wesent­ lichen tangential zu dem Punkt des verbindenden Eingriffs an dem Förderband 14 liegt.
Während des Einrichtens wird die vordere Schneidkante des Abstreifblocks 24 in Kontakt mit dem Förderband 14 gebracht, das durch die zylindrische Oberfläche der Rollwalze 12 gegen Durchbiegen gestützt ist. Wird der rohrförmige Querbalken 22 weiter gegen die Rollwalze 12 vorgeschoben, beispielsweise um 6,35 mm, so klappt die dünne vordere Wandung 26A ein und die Abstreifvorrichtung kann ihre Gesamtlänge um diesen Betrag verkürzen. Die dünne Wandung 26A des Verbin­ dungsarms 26 klappt nach innen in die Ausnehmung 44 ein, um sich an die Verkürzung zwischen dem rohrförmigen Querbalken 22 und der Oberfläche des Förderbands 14 anzupassen. Startet das Förderband 14 in der Vorwärtsbewegungsrichtung, so zieht es den Abstreifblock 24 in die dem Uhrzeigersinn entgegenge­ setzte Richtung und die belastete hintere Wandung 26B nimmt die in Fig. 6 gezeigte Gestalt an.
In dieser Anordnung wirkt der elastische Verbindungsarm 26 wie eine Zwei-Wege-Feder, die während der Vorwärtsbewegung gegen die Drehung im Uhrzeigersinn zum Eingriff an das Förder­ band 14 den Abstreifblock 24 gegen den Uhrzeigersinn dreht und vorspannt, wohingegen der Abstreifblock 24 während der Rückwärtsbewegung einklappt. Der Abstreifblock 24 ist, obwohl er aus einem dauerhaften Material, wie beispielsweise rost­ freiem Stahl, Wolframkarbit oder Polyurethan gefertigt ist, dennoch ein Material, das sich bei Gebrauch abnutzt. Der Abstreifblock wird fortwährend bis zum Eingriff an das Förder­ band 14 vorgeschoben, da sich die an der Spitze stehende Schneidkante des Abstreifblocks 24 abnutzt. Aus diesem Grunde ist die Abstreifvorrichtung 10 während des Betriebs selbstjus­ tierend, wodurch häufige manuelle Justierungen, die erfordern würden, daß das Förderband gemäß den geltenden Sicherheitsvor­ schriften abgestellt sein muß, was bedeutet, daß die Justie­ rungen nur in dem Zustand gemacht werden können, in dem das Förderband abgeschaltet ist, vermieden werden.
Durch die einklappbare vordere Wandung 26A des Verbindungs­ arms 26 kann sich der Verbindungsarm 26 verkürzen, indem er sich in einem Bogen krümmt. Der Verbindungsarm 26 übt ebenso die erforderliche Vorspannungskraft aus, um ein Abstreifen zu erzielen. Der Körper des Abstreifblockes 24 bleibt stromabwärts des Förderbands 14, wobei die aktuelle Richtung der Drehbewe­ gung der Schneidkante des Abstreifblockes 24 in einem Bogen in eine Richtung auf das Förderband 14 zu gerichtet ist, die der Bewegung des Förderbands 14 entgegengesetzt ist und sich tangential an den Eingriffpunkt annähert. Das sich abnutzende Material des Abstreifblocks 24 wird aus einer Richtung in den Abnut­ zungsbereich vorgeschoben, die wenige Grade von der Paralle­ len zum Förderband 14 abweicht. Der Abstreifblock 24 justiert sich automatisch, da er bei Abnutzung in einer Vorwärtskrüm­ mung vorgespannt wird. Er krümmt sich gegen den Uhrzeigersinn und nähert sich an die Parallele zum Förderband 14 an, wobei er nur um 10 bis 20 Grad abweicht. Bei bekannten Abstreifvor­ richtungen wird der Körper des sich abnutzenden Materials entlang einer Linie vorgeschoben, die senkrecht zum Förderband 14 steht. Bei Vorspannungsanordnungen gemäß dem Stand der Technik sind dagegen verschiedenste Vorspannungseinrichtungen erforder­ lich, um einen wirkungsvollen abstreifenden Eingriff zu ge­ währleisten.
Ein Hauptproblem der Funktionsweise jeder Abstreifvorrichtung 10 ist, daß die auf das Förderband 14 wirkenden Kräfte von der Abstreifvorrichtung 10 aufgenommen werden. In der vorliegenden Abstreifvorrichtung 10, bei der der Abstreifblock 24 in einem Bogen unter einem flachen Winkel vorbewegt wird, der nahezu parallel zum Förderband 14 am Eingriffpunkt verläuft, anstatt entlang einer Linie, die senkrecht zu dem Förderband 14 ver­ läuft, wird die Kraftkomponente, die auf den Abstreifblock 24 und seinen Trägerrahmen übertragen wird, wesentlich redu­ ziert. Dies wiederum verringert die von dem Trägerrahmen aufgenommenen Belastungskräfte. Das Ergebnis ist, daß die Abnut­ zung des Abstreifblocks 24 und seines Trägerrahmens verrin­ gert ist, da die auf diese Strukturen übertragenen Reaktions­ kräfte reduziert sind.
Aufgrund der tangentialen Annäherung des Abstreifblocks 24 an den Eingriffpunkt am Förderband 14 trennt der Abstreifblock 24 das anhaftende Material vom Förderband 14, indem das anhaf­ tende Material abgekratzt oder abgeschält wird. Das heißt, daß der Abstreifblock 24 das anhaftende Material von dem Förderband 14 abstreift und es sich entlang seiner natür­ lichen Bahn weiterbewegen kann. Vorteilhaft kann der Abstreif­ block 24 in Form einer dünnen Klinge hergestellt werden, wenn er aus Wolframkarbit oder rostfreiem Stahl gefertigt wird. Wird die Kante einer dünnen Abstreifklinge 24 in einem Bogen gekrümmt, wie in Fig. 6 gezeigt, so schält sie das anhaf­ tende Material ab, ohne den natürlichen Fluß wesentlich zu ändern, wodurch nur ein Bruchteil der Energie aufgenommen wird, die in dem abgelenkten Material enthalten ist. Auf diese Weise darf die Abstreifvorrichtung 10 mit einer gerin­ geren vorbelastenden Druckkraft arbeiten im Vergleich zu bekannten Abstreifervorrichtungen, welche so stark vorbelas­ tet sein müssen, daß sie der gesamten Kraft des abgelenkten Materials standhalten.
Der Abstreifblock 24 gemäß der beschriebenen Ausführungsform wird mit der minimalen Kraft vorbelastet, die erforderlich ist, um die Haftung zwischen dem Material und dem Förderband 14 zu zerstören und es abzuschälen. Dementsprechend wird die Stand­ zeit des Abstreifblockes 24 und die Lebensdauer des Trägerrah­ mens verlängert, da die Stärke der aufgenommenen Reaktions­ kräfte durch Verringerung der Abnutzungskräfte, die von dem Trägerrahmen aufgenommen werden, verringert ist.
Eine wichtige Erwägung in der Funktionsweise der beschriebenen Ausführungsform ist, daß die auf den Abstreifblock 24 wirkenden Belastungskräfte durch die gegen das Förderband 14 wirkende abstreifende Vorbelastungskraft begrenzt sind. In bekannten Abstreifvorrichtungen mit Gegengewicht- oder Federbelastung werden die Vorspannungskräfte eingestellt, wenn das Förder­ band 14 steht, wobei die Abstreifelemente nur einer Belastung von 893 g/cm ausgesetzt werden können.
Läuft das Förderband 14 an, so werden die Abstreifblöcke 24 dynamischen Reibungskräften ausgesetzt, die zu einer Gesamt­ kraft führen, die wesentlich über der statischen Vorbelastung liegt. Während des Betriebs der beschriebenen Abstreifvorrichtung 10 werden die Reibungskräfte sofort ver­ mindert und die wirksame Kraft des Eingreifens übersteigt den Wert der Vorbelastung nicht, da der Abstreifblock 24 und der Verbindungsarm 26 in einem Bogen von dem Eingriffpunkt weg nachgeben und sich krümmen.
Das heißt also, daß der Abstreifblock 24 der beschriebenen Ausführungsform abgelenkt wird und sich in einem Bogen krümmt, der im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung des Förder­ bands 14 ist, wobei das Nachgeben durch die Krümmung den Wert der schleifenden Vorbelastung aufrechterhält. Der Abstreif­ block 24 gleitet zuverlässig im Eingriff gegen die Oberfläche des Förderbands 14 und gibt automatisch nach, um den gewünsch­ ten Wert der Vorbelastung des abstreifenden Eingriffs zu gewährleisten. Eine verlängerte Standzeit der Abstreifvorrich­ tung 10 und des Trägerrahmens wird erzielt, da die durch den Abstreifblock 24 übertragenen Reaktionskräfte durch seine tangen­ tiale Annäherung im Vergleich zur rechtwinkligen Annäherung der Abstreifervorrichtung nach dem Stand der Technik wesent­ lich verringert sind.
Eine weitere Besonderheit gegenüber bekannten Abstreifvorrich­ tungen ist, daß der Abstreifblock 24 das anhaftende Material abschält und es dazu veranlaßt, sich entlang seiner natür­ lichen Bahn weiterzubewegen, wohingegen es bei bekannten Abstreifvorrichtungen um volle 90 Grad abgelenkt wird. Da die Abstreifkante des Abstreifblocks 24 eine relativ dünne Kante ist, bildet sie eine Bogenwelle in dem anhaftenden Material, das von der Oberfläche des Förderbands abgeschält wird. Das anhaftende Material, das von hinten nachgeführt wird, wird von der Bogenwelle umgelenkt und nicht von der Klinge zusam­ mengeschoben. Anstatt rechtwinklig abgelenkt zu werden, wird es als Ergebnis seines Moments im wesentlichen entlang seiner natürlichen Bahn weiterbewegt und fällt durch die Zwischen­ räume der Verbindungsarme 26, wie in der Fig. 5 gezeigt. Dementsprechend wird das anhaftende Material von der Ober­ fläche abgestreift oder abgeschält, während es nur geringfü­ gig von seiner natürlichen Bahn abgelenkt wird. Hat das Bela­ dungsmaterial seinen Haftkontakt mit dem Förderband 14 ver­ loren, so folgt es seiner natürlichen Bahn und wandert durch die Abstreifvorrichtung 10. In der Praxis verbleibt eine geringe Ansammlung in einem dreieckförmigen Taschenbereich entlang der Klinge. Sonst gleitet das anhaftende Material über den dreieckförmigen Bereich hinweg und folgt im wesent­ lichen seiner natürlichen Bahn.
Darüber hinaus ist die schnellere Abnutzung, die bei einem sich bewegenden, sauberen und trockenen Förderband auftritt geringer, da in der beschriebenen Abstreifvorrichtung 10 die Vorbelastung des Abstreifblocks 24 wesentlich geringer ist als die Vorbelastung bei bekannten abstreifenden Klingen. Obwohl dann, wenn das Förderband 14 sauber und troc­ ken bewegt wird, durch eine Beschleunigung gewöhnlich Abnut­ zung auftritt, so wird dies um einen wesentlich geringeren Wert der Fall sein als im Vergleich zu bekannten Abstreifvor­ richtungen.
Bei den Ausführungsformen gemäß den Fig. 6 und 7 ist die Ausneh­ mung 44 kreisförmig. Auch andere geometrische Formen für die Ausnehmung, zum Beispiel Rechteck-, Diamant-, D-, Dreieck- oder Ellipsenform können vorteilhaft eingesetzt werden. Das heißt, daß die Ausnehmung 44 verschiedene Formen annehmen kann, sofern Material entfernt wurde, um eine vordere Wandung und eine hintere Wandung oder ein abgeteiltes vorderes Bein und ein hinteres Bein zu definieren.
Die Fig. 4 und 6 zeigen, daß das hintere Bein 26B durch eine Stützplatte 50 verstärkt ist, die starr an der Verbin­ dungsklammer 48 befestigt ist. Die Stützplatte 50 zwingt den Verbindungsarm 26 zur Krümmung um den Punkt P, wodurch die im Verbindungsarm 26 induzierte Spannungsbelastung durch den Verbindungsstift 49 verringert wird.
In den Fig. 8 und 9 ist eine erste alternative Ausführungsform einer Abstreifvorrichtung 52 dargestellt, in der ein Abstreif­ block 54 und ein Verbindungsarm 56 einheitlich aus einem einzigen Block elastischen Materials, vorzugsweise Polyure­ than, wie oben erwähnt, geformt sind. In dieser Ausführung ist der Abschnitt des Abstreifblocks 54 durch den elastischen Abschnitt des Verbindungsarms 56 an den rohrförmigen Querbal­ ken 22 gekoppelt. Der Abschnitt des Verbindungsarms 56 weist eine vordere Wandung 56A und eine hintere Wandung 56B auf, die durch einen länglichen, offenen Schlitz 58 getrennt sind. Das untere Ende der vorderen Wandung 56A ist durch einen sich drehenden Verbindungsstift 49 und eine Verbindungsklammer 60 an dem rohrförmigen Querbalken 22 befestigt.
Gemäß dieser Ausführung kann sich die hintere Wandung 56B frei von dem rohrförmigen Querbalken 22 wegbiegen. Während sich das Förderband 14 vorwärtsbewegt, unterliegt die hintere Wandung 56B infolge der vorbelastenden Druckkräfte, die durch den geringen Abstand des rohrförmigen Querbalkens 22 relativ zum Förderband 14 erzeugt werden, einer Druckbelastung. Der Abstreifblock 54 krümmt sich infolge der Vorbelastungskräfte und schleifenden Reibungskräfte, die beim Vorwärtsbewegen auf das Förderband 14 wirken, in der Vorwärtsbewegungsrichtung (gegen den Uhrzeigersinn). Da die vordere Wandung 56A an die Verbindungsklammer 60 gesteckt ist, hält sie Spannungen stand, die infolge der Reibungsbelastung, die auf das sich vorwärtsbewegende Förderband 14 wirken, eine geringfügige Verlängerung verursachen. Der Druck in der hinteren Wandung 56B übt eine Vorspannungskraft auf den Abstreifblock 54 gegen das sich vorwärtsbewegende Förderband 14 aus.
Bei einer Rückwärtsbewegung des Förderbands 14 dreht sich die Abstreifvorrichtung 52 gegen den Uhrzeigersinn, wobei sich der hintere Abschnitt des Verbindungsarms 56B aus der Verbin­ dung mit dem rohrförmigen Querbalken 22 löst, wie in der Fig. 9 gezeigt. Zur selben Zeit biegt sich die vordere Wan­ dung 56A, da sich der Abstreifblock 54 und der Verbindungsarm 56 krümmen. In dieser Anordnung sind die Vorbelastungskräfte von dem Förderband 14 entkoppelt, so daß ein Einklemmen nicht auftreten kann. Bei Umkehren der Bewegungsrichtung des Förder­ bands 14 in die Vorwärtsrichtung wird die Abstreifvorrichtung 52 automatisch in die vordere vorgespannte Lage gebracht, wie in der Fig. 8 gezeigt.
In den Fig. 10 und 11 ist eine zweite alternative Ausfüh­ rungsform dargestellt, in welcher eine Abstreifvorrichtung 62 einen Abstreifblock 64 umfaßt, der durch einen elastischen Verbindungsarm 66 beweglich an den rohrförmigen Querbalken 22 befestigt ist. Vorzugsweise sind der Abstreifblock 64 und der Verbindungsarm 66 aus einem einzigen Block elastischen Mate­ rials, beispielsweise Polyurethan, gefertigt. In dieser Anord­ nung weist der Verbindungsarm 66 eine vordere Wandung 66A und eine hintere Wandung 66B auf, die durch einen offenen Schlitz 68 getrennt sind. Die hintere Wandung 66B ist durch eine Verbindungsklammer 70 und einen Verbindungsstift 49 an dem rohrförmigen Querbalken 22 befestigt. Die Verbindungsklammer 70 ist an den rohrförmigen Querbalken 22 angeschweißt, wobei ein Abschnitt seitlich am Querbalken 22 in einer freitragen­ den Anordnung hervorsteht. Die hintere Wandung 66B ist durch einen Verbindungsstift 49 und die Verbindungsklammer 70 dreh­ bar an den Querträger 22 gekoppelt. Die vordere Wandung 66A erstreckt sich durch eine Fensteröffnung, die in die Verbin­ dungsklammer 70 eingeformt ist, und wird von einem Endblock 72 begrenzt.
Gemäß dieser Ausführungsform stützt der Endblock 72 die Unterseite der Verbindungsklammer 70 und hemmt die vertikale Bewegung der vorderen Wandung 66A des Verbindungsarms 66, während sich das Förderband 14 vorwärts bewegt, wie in Fig. 10 gezeigt. Während diesem Betrieb unterliegt die vordere Wandung 66A einer Zugbelastung und dehnt sich infolge der Zugkräfte, die durch die schleifende Reibung des Abstreifblocks 64 gegen das sich bewegende Förderband 14 wirken, geringfügig aus. Zur gleichen Zeit unterliegt die hintere Wandung 66B einer Druck­ belastung und der Abschnitt des Abstreifblocks 64 krümmt sich gegen den Uhrzeigersinn infolge der Vorbelastungskräfte.
Beim Umkehren dreht sich der Abstreifblock 64 im Uhrzeiger­ sinn und wird in die Rückwärtsrichtung (im Uhrzeigersinn) gekrümmt, wie in Fig. 11 gezeigt. Die vordere Wandung 66A ist durch die Öffnung der Verbindungsklammer 70 gehend nach unten gerichtet angeordnet, wodurch die Abstreifvorrichtung 62 ihre Länge verkürzen und ein Einklemmen vermieden werden kann. Zur selben Zeit unterliegt die hintere Wandung 66B einer Durchbiegung, da die vordere Wandung 66A sich durch die Öffnung der Verbindungsklammer 70 nach unten erstreckt. Nach dem erneuten Start der Bewegung des Förderbands in Vorwärts­ richtung dreht sich der Abstreifblock 64 gegen den Uhrzeiger­ sinn und kehrt automatisch in seine vorbelastete und vorge­ spannte Lage zurück, da der Endblock 72 die Unterseite der Verbindungsklammer 70 stützt.
Es ist klar, daß Vorkehrungen getroffen sind, damit bei jeder der vorstehenden Ausführungsformen die Gesamtlänge des Verbindungs­ arms und der Abstreifblockvorrichtung bei einer Umkehrbewe­ gung automatisch verringert werden kann, wobei die Druckbelas­ tung und der gekrümmte Eingriff gegen das Förderband während der Vorwärtsbewegung des Förderbands aufrechterhalten werden. Bei jeder Ausführungsform trennt eine Ausnehmung oder ein Schlitz eine vordere und eine hintere Wandung, die voneinander unab­ hängige Bewegungen ausführen können, entweder durch Einklap­ pen oder durch unterschiedliche Anordnungen, damit sich die Gesamtlänge der Abstreifanordnung infolge einer Umkehrbewe­ gung verkürzen kann. Desweiteren liegt der Abstreifblock nachgebend entlang einer Linie an dem Förderband an, wobei der Abstreifblock unter einem relativ flachen Winkel in der entgegengesetzten Bewegungsrichtung des Förderbands ange­ nähert wird. Dementsprechend sind die auf den Trägerrahmen des Abstreifblocks übertragenen Kräfte wesentlich verringert.
Eine weitere wichtige Eigenschaft ist, daß aufgrund der im wesentlichen tangentialen Annäherung des Abstreifblocks zum Eingriff gegen das Förderband das anhaftende Material von dem Förderband abgestreift wird, indem die Haftkraft entlang einer Linie zerstört wird, die am Eingriffspunkt im wesent­ lichen tangential zum Förderband verläuft, wobei sich das anhaftende Material im wesentlichen entlang seiner natür­ lichen Bahn weiterbewegen kann. Bei dieser Anordnung muß eine Abstreifvorrichtung nur mit dem Wert vorbelastet werden, der ein wirkungsvolles Abstreifen des Materials gewährleistet, wobei im wesentlichen keine Energie von dem anhaftenden Mate­ rial aufgenommen wird, nachdem es abgespalten wurde.
Von besonderem Vorteil ist, daß die verschiedenen beschriebenen Ausführungsformen zur Reinigung der Oberfläche einer Rollwalze wie auch für das Förderband selbst vorteil­ haft eingesetzt werden können. Desweiteren können die ver­ schiedenen Ausführungsformen zum reini­ genden Eingriff an ungelagerten Abschnitten des Förderbands außerhalb des überhängenden Bereichs angewendet werden.

Claims (8)

1. Abstreifvorrichtung zur Reinigung eines Förderbands, das seine Bewegungsrichtung umkehren kann, mit
  • - einem Querbalken;
  • - einem Abstreifblock; und
  • - wenigstens einem elastischen Verbindungsarm, der den Abstreifblock mit dem Querbalken verbindet, wobei der Verbindungsarm von einer Ausnehmung durchsetzt ist;
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (44, 58, 68) derart angeordnet ist, daß der Verbindungsarm (26, 56, 66) im Bereich der Ausnehmung (44, 58, 68) eine vordere dünne Wandung (26A, 56A, 66A) und eine hintere dicke Wandung (26B, 56B, 66B) aufweist, wodurch sich bei Umkehrung der Bewegungsrichtung des Förderbands (14) die Gesamtlänge der Abstreifvorrichtung verkürzt.
2. Abstreifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (44) kreisformig ist.
3. Abstreifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (58, 68) als offener Schlitz ausgebildet ist.
4. Abstreifvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des Verbindungsarms (26) durch eine Verbindungsklammer (48) und einen Verbindungsstift (49) am Querbalken (22) befestigt ist.
5. Abstreifvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der vorderen Wandung (56A) des Verbindungsarms (56) durch eine Verbindungsklammer (60) und einen Verbindungsstift (49) am Querbalken (22) befestigt ist, so daß sich bei Umkehrung der Bewegungsrichtung die hintere Wandung (56B) frei von dem Querbalken (22) wegbiegt.
6. Abstreifvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Wandung (66B) des Verbindungsarms (66) durch eine Verbindungsklammer (70) und einen Verbindungsstift (49) am Querbalken (22) befestigt ist und die vordere Wandung (66A) sich bei Umkehrung der Bewegungsrichtung durch eine Öffnung in der Verbindungsklammer (70) nach unten erstreckt.
7. Abstreifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsarm (56, 66) und der Abstreifblock (54, 64) einstückig aus demselben Material gefertigt sind.
DE4230857A 1991-09-17 1992-09-15 Abstreifvorrichtung zur Reinigung eines Förderbands Expired - Fee Related DE4230857C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US76128791A 1991-09-17 1991-09-17

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4230857A1 DE4230857A1 (de) 1993-03-18
DE4230857C2 true DE4230857C2 (de) 1996-04-04

Family

ID=25061785

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE4230857A Expired - Fee Related DE4230857C2 (de) 1991-09-17 1992-09-15 Abstreifvorrichtung zur Reinigung eines Förderbands

Country Status (7)

Country Link
US (1) US5310042A (de)
AU (1) AU648926B2 (de)
CA (1) CA2076456A1 (de)
DE (1) DE4230857C2 (de)
GB (1) GB2259682B (de)
MX (1) MX9205235A (de)
ZA (1) ZA926453B (de)

Families Citing this family (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AU629514B3 (en) * 1992-05-22 1992-10-01 Belle Banne Flexco Pty Limited Conveyor belt cleaning arrangement
DE9312877U1 (de) * 1993-08-27 1993-10-28 Schulte Strathaus Kg F E Abstreiferleiste für Bandabstreifer zum Reinigen von Gurtbändern
GB2290277B (en) * 1994-06-09 1998-04-22 Slic Trading Co Limited Conveyer belt scraper and support member therefor
US5413208A (en) * 1994-07-01 1995-05-09 Martin Engineering Company Conveyor belt scraper blade
US5647476A (en) * 1994-07-01 1997-07-15 Martin Engineering Company Conveyor belt scraper blade
US5797477A (en) * 1994-07-01 1998-08-25 Martin Engineering Company Conveyor belt scraper blade
JPH1135135A (ja) * 1997-07-18 1999-02-09 Nippon Tsusho Kk ベルトクリーナ装置及び該装置用スクレーパ並びにスクレーパの製造方法
US6095318A (en) * 1997-07-25 2000-08-01 Scorpio Conveyor Products (Proprietary) Limited Conveyor scraper and mounting of scraper blade
US6082524A (en) * 1998-07-02 2000-07-04 Slic Trading Company Limited Composite scraper blade
US6581754B2 (en) 2000-09-27 2003-06-24 Robert R. Law Conveyor belt cleaner
US6926133B2 (en) * 2003-03-27 2005-08-09 Flexible Steel Lacing Company Scraper blade for conveyor belts
US20060201783A1 (en) * 2005-03-09 2006-09-14 Baldasari Alan D Conveyor belt wiper
WO2010135722A1 (en) * 2009-05-22 2010-11-25 Christopher Scott Smith Double edged belt scraper blade
US8875870B2 (en) 2011-03-31 2014-11-04 Benetech, Inc. Conveyor belt cleaner scraper blade and assembly
US9981807B2 (en) * 2014-03-03 2018-05-29 Willem Veenhof Conveyor belt cleaning device and system
US9889994B1 (en) * 2017-04-06 2018-02-13 Willem Veenhof Conveyor scraper adjustment mechanism
US11358804B1 (en) * 2021-04-01 2022-06-14 General Mills, Inc. Apparatus and method for cleaning bidirectional food conveyor belt
KR20220155104A (ko) 2021-05-14 2022-11-22 (주) 한국힌지테크 컨베이어벨트 역진시 훼손방지 기능을 갖는 스크랩퍼

Family Cites Families (23)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3841470A (en) * 1972-04-20 1974-10-15 Nihon Tsusho Kk Cleaner for conveyor belt
US4349098A (en) * 1979-09-07 1982-09-14 Veenhof Willem D Conveyor belt cleaning or scraping devices
US4498577A (en) * 1979-09-07 1985-02-12 Veenhof Willem D Scraping devices for conveyor belt and pulley drum
DE3217740C2 (de) * 1982-05-12 1985-10-03 VSR Engineering GmbH Fördertechnik, 4330 Mülheim Abstreifvorrichtung zum Reinigen von Förderbändern, insbesondere Reversierbändern
IT1160772B (it) * 1983-04-14 1987-03-11 Atb Spa Spazzola puliscinatro in particolare per cassette a nastro magnetico e simili
US4541523A (en) * 1983-08-04 1985-09-17 Stockton Neville R T Conveyor belt scraper
JPS60106710A (ja) * 1983-11-15 1985-06-12 Nippon Tsusho Kk 遠隔監視型ベルトクリ−ナ装置
GB2165809A (en) * 1984-10-19 1986-04-23 Technic Gum Sa Equipment for scraping conveying belts by means of blades joined to a holder
US4662507A (en) * 1985-04-03 1987-05-05 Veenhof Willem D Belt scraping devices accommodating a reversing condition
US4703845A (en) * 1985-11-19 1987-11-03 Veenhof Willem D Scraper strands for conveyor belt cleaners
DE3626131C2 (de) * 1986-08-01 1997-12-04 Schwarze Hans Otto Abstreifvorrichtung für den Rücklaufbereich von Förderbändern
DE3608193A1 (de) * 1986-03-12 1987-10-01 Vsr Eng Foerdertechnik Abstreifvorrichtung zum reinigen von foerderbaendern
US4779716A (en) * 1986-08-22 1988-10-25 Gordon Balt Scrapers, Inc. Conveyor belt cleaner
US4821867A (en) * 1987-04-23 1989-04-18 Veenhof Willem D Controlled deflection of flexible scraper strands
FI78047C (fi) * 1987-09-14 1989-08-03 Roxon Komponentit Oy Kuljetinhihnan puhdistin
GB8815878D0 (en) * 1988-07-04 1988-08-10 Doncaster Conveyor Improv Conveyor belt cleaning apparatus
GB8903217D0 (en) * 1989-02-13 1989-03-30 Doncaster Conveyor Improv Conveyor belt scraper mechanism
CA2013331C (en) * 1989-03-31 2001-10-23 Belle Banne Flexco Pty Limited Conveyor belt cleaning arrangement
DE3915609C2 (de) * 1989-05-12 1995-07-20 Schulte Strathaus Kg F E Vorrichtung zur Reinigung von Förderbändern
US4962845A (en) * 1989-07-26 1990-10-16 Asgco Manufacturing, Inc. Conveyer belt scraping apparatus
DE9006407U1 (de) * 1990-06-07 1990-09-06 Krug, Ingrid, 5880 Luedenscheid, De
DE9011458U1 (de) * 1990-08-07 1990-10-11 Jostes, Marie, 4708 Kamen, De
DE9011459U1 (de) * 1990-08-07 1990-10-11 Jostes, Marie, 4708 Kamen, De

Also Published As

Publication number Publication date
ZA926453B (en) 1993-03-03
GB2259682A (en) 1993-03-24
DE4230857A1 (de) 1993-03-18
US5310042A (en) 1994-05-10
GB2259682B (en) 1995-02-15
MX9205235A (es) 1994-02-28
CA2076456A1 (en) 1993-03-18
AU2125992A (en) 1993-03-18
GB9218951D0 (en) 1992-10-21
AU648926B2 (en) 1994-05-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4230857C2 (de) Abstreifvorrichtung zur Reinigung eines Förderbands
DE2319736C3 (de) Abstreifvorrichtung für Gurtbänder
DE1436919A1 (de) Maschine zum Verdichten von biegsamem Arbeitsgut,wie Papier- und Textil-Flach- und -Langmaterialbahnen
DE2405435A1 (de) Foerderanlage
WO2018127260A1 (de) Abstreifersystem für gurtförderer und verfahren zum reinigen von gurtförderbändern
DE4142873C2 (de) Bandfördereinrichtung
DE3506947A1 (de) Schlauch-bandfoerderer
DE102016000619A1 (de) Abstreifer für Gurtföderer
DE2136400C3 (de) Förderer mit einem Paar von flexiblen, mit derselben Geschwindigkeit kontinuierlich angetriebenen endlosen Bändern
DE3607589A1 (de) Abstreichvorrichtung fuer foerderbaender
DE2648937A1 (de) Kratzvorrichtung zum reinigen eines endlosen foerderbandes
DE102011018868B4 (de) Förderbandabstreifer
EP0524458A2 (de) Kratzerförderer für loses Schüttgut
DE19603934C1 (de) Abstreifleiste mit konvexer Abstreifkante
DE19704394B4 (de) Korb-Spiralbandtrommel für Bandanlagen
DE2504696C3 (de) Kettenspannvorrichtung für kettenbetriebene Arbeitsmaschinen, insbesondere im Bergbau
DE3017519C2 (de)
EP0512478A1 (de) Vorrichtung zum Abräumen einer Schüttguthalde
DE3523549A1 (de) Fluegelfoerderer, insbesondere zur verwendung als ladefoerderer
DE496159C (de) Bergeversatzmaschine
DE4121993C1 (en) Discharge bridge scraper for rubbish dump - has wheeled racket on travelling rails, which are downwards curved, when viewed in longitudinal direction
DE4408044C2 (de) Mitnehmer für Doppelkettenkratzförderer, insbesondere für Doppelkettenkratzförderer zum Beschicken von Brecheranlagen mit Brechgut
EP0242514A1 (de) Einrichtung zum Verstellen und Verlagern einer Ladevorrichtung für ein Gewinnungsorgan
DE4337478C2 (de) Vorrichtung zum Gewinnen der Haut von Fischfilets
DE19731765B4 (de) Anlage zum Aufbereiten von Brechgut, insbesondere salzhaltigem Haufwerk

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: MARTIN ENGINEERING CO., NEPONSET, ILL., US

8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: KOCH, G., DIPL.-ING. HAIBACH, T., DIPL.-PHYS. DR.R

8181 Inventor (new situation)

Free format text: VEENHOF, WILLEM DIRK, EL CAJON, CALIF., US

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee