DE420637C - Verfahren zum Erstarrenlassen fluessiger Kolloide - Google Patents

Verfahren zum Erstarrenlassen fluessiger Kolloide

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DE420637C
DE420637C DEA39671D DEA0039671D DE420637C DE 420637 C DE420637 C DE 420637C DE A39671 D DEA39671 D DE A39671D DE A0039671 D DEA0039671 D DE A0039671D DE 420637 C DE420637 C DE 420637C
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Germany
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liquid
vessel
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colloids
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DEA39671D
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CHEMISCHE PRODUKTE VORMALS H S
WILHELM WACHTEL DIPL ING
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CHEMISCHE PRODUKTE VORMALS H S
WILHELM WACHTEL DIPL ING
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09HPREPARATION OF GLUE OR GELATINE
    • C09H9/00Drying of glue or gelatine
    • C09H9/04Drying of glue or gelatine in the form of granules, e.g. beads

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Verfahren zum Erstarrenlassen flüssiger Kolloide.
  • Zusatz zum Patent 4I8865.
  • Das Hauptpatent schützt ein Verfahren zum Erstarrenlassen flüssiger Kolloide in Tropfen. oder Kugelform, bei dem im Gegensatz zu früher als Erstarrungsmittel statt einer Kühlflüssigkeit ein gasförmiges Mittel verwendet wird.
  • Dieses Verfahren erfordert neue Einrichtungen, die zum Teil in der Beschreibung des Hauptpatents bereits angedeutet worden sind.
  • Es kann, wie sich gezeigt hat, vorkommen, daß der den fallenden Tropfen entgegengeschickte Gasstrom Wirbel bildet und dabei Tropfen vor ihrer Erstarrung an die Gefäßwand wirft, wo sie haftenbleiben oder zerfließen. Hierdurch wird die Durchführung des Verfahrens gestört und die Güte des Produkts unter Umständen herabgesetzt.
  • Nach der vorliegenden Erfindung sollen Maßnahmen getroffen werden, um das Auftreten dieses Mißstandes auszuschließen. Zu diesem Zweck soll in der Weise vorgegangen werden, daß man zur Verhütung des Ankommens von Tropfen an die Gefäßwand das gasförmige Kühlmittel zwangsmäßig an der Gefäßwand entlang einströmen läßt.
  • Bei einer abgeänderten Ausführungsform des Verfahrens kann auch der gleiche Zweck durch eine dauernde Berieselung der Gefäwand erreicht werden.
  • In der Zeichnung sind in Abb. 1 und 2 zwei verschiedene Ausführungsformen der ersten Verfahrensweise und in. Abb. 3 eine Ausführungsform der zweiten Verfahrensweise schematisch gezeigt.
  • In Abb. 1 wird das Gefäß a in Richtung des' Pfeiles I von einem Regen fallenden Tropfen durchströmt, während der Gasgegenstrom in der Pfeilrichtung 2 aufwärts steigt. Bei 3 werden die gesammelten erstarrten Tropfen abgeführt. 1 r Gasstrom wird durch ablenkende Einsatzkörperb, c dicht an den Gefäßwandungen entlang geführt, so daß die Tropfen von ihr ferngehalten werden. Bei dieser Ausführungsform tritt der Gasstrom unter halb der Auffangvorrichtung in das Gefäß ein.
  • Soll der Gasstrom oberhalb der Auffangvorrichtung eintreten, so kann die Einrichtung nach Abb. 2 getroffen werden, wo wieder Pfeil 1 den Tropfenfall, Pfeil 2 den Gasstrom, Pfeil 3 die Abführung der erstarrten Tropfen andeutet. Es sind zwei ineinandergesteckte Gefäße d, e vorhanden, von denen das Gefäß d seitlich so abgebogen ist, daß der Gasstrom hier zugeführt werden kann.
  • Zwischen der Enenwand des Gefäßes e und der Außenwand des Gefäßes d bleibt ein iingförmiger Raum, durch den das Gas an der Gefäßwand entlang aufwärts geführt wird. Die Tropfen fallen in das oben offene Gefäße ein.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 fin det eine Berieselung der Gefäßwände statt.
  • Durch die Berieselung kann eine bleibende Verunreinigung der Gefäßwände durch die angekommenen Tropfen hintangehalten wer -den. Die Rieselflüssigkeit wird zweckmäßig so gewählt, daß sie den Tropfenstoff lösen kann.
  • Zweckmäßig wird auch die Einrichtung für den Eintritt der Rieselflüssigkeit in das Tropfgefäß und für deren Austritt daraus gasdicht gestaltet, um den Gasstrom nicht zu beeinträchtigen.

Claims (2)

  1. Bei dieser Ausführungsform ist beispielsweise ein röhrenförmiges Tropfgefäß f angeordnet, nahe dessen oberein Rand eine äußere Flüssigkeitsrinneg angeordnet ist, die zweckmäßig mit Flüssigkeit stets gefüllt gehalten wird und durch einen Schlitzh in der Gefäßwand mit einer inneren Flüssigkeitsrinne k verbunden ist. Am unteren Ende weist die Rinnen einen Rieselspalt oder entsprechende Öffnungen auf, durch die die Flüssigkeit, die Gefäßwand berieselnd, in entsprechender Menge abläuft. Nahe dem Unterende der Erstarrungszone des Tropfgefäßes f ist eine Sammelrinne 1 angeordnet, in der sich die Berieselungsflüssigkeit sammelt und mittels eines Hebers m o. dgl. abgezogen werden kann. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Verbesserung des Verfahrens zum Erstarrenlassen flüssiger Kolloide in Tropfenform nach Patent 418865, dadurch gekennzeichnet, daß man das gasförmige Kühlmittel zwangsmäßig entlang der Gefäßwand einströmen läßt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine dauernde Berieselung der Gefäßwand.
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