DE420047C - Schieberventil - Google Patents

Schieberventil

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DE420047C
DE420047C DEH97882D DEH0097882D DE420047C DE 420047 C DE420047 C DE 420047C DE H97882 D DEH97882 D DE H97882D DE H0097882 D DEH0097882 D DE H0097882D DE 420047 C DE420047 C DE 420047C
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DE
Germany
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valve
slide
lifting
centering ring
spindle
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Expired
Application number
DEH97882D
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English (en)
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Huebner & Mayer Fa
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Huebner & Mayer Fa
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Publication of DE420047C publication Critical patent/DE420047C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/02Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
    • F16K3/16Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
    • F16K3/18Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members
    • F16K3/184Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members by means of cams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description

Die bisher gebräuchlichen Schieber hatten den Nachteil, daß die Sitze des Schieberkeiles bzw. der Dichtplatte im Momente des Schließens auf den Gehäusesitzen reiben, was eine den Schieber sehr bald undicht machende Abnutzung· zur Folge hatte. Um diesem Übelstande zu steuern, hatte man bereits verschiedene Konstruktionen vorgeschlagen, bei welchen durch das Zusammenwirken von Blockierungen an der die Schieberspindel betätigenden Einrichtung und am Schiebergehäuse der Schließ- und Öffnungsvorgang zwangläufig in eine reine Senk- bzw. Hubbewegung und ein reines Aufsetzen bzw. Abheben des Venitiltellers zerlegt wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine weitere, wesentliche Vorteile in sich schließende Ausbildung dieser Konstruktionsidee, indem durch den Eingriff eines am Ventilteller vorgesehenen Zentrierungsringes mit einem entsprechenden Zentrierungsring des Schiebergehäuses ein vollkommen zentrales Aufsetzen bzw. Abheben der Dichtflächen der Sitzringe· gewährleistet wird. Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Abb. 1 stellt ein Schieberventil dar, das in gleicher Weise für das Absperrten linksseitigen oder rechtsseitigen Druckes verwendet werden kann. Abb. 2 stellt einen Horizontalschnitt nach a-b der Abb. 1 dar. Abb. 3 zeigt das Schieberventil in abgehob ener Stellung. Abb. 4 zeigt die Führungsleisten für die vertikale und horizontale Bewegung. Abb. 5 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform des Ventilschiebers für einseitige Strömungsrichtung. Abb. 6 zeigt die Anschlagnasen für die Tiefstellung des Führungszylinders.
In den Abb. 1 bis 3 bezeichnet 1 das Gehäuse, 2 einen Zylinder zur Aufnahme und Führung des zweckmäßig nickelarmierten, mit Führungsflügeln y versehenen Ventiltellers 3. Der Zylinder 2 ist mittels der Spindel 4 heb- und senkbar, welch letztere an ihrem unteren Ende in ein mit Schrägflächen versehenes Prisma 5 übergeht. An ihrem oberen Ende ist die Spindel in üblicher Weise mit Gewinde versehen und kann durch Drehen des Handrades 7 und der im Bügeldeckel 6 gelagerten, mit dem Handrad fest verbündenen Mutter y samt der Innengarnitur gehoben und gesenkt werden. Die höchste Spindelstellung wird durch einen an der Spindel vorgesehenen Abdichtungskonus 8, die tiefste Stellung durch nasenförmige Anschlage 9 (Abb. 6) am Gehäuse 1 begrenzt. Das- Prisma 5 sichert die Spindel gegen Verdrehen. Den Ventilteller 3 durchsetzt eine Welle ι o, die eine Rolle 11 samt den Laschen 12 aufnimmt. Diese Laschen ragen mit ihren rechten Enden samt der Rolle 13 und dem Rolle und Laschen durchsetzenden Bolzen 14 in die Rückwand des Zylinders 2, welcher zu diesem Zweck eine rechteckige Ausnehmung besitzt. Die mit den Rollen 11 und 13 zusammenwirkenden Schrägflächen des Prismas S ermöglichen nun ein Verschieben des Ventiltellers 3 im Führungszylinder 2. Abb. 1 zeigt den Ventilteller auf dem Gehäusesitz anliegend, wobei die Schrägfläche 15 des Prismas sich unmittelbar gegen die Rolle 11 preßt und durch Vermittlung der Welle 10 den Ventilteller auf den Gehäusesitz preßt. Zu diesem Zweck mußte die Spindel mittels des Handrades gesenkt worden sein.
Beim Heben der Spindel 4 wird die Pressung der Schrägfläche 15 gegen die Rolle 11 aufgehoben. Dagegen kommt die Schrägfläche 16 des Prismas 5 gegen die Rolle 13 zur Wirkung und verschiebt diese und durch Vermittlung des Bolzens 14 und der beiden Laschen 12 auch die Welle 10 samt dem
Ventilteller im Führuhgszylinder 2 nach rechts in die abgehobene Stellung gemäß Abb. 3. Der Anschlag 17 des Prismas 5 hegt nunmehr an der Rolle 11 an, so daß beim weiteren Heben der Spindel 4 der Zylinder 2 mit dem Ventilteller 3 schieberartig mitgenommen wird. Ist die Spindel 4 ganz hochgehoben, so legt sich der Konus 8 gegen die Abschrägung 18 des Deckels an, wodurch ein Abdichten der Spindel nach außen erfolgt, so daß die Pakkung der Stopfbüchse während des Betriebes erneuert oder ergänzt werden kann. Das Schließen erfolgt durch Senken der Spindel 4, wobei die Schrägfiäcbe 19 gegen die Rolle 11 wirkt, welche die Pressung durch die Welle 10 auf die längs der Führungsleisten 21 (Abb. 4) gleitenden Rollen 20 überträgt. Wirkt die Pressung des strömenden Mittels von rechts nach links, so verhindern die Leisten 21 ein Verschieben des Ventiltellers 3 im Führungszylinder 2. Erst wenn die Rollen 20 das Ende dieser Leisten passiert haben (s. Abb. 4), was beim tiefsten Stande der Innengarnitur der Fall ist, gleiten sie über die untere Fläche 23 der Leiste 21 ab und gelangen in die strichliniiert dargestellte Stellung Während des Abgleitens der Rollen senkt sich die Spindel 4 infolge des in der Mutter 7 bei 22 vorgesehenen Totganges noch um ein Stück, während der Ventilteller in rein geradliniger Bewegung nach links gedrückt wird. Dabei kommt der Zentrierungsring 24 am Ventilteller in Eingriff mit dem. entsprechenden Zentrierungsring 25 des Gehäuses, wodurch zwangläufig ein richtiges, zentrales Verschieben des Ventiltellers im Gehäuse gesichert ist. Gleichzeitig ermöglicht die eben beschriebene Zentriereinrichtung ein genaues, vollkommen konachsiales Einschleifen der sich berührenden Dichtflächen der Sitzringe.
Der Sitzring 25° des Gehäuses bzw. 24° des Ventiltellers sitzt, wie aus Abb. 2 ersichtlich, hinter dem zugehörigen Zentrierungsring zurück. Hierdurch wird der wesentliche, bei den bisherigen Schieberventilausführungen nirgends erreichte Vorteil erzielt, daß beim Senken oder Heben der Innengarnitur des Schiebers sowohl ein Schleifen der beiden Dichtflächen aufeinander als auch ein Schleifen einer Dichtfläche auf der Stirnfläche des gegen.üb erliegenden Zentrierungsringes vollkommen ausgeschlossen ist.
Die aus Abb. 2 ersichtlichen Leisten 26 verhindern unter Wegfall aller besonderen, durch ihr leichtes Loslösen oft zu schweren Betriebsstörungen Anlaß gebenden Sicherungsorgane, wie Schrauben, Splinte o. dgl., ein Verschieben der Welle 10 und ein Herabfallen der Rolle 20. Auch der Bolzen 14 kann nicht herausfallen, da er den Bereich der Führungszylinderrüekwand nie verläßt.
Aus Abb. 3 sieht man, daß der abgehobene Ventilteller so weit zurückgezogen ist, daß sein Zentrierungsiing 24 innerhalb des Führungszylinders 2 zu liegen kommt.
Eine abgeänderte Ausführungsfarm eines Ventilschiebers für einseitige Stromrichtung im Sinne des Pfeiles P zeigt die Abb. 5. Wie ersichtlich, ist die rechte Fläche des Pnsmas 5 als einfache Vertikalfläche ausgebildet, die mit einer lediglich zur Umwandlung der gleitenden Reibung in rollende Reibung angeordneten Rolle zusammenwirkt. Im übrigen entspricht diese Ausführungsform. vollkommen der in den Abb. 1 bis 4 dargestellten. Sie kommt hauptsächlich als Entnahmeschieber bei Kesseln in Betracht, um die Reinigungsmannschaft gegen ein versehentliches Eröffnen zu schützen.
Abb. 6 zeigt die für die Tiefstlage des Führungszylinders notwendigen Anschlagnasen 9 am Ventilgehäuse, die, wenn sie entsprechend schmal gehalten sind, gegenüber einem vollen Anschlagring den Vorzug haben, nicht zu verschmutzen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    r. Schieberventil mit Blockierungen an der die Spindel betätigenden Einrichtung und am Gehäuse, durch deren Zusammenwirken der Schließ- und ÖffnungsVorgang zwangläufig in eine reine Senk- bzw. Hubbewegung und ein reines Aufsetzen bzw. Abheben des Ventiltellers zerlegt wird, gekennzeichnet durch einen Zentrierungsring am Ventilteller, dessen Eingriff mit einem entsprechenden Zentrierungsring des Schiebergehäuses ein vollkommen zentrales Aufsetzen bzw. Abheben der Dichtflächen der Sitzringe gewährleistet.
  2. 2. Schieberventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtflächen der Sitzringe des Ventiltellers und Schiebergehäuses gegenüber den Stirnflächen der zugehörigen Zentrierungsringe zurückstehen, so daß beim Senken oder Heben der Innengarnitur des Schiebers sowohl ein Schleifen der beiden Dichtflächen aufeinander als auch ein Schleifen einer Dichtfläche auf der Stirnfläche des gegenüb erliegenden Zentrierungsringes vollkommen ausgeschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH97882D Schieberventil Expired DE420047C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE877078C (de) * 1949-07-29 1953-05-21 Wester G M B H Maschf Keilschieber
DE946199C (de) * 1954-09-28 1956-07-26 Amag Hilpert Pegnitzhuette A G Hilfsgesteuertes Sicherheitsventil
DE1291956B (de) * 1964-06-08 1969-04-03 Edwards High Vacuum Internat L Absperrventil bzw. -schieber mit einem Absperrglied aus mehreren Bauteilen
WO2003012323A1 (en) * 2001-08-01 2003-02-13 Varian, Inc. Gate valve with delayed retraction of counter plate

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