DE422997C - Einrichtung zum Herabsetzen der Anlassspannung bei gasgefuellten Entladungsroehren fuer Gleichstrom - Google Patents

Einrichtung zum Herabsetzen der Anlassspannung bei gasgefuellten Entladungsroehren fuer Gleichstrom

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DE422997C
DE422997C DEN21777D DEN0021777D DE422997C DE 422997 C DE422997 C DE 422997C DE N21777 D DEN21777 D DE N21777D DE N0021777 D DEN0021777 D DE N0021777D DE 422997 C DE422997 C DE 422997C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/16Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
    • H05B41/20Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch
    • H05B41/22Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having no starting switch for lamps having an auxiliary starting electrode

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  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 16. DEZEMBER 1925
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 422997 KLASSE 21 g GRUPPE
(N 2177]
N. V. Philips'Gloeilampenfabrieken in Eindhoven, Holland.
Einrichtung zum Herabsetzen der Anlaßspannung bei gasgefüllten Entladungsröhren
für Gleichstrom.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1923 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in Holland vom 15. Februar 1922 beansprucht.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Herabsetzen der Anlaßspannung bei gasgefüllten Entladeröhren für Gleichstrom, insbesondere bei solchen mit einer Edelgas füllung, in denen eine Entladung zwischen Hauptelektroden durch eine Hilfsentladung zwischen einer Zündhilfselektrode und einer der Hauptelektroden hervorgerufen wird.
Infolge der Anwendung einer solchen
Hilfsentladung wird die Anlaßspannung der Hauptentladung bereits herabgesetzt; der Zweck der Erfindung ist, diese Spannung noch weiter herabzusetzen und den Nutzeffekt der Röhre zu verbessern.
Nach der Erfindung wird in einer gasgefüllten Entladeröhre, in der gegenüber einer der Hauptelektroden oder beiden eine Zündhilfselektrode vorgesehen ist, diese Zündhilfselektrode mit einem Kondensator in Reihe geschaltet. Auch kann ein großer Ohmscher Widerstand parallel zu diesem Kondensator geschaltet werden.
Die Erfindung kann auf alle mit Gleichstrom betriebenen Entladeröhren angewendet werden, bei denen eine Hauptentladung in einem Edelgas oder einem Gemisch von Edelgasen durch eine Hilfsentladung hervorgerufen wird. Die Hauptentladung kann verschiedenartig sein, z. B. eine Bogenentladung oder eine Glimmentladung.
In den Abbildungen sind beispielsweise und schematisch einige Schaltungsarten nach der Erfindung veranschaulicht.
Abb. ι stellt eine Entladungsröhre mit Glimmentladung dar, in der, in Reihe mit den Hilfselektroden, ein Kondensator geschaltet ist, und
Abb. 2 zeigt eine Wolframbogenlampe, in der, in Reihe mit einer Hilfselektrode, ein Kondensator geschaltet ist; parallel zu diesem Kondensator befindet sich ein großer Widerstand.
Bei der Einrichtung nach Abb. 1 ist 1 die gläserne Birne, welche eine geeignete Gasfüllung enthält, z. B. ein Edelgas, z. B. Neon, oder ein Gemisch von Edelgasen. Die Hauptelektroden 2 und 3 werden von den Zuführungsdrähten gestützt, welche in den Füßen 9 und 10 eingeschmolzen sind. Die Hilfselektroden 4 und S werden gleichfalls von den Zuführungsdrähten getragen und sind über die Kondensatoren 6 und 7 mit den Leitern 8 verbunden, mit denen auch die Hauptelektroden 2 und 3 verbunden sind. Die Leiter 8 sind an ein Gleichstromnetz von geeigneter Spannung, z. B. von 220 Volt, angeschlossen. Ein Widerstand zur Strombegrenzung 11 ist mit den Hauptelektroden in Reihe geschaltet.
Bei der Einrichtung nach Abb. 2, die eine Wolframbogenlampe darstellt, sind entsprechende Teile durch gleiche Ziffern bezeichnet. Parallel zum Kondensator 6 ist ein großer Widerstand 12 geschaltet.
Die Einrichtung nach der Erfindung verdankt ihre günstige Wirkung wahrscheinlich dem Ladestrom, der beim Einschalten des Kondensators gemäß der Erfindung auftritt. Dadurch hat die Hilfsentladung vorübergehend eine große Stromstärke; es wird gleichsam eine Wolke von Ionen gebildet, die nach der Stelle diffundieren, wo die Hauptentladung erfolgen soll, und so. deren Eintreten erleichtert. Da die Röhre an einer Gleichstromquelle liegt, wird diese Ionendiffusion noch gefördert, da das Feld zwischen Hauptelektrode und zugehöriger Hilfselektrode gleich nach Einschalten gänzlich wegfällt.
Bei Verwendung eines Kondensators erzielt man noch den Vorteil, daß kurz nach dem Einschalten die Hilfsentladung gänzlich aufhört, somit gar keine Energie mehr verbraucht.
Bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung wird ein großer Widerstand parallel zum Kondensator geschaltet, wodurch einerseits der Ladestrom beschränkt wird und andererseits, nach dem Ausschalten, der Kondensator seine Ladung von selbst wieder verliert. Dies ist erwünscht zwecks Hervorruf ung eines neuen Ladestroms genügender Größe bei erneutem Einschalten.
Zu dem gleichen Zwecke kann man bei der Herstellung des Kondensators dafür Sorge tragen, daß der Widerstand zwischen den Belägen keinen allzu großen Wert erhält.
Der Kondensator kann solche Abmessungen haben, daß er mit der Entladeröhre leicht ein Ganzes bilden kann, was z. B. durch Einbau des Kondensators in den Sockel der Röhre erreicht werden kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zum Herabsetzen der Anlaßspannung bei gasgefüllten Entladeröhren für Gleichstrom," bei denen gegenüber einer der Hauptelektroden oder beiden gegenüber eine Zündhilfselektrode vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit der Hilfselektrode oder mit den Hilfselektroden densator geschaltet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein hoher Ohmscher Widerstand parallel zum Kondensator geschaltet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand zwischen den Belägen des Kondensators verhältnismäßig niedrig ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEN21777D 1922-02-15 1923-01-21 Einrichtung zum Herabsetzen der Anlassspannung bei gasgefuellten Entladungsroehren fuer Gleichstrom Expired DE422997C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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