DE42222C - Dampfwasserheber (Pulsometer) mit Windkessel zum Einspritzen des Kondensir-Wassers - Google Patents
Dampfwasserheber (Pulsometer) mit Windkessel zum Einspritzen des Kondensir-WassersInfo
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- DE42222C DE42222C DENDAT42222D DE42222DA DE42222C DE 42222 C DE42222 C DE 42222C DE NDAT42222 D DENDAT42222 D DE NDAT42222D DE 42222D A DE42222D A DE 42222DA DE 42222 C DE42222 C DE 42222C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04F—PUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
- F04F1/00—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
- F04F1/06—Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59: Pumpen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1887 ab.
Zur Unterstützung der Condensationswirkung in Pulsometern, speciell in einkammerigen
Apparaten, benutzt man bis jetzt enge Röhren, welche eine Verbindung mit der Steigleitung
und der Pumpkammer herstellen und während der Saugperiode Wasser aus der Steigleitung in
die Pumpkammer spritzen. Sie haben den Nachtheil, dafs sie bis zum letzten Moment der Saugperiode
mit ungeschwächter Kraft fortspritzen und'hierdurch eine Beunruhigung des Wassers
hervorrufen, die schädlich wirkt, sobald der Dampf wieder in die Kammer eintritt. Die
Hauptarbeit der Spritzung sollte im ersten Theil der Saugperiode stattfinden; wenn dann
das Vacuum erzeugt ist, so ist eine mit gleicher Kraft fortgesetzte Spritzung nur verlustbringend
und schädlich.
Um nun diesem Uebelstande zu begegnen, ist seitlich der Pumpkammer P ein Windkessel
A angebracht, welcher sich dem unteren Theile der Pumpkammer anschliefst. In 'der
Seitenwand B, welche Windkessel und Pumpkammer scheidet, ist ein Röhrchen g befestigt,
und aufserdem nimmt sie noch das nach dem Windkessel hin aufgehende Ventil k auf. Dieser
Windkessel soll nun durch das verhältnifsmäfsig enge Röhrchen g während der Saugperiode
Wasser in die Pumpkammer spritzen, und hierzu ist erforderlich, dafs die Luft des Windkessels
eine genügende Spannung besitzt. Erwägt man nun, dafs durch das Röhrchen g
während der Druckperiode Wasser aus der Pumpkammer in den Windkessel zurückgetrieben
wird, und dafs durch das hierdurch bewirkte Aufsteigen des Wassers im Windkessel der während
der Saugperiode expandirten Luft erneute Spannung verliehen wird, so erkennt man leicht,
dafs diese Spannung bei der geringen Weite des Röhrchens g nur eine sehr beschränkte, nicht
ausreichende sein kann, wenn g die einzige Communication zwischen Windkessel und
Pumpkammer bildet, denn es tritt in der gebotenen Zeit zu wenig Wasser zurück, um die
Luft im Windkessel bis auf das erforderliche Mafs comprimiren zu können. Diesem Uebelstande
hilft das Ventil k ab, welches sich zufolge seiner Anordnung durch den Ueberdruck
in der Pumpkammer öffnet und durch den Ueberdruck im Windkessel schliefst. Es wird
daher während der Druckperiode des Pulsometers das Ventil k offen sein und eine für
die beabsichtigte Luftcompression ausreichende Wassermenge in den Windkessel einlassen;
bei eintretender Condensation aber schliefst es sich und die Einspritzung bleibt auf die Durchlafsfähigkeit
des Röhrchens g beschränkt, und zwar in der Weise, dafs im Anfange die
Spritzung mit voller Kraft wirkt, dem im Windkessel vorhandenen vollen Arbeitsdruck entsprechend,
und dafs sodann diese Kraft im Verlaufe der Saugperiode langsam nachläfst und endlich ganz erschöpft ist.
Claims (1)
- Patent-Ansproch:Bei Dampfwasserhebern (Pulsometern) mit Windkessel zum Einspritzen des zur Condensation des Dampfes dienenden Wassers die Anordnung eines sich nach dem Windkessel hin öffnenden Ventiles (k) neben dem Einspritzrohr (g) zu dem angegebenen Zweck.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42222C true DE42222C (de) |
Family
ID=317640
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42222D Expired - Lifetime DE42222C (de) | Dampfwasserheber (Pulsometer) mit Windkessel zum Einspritzen des Kondensir-Wassers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42222C (de) |
-
0
- DE DENDAT42222D patent/DE42222C/de not_active Expired - Lifetime
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