DE418519C - - Google Patents

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DE418519C
DE418519C DENDAT418519D DE418519DA DE418519C DE 418519 C DE418519 C DE 418519C DE NDAT418519 D DENDAT418519 D DE NDAT418519D DE 418519D A DE418519D A DE 418519DA DE 418519 C DE418519 C DE 418519C
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DE
Germany
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workpiece
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/14Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using tools cutting the skin in a plane substantially parallel to its surface
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/25Cutting or shearing hairs without cutting the skin

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 8. SEPTEMBER 1925.
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 28b GRUPPE 23
(F575JS
Firma Fortuna-Werke, Spezialmaschinenfabrik G. m. b. H. in Cannstatt-Stuttgart. Lederschärfmaschine mit Ringmesser, Vorschubrolle und Drückerrolle.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Dezember 1924 ab.
Bei den bekannten Lederschärfmaschinen mit Ringmesser, Vorschub- und Drückerrolle greift die Vorschubrolle an beliebiger Stelle des Werkstückes an, wie es die vorliegende Arbeit gerade ergibt. Bei Maschinen mit angetriebener Drückerrolle sind die Umfangsgeschwindigkeite/i der Vorschub- und Drückerrolle im Mittel annähernd gleich. Das Messer hat eine solche Drehrichtung, daß seine Schneide nach der Kante des Werkstückes hin läuft. Bei diesen Maschinen wird wohl das Werkstück selbsttätig vorgeschoben, es muß aber von Hand mit seiner Kante an dem Anschlag entlang geführt werden. Die Arbeit an der'Maschine verlangt daher insbesondere bei Werkstücken mit stark geschweifter Kante eine sehr große Handfertigkeit.
Durch vorliegende Erfindung soll erreicht werden, daß das Werkstück von selbst durch die Maschine läuft. Bekanntlich ist dieses möglich, wenn auf das Werkstück Kräfte einwirken, die eine solche Drehung desselben anstreben, daß seine Kante vor der Schnittstelle
41851Ö
dauernd gegen den Anschlag gedruckt wird. Gemäß der Erfindung wird Lei Maschinen mit nicht angetriebener Drückerrolle ein Kräftepaar durch den Schnittwider stand und den Druck der möglichst nahe am Rande des Wcrks-tückes angreifenden Vorschubrolle gebildet, das das Werkstück in dem richtigen Sinne zu drehen bestrebt ist. Bei Maschinen mit angetriebener Drückerrolle wird dieselbe
ίο Wirkung dadurch erreicht, daß die Umfangsgeschwindigkeit dieser Rolle größer gemacht wird als die der Vorschubrolle und daß letztere möglichst weit entfernt von der Kante angreift. In beiden Fällen wird die Wirkung durch da.s Ringmesser selbst unterstützt, das sich in entgegengesetzter Richtung wie bisher üblich dreht. Da infolgedessen aber das Messer bestrebt ist, an der Schnittstelle das Werkstück von dem Anschlag wegzuziehen, wird letzterer vorteilhaft so geformt, daß die Bewegung des Werkstückes geneigt zur Messerschneide erfolgt, so daß die dadurch geneigt zu dieser Bewegung stehenden Rollen dieser Wirkung cn1 gegenarbeiten.
Ausführungsformen der Erfindung sind auf den Zeichnungen dargestellt, und zwar ist Abb. ι ein Längsschnitt, Abb. 2 eine Ansicht von links, Abb. 3 ein Grundriß der Maschine mit nicht angetriebener Drückerrolle, Abb. 4 wieder ein Längsschnitt, Abb. 5 ein Querschnitt und Abb. 6 ein Grundriß der Maschine mit angetriebener Drückerrolle. Es sind nur die arbeitenden Teile dargestellt.
Die Schneide al des Ringmessers α (Abb. r bis 3) trennt von dem Werkstück b einen Span c ab. Der Schnitt erfolgt zwischen den Punkten A und B, die Form der Schärfung wird in bekannter Weise durch die lose laufende Drückerrolle d bestimmt, der Vorschub geschieht durch die Vorschubrolle c, wobei die Kante des Werkstückes b an dem Anschlag /" entlang geführt werden soll. Die selbsttätige Führung des Werkstückes wird dadurch ererreicht, daß die Vorschubrolle e möglichst nahe am Rande des Werkstückes angreift, so daß der Vorschubdruck und der Schnittwiderstand ein Kräftepaar bilden, das bestrebt ist, das Werkstück im Sinne des Uhrzeigers zu drehen, so daß seine Kante vor der Schnittstelle dauernd gegen den Anschlag f gedrückt wird. Das Kräftepaar wird noch unterstützt durch die Reibung zwischen dem Werkstück b und dem Messer a, das in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung läuft.
Bei Maschinen mit angetriebener Drückerrolle (Abb. 4 bis 6) wird die gewünschte Drehwirkung in'anderer Weise erreicht. Der Schnitt der Messerschneide α3 durch das Werkstück b erfolgt hier zwischen den Punkten C und D. Die Form der Abschärfung wird wieder durch die Form und Lage der Drückerrolle g bestimmt, der Vorschub durch die Vorschubrolle c bewirkt. Die Drückerrolle g erhält eine größere Umfangsgeschwindigkeit als die Vorschubrolle e, und letztere greift möglichst entfernt der Messerkante an das Werkstück an. Durch diese Anordnung =ind die beiden Rollen bestrebt, das Werkstück im Sinne des Uhrzeigers zu drehen und seine Kante vor der Schnittstelle an den Anschlag f zu legen. Auch hier wird wieder die Wirkung durch das in Pfeilrichtung umlaufende Messer α unterstützt.
Durch die neue Drehrichtung hat die Messerschneide a1 das Bestreben, infolge der auftretenden Reibung das Werkstück an der Schnittstelle von dem Anschlag wegzuziehen. Diesem wird dadurch entgegengearbeitet, daß der Anschlag f so geformt ist, daß die Bewegung des Werkstückes h geneigt zur Messerschneide ä1 (in Richtung der Linie E-F) erfolgt ; dadurch stehen die Vorschub- und Drücker rolle geneigt zu dieser Bewegung, wodurch sie das Werkstück der Wirkung des Messers entgegen wieder gegen den Anschlag drücken.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Lederschärfmaschine mit Ringmesser, Vorschubrolle und Drückerrolle, dadurch gekennzeichnet, daß entweder die Vorschubrolle (e) oder die mit größerer Umfangsgeschwindigkeit angetriebene Drückerrolle (g) nahe der Kante des Werkstückes (b) angreift, so daß der Druck dieser Rolle, der Schnittwiderstand und das vom Anschlag C/) weglaufende Messer {a) in gleichem Sinne drehend auf das Werkstück (b) einwirken, so daß es vor der Schnittstelle dauernd gegen den Anschlag (f) gedrückt und selbsttätig an ihm entlang geführt wird.
2. Lederschärfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (f) so geformt ist, daß die Bewegung des Werkstückes (b) geneigt zur Messerschneide (α1) erfolgt, so daß die dadurch geneigt zu dieser Bewegung stehenden Rollen (e und d bzw. g) das Werkstück (b) der Wirkung des Messers (0) entgegen an der Schnittstelle gegen den Anschlag (/") zu drücken beslrebt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE418519C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2474931A1 (fr) * 1980-02-05 1981-08-07 Tetra Pak Int Dispositif pour reduire l'epaisseur d'une feuille d'emballage en deplacement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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