DE418552C - Lagerung fuer Fluessigkeitsschleudern - Google Patents

Lagerung fuer Fluessigkeitsschleudern

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DE418552C
DE418552C DEA41151D DEA0041151D DE418552C DE 418552 C DE418552 C DE 418552C DE A41151 D DEA41151 D DE A41151D DE A0041151 D DEA0041151 D DE A0041151D DE 418552 C DE418552 C DE 418552C
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DE
Germany
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drum
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spindle
rod
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Expired
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DEA41151D
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English (en)
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BALTIC AB
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BALTIC AB
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
    • B04B9/12Suspending rotary bowls ; Bearings; Packings for bearings

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 14. SEPTEMBER 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JV* 418552-KLASSE 45 g GRUPPE 10
(A 4H5I Ul\45g)
Aktiebolaget Baltic in Stockholm.
Lagerung für Flüssigkeitsschleudern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Dezember 1923 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in Schweden vom 16. Dezember 1922 beansprucht.
Versuche, die gemacht worden sind, in Yer- Spindel stützenden Halslager vor von außen
bindung mit den Trommelspindeln bei Flüs- her eindringender Milch, Wasser usw. zu
sigkeitsschleudern Kugellager zu benutzen, schützen. Das meist aus Filz ο. dgl. beste-
-scheiterten an der Schwierigkeit, die Kugel- hende Mittel zur Abdichtung zwischen einer
lasrer besonders an dem das obere Ende der umlaufenden Welle und einem stillstehenden
Lagerteile ist als sicherer Schutz nicht anzusprechen. Zufolge der großen Geschwindigkeit der Trommelspindel würde nämlich der Dichtungsfilz bald verschleißen. Ein anderes sonst erprobtes Mittel, das Kugellager von Fremdkörpern frei zu halten, nämlich es mit festem Fett anzufüllen, kann hier auch nicht verwendet werden wegen der außerordentlich großen Geschwindigkeit, die nur dünnflüssige Öle zum Schmieren der in Rede stehenden Kugellager bedingt.
Da es aber eine unerläßliche Bedingung für die Verwertung aller Vorzüge des Kugellagers, wenn nicht gar für dessen Verwendung überhaupt ist, daß es gegen von außen her eindringende schädliche Stoffe und besonders gegen Feuchtigkeit, die das Verrosten der Kugeln verursachen würde, geschützt wird, so ist eine durchaus befriedigende Lösung des Problems - bisher noch nicht gefunden worden.
Der Zweck der Erfindung ist es daher, Abhilfe zu schaffen. Die Erfindung bezieht sich im besonderen auf Flüssigkeitsschleudern des jetzt allgemein üblichen Typs, wobei die Trommel sich selbst adjustiert und zu diesem Zwecke frei beweglich auf der Antriebsspindel sitzt. Die Erfindung besteht nun in der Hauptsache darin, daß diese Antriebsspindel hülsenförmig ausgebildet ist und auf einer festen Stange sitzt, zwischen welchen Teilen Kugel- oder Rollenlager zur Stützung der Spindel in radialer und achsialer Richtung angeordnet sind, die durch die eigenartige Ausgestaltung der Spindel vollkommen umschlossen und gegen den Eintritt von Milch, Wasser oder ungeeigneten Schmiermitteln geschützt sind. Die erwähnte Stange wird zweckmäßig so in dem Ständer festgehalten, oder dieselbe ist von solchen Dimensionen und solchem Material, daß sie, wie bei der massiven rotierenden in Kugeln gelagerten Spindel der gewöhnlichen Flüssigkeitsschleudern, nachgiebig ist, so daß sie die Schwingungen der Trommel aufnehmen kann. Die Erfindung kann besonders an solchen Flüssigkeitsschleudern zur Verwendung kommen, deren Antriebsvorrichtung aus einem in ; das Schraubengewinde der Trommelspindel eingreifenden Schraubenrade oder einer ähnlichen Kraftübertragung besteht. An Flüssigkeitsschleudern dieser Art wird das ölen | von Lagern und Getrieben heutzutage sehr . oft dadurch bewirkt, daß das in einer Ver- ■ tiefung des Ständers befindliche Öl von dem ■ schnei laufenden Schrauben- oder Triebrad umhergeschleudert wird und dabei die zu ölenden Teile trifft. Gegen diese Art des ölens ist nichts zu sagen, solange das Ol noch gut ist. Sobald sich aber nach einiger Zeit mit vom Schraubenrad abgestoßenen Metallteilchen vermengt hat, wozu auch noch eindringende Milch oder Wasser oft hinzukommen, wird es tatsächlich wenig geeignet, als Schmiermittel für die Lager der Schraubenradwelle und besonders vom Zapfenlager der Trommelspindel zu dienen, deren Geschwindigkeit sehr groß ist, und die das Gewicht der Trommel trägt, daher sorgfältigster Ölung bedarf. Zum Ölen und Abkühlen des Schraubenradgetriebes kann das Öl, selbst nach langem Gebrauch und trotz Verunreinigung durch an sich schädliche Zusätze, noch durchaus verwendbar sein.
Vm das obengenannte unzweckmäßige Ölen der Lager der Schraubenradwelle u. dgl. zu vermeiden, werden diese nach der Erfindung . mit Schmierstoff, der ihnen von außen her zugeführt wird, geölt, während die Lager durch zweckmäßige Vorrichtungen gegen das Eindringen von Öl vom Ölbad des Ständers her geschützt sind. Das Schützen der Kugellager der Trommelspindel erzielt man, wie gesagt, durch deren Unterbringung in der hülsenförmigen Trommelspindel. Das ölbad hat dann nur den Zweck, das Schraubenradgetriebe zu ölen und abzukühlen, während das Ölen der anderen Teile durch herumgeschleudertes öl entfällt. Von den Lagern kann das diesem gesondert zugeführte Öl hinterher durch zweckmäßige Vorrichtungen in das Ölbad geleitet werden.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι ist ein senkrechter Schnitt durch eine Flüssigkeitsschleuder gemäß der Erfindung.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. ι und
Abb. 3 zeigt eine andere Ausführungsform einer Flüssigkeitsschleuder in senkrechtem Schnitt.
Die Trommel ist auf den Zeichnungen mit strichpunktierten Linien angedeutet.
Bei beiden Ausführungen besteht die Trommelspindel aus einer Hülse i, die an ihrem oberen, geschlossenen Ende in einen die Trommel tragenden Zapfen 2 übergeht. Das untere Ende der Hülse 1 ist als Schraubenschnecke 3 ausgebildet, die mit dem Schraubenrad 4 in Eingriff steht, das in einem von dem geschlossenen Ständer gebildeten Ölbad läuft. Die Antriebskraft wird dem Schraubenrad in beliebiger Weise zugeführt. Die Trommelspindel 1, 2 ist in drei Kugellagern 5, 6 und 7 gelagert. Diese Kugellager sitzen an einer zentralen, feststehenden Stange 8, die von einer mit dem .Ständer festverbundenen Hülse 9 getragen wird. Die Stange 8 kann entweder starr oder federnd sein. In dem in Abb. 1 dargestellten Aus-
führungsbeispiel nehmen die gegen das untere Ende der Stange anliegenden Federbuffer ι o, 11 die der Stange durch die Spindelumdrehungen übertragenen Schwingungen auf. Die Stange ist gestützt durch eine Führung 12 in der Hülse 9. Diese Führung 12 liegt möglichst nahe an der Schraubenschnecke 3, um etwaigen Schwingungen dieser vorzubeugen. Bei der in Abb. 3 dargestellten Ausführung besitzt die Stange 8 solche Abmessungen, daß die Schwingungen der Trommelspindel von der Stange selbst aufgenommen werden. Die Stange und ihre Befestigung läßt sich auch so anordnen, daß die Schwingungen teils von der federnden Stange, teils von einer federnden Verbindung zwischen der Stange und dem Ständer aufgenommen werden, was durch einen besonders abgemessenen, mit Öl gefüllten Spielraum zwischen der Stange und der Hülse 9 erreicht werden kann.
Das in die Trommel hineinragende, zapfenförmige obere Ende der Trommelspindel 2 kann, wie in Abb..3 dargestellt, hohl sein, wodurch es ermöglicht wird, die oberen Kugellager 5 und 6 im Zapfen selbst anzubringen. Die Beanspruchung der Eager wird hierdurch wesentlich herabgesetzt.
Wie die Zeichnungen erkennen lassen, liegen die Kugellager 5, 6 und 7 in der hülsenförmigen Trommelspindel sorgfältig geschützt.
Die Kugellager schmiert man mittels Öl, beispielsweise durch einen im Zapfen 2 vorgesehenen Kanal 13 (Abb. 1) oder durch eine Öffnung 14 (Abb. 3) nach Entfernung der Trommel.
Desgleichen ist die Welle 15 des Schraubenrades 14 in Kugellager 16 und 17 gelagert (Abb. 2). I'm diese Lagerung zu ermöglichen, sind die Kugellager gegen das Eindringen unreinen Öls oder anderer LTnsauberkeit beispielsweise mittels Liderungen geschützt, bestehend aus Ringen 18 aus Eisen o. dgl., die am Ständer befestigt und mit inneren, rings umlaufenden Nuten mit Dichtungsfilz 19 versehen sind. Die Lager 16, 17 werden mittels Öl geschmiert, das durch eine mit einem Schraubenstöpsel verschlossene Öffnung eingeführt wird.
Spindel und Trommel können beliebig anders angetrieben werden als durch Schraubenrad und -schnecke, und die Erfindung läßt ■ sich noch anderweitig abändern ohne den ι Grundgedanken aufzugeben. Beispielsweise können die Kugellager durch Rollenlager ersetzt oder in \ erbindung mit solchen benutzt werden.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Lagerung für Flüssigkeitsschleudem, deren Trommel frei beweglich auf der Antriebsspindel sitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsspindel hülsenartig erweitert ist und auf einer im Rahmen nicht drehbar gelagerten Stange unter Zwischenschaltung von Lagern mit rollender Reibung (Kugel- oder Rollenlager) sitzt, die die achsialen und radialen Beanspruchungen aufnehmen, wobei sie durch die hülsenartige Ausgestaltung der Spindel gegen das Eindringen schädlicher Stoffe wie Milch, Wasser o. dgl. geschützt sind.
  2. 2. Lagerung für Flüssigkeitsschleudern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenschnecke des Schraubenradgetriebes mit der hülsenförmigen Troinmelspindel verbunden oder mit ihr aus einem Stück ist.
  3. 3. Lagerung für Flüssigkeitsschleudem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet^ daß die Stange unterhalb der Trommelspindel um einen Stützpunkt im Ständer schwingbar gelagert ist, und daß deren Schwingungen von an ihrem unteren Ende angebrachten Federpuffern o. dgl. aufgenommen werden.
  4. 4. Lagerung für Flüssigkeitsschleudern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange von solchen Dimensronen und solchem Material ist, daß sie nachgebend die Schwingungen der Trommel aufnimmt und deren Übertragung auf den Ständer verhindert.
  5. 5. Flüssigkeitsschleuder nach Anspruch i, dessen Triebübertragung ein in einem Ölbad laufendes Schraubenrad umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager der Schraubenradachse mit einer \'orrichtung, die das Eindringen des Öles iod vom Bade aus verhindert, versehen und mit besonderen Vorrichtungen zur Zuführung eines für sie geeigneten Schmiermittels ausgerüstet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEA41151D 1922-12-16 1923-12-11 Lagerung fuer Fluessigkeitsschleudern Expired DE418552C (de)

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