DE420153C - Verfahren und Vorrichtung zum Aufhaengen von Putztraegern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Aufhaengen von PutztraegernInfo
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- DE420153C DE420153C DEW63502D DEW0063502D DE420153C DE 420153 C DE420153 C DE 420153C DE W63502 D DEW63502 D DE W63502D DE W0063502 D DEW0063502 D DE W0063502D DE 420153 C DE420153 C DE 420153C
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F21/00—Implements for finishing work on buildings
- E04F21/02—Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)
Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Aufhängen von Putzträgern. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Aufhängen von Putzträgern aus Latten an Balken mittels eines starken verzi*ilzten Eisendrahtes, der durch ein geeignetes Werkzeug zwischen die einzelnen Putzlatten eingeführt und mittels geeigneter 'Jorrichtungen ergriffen, verwürgt, angezogen und testgelegt wird. Der Draht wird hierbei so angespannt, daß er sich in die Putzträgerlatten einzieht, letztere gegen Verschieben sichert und fest an ihre Befe'stigungsunterlage preit, wodurch auch ein Hohlziehen des Putzträgers nach der ausgefrästen Seite hin gehindert wird. Da nur ein Draht verwendet wird, werden gemäß der Erfindung die sich badenden Schlingen zwischen je zwei benachharten Putzträgern miteinander zu einer Üse verwürgt und festgelegt, so daß jede Latte unabhängig von den anderen an dein Balken festsitzt, weshalb bei Verletzung einer Schlinge alle anderen Latten in ihrer Lage gesichert bleiben. Durch den geringen Verbrauch an Draht und durch das sichere und schnelle Arbeiten mit den einfachen Werkzeugen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand vorteilhaft von den bekannten ähnlichen Putzträgerbauweisen.
- Die Abb. r bis 3 zeigen eine nach dem neuen Verfahren ausgeführte Decke im Querschnitt, im Längsschnitt und im Grundriß.
- Beispielsweise Vorrichtungen zur Ausübung des Verfahrens sind in den Abb. ¢ bis io dargestellt, und zwar eine Schlingenform und Einführungsvorrichtung in den Abb. 4. und 5, ein Schlingenverwürger und Haken oder Iiranimenhalter in den Abb. 6 und 7 und ein Drahtspanner in den Abb. 8 bis io. Nachdem die Putzträgerlatten 4 mit einem gewissen Zwischenraum 21 an die Balkenlagen mit Nägeln in bekannter Weise angeheftet sind, wird mittels des Schlingenform-und Einführungswerkzeuges (22, 23, 25) der Eisendraht 5, nachdem er um die Fangstifte 22 und dem mit Nut versehenen abgerundeten Kopf 23 gelegt ist, von unten in die Zwischenräume 21 eingeführt. Nunmehr werden die Fangstifte 22 mittels des Handgriffes 25 um 45° gedreht, worauf das Werkzeug frei nach unten zurückgezogen «-erden kann, während die Schlinge 27 zur weiteren Behandlung zurückbleibt. Dann wird die Schlinge 27 mittels der in dem Haken des Schlingenverwürgers und Hakenhalters 26 eingelegten Kramme 6 erfaßt und durch Drehen des Hakenhalters in der Pfeilrichtung verdreht, wobei sich die für je zwei Latten gemeinsame Aufhängeöse bildet. Nunmehr wird der Schlingenverwürger -26 mit einem der Höhenlage der Schlinge zum Balken entsprechenden Loche 39 an das freie Ende eines Hebelarmes 28 des Drahtspanners angehängt. Dieser besteht aus einem auf den Deckenbalken ruhenden Gestell aus U-Eisen 34 und 37. An ersterem ist der einarmige Hebelarm 28 mit dem einen Ende bei 29 drehbar gelagert. Der Hebel 28 wird durch einen daran bei 3o drehbar gelagerten Handhebel 31a mit außermittiger Führungsbahn 31 bewegt, die sich auf einem am Gestell 3-1 gelagerten drehbaren Bolzen 35 abwälzt. Wird der Handgriff 31a nach Anhängen des Hakenhalters 26 umgelegt, so gleitet die Führungsbahn 31 auf dein Bolzen 35, und der Hebelaren 30 wird mit dem Schlingenverwürger unter Spannung der anschließenden Drahtzüge gehoben. Bei 32 ist an dem Hebel 28 eine doppelseitig wirkende selbsttätige Sperrklinke 33 angebracht, um ein ungewünschtes Zurückziehen der Schlinge 27 zu verhüten. Nunmehr wird die Kramme 6 bis zur Hälfte in den Balken eingeschlagen. Beim Zurücklegen des Handgriffes 31a lockert sich der Halter 26 und gibt die Kramine 6 und die Schlinge 27 frei, so daß man nun die Kramirre vollständig eintreiben kann. Der Schlingenverwürger 26 ist bei 40 (siehe den Pfeil in Abb. 7) verjüngt und bei 41 quer zum Haken geschlitzt, um die Kramme und die Schlinge leicht einführen und wieder freigeben zu können.
- Das U-Eisen 34 hat zweckmäßig an seinen beiden Enden Sperrzähne 36, damit das Spanngerät nach Herumklappen von 31 und 28 (in der Abb. 8 punktiert) in allen Ecken einer Decke verwendet werden kann.
Claims (4)
- PATENT-ANSPRÜCFiE: i. Verfahren zur Aufhängung von Putzträgern aus Latten o. dgl. an Balken mittels aneinandergereihter Drahtschlingen, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte durch ein die Schlingen formendes Werkzeug zwischen die einzelnen Putzträgerlatten eingeführt und die Schlingen an die in einem Schlingenhalter lagernden Befestigungshaken angehängt werden. Nach dem Verwürgen der Schlingenschenkel zu einer für je zwei benachbarte Latten gemeinsamen Ose mittels des Schlingenhalters wird dieser an ein Spanngerät gehängt, mittels dessen die Drahtschlingen durch Hebelwirkung stark angespannt und dann durch Eintreiben des Befestigungshakens an den Ballken festgelegt werden.
- 2. Vorrichtung zum Formen und Einführen der Drahtschlingen zwischen die Latten nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen abgerundeten Kopf (23) mit Nut für den Draht und mit der Nutenmittelebene gleichgerichteten beiderseitigen Zapfen (22) mit Ausrundung zur Führung des Drahtes von einem Zapfen über den Kopf zum anderen Zapfen.
- 3. Drahtspanner zur Ausübung des Verfahrens nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem auf dem Balken ruhenden Gestell (34,37) ein einarmiger Hebel (28) an einem Ende drehbar gelagert ist, während am freien Ende der anzuspannende Draht mittels seiner Lose aufgehängt und eine Sperrstange (33) angelenkt ist, die in Sperrzähne (36) des Gestelles eingreift. Der Hebel (28) wird durch einen daran drehbar gelagerten Handhebel (31a) mit außermittiger Führungsbahn (31) bewegt, die auf einem am Gestell gelagerten Bolzen (35) gleitet.
- 4. Drahtspanner nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Handhebel (31a) symmetrisch mit zwei Führungsbahnen und das Gestell mit zwei Führungsbolzen (35) und beiderseits mit Sperrzähnen (36) versehen ist, damit der Hebel (28) an beiden Gestellenden zum Anspannen der Drähte benutzbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW63502D DE420153C (de) | 1922-07-06 | 1922-07-06 | Verfahren und Vorrichtung zum Aufhaengen von Putztraegern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW63502D DE420153C (de) | 1922-07-06 | 1922-07-06 | Verfahren und Vorrichtung zum Aufhaengen von Putztraegern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE420153C true DE420153C (de) | 1925-10-20 |
Family
ID=7606892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW63502D Expired DE420153C (de) | 1922-07-06 | 1922-07-06 | Verfahren und Vorrichtung zum Aufhaengen von Putztraegern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE420153C (de) |
-
1922
- 1922-07-06 DE DEW63502D patent/DE420153C/de not_active Expired
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