DE418440C - Verladeeinrichtung - Google Patents

Verladeeinrichtung

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DE418440C
DE418440C DEM81463D DEM0081463D DE418440C DE 418440 C DE418440 C DE 418440C DE M81463 D DEM81463 D DE M81463D DE M0081463 D DEM0081463 D DE M0081463D DE 418440 C DE418440 C DE 418440C
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DE
Germany
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gripper
ship
collecting vessel
loading
bridge
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Expired
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DEM81463D
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MASCHB A G TIGLER
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MASCHB A G TIGLER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C17/00Overhead travelling cranes comprising one or more substantially horizontal girders the ends of which are directly supported by wheels or rollers running on tracks carried by spaced supports
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/01General aspects of mobile cranes, overhead travelling cranes, gantry cranes, loading bridges, cranes for building ships on slipways, cranes for foundries or cranes for public works

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

Mit dem Gegenstand des Patents 379393 wird die Aufgabe gelöst, die Entladung eines Schiffes o. dgl. mittels eines Greifers oder Magneten durchzuführen, ohne daß die Wirtschaftlichkeit der Entladung durch die jeweils mit der verhältnismäßig kleinen Nutzlast des Greifers oder Magneten zurückgelegten langen Hübe und Wege beeinträchtigt wird. Es wird dies dadurch erreicht, daß jeweilig der verhältnismäßig kleine Greiferinhalt in ein größeres Gefäß entleert wird, nämlich den zu füllenden Eisenbahnwagen, der zu diesem Zweck, auf einer Kipperplattform stehend, in möglichste Nähe des zu entladenden Schiffes
.15 gebracht wird; auf diese Weise kann immer die Beladung des Eisenbahnwagens mit kleinsten Hüben und Wegen des Greifers oder Magneten durchgeführt werden, während der gefüllte Eisenbahnwagen nur ein einziges Mal den Gesamtweg zurückzulegen hat, der bisher vom Greifer vielmals gemacht werden mußte. Um mit dem Greifer oder dem Magneten den auf der Kipperplattform stehenden Eisenbahnwagen beladen zu können, wird ein beweglicher Ausleger angebracht, der jeweilig zwischen den Tragseilen der Kipperplattform I hindurchgreifen kann, oder es wird unterhalb ! der Kipperkatze eine besondere, über die j Plattform hinausreichende Laufbahn vorgesehen, auf der die den Greifer oder Magneten tragende Hilfslaufkatze so weit ausgefahren werden kann, daß ihre Entladung über dem Eisenbahnwagen möglich ist.
So hoch mit dieser Einrichtung schon die Wirtschaftlichkeit der Entladung gesteigert werden kann, bleibt aber noch eine Beschränkung insofern, als für die Bewegung des Greifers oder Magneten parallel zur Uferkante die gesamte Verladebrücke verfahren werden muß, deren Gewicht so gewaltig ist, daß durch die jeweils zu überwindenden Beschleunigungs- und Reibungswiderstände ein beträchtlicher Kraftaufwand verlangt wird, der den auf die angedeutete Weise erhöhten Wirkungsgrad der Entladung unter Umständen wieder empfindlich abschwächen kann. Dies wird ganz besonders bedeutsam bei der Entladung von Schiffen, weil die dort in die Greif er lauf bahn fallende Breitenerstreckung des Schiffes verhältnismäßig gering ist, während infolge der Länge des Schiffes der Gesamtarbeitsbereich des Greifers ein langgestrecktes Rechteck darstellt, dessen längere Achse in die Richtung quer zur Bahn der Greiferkatze fällt.
Um das zeit- und kraftraubende Verschie-
ben einer schweren Verladebrücke möglichst selten und nur bei größeren Fahrstrecken vornehmen zu müssen, hat man schon die Katze einer Verladebrücke mit einer quer zum Brückenträger gerichteten Laufbahn versehen, auf der ein kleiner Lasthakenwagen allein im Sinne der Längsfahrt der Verladebrücke um eine gewisse Strecke verschoben werden kann. Da beim Löschen der Schutenräume diese ganz leicht und schnell zu bewerkstelligende Verschiebung des Lasthakens im allgemeinen ausreichend ist, so wird durch die einfache Anordnung begreiflicherweise viel an Zeit und Strom gespart.
Gemäß der Erfindung wird der Greiferoder Magnetkatze nach Patent 379393 in derselben Weise eine Verschiebungsmöglichkeit in Längsrichtung des Schiffes verliehen, mit deren Hilfe die unmittelbare Beladung des zur Aufnahme einer größeren Anzahl Greiferladungen bestimmten Sammelgefäßes aus einem größeren in der Längsrichtung a'es Schiffes sich erstreckenden Bereich ermög- ' licht wird, ohne daß hierzu unverhältnismäßig große Massen wie die des ganzen Gerüstes einer Verladebrücke bewegt werden müßten. ■ Es wird dies dadurch erreicht, daß die Greifer- oder Magnetkatze in einer Art Lauf- j kran untergebracht wird, der auf konsolarti- ι gen Auslegern oder einem sich auch noch auf dem anderen Ufer abstützenden Brückengerüst dauernd sich selbst parallel und parallel ; zur Längsachse des zu entladenden Schiffes ; über dieses hinausgefahren werden kann und .35 der so zunächst in einfachster Weise die je- ' weilige Einstellung des Greifers über die Breitenerstreckung des Schiffes gestattet. ■ Das gleiche Krangerüst vermittelt nun auch die Möglichkeit der Beladung eines Sammel- ' gefäßes durch den Greifer oder Magneten ; mit kleinsten Hüben und Wegen, indem der Greifer in der Längsachse des Schiffes, also in der Haupterstreckung seines jeweiligen : Arbeitsbereiches, eine leichte und bequeme : Verfahrbarkeit besitzt. Es braucht hier also für die mit der fortschreitenden Arbeit erforderliche Verschiebung des Greifers oder Magneten nur immer die geringe Masse o'er : eigenen Katze bewegt zu werden, während das größere Gewicht der laufkranartigen Katzenbahn — das aber immer noch weit kleiner ist als das einer ganzen Verladebrücke — nur : für die in weit geringeren Ausmaßen erfor- : derliche Verschiebung des Greifers quer zum Schiff beschleunigt werden muß. Hierdurch wird auch die Zeit für den Bewegungsvor- ' gang und damit für die Verladung verringert. Durch die Zwischenschaltung einer solchen parallel zu sich selbst und zur Längsachse des .Schiffes verschieblichen besonderen Greiferlaufbahn ergibt sich eine die die Anordnung nach dem Hauptpatent noch übertreffende Wirtschaftlichkeit. Man kann aber gewünschtenfalls das eigentliche Sammelgefäß auf einer besonderen festen Fahrbahn fahren lassen, so daß für die Bewegung vom Schiff zum Lagerplatz nur der eigentliche Sammelbehälter mit seinem Laufgestell verj fahren werden muß.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsmöglichkeiten des Erfindungsgedankens wiedergegeben, und zwar zeigen Abb. 1 in Stirnansicht und Abb. 2 im Teil einer Längsansicht die erstgedachte Ausführungsform, während in Abb. 3 und 4 die Aus- führungsform mit fester Fahrbahn für das Sammelgefäß wiedergegeben ist.
An der Ufermauer 50, wo das zu entladende Schiff 51 liegt, ist das hier ortsfeste Traggerüst 52 der gesamten Verladeanlage errichtet, das beispielsweise durch Mittelpfeiler 53 in drei Felder geteilt ist, die insgesamt der üblichen Länge der zu entladenden Schiffe 51 entsprechen. Auf der Bahn 54 senkrecht zur Längsachse des Schiffes laufen die Gitterträger des Laufkranes 55, während zwischen diesen die Katze 56 für den Greifer oder Magneten 57 verfahrbar ist. Auf den Obergurten der Gitterträger 55 läuft die Katze 58, die beiderseits über das Profil des Laufkranes hinausgreift und an den Seilen 59 ein besonderes Sammelgefäß 60 trägt. Mit Hilfe dieser Anordnung ist so die völlig freie gegenseitige Verfahrbarkeit der Greiferkatze 56 und der Katze 58 gegehen.
Zwecks Entladens des Schiffes 51 wird zunächst der Laufkran 55 auf den konsolartig vorkragenden Bahnen 54 so weit über die Ufermauer 50 hinausgefahren, daß der Grei- x°° fer 57 und das Sammelgefäß 60 über das Schiff 51 zu liegen kommen. Das Sammelgefäß· 60 wird dann in eine Lage unmittelbar über dem Schiffe gesenkt, so daß mit Hilfe des Greifers 57 die Beladung des Gefäßes 60 *°5 mit kleinsten Hüben und Wegen durchgeführt werden kann. Dabei kann der Greifer 57 selbst in der Richtung der Haupterstreckung seines Arbeitsbereiches, nämlich in der Längsachse des Schiffes 51, leicht verfahren werden, no Soweit eine Querverstellung des Greifers nötig ist, erfolgt dies durch Verschieben des Laufkranes 55, dessen Gewicht immer noch weitaus geringer ist als das einer Verladebrücke. Der ganze Arbeitsbereich des Greifers kann also bei geringem Zeitaufwand mit Hilfe dieser Einrichtung beherrscht werden, ohne daß größere Massen des öfteren beschleunigt werden müssen.
Ist auf diese Weise die Beladung des Sammelgefäßes 60 vollzogen, so wird es ebenso wie der Greifer 57 hochgezogen und
durch Querverschieben der Brücke 55 zu der Entladestelle, dem Eisenbahnwagen 61 oder dem Stapelhaufen 62 gebracht, wo jeweils auf einmal der Inhalt des Gefäßes entleert werden kann. Für den Hauptteil des gesamten Entladeweges braucht also immer nur die Masse des Greifers, des Sammelgefäßes, der zugehörigen Katze und des Kranes 55 bewegt zu werden. Da die Aus-
bildung des Laufkranes 55 in einer der Gesamtlänge des Schiffes entsprechenden Spannweite unpraktisch sein würde, so wird, wie in Abb. 1 schon zur Darstellung gebracht, eine Unterteilung der gesamten Verladeeinrichtung in eine einem Bruchteil der Schiffslänge, z. B. der Hälfte oder einem Drittel entsprechende Anzahl von Feldern durchgeführt. Man erhält hiermit auch gleichzeitig den Vorzug, daß bei etwaigen
Betriebsstörungen an der einen Einheit die j eine oder die andere noch zur Verfügung stehen, so daß gegebenenfalls die Entladung des Schiffes unter geringem Verholen des Schiffes durchgeführt werden kann. Auch wird mit dieser Unterteilung natürlich die jeweils zu beschleunigende Masse der Brücke 55 entsprechend herabgesetzt. Außerdem wird die Entladezeit des Schiffes durch das gleich- [ zeitige Arbeiten der drei Greifer wesentlich j
herabgedrückt. i
Bei der in Abb. 3 und 4 dargestellten Aus- j führungsform läuft zunächst ebenfalls in dem Gerüst 52 auf den Bahnen 54 die laufkranartige Brücke 55, auf der hier die Katze 56
für den Greifer 57 fährt. Zweckmäßig wird dabei die Brücke so hoch ausgeführt, daß der Greifer 57 möglichst hoch bis zwischen die beiden Gurte der Brücke 55 gehoben werden kann. Xun ist auf einer besonderen ortsfesten Bahn 63 das Sammelgefäß 60 verschieblich, und zwar kragt diese Fahrbahn 63 ebenfalls so weit über das Schiff hinaus, daß das Sammelgefäß 60 in die Bahn des arbeitenden Greifers eingestellt werden kann.
Durch Hellen und Senken des Greifers 57 und eine geringe Querverschiebung mit Hilfe seiner Katze 56 wird die Beladung des .Sammelgefäßes 60 durchgeführt, bis es nach Beendigung der Füllung auf seiner Bahn 63 landwärts verschoben wird, während die Brücke 55 stehenbleibt. Der Behälter 60 entleert seinen Inhalt auf den Stapel 62, um wieder in .seine Beladestellung am vorderen Ende des Auslegers 63 zurückzukehren. Es wird also hier die Verschiebung des Sammelbehälters 60 ohne Mitbewegen des Laufkranes 55 erreicht, jedoch muß dafür der Greifer 57 größere Wege, und zwar sowohl in bezug auf den Hub als auch die Querverschiebung zurücklegen. Um den Umstand auszunutzen, daß das Sammelgefäß 60 allein verfahren wird, während der Greifer an Ort und Stelle bleibt, können zweckmäßig mehrere, wechselweise zu gebrauchende Sammelgefäße 60 auf parallelen Bahnen 63 vorgesehen werden, so daß während des Verfahrens und Entleerens des einen Sammelgefäßes der Greifer oder Magnet im Zusammenwirken mit den anderen Sammelgefäßen seine Arbeit fortsetzen kann.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Verladeeinrichtung, namentlich für das Verladen von Schiffen mit Hilfe von Greifern, Magneten o. dgl. im Zusammenwirken mit einem größeren Sammelgefäß nach Patent 379393, dadurch gekenn zeichnet, daß die Katze für den Greifer oder Magneten auf einem in an sich be- 8c kannter Weise senkrecht zur Längserstreckung des Schiffes verschieblichen Laufkran verfahrbar angeordnet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferkatze (56) innerhalb oder im Untergurt der Kranbrücke (55) des Laufkrans verfahrbar ist, während die das Sammelgefäß (60) tragende verfahrbareKatze (58) auf dem Obergurt der Kranbrücke (55) go angeordnet ist und so weit beiderseitig über das Profil der Brücke hinausragt, daß das in Seilen (59) hängende Sammelgefäß (60) frei verfahren werden kann.
3. Einrichtung nach Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ganze Verladeeinrichtung in der Längsrichtung des Schiffes in mehrere Felder geteilt ist, in der entsprechende Verladeeinheiten sich gesondert bewegen können.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sammelgefäß (60) auf einer besonderen ortsfesten, ebenfalls über das Schiff (51) hinausragenden Fahrbahn (63) verfahrbar ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere, unabhängig voneinander verfahrbare Sammelgefäße (60) auf getrennten, zueinander parallelen Fahrbahnen (63) vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM81463D 1923-05-15 1923-05-15 Verladeeinrichtung Expired DE418440C (de)

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DEM81463D DE418440C (de) 1923-05-15 1923-05-15 Verladeeinrichtung

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1222433B (de) * 1962-02-01 1966-08-04 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Massengutumschlaganlage
DE1266229B (de) * 1966-10-18 1968-04-11 Augsburg Nuerberg Ag Zweignied Sammelbunker zum Rueckverladen von Schuettguetern an einer Rueckverladebruecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1222433B (de) * 1962-02-01 1966-08-04 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Massengutumschlaganlage
DE1266229B (de) * 1966-10-18 1968-04-11 Augsburg Nuerberg Ag Zweignied Sammelbunker zum Rueckverladen von Schuettguetern an einer Rueckverladebruecke

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