DE845472C - Werkzeug zum Spannen eines um einen Koerper geschlungenen Metallspannbandes, -drahtes u. dgl. und zum Zusammenfuegen der Enden desselben - Google Patents

Werkzeug zum Spannen eines um einen Koerper geschlungenen Metallspannbandes, -drahtes u. dgl. und zum Zusammenfuegen der Enden desselben

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DE845472C
DE845472C DEP666A DE0000666A DE845472C DE 845472 C DE845472 C DE 845472C DE P666 A DEP666 A DE P666A DE 0000666 A DE0000666 A DE 0000666A DE 845472 C DE845472 C DE 845472C
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DE
Germany
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tensioning
strap
wire
grippers
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Application number
DEP666A
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English (en)
Inventor
William John Keeble
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Packers Supply Co Ltd
Original Assignee
Packers Supply Co Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

  • Werkzeug zum Spannen eines um einen Körper geschlungenen Metallspannbandes, -drahtes u. dgl. und zum Zusammenfügen der Enden desselben Die Erfindung bestellt in einer Verbesserung an Werkzeugen zum Spannen und zum Zusammenfügen der Enden von um einen Körper gelegten metallenen Spann band-, -draht- oder dgl. -schleifen, bei welchen an bzw. in der Nähe des einen Endes der Spannband-bzw. -drahtschleife ein Schlitz oder eine Durchbrechung vorgesehen ist, durch welche das andere Ende des Spannbandes bzw. -drahtes hindurchgezogen wird, wonach das Spannen in der Weise erfolgt, daß das außerhalb der Schleife liegende, durch den Schlitz bzw. die Durchbrechung hindurchgesteckte Ende des Spannbandes bzw. -drahtes durch diesen Schlitz bzw. diese Durchbrechung hindurch angezogen wird, und wonach die Zusammenfügung der Enden in der Weise erfolgt, daß das Ende des gespannten Streifens bzw.
  • Drahtes an der Stelle, wo es außerhalb der Schleife aus dem Schlitz bzw. der Durchbrechung herauskommt, um die Kante des Schlitzes bzw. der Durchbrechung herum so nach hinten umgebogen wird, daß eine hakenartige Verbindung entsteht.
  • Es sind zwar die verschiedensten Werkzeuge zum Spannen von Draht oder Spannband um Ballen oder Kisten bekannt. Da jedoch bei diesen bekannten Ausführungen während des Spannvorganges sich stets ein Teil des Werkzeuges innerhalb der Draht-oder Spannbandschleife befindet und danach aus der gespannten Schleife herausgezogen werden muß, können mit diesen Werkzeugen keine Schleifen her- gestellt werden, die ein bestimmtes Mindestmaß unterschreiten.
  • Mit dem erfindungsgemäßen Werkzeug können jedoch gespannte Schleifen mit sehr viel kleineren Abmessungen erzeugt werden.
  • Das erfindungsgemäß verbesserte Werkzeug zum Spannen einer Schleife aus Metallspannband oder -draht um einen Körper und zur Verbindung der Enden der gespannten Schleife in der oben beschriebenen Weise besteht aus einer Stützplatte (Hauptplatte) und einem Greiferpaar bekannter Ausführungsart zum Spannen des dazwischenliegenden Metallspannbandes bzw. -drahtes, das so auf der Stützplatte (Hauptplatte) befestigt ist, daß die beiden Greifer unabhängig voneinander bewegt werden können, wobei, wenn einer der beiden Greifer in einer Richtung bewegt wird, die Griffflächen der beiden Greifer das dazwischen befindliche Spannband bzw. den Draht ergreifen, und wobei dasselbe vermittels des und zusammen mit dem ersten Greifer bewegt wird; auf der Hauptplatte ist außerdem ein in nur einer Richtung wirkender weiterer Greifer (Einweggreifergerät) ebenfalls bekannter Ausführung befestigt, der das Spannband bzw. den Draht in der Richtung, in welcher es vermittels des erstgenannten Greiferpaares gespannt wird, frei hindurch passieren läßt, der dasselbe jedoch an einer Bewegung in umgekehrter Richtung hindert.
  • Ferner ist ein Andrückstück vorgesehen, das dazu dient, den außerhalb der Schleife befindlichen Teil des Spannbandes an der Stelle, an welcher dasselbe durch die genannte Durchbrechung hindurchgesteckt ist, in einer Richtung, welche zu der Richtung, in welcher dieser Teil des Spannbandes bzw. -drahtes durch die Greifer beim Spannen bewegt wird, entgegengesetzt ist, an die Außenseite der Schleife anzulegen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführung wird der Schlitz bzw. die Durchbrechung an dem einen Ende des Spannbandes bzw. des Drahtes durch ein Verbindungsglied gebildet, welches vor der Schleifenbildung, dem Spannvorgang und der Herstellung der eigentlichen Verbindung mit dem einen Ende des Spannbandes bzw. -drahtes verbunden ist; in diesem Fall wird das an dem Werkzeug befindliche Andrückstück dazu verwendet, die Oberseite des Spannbandes bzw. -drahtes an der Stelle, an welcher dasselbe aus der Durchbrechung in dem Verbindungsglied hervoriagt, zur Anlage an der einen Seite des Verbindungsgliedes zu bringen.
  • Das Verbindungsglied zum Gebrauch mit Metallspannband kann die Form einer flachen Metallplatte haben, die einen Querschlitz besitzt, dessen Weite etwas mehr als die doppelte Stärke des benutzten Metallspannbandes beträgt, wobei das erste Ende des Spannbandes so gebogen ist, daß es einen Haken bildet, der in den Schlitz des Verbindungsgliedes eingeführt wird und an einer der Längskanten desselben anliegt, und wobei sodann die Spannbandschlinge gebildet wird und das andere Ende durch denselben Schlitz in Richtung von der Schlinge weg hindurchgeführt wird.
  • Der Haken am anderen Ende des in Schlingenform gebrachten und gespannten Spannbandstreifens wird bei aufrechterhaltener Spannung dadurch gebildet, daß das Spannband durch eine Bewegung des Werkzeuges um den Reaktionsanlagepunkt bzw. -linie zwischen dem Werkzeug und dem Spannband in Richtung von dem erstgenannten Haken weg gefaltet oder gebogen wird, so daß sich die Außenteile der beiden Endhaken in fertigem Zustand der gespannten und ausgebildeten Schlinge in entgegengesetzten Richtungen entlang der Außenfläche der geschlitzten Platte erstrecken, die ihrerseits dicht an der Außenbegrenzung der gespannten Spannbandschlinge liegt.
  • Das Verbindungsglied kann an den zum Schlitz senkrechten Kanten mit hochstehenden Schenkeln ausgestattet sein, die sich dazu eignen, über die Außenteile der Haken gebogen zu werden, um sie gegen unbeabsichtigte Verbiegung und daraus folgendes Herausrutschen aus dem Verbindungsglied zu sichern.
  • Die Erfindung wird an Hand eines Beispiels in den Zeichnungen beschrieben, in welchen Fig. I eine Aufrißansicht des Spannwerkzeuges in einer Lage ist, die es während des Spannvorganges eines Spannbandstreifens um eine Röhre einnimmt, Fig. 2 eine ähnliche Abbildung wie Fig. I ist, jedoch mit den Werkzeugteilen in anderen Lagen, die während des Spannvorganges eingenommen werden, Fig. 3 eine Schnittansicht längs der Linie III-III der Fig. I ist, Fig. 4 ein Schnitt längs der Linie IV-IV der Fig. I ist, Fig. 5 eine Ansicht im vergrößerten Maßstab eines Werkzeugteiles ist, welche das Verfahren der Endenzusammenfügung nach dem Spannen darstellt, Fig. 6 eine perspektivische Ansicht ist, die eine bevorzugte Ausführungsform des Verbindungsgliedes zeigt, Fig. 7 eine perspektivische Ansicht ist, die das Verbindungsglied und die Art, in welcher die Schlinge vor dem Spannvorgang gebildet wird, zeigt, Fig. 8 eine perspektivische Ansicht des Verbindungsgliedes und einer Schlinge nach Ausführung der Spann- und Zusammenfügungsvorgänge und Fig. g eine Draufsicht einer fertigen Verbindung ist.
  • In dem dargestellten Fall ist das Werkzeug zum Spannen des Drahtes oder Spann bandes für Einbandbedienung gebaut und besteht aus einer Hauptplatte in Form einer flachen Platte 1, die einen an einer Ecke wegragenden, fest mit ihr verbundenen Hand hebel 2 besitzt, ferner aus einem Greiferpaar, das beweglich auf genannter Haupt platte 1 angebracht ist und das mit Hilfe eines zweiten, relativ zum ersten Handhebel 2 beweglichen Handhebels 3 zu betätigen ist und das Spannband oder den Draht greift und ruckweise oder in schrittweiser Bewegung in einer Richtung weiterbewegt, je nachdem die Handhebel 2 und 3 zueinander oder voneinander wegbewegt werden. Einer der genannten beiden Greifer wird von einer Platte 4 gebildet, die um eine Achse pendelnd angebracht ist, welch letztere von einem fest auf der Hauptplatte angebrachten Zapfen 5 gebildet wird, wobei genannte Platte 4 an ihrer unteren Begrenzung mit einem seitlichen Vorsprung 6 versehen ist, dessen obere Fläche mit einer Zahnung ausgestattet ist. Auf der Pendelplatte 4 ist über dem seitlichen Vorsprung 6 eine Klinke 7 angebracht, die eine begrenzte Pendelbewegung um einen Achszapfen 8 ausführen kann, welcher von der Pendelplatte 4 gehalten wird und die an ihrer unteren Begrenzung auf der dem seitlichen Vorsprung 6 der Pendelplatte 4 zugekehrten Seite mit einer gezahnten Fläche g versehen ist.
  • Der Zapfen 8 der Klinke 7 ist so angebracht, daß die gezahnte Fläche g der Klinke in und außer Zusammenwirkung mit der gezahnten Oberfläche des seitlichen Vorsprunges 6 der Pendelplatte 4 gebracht werden kann.
  • Auf derselben Drehachse 6 der Pendelplatte auf der Hauptplatte 1 ist eine Scheibe oder ein Block 10 angebracht, die bzw. der einen abstehenden Arm besitzt, der den zweiten Handhebel 3 bildet und der in der Ebene des Handhebels 2 der Hauptplatte I liegt.
  • An der Unterkante der Scheibe oder des Blockes 10 ist eine Einbuchtung II angebracht, die mit einer Nase I2 auf der Klinke 7 im Eingriff steht.
  • Die Scheibe oder der Block 10 ist um den Zapfen 5 in bezug auf die Pendelplatte 4 begrenzt frei beweglich und die Anordnung ist so, daß, wenn sich ein Streifenspannband I3 zwischen den gezahnten Oberflächen 6 und 9 des seitlichen Vorsprunges bzw. der Klinke 7 befindet, eine Bewegung der Handhebel 2 und 3 mit einer Hand zueinander, gegen eine zwischen den Handhebeln angeordnete Rückdruckfeder 14 die Klinke 7 zuerst um ihren Zapfen 8 auf der Pendelplatte 4 im Uhrzeigersinn in Fig. I und 2 dreht, so daß das Spannband 13 zwischen den gezahnten Flächen 6 und 9 aufgegriffen wird; danach wird die Pendelplatte 4 und die Klinke 7 zusammen mittels des Hebels 3 in Fig. I und 2 in dem Uhrzeigersinn entgegengesetzter Richtung um den Zapfen 5 der Hauptplatte I gedreht und das aufgegriffene Spannband wird in Richtung der Pfeile in Fig. 1 und 2 bewegt. Eine Bewegung der Handhebel 2 und 3 voneinander weg mittels der Druckfeder I4, d. h. aus der in Fig. 2 dargestellten Lage in diejenige der Fig. Í, bewegt zuerst die Klinke 7 auf der Pendelplatte 4 um ihren Zapfen 8 entgegen dem Uhrzeigersinn und gibt das Spannband I3 aus dem Griff frei; danach sind die Klinke 7 und die Pendelplatte 4 für eine Rückwärtsbewegung, beispielsweise infolge Sichanlegens des zweiten Handhebels 3 an einen von der Pendelplatte 4 wegragenden Zapfen 15, frei.
  • Um eine Rückwärtsbewegung des Spannbandes I3, wenn es von der Klinke 7 freigegeben ist, zu vermeiden, ist ein Einweggreifergerät für das Spannband auf der Hauptplatte I an der den Handhebeln 2 und 3 entgegengesetzt gelegenen Seite der Pendelplatte 4 vorgesehen.
  • Dieses Einweggreifergerät besteht aus einem seitlichen Vorsprung I6 an der unteren Begrenzung einer fest mit der Hauptplatte 1 verbundenen Platte 33, der in der geraden Fortsetzung zu dem seitlichen Vorsprung 6 auf der Pendelplatte 4 liegt und eine gezahnte Oberfläche I7 besitzt, und aus einer Klinke I8, die drehbar auf einem Zapfen 19 angebracht ist, welcher über dem seitlichen Vorsprung 16 auf der Hauptplatte 1 befestigt ist, wobei die Klinke 18 ebenfalls mit einer gezahnten Unterfläche 20 ausgestattet ist. Die Klinke I8 wird mittels einer Feder21 in einer solchen Richtung um ihren Zapfen 19 gedreht, daß sie das Spannband 13, das sich zwischen dem seitlichen Vorsprung I6 und der angedrückten Klinke I8 befindet, berührt und dasselbe aufgreift.
  • Die Anordnung der drehbaren Klinke 18 ist so, daß sie, um dem Spannband 13 ein freies Gleiten auf dem seitlichen Vorsprung 16 zu ermöglichen, wenn das Spannband durch die Bewegung der Handhebel 2 und 3 der Spannvorrichtung in der vorgeschriebenen Weise in einer Richtung gezogen wird, gegen ihre Feder 21 wirkt, daß sie jedoch von der Feder 21 in die Stellung gedrückt wird, in welcher sie das Spannband 13 berührt und aufgreift, um eine Bewegung desselben in umgekehrter Richtung, wenn es aus dem Griff der Teile 4 und 7 der Handhebelspannvorrichtung freigelassen wird, zu verhindern.
  • An der Einweggreiferklinke 18 ist ein Handhebel 22 vorgesehen, mit welchem dieselbe von Hand zwecks Abhebung von dem seitlichen Vorsprung 16 weggedreht werden kann, so daß die Einführung und Entfernung des Streifens I3 möglich ist, während die Pendelplatte 4 und die Klinke 7 normalerweise durch die Druckfeder 21 zwischen den Handhebeln 2 und 3 voneinander abgehoben gehalten werden.
  • Gemäß der Erfindung ist das Werkzeug an einem Ende, d. h. an dem den Handhebeln 2 und 3 entgegengesetzten Ende, mit einem Vorsprung 23 ausgestattet, der in der geraden Fortsetzungsrichtung der seitlichen Vorsprünge 16 und 6 an der Hauptplatte 1 bzw. an der Pendelplatte 4 liegt, wobei genannter Vorsprung 23 eine der Länge nach spitz zulaufende Form aufweist und in eine flache Querkante ausläuft.
  • Die Oberfläche des Vorsprunges 23 kann in geeigneter Weise in die Oberfläche 17 des seitlichen Vorsprunges I6 der Einweggreifervorrichtung übergehen, wie dies in Fig. 7 deutlich dargestellt ist, wobei genannte Oberfläche 17 vorzugsweise, wie dargestellt, in der Längsrichtung eine leicht konvexe Form aufweist.
  • Ein Verbindungsglied, welches sich zum Gebrauch beim Verbinden der Schleifenenden genannten Metallspannbandes eignet, besteht aus einer flachen Metallplatte 24 (Fig. 6), die einen in der Mitte der Längsrichtung der Platte angeordneten Querschlitz 25 besitzt, dessen Weite etwas mehr als die doppelte Dicke des Metallspannbandes 13 ausmacht und die an den senkrecht zu dem Querschlitz verlaufenden Kanten der Platte 24 mit hochstehenden Schenkeln 26 versehen ist, wobei die Schenkel vorzugsweise ein etwas kleineres Maß als die halbe Weite des Mittelstückes der Platte 24 aufweisen.
  • Im Ende eines der Handhebel des Werkzeuges, im dargestellten Fall beispielsweise im Handhebel 2, kann eine Ausnehmung 29 vorgesehen sein, in der ein Hartmetallstück 30 eingefügt und befestigt ist, das an seinem äußeren Ende einen Querschlitz 31 aufweist, dessen Abmessungen die Aufnahme eines kurzen Endstreifens eines Stückes Spannbandes gestatten, wobei die Außenseite des Griffes 2 und des Stückes 30, wie bei 32 dargestellt, abgeschrägt sind. Durch Einschiebung eines Endes 13' eines Stückes Spannbandes 13 in den Schlitz 30, wie in Fig. I dargestellt, und durch Umbiegen des Spannbandes um die Außenseite des Handgriffes kann leicht ein Haken am Ende des Spannbandstückes gebildet werden.
  • Die Erfindung ist in den Fig. I,2 und 5 der Zeichnungen in Anwendung auf die Bildung gespannter Schleifen von Metallspannband um Verkleidungsmaterial 27, welches um eine Röhre 28 von relativ kleinem Durchmesser herumgewunden ist, gezeigt.
  • Der Vorgang der Bildung der Endverbindungen solcher gespannter Schleifen ist folgender: Das Ende 13' eines Stückes Spannbandes 13 wird in den Schlitz 31 am Ende des Handhebels 2 eingeschoben und das Spannband in, unter Bezug auf Fig. I, vorbeschriebener Weise um das abgeschrägte Ende des Handhebels herumgebogen, um einen Haken am Ende des Spannbandstückes 13 zu bilden.
  • Der auf diese Weise am Ende des Spannbandes gebildete Haken wird so um eine Kante des Querschlitzes 25 eines Verbindungsgliedes 24 eingehängt, daß das umgebogene Ende 13' des Spannbandes in der Rinne zwischen den Schenkeln 26 des Verbindungsgliedes (Fig. 6) liegt. Das Spannband wird nun zur Schlinge gelegt und das andere Ende, d. h. das dem hakenförmigen Ende entgegengesetzte Ende, wird von der den Schenkeln 26 entgegengesetzt gelegenen Seite her durch den Schlitz 25 des Verbindungsgliedes 24 hindurchgesteckt, so daß es über das Ende I3' zwischen den Schenkeln 26 hinüberragt.
  • Eine solche Schleifenbildung des Spannbandes findet gewöhnlich unter gleichzeitigem Herumlegen des Spannbandes um die Röhre statt, jedoch wird wohlverstandenermaßen im Falle einer Röhre mit frei zugänglichem Ende die Schleife in dem Spannband zuerst geformt und dann über das Röhrenende geschoben.
  • Nachdem die Schleife auf diese Weise geformt und um die Röhre herumgelegt wurde, wird der durch das Verbindungsglied 24 hindurchgesteckte Teil des Spannbandes nunmehr zwischen den Teilen I6 und I8 der Einweggreifvorrichtung und den Teilen 6 und 7 der Spannvorrichtung in das Werkzeug eingeschoben, und in so eingeschobenem Zustand liegt das zwischen dem Verbindungsglied 24 und der Einweggreifvorrichtung 16, 18 befindliche Spannband auf dem Endvorsprung 23 des Werkzeuges.
  • Die Handhebel 2 und 3 des Werkzeuges werden nun zu- und voneinander bewegt, um das Spannband 13 ruckweise durch das Werkzeug hindurchzuziehen, so daß zuerst das Spiel in der Schlinge beseitigt wird, und während diese Zusammenziehung der Schlinge stattfindet, wird der Endvorsprung 23 in eine Lage geführt, in welcher er auf der Außenfläche des Teiles I3' des vorgeformten Hakens zwischen den Schenkeln 26 des Verbindungsgliedes 24 liegt und die Unterseite des Teiles des Spannbandes I3 berührt, der aus dem Schlitz 25 in der Verbindungsplatte 24 in Richtung zu dem Werkzeug herausragt.
  • Mit fortschreitendem Spannen legt sich das äußerste Ende des Vorsprunges längs einer Linie auf genannter Unterseite an oder nahe bei dem Schlitz 25 in dem Verbindungsglied an das Spannband an, wie dies in Fig. I und 2 dargestellt ist, und es wird durch die Rückwirkung der Spannung in solcher Anlage gehalten. Die Bewegung der Handhebel 2 und 3 wird fortgesetzt, bis der gewünschte Spannungsgrad in dem Spannband I3 erreicht ist, wobei diese Spannung mittels der Einweggreifervorrichtung I6,I8 des Werkzeuges aufrechterhalten wird.
  • Das Werkzeug, das jetzt als Ganzes um den Drehpunkt der von dem an oder sehr nahe an dem Schlitz25 in dem Verbindungsglied 24 an dem Spannband 13 anliegenden äußersten Ende des Vorsprunges 23 gebildet wird, wird in der durch den Pfeil in Fig. 5 angegebenen Weise herumgeschwenkt. Das Spannband 13 wird auf diese Weise um die der Kante des Schlitzes 25, an welcher der erstgenannte Haken 13' eingehängt wurde, gegenüberliegende Kante herumgebogen, so daß ein weiterer Endhaken 13" gebildet wird, der zusammen mit dem erstgenannten Haken 13' dazu dient, die so gespannte Spannbandschleife in sich zu halten.
  • Die Einweggreifervorrichtung I6,I8, die dazu dient, die Verbindung zwischen dem Spannband und dem Werkzeug während der oben beschriebenen Schwenkbewegung aufrechtzuerhalten, durchläuft eine im wesentlichen kreisförmige Bahn um genannten Drehpunkt herum, so daß im wesentlichen während des Hakenbildungsvorganges des zweiten Hakens die volle Spannung im Spannband aufrechterhalten wird.
  • Das Werkzeug kann jetzt von dem Spannband weggenommen werden, und da sich kein Teil des Werkzeuges innerhalb der Schleife befindet, ruft dies kein Nachlassen der Spannung in der Schleife hervor.
  • Das Spannband kann nun auf irgendeine geeignete Weise an einem bestimmten, von dem in dem Verbindungsglied 24 befindlichen Schlitz 25 entfernten Punkt durchtrennt werden, und die Eckschenkel 26 können, wie in Fig. 9 gezeigt, über die Hakenenden I3' und I3" zueinander umgehämmert oder auf andere Weise umgebogen werden.
  • Während in der oben beschriebenen Ausführungsform der Erfindung das ersterwähnte Spannbandende zwecks Einhängung in das Verbindungsglied mit einem Haken versehen ist, können wohlverstandenermaßen auch andere Verfahren für die Zusammenhängung des zuerst mit dem Verbindungsglied zusammenzuhaltenden Ende des Spannbandes Anwendung finden, und in einigen Fällen werden Spannbandstreifen mit einem an einem Ende ganz oder dauernd fest verbundenen Verbindungsglied benutzt werden können.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Werkzeug zum Spannen einer Metallspannband- bzw. -drahtschleife um einen Körper, welches auf einer Stützplatte (Hauptplatte) ein Greiferpaar zum Spannen und Greifer zum Festhalten des zu spannenden Endes des dazwischenliegenden Metallspannbandes bzw. -drahtes enthält, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Andrückstück (23) an der Stützplatte (1) aufweist, welches dazu dient, den außerhalb der Schleife befindlichen Teil des Spannbandes an der Stelle, an welcher dieses durch einen an einer Seite des die Schleife bildenden Spannbandes oder -drahtes befindlichen Schlitz bzw. eine Durchbrechung (25> hindurchgesteckt ist und aus diesem herausragt, in einer zu der Spannrichtung entgegengesetzten Richtung an die Außenseite der Spannband- bzw.
    -drahtschleife anzudrücken.
  2. 2. Werkzeug nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe zwei in einer gemeinsamen Ebene angeordnete Handhebel (2 und 3) und eine Feder (I4) enthält, mit deren Hilfe die beiden Handhebel auseinandergespreizt werden, daß ferner einer der beiden Handhebel (2) mit der Hauptplatte (i) starr verbunden ist und der andere Handhebel (3) auf der Hauptplatte gelenkig angebracht und funktionsmäßig mit dem ersten Glied (7, 9) des Greiferpaares (7, 9 und 4, 6) so verbunden ist, daß die Öffnungs- und Schließbewegungen zwischen der Hauptplatte (1) und dem Greiferpaar (7, 9 und 4, 6) zwecks Spannung der Spannband- bzw. -drahtschleife durch Betätigung der beiden Hebel (2 und 3) mit einer Hand ausgelöst werden können.
  3. 3. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in einer Richtung wirkende Greifer (I6, I8) auf der Hauptplatte (i) zwischen dem Greiferpaar (7, 9 und 4, 6) und dem an einer Seite der Hauptplatte befindlichen Andrückstück (23) angeordnet ist.
  4. 4. Werkzeug nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Andrückstück (23) die Form eines Vorsprunges der Grundplatte (I) mit keilförmigem Querschnitt hat, der in einer Kante endigt, die quer zu der Richtung verläuft, in welcher das Spannband bzw. der Draht mittels des Greiferpaares (7, 9 und 4, 6) bewegt wird.
  5. 5. Einrichtung zum Spannen eines flachen Metallspannbandes um einen Körper und zum Zusammenfügen der Enden desselben, gekennzeichnet durch die Kombination eines Werkzeuges nach Anspruch 1 bis 4 und eines Verbindungsgliedes zum Verbinden der Enden der Spannband-bzw. -drahtschleife, welches die Form eines Metallteiles mit U-förmigem Querschnitt (24) hat und welches am Grund des U-Querschnittes einen Schlitz (25) aufweist, der quer zwischen den beiden Seitenwandungen (26) des U-Querschnittes liegt, wobei die beiden Seitenwandungen (26) so ausgebildet sind, daß sie über dem Grund des U- Querschnittes zueinander nach unten gebogen werden können.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 254 380.
DEP666A 1949-02-01 1950-01-28 Werkzeug zum Spannen eines um einen Koerper geschlungenen Metallspannbandes, -drahtes u. dgl. und zum Zusammenfuegen der Enden desselben Expired DE845472C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1075041B (de) * 1960-02-04 Erich Borbe, Zurich (Schweiz) Bandeisen Spann vorrichtung fur Bandumreifungen
DE1253146B (de) * 1959-04-20 1967-10-26 Gerrard & Co A J Bandspannvorrichtung zum Umreifen von Paketen

Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE254380C (de) *

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