AT152230B - Wälzlager. - Google Patents

Wälzlager.

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AT152230B
AT152230B AT152230DA AT152230B AT 152230 B AT152230 B AT 152230B AT 152230D A AT152230D A AT 152230DA AT 152230 B AT152230 B AT 152230B
Authority
AT
Austria
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roller
bearing
rolling bearing
cage
shaft
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English (en)
Inventor
Heinrich Schwaighofer
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Wien
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wälzlager. 



   Um bei Wellen-bzw. Achslagerungen mit Wälzlagern die axial gerichteten Kräfte aufzunehmen, hat man in verschiedenster Weise die Wälzlager selbst so ausgebildet, dass sie diese Kräfte aufnehmen können. Ferner hat man vorgeschlagen, neben den Wälzlagern besondere Lager (Spurlager) anzuordnen, die im wesentlichen nur die axial gerichteten Kräfte aufzunehmen haben. In beiden Fällen hat sich jedoch gezeigt, dass bei kräftig und schlagartig wirkenden Axialkräften, wie sie z. B. im Lokomotivbetrieb auftreten, die den Axialschub aufnehmenden Teile sehr stark zu leiden haben, wenn gleichzeitig hohe Umlaufgeschwindigkeiten vorliegen. 



   Gemäss der Erfindung wird hier wesentliche Abhilfe dadurch geschaffen, dass die Übertragung der axialen Kräfte auf feste Teile des Lagers, des Motorgehäuses od. dgl. unter Vermittlung des Rollenoder Kugelkäfigs des Wälzlagers erfolgt. Zweckentsprechend sind zur Übertragung der Axialkräfte auf den Rollen-oder Kugelkäfig bzw. von diesem auf den nicht umlaufenden Teil an einer oder beiden Seiten des Käfigs   Spurlagerflächen   vorgesehen, die mit entsprechend ausgebildeten Spurkränzen auf der Welle sitzender bzw. fester Teile des Lagers,   Motorgehäuses   od. dgl. zusammenwirken.

   Da der Rollen-oder Kugelkäfig nur ungefähr mit der halben Geschwindigkeit umläuft, treten sowohl zwischen den mit der Welle umlaufenden Teilen und dem Käfig als auch zwischen diesem und den nicht umlaufenden Teilen je nur Relativgeschwindigkeiten von ungefähr der halben Wellengeschwindigkeit auf, wodurch die Beanspruchung der die Axialkraft übertragenden Lagerteile bedeutend vermindert wird. 



   In Fig. 1 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Mit   1   sind die Rollen des Wälzlagers, mit 2 dessen innerer Laufring und mit 3 der äussere Laufring bezeichnet. 4 ist das   Lagergehäuse : J,   6 sind die Lagerdeckel, 7 der Rollenkäfig. Der beiderseits mit   Spurlagerflächen     8,   9 versehene Käfig ist zwischen einem im Wälzlagergehäuse angeordneten Spurlagerring 10 auf der Welle und einem feststehenden Spurkranz 11 am Lagerdeckel angeordnet. Tritt eine nach rechts gerichtete Axialkraft auf, so wird diese über das Spurlager 10, 8 auf den Käfig und von diesem über das Spurlager 9, 11 auf den feststehenden Lagerteil übertragen.

   Die Übertragung der Kraft erfolgt hiebei in beiden Spurlagern bei einer Relativgeschwindigkeit, die ungefähr gleich der halben   Wellengeschwindig-   keit ist. Zur Aufnahme der entgegengerichteten Axialkräfte kann das zweite Lager der Welle entsprechend ausgebildet sein. 



   Eine weitere Ausführungsform der Erfindung zeigt Fig. 2 der Zeichnung. Zur Übertragung der axialen Kräfte von der Welle auf den Rollenkäfig dient hier zugleich der mit einem radial vorspringenden Spurkranz 12 versehene innere Laufring 2 des Wälzlagers, der mit einer seitlichen Lagerfläche 13 des Käfigs 7 zusammenarbeitet. Der Käfig selbst stützt sich mit einer radialen Verlängerung 14 auf den feststehenden äusseren Laufring 3 des Rollenlagers ab. Beide zur Übertragung der Axialkräfte dienenden Spurlager zwischen innerem Laufring und Käfig einerseits und Käfig und äusserem Laufring anderseits liegen hier zum Unterschied von Fig. 1 auf derselben Seite des Käfigs. 



   Durch Anbringen eines weiteren gestrichelt gezeichneten Spurringes 15 auf der Welle und einer zweiten radialen Verlängerung 16 des Käfigs auf dessen anderer Seite, die sich ebenfalls gegen den äusseren Laufring abstützt, kann dieses Lager axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnehmen. 



   Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem der Rollenkäfig 7 auf einer Seite mit einer aus dem Wälzlagergehäuse herausgeführten Verlängerung 17 versehen ist, mit welcher er sich gegen einen ausserhalb des Wälzlagers angeordneten, auf der Welle sitzenden Teil 18 abstützt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Dieser Teil ist, wie gezeichnet, ein auf der Welle aufgeschrumpfter Bund, er kann aber auch vorteilhaft durch einen bereits vorhandenen Getriebeteil, z. B. ein auf der Welle sitzendes Zahnrad, gebildet sein. Die Anordnung des Spurlagers 17, 18 ausserhalb des Wälzlagergehäuses gibt insbesondere die Möglichkeit, das Spurlager gegebenenfalls getrennt vom Wälzlager schmieren zu können, wenn dies die Verhältnisse erfordern. In gleicher Weise wie dies auf der einen Seite des Käfigs der Fall ist, könnte der Käfig auch auf der andern Seite mit einer aus dem Wälzlagergehäuse herausgeführten Verlängerung versehen sein, so dass auch das Spurlager 9, 10 ausserhalb des Wälzlagergehäuses zu liegen kommt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Wälzlager mit Einrichtung zur Aufnahme axial gerichteter Kräfte, dadurch gekennzeichnet, dass die Axialkräfte unter Vermittlung des Rollen-oder Kugelkäfigs des Lagers auf nicht umlaufende, feste Teile des Lagers, Motorgehäuses od. dgl. übertragen werden.

Claims (1)

  1. 2. Wälzlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertragung der Axialkräfte auf den Rollen-oder Kugelkäfig bzw. von diesem auf den nicht umlaufenden festen Teil an einer oder beiden Seiten des Käfigs Spurlagerflächen vorgesehen sind, die mit entsprechend ausgebildeten Spurkränzen auf der Welle sitzender bzw. fester Teile des Lagers, Motorgehäuses od. dgl. zusammenwirken.
    3. Wälzlager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der beiderseitig mit Spurlagerflächen versehene Rollen-oder Kugelkäfig zwischen einem innerhalb des Wälzlagers angeordneten, auf der Welle sitzenden Spurlagerring und einem vom Gehäuse bzw. Deckel des Lagers getragenen oder gebildeten Spurkranz angeordnet ist.
    4. Wälzlager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollen-oder Kugelkäfig sich mittels ein-bzw. beiderseitig angeordneten radialen Verlängerungen gegen den feststehenden äusseren Laufring des Wälzlagers abstützt.
    5. Wälzlager nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertragung der axialen Kräfte von der Welle auf den Rollen-oder Kugelkäfig der mit einem radial vorspringenden Spurkranz versehene innere Laufring des Wälzlagers dient.
    6. Wälzlager nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollen-oder Kugelkäfig ein-oder beiderseitig mit einer aus dem Wälzlagergehäuse herausgeführten Verlängerung versehen ist, mit welcher er sich gegen ausserhalb des Wälzlagers angeordnete, nicht umlaufende bzw. auf der Welle sitzende Teile abstützt. EMI2.1
AT152230D 1937-03-24 1937-03-24 Wälzlager. AT152230B (de)

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AT152230T 1937-03-24

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AT152230B true AT152230B (de) 1938-01-10

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ID=3647026

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AT152230D AT152230B (de) 1937-03-24 1937-03-24 Wälzlager.

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AT (1) AT152230B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1105668B (de) * 1958-01-10 1961-04-27 Duerkoppwerke Ag Waelzlagerkaefig aus Kunststoff
DE102013223751A1 (de) * 2013-11-21 2015-05-21 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Käfig zur Lagerung von Wälzkörpern eines Wälzlagers

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1105668B (de) * 1958-01-10 1961-04-27 Duerkoppwerke Ag Waelzlagerkaefig aus Kunststoff
DE102013223751A1 (de) * 2013-11-21 2015-05-21 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Käfig zur Lagerung von Wälzkörpern eines Wälzlagers

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