DE418202C - UEberstromschalter - Google Patents
UEberstromschalterInfo
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- DE418202C DE418202C DEK88204D DEK0088204D DE418202C DE 418202 C DE418202 C DE 418202C DE K88204 D DEK88204 D DE K88204D DE K0088204 D DEK0088204 D DE K0088204D DE 418202 C DE418202 C DE 418202C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H29/00—Switches having at least one liquid contact
- H01H29/18—Switches having at least one liquid contact with level of surface of contact liquid displaced by non-electrical contact-making plunger
Landscapes
- Contacts (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Stromausschalter, dessen wirksame Teile in
einem Elektrolyten untergebracht sind, in dem sich die Kontakte der Elektroden öffnen und
schließen. Mit der Erfindung soll bezweckt werden, den Stromausschalter derartig einzurichten,
daß er bei eintretender Überlastung des elektrischen Stromkreises mit vollkommener
Genauigkeit und Sicherheit ohne Funkenbildung in Tätigkeit tritt und dabei von einfacher, mit geringen Kosten herstellbarer
Bauart ist.
In der Zeichnung zeigt:
Abb. ι sc'hematisch die Bauart und die elektrischen
Anschlüsse des Stromausschalters nach der einen Ausführungsform der Erfindung.
Abb. 2 und 3 zeigen eine abgeänderte Ausführungsform der Kontaktstellen der Elektroden,
und zwar im senkrechten Längsschnitt und im Querschnitt durch den Ausschalter.
Abb. 4 und 5 zeigen eine andere Ausführungsform desselben in ähnlichen Ansichten
wie Abb. 2 und 3.
In Abb. ι bezeichnet 1 ein Gefäß von besonderer
Gestaltung aus isolierendem Material, wie Glas, in dessen oberem Teil die beiden
Elektroden 2 und 3 in solcher Weise befestigt sind, daß die eine rohrförmige Elektrode 3
die andere Elektrode 2 unter Aufrechterhaltung eines Zwischenraumes umgibt.
Innerhalb des Gefäßes ist ein Schwimmkörper 6 untergebracht, welcher oben in e'n an
seinem unteren Ende abgeschlossenem Rohr 5 übenrcht und in seinem unteren Teile einen
Eisenkern 4 enthält. Das Rohr 5 erstreckt sich bis zu einer solchen Höhe aufwärts^
daß der untere Teil der inneren Elektrode zum Teil in das offene Ende des Rohres 5
eintritt, wenn der untere, den Kern 4 enthaltende Teil des Schwimmkörpers 6 den Boden
des Gefäßes 1 berührt, wie aus Abb. 1 zu ersehen ist. Dieses Gefäß ist mit einem
Elektrolyten 7 gefüllt, der für längere Zeit unverändert bleibt, ohne Gase auszuscheiden oder
zu entwickeln. Die Ausschaltung bzw. Regelung des Stromes erfolgt, wie bei Quecksilberschaltern
an sich bekannt, durch eine außerhalb eines Gefäßes befindliche, auf ein
in dessen Innern beweglich angebrachtes Eisenstück wiricende Spule. Außerhalb des
Gefäßes 1 sind etwas oberhalb des Eisenkernes zwei elektromagnetische Spulen 8 und 9
vorgesehen, von denen die eine, 8, mit den Elektroden 2 und 3 und der Verbrauchsbelastung
10 in Serienschaltung liegt, während die andere, 9, mit den Elektroden über einen
Widerstand 12 parallel geschaltet ist.
Wenn der Belastungsstrom einen bestimmten Wert überschreitet, so .vermehrt sich die
Anziehungskraft der elektromagnetischen Spule 8 auf den Kern 4 und zieht den Schwimmkörper 6 aufwärts, so daß der obere
Teil des Glasrohres 5 über den Höhenstand oder die Oberfläche des Elektrolyten oder
die Lösung im Gefäß 1 hervortritt. Beim weiteren Aufwärtss. eigen des Schwimmkörpers
vergrößert sich der Widerstand zwischen den Elektroden 2 und 3 allmählich in dem Maße,
als der elektrische Stromweg zwischen bei-
den Elektroden durch das Isolationsrohr 5 allmählich vermindert wird. Zuletzt vergrößert
sich der Widerstand zwischen den Elektroden derartig, daß der größere Teil des Stromes durch die Spule 9 fließt, so daß die
durch dieselbe vergrößerte Zugkraft den Schwimmkörper weiter ansteigen läßt und der
Hauptweg des Stromes durch die Lösung unterbrochen wird, wobei eine Verminderung
des Verbrauchsstromes erzielt wird. Wenn der Strom in der Speiseleitung bis zu einem
gewissen Wert gesunken ist, senkt sich der Schwimmkörper zufolge seines Eigengewichtes,
so daß der Stromkreis durch! den Elektrolyten wieder geschlossen wird.
Um den Widerstand im Elektrolyten zwischen den Elektroden zu vermindern, kann
ein besonderes Metallkontaktstück 3' (oder deren mehrere) benutzt werden, wie in Abb. 2
dargestellt ist. Bei dieser abgeänderten Ausführungsform, die sich insbesondere für Starkstromleitungen
eignet, wird die Wandung des Glases als Teil des elektrischen Stromkreises benutzt.
Die Kontaktstücke 3' sind hierbei an der Wandung des Gefäßes in irgendeiner geeigneten
Weise und in Berührung mit der inneren Elektrode 2 angelenkt. Letztere ist im oberen
Teile des Behälters mittels eines Isolationsrohres 11 befestigt. Wenn der Schwimmkörper
aufwärts steigt, bewegt das obere Ende des Glasrohres 5 die Kontaktstücke 3' auseinander,
wobei sich der Widerstand zwischen denselben allmählich vergrößert.
Bei der aus Abb. 4 ersichtlichen abgeänderten Ausführungsform der Kontaktstelle ist ein
Kontaktring 13 an dem Inneren Kontaktstück oder der Elektrode 2 gleitbar angeordnet und
als zweite Elektrode eine Scheibe 3' an der Innenseite des Gefäßes 1 befestigt. Der Ring
13 liegt auf der Scheibe 3' zufolge seines Eigengewichtes auf, wobei die Elektroden 2
und 3' überbrückt werden. Wenn der Schwimmkörper aufwärts steigt und das obere Ende des Glasrohres 5 den Ring 13 an der
Innenelektrode 2 emporschiebt, wird eine Vergrößerung des Widerstandes zwischen den
Elektroden 2 und 3' herbeigeführt.
Bei vorliegender Einrichtung ergibt sich der Vorteil, daß selbst in dem Falle, in welchem
der Kontaktring 13 die Elektroden nicht mechanisch vollkommen überbrückt, der elektrische
Kontakt dennoch nahezu ein vollkommener ist, da die Elektroden in einem Elektrolyten
untergebracht sind. Es stellen sich hierbei mithin keine Störungen ein, wie sie bei
Unvollkommenheiten an metallischen Kontaktstücken vorkommen.
Durch genaues Einstellen der Schwimmfähigkeit des Schwimmkörpers unter entsprechender
Bemessung des Eisenkernes und des Glasrohres wird erreicht daß er schon bei sehr geringer Anziehungskraft der elektro.-magnetischen
Spulen aufwärts bewegt wird.
Das Öffnen des elektrischen Stromkreises vollzieht sich bei vorliegender Einrichtung
ohne Funkenbildung, da die Unterbrechung des Stromkreises selbst bei Kurzschlüssen in
der Lösung mittels des Glasrohres allmählich erfolgt.
Claims (3)
- 70 Patent-Ansprüche:ι . Überstromschalter, gekennzeichnet durch zwei in einem Elektrolyten (7) untergebrachte Elektroden (2, 3), von denen die eine (2) durch ein an einem Ende abgeschlossenes, mit einem Schwimmkörper (6) und einem Eisenkern (4) verbundenes Rohr (s) aus isolierendem Material zwecks Unterbrechung des Stromweges zwischen den beiden Elektroden mehr oder weniger umschlossen wird (Trennkörper), welches Rohr ebenfalls im Elektrolyten eingetaucht liegt und durch eine Vorrichtung so verschiebbar ist, daß es aus seiner ursprünglichen Stellung in eine solche gelangt, in der es die beiden Elektroden allmählich außer elektrische Verbindung miteinander bringt, wenn der Speisestrom einen bestimmten Wert überschreitet (Abb. i, 2).
- 2. Überstromschalternach Anspruch !,gekennzeichnet durch zwei Elektroden (2, 3'}, die durch ein an der einen Elektrode (2) verschiebbares und auf der andern ringförmigen Elektrode (3') aufliegendes metallenes Kontaktstück (13) überbrückt sind, und der Trennkörper bei seiner Verschiebung das Kontaktstück (13) von der ringförmigen Elektrode (3) abhebt (Abb. 4). loo
- 3. Überstromscharter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Verschiebung des Rohres (5) aus elektrischen Spulen (8, 9) besteht, die an der Außenseite des den Elektrolyten enthaltenden Gefäßes (i) angeordnet sind und beim Anwachsen ihrer Zugkraft zufolge Überschreitens eines bestimmten Stromwertes den Kern (4) derartig verschieben, daß dieser das Rohr Γ 5) anhebt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK88204D DE418202C (de) | 1924-01-25 | 1924-01-25 | UEberstromschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK88204D DE418202C (de) | 1924-01-25 | 1924-01-25 | UEberstromschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE418202C true DE418202C (de) | 1925-09-04 |
Family
ID=7236164
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK88204D Expired DE418202C (de) | 1924-01-25 | 1924-01-25 | UEberstromschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE418202C (de) |
-
1924
- 1924-01-25 DE DEK88204D patent/DE418202C/de not_active Expired
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