DE810571C - Aufhaengeanordnung fuer Fische - Google Patents

Aufhaengeanordnung fuer Fische

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DE810571C
DE810571C DEB2791A DEB0002791A DE810571C DE 810571 C DE810571 C DE 810571C DE B2791 A DEB2791 A DE B2791A DE B0002791 A DEB0002791 A DE B0002791A DE 810571 C DE810571 C DE 810571C
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fish
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hanging
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DEB2791A
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Hagbard Boesen
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C25/00Processing fish ; Curing of fish; Stunning of fish by electric current; Investigating fish by optical means
    • A22C25/08Holding, guiding, or conveying fish before, during or after its preparation ; Devices for sizing fish; Automatically adapting conveyors or processing machines to the measured size

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

  • Aufhängeanordnung für Fische Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fischaufhängevorrichtung aus einem plattenförmigen Organ mit Öffnungen, die so dimensioniert sind, daß der Fisch zwischen den Kanten oder Rändern der Öffnungen festgeklemmt oder festgekeilt werden kann, und welche dadurch gekennzeichnet ist, daß die Öffnungen einen Teil von größeren Löchern bilden, durch welche der Fisch ganz oder teilweise eingeführt werden kann.
  • Beim Aufhängen von Fischen zum Räuchern oder Trocknen hat man bisher meist so verfahren, daß man die Fische zu zweien zusammengebündelt hat, indem man den Kopf des einen Fisches durch den Kiemenbogen des anderen hinaufführte, um alsdann die Fische auf eine Stange oder eine Schnur aufzuhängen. Die hiermit verbundene Arbeit ist recht kompliziert und erfordert viel Übung. Hinzu kommt, daß durch das Zusammenballen der Fische häufig das Räuchern bzw. Trocknen nicht gleichmäßig und zuverlässig erfolgt. Bei einer weiteren bekannten Methode hängt man die Fische auf in den Fischkopf eingeführten Spießen oder Haken auf. Auch diese Arbeit ist insbesondere beim Aufhängen von vielen kleinen Fischen zeitraubend, da es ziemlich viel Übung erfordert, den Haken richtig anzubringen und Beschädigung des Fisches zu vermeiden, wobei namentlich die Gefahr besteht, daß sich der Fischkopf vom Fischkörper trennt. Auch sind die Hakenanordnungen verhältnismäßig teuer.
  • Es ist ferner in Vorschlag gebracht worden, zum Aufhängen von Fischen eine hölzerne Latte mit schrägen Kerben zu verwenden, welche mit der Unterseite der Latte einen Winkel bilden, so daß der Fisch, wenn sein Schwanz in die Kerben eingeführt wird, wegen des Reibungswiderstandes hängenbleibt. Die Verwendung dieser Konstruktion ist indessen daher stark beschränkt, weil sie große Raumverhältnisse beansprucht, das Aufhängen nur am Schwanz erfolgen kann und außerdem zur Vermeidung von Beschädigungen der Fisch vorgetrocknet sein muß. Dies macht die Aufhängeanordnung zum Aufhängen von Kleinfischen, wie Hering und Sprotte, zum Räuchern weniger verwendbar.
  • Diese Übelstände werden durch die erfindungsgemäß ausgebildete Aufhängevorrichtung beseitigt, da selbst bei ganz frischen Fischen die Beschädigungsgefahr auf ein Minimum herabgesetzt wird und das Aufhängen so erleichtert wird, daß es auch durch ungeübte Arbeitskräfte erfolgen kann. Ferner kann nach Belieben das Aufhängen am Kopf oder am Schwanz des Fisches erfolgen. Schließlich erreicht man die vorteilhafteste Ausnutzung der Fläche der Aufhängevorrichtung, und es läßt sich eine sehr große Anzahl Fische auf einmal zum Trocknen bzw. Räuchern in den für diese Vorgänge günstigsten gegenseitigen Abständen anbringen.
  • Die Öffnungen der Aufhängevorrichtung lassen sich am einfachsten als je von einem Loch sich erstreckende gleichgerichtete Schlitze gestalten, welche sich gegebenenfalls an der Einführungsstelle erweitern oder aber sich keilförmig verjüngen.
  • Die Aufhängevorrichtung kann auch eine längs den größeren Löchern der Platte verlaufende, aus federndem Material hergestellte Drahtschlinge oder Drahtbucht aufweisen, deren einzelne Windungen die Ränder der Öffnungen bilden. Hierdurch wird erreicht, daß das Festklemmen oder Festkeilen des Fisches durch Federwirkung erfolgt, wodurch die Beschädigungsgefahr noch weiter herabgesetzt wird.
  • Außer den schon erwähnten Vorteilen ist die neue Aufhängevorrichtung auch dadurch vorteilhaft, daß die Abnahme der Fische von der Aufhänge- bzw. Räucherplatte in einfacher Weise dadurch erfolgen kann, daß eine Schneid- oder Schabvorrichtung über die Platte in Richtung zu den Enden der Öffnungen hinwegführt, wodurch sämtliche über die Platte emporragenden Köpfe oder Kopfenden weggeschnitten werden. Man kann die aufgehängten Fische auch unbeschädigt lösen, indem man sie mittels eines Schiebers in der Richtung von den Enden der Öffnungen her zurückschiebt. Sowohl Abschneiden wie Abschaben oder Abschieben können von Hand oder auf mechanischem Wege erfolgen.
  • Einige Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. i eine als Aufhängevorrichtung dienende Platte, Fig. 2 die Platte im Schnitt mit darin befestigtem Fisch, Fig. 3 eine Ecke der in Fig. i gezeigten Aufhängeplatte bei geänderter Ausführung der Aufhängeöffnungen.
  • Fig. i zeigt eine Platte mit Löchern 2, von welchen als gleichgerichtete Schlitze ausgebildete Öffnungen 3 ausgehen. Gegebenenfalls mag längs den Löchern eine aus federndem Material hergestellte Drahtschlinge oder -bucht angeordnet sein, deren einzelne Windungen die Ränder der Öffnungen 3 bilden. Wenn der Fisch 4 aufgehängt werden soll, führt man ihn durch das Loch 2 und alsdann zur Festklemmung oder Festkeilung in den Schlitz 3 hinein. Es wird dann die Platte in den Trocken- oder Räucherofen gebracht mit dem Kopf oder Kopfende der Fische oberhalb der Platte, während die Fischkörper unterhalb der Platte in geeigneten gegenseitigen Abständen zwischen den einzelnen Fischen herabhängen.
  • Wenn nach beendetem Räuchern oder Trocknen die Fische wieder von der Aufhängeplatte entfernt werden sollen, so führt man eine Schneid- oder Schabvorrichtung in der Richtung von den Löchern 2 zu den Enden der Schlitze 3 ; hierdurch werden die Köpfe oder Kopfenden abgeschnitten, und die Fische fallen in einen unter der Aufhängeplatte angebrachten Sammelkasten herab. Wünscht man die Fische unbeschädigt, so führt man statt dessen einen Schieber über die Platte von den Schlitzen 3 in Richtung zu den Löchern 2. Hierdurch werden die Fische in die Löcher 2 ganz geschoben und fallen in den darunter befindlichen Sammelkasten. Beschädigung der Fische beim Festklemmen läßt sich leicht dadurch vermeiden, daß die Festklemmung oder Festkeilung mit ganz leichtem Druck erfolgt, so daß sich die Platte nur ganz wenig in beide Seiten des Fisches einklemmt.
  • In Fig. 3 ist eine Ecke einer Platte gezeigt, die, wie die in Fig. i dargestellte, eine große Anzahl von Aufhängeöffnungen enthält; diese sind jedoch so gestaltet, daß jeweils vier Fische nacheinander durch das Loch 8 eingeführt und in den vier Schlitzen 7 festgeklemmt oder festgekeilt werden können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fischaufhängevorrichtung aus einer Platte mit Öffnungen, zwischen deren Kanten oder Rändern der Fisch sich festklemmen oder festkeilen läßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen einen Teil von größeren Löchern bilden, durch welche der Fisch ganz oder teilweise eingeführt werden kann.
  2. 2. Aufhängevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen als gleichgerichtete, an der Einführungsstelle sich gegebenenfalls erweiternde oder sich keilförmig verjüngende Schlitze ausgebildet sind, welche von je einem Loch ausgehen.
  3. 3. Aufhängevorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine längs den größeren Löchern der Platte verlaufende, aus federndem Material hergestellte Drahtschlinge oder Drahtbucht, deren einzelne Windungen die Ränder der Öffnungen bilden.
DEB2791A 1949-04-26 1950-03-29 Aufhaengeanordnung fuer Fische Expired DE810571C (de)

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DEB2791A Expired DE810571C (de) 1949-04-26 1950-03-29 Aufhaengeanordnung fuer Fische

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