DE418136C - Vorrichtung an Schreibplatten zum Durchschreiben auf lose Blaetter - Google Patents

Vorrichtung an Schreibplatten zum Durchschreiben auf lose Blaetter

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DE418136C
DE418136C DESCH69225D DESC069225D DE418136C DE 418136 C DE418136 C DE 418136C DE SCH69225 D DESCH69225 D DE SCH69225D DE SC069225 D DESC069225 D DE SC069225D DE 418136 C DE418136 C DE 418136C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L3/00Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes
    • B41L3/02Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes with stationary clamping means for holding the manifolding assembly in registered position, e.g. resilient clamps for holding non-perforated sheets

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  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Schreibplatten zum Durchschreiben auf lose Blätter. Bei dem sogenannten Durchschriftverfahren, bei welchem die vorzunehmenden Einträge auf lose Blätter durchgeschrieben werden, liegen diese bisher auf einer Schreibplatte mit überstehenden Zapfen, über welche die entsprechend gelochten Blätter samt Durchschreibpapier gelegt und durch eine aufklappbare Schiene festgeklemmt werden. Diese Art der Vorbereitung der Blätter ist umständlich, und die Notwendigkeit der Lochung verhindert die Verwendung gewöhnlicher, d. h. ungelochter Blätter, auch reißen die gelochten Stellen bei ungenügender Sorgfalt leicht aus. Das Einlegen und Abnehmen der an den Stiften hängenden verschiedenen Blätter und das Aufklappen der Schiene ist überdies umständlich sowie entsprechend zeitraubend.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche sich durch ihre einfache Bauart auszeichnet. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Blätter durch eine einfache schraubende Bewegung festgeklemmt werden. Das Gewinde kann dabei derart steil gehalten werden, daß schon eine geringe Dre hung zum Lösen und Festspannen der Blätter genügt. Das Festspannmittel selbst kann eine Schiene sein, die durch eine Schraube oder Mutter festgeklemmt wird, oder es können diese selbst züm Festspannen dienen. In jedem Fall bleiben die Hände zur Vornahme irgendwelcher Vorrichtungen frei. Die Schiene wird zweckmäßig mittels öffnungen oder Durchbrüche über Stifte der Schreibplatte gelegt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Abb. i ist eine schaubildliche Ansicht der gesamten Durchschreibvorrichtung.
  • Abb. 2, 3, 4 und 5 zeigen in senkrechtem Schnitt einige Ausführungsformen.
  • Abb. 6 ist ein Längsschnitt durch das Ende der Ausführungsformen nach Abb. i in größerem Maßstabe.
  • Die Vorrichtung besteht aus der üblichen Durchschreibplatte a beliebigen Materials. Auf dieser ist zum Festklemmen der aufgelegten Blätter b und c bei der in Abb. 1, 4 und 5 dargestellten Ausführungsforrn eine Schiene d verwendet, welche lose über Stiftep der Schreibplatte a gelegt ist. Diese wird parallel mit sich durch Federn e von der Durchschreibplatte a abgehoben (s. Abb. 6), so daß die Blätter, nämlich der Bogen b, auf den die Eintragungen mit Hilfe des Durchschreibblattes c gemacht werden sollen, unter der Schiene d hindurchgeschoben werden können. Das Blatt b findet dann an festen Or- ,-,aneti 1 einen Anschlag, so daß es linien-erade liegt-, während das Durchschreibpapier c mit entsprechenden Lochungen über Zapfen g ge- legt ist, da es nicht notwendig bei jeder Eintragung ausgewechselt zu werden braucht. Die Anschläge f können mittels eines Schlitzes oder in anderer Weise in der Seitenrichtung verstellbar gemacht sein, wie Abb. i zeigt, im übrigen auch eine andere Ausführung haben.
  • Sind die Blätter b und c eingelegt, sei N#ird die Schiene d gegen die Unterlage gedrückt. Zu diesem Zweck ist der Erfindung zufolge eine schraubenartige Bewegung erforderlich. Bei der Ausführungsform nach Abb. i dienen dafür zwei Schraubenbolzen li mit entsprechend steilen Gewinden, die durch die Schiene d hindurchgehen und auf welche eine Mutter 1 aufgeschraubt ist, die sich von oben gegen die Schiene d legt. Anstatt eines feststehenden Schraubenbolzens li und aufgeschraubter Mutter kann auch umgekehrt eine Schraube verwendet werden, ähnlich wie in Abb. 2 ohne Schiene dargestellt ist. Auch ist Zahl und Steigung der Gänge beliebig. Beispielsweise könnte auch nur ein kurzer Gang, ähnlich wie in Abb. 4 ohne Schiene abgebildet ist, verwendet werden.
  • Die Abb. 2 und 3 zeigen Ausführungen ohne Klemmschiene. Bei diesen Ausführungen werden die Blätter b. c durch den Kopf der Schraube k (Abb. --) bzw. die Mutter (Abb. 3) unmittelbar festgeklemmt. In diesen Fällen können die Schraubenbolzen selh:st als Anschläge dienen.
  • Abb. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher nur ein oder zwei Gewindegänge verwendet sind. Hier ist durch den Schraubenbolzen k ein beiderseits oder einseitig vorstehender Stift k hindurchgesteckt und in der Mutter 1 ein Schlitz 1 von gebogener Form vorgesehen, so daß "Nieder durch schraubende Bewegung ein Festklemmen der Blätter b, c stattfindet.
  • Wenn durchgeschrieben werden soll, wird, wie bei Vorrichtungen der vorliegenden Art üblich, der Bogen tiz, auf den die Eintra-,gungen unmittelbar aufgebracht werden sollen, oben aufgelegt und findet z. B. an der Schiene d Führung und Halt.
  • Um ein Beschmtitzen des Blattes b durch das Durchschreibpapier c zu verhindern, wenn z. B. mit dem Nagel, dem Bleistift oder sonst einem harten Gegenstand versehentlich darüber gestrichen wird, ist zum Schutz eine Handunterlage n verwendet, zu deren Halt und Führung auf der rechten Seite der Durchschreibplatte a eine Leiste o angebracht ist., die mit der Schiene d parallel läuft. Die Hanclunterlage n ist derart breit, daß sie mit geringem Spiel zwischen die Schiene d und die Leiste o paßt und dadurch einen Halt findet.
  • Die Art, Ausbildung und Anordnung der Verschraubung ist an sich beliebig, ebenso die sonstige Ausgestaltung der GesamtvorricLti:iig. -

Claims (2)

  1. P A TEN TA NS P RÜ C 1-1 E: i. Vorrichtung an Schreibplatten zum Durchschreiben auf lose Blätter unter Verwendung eines seitlichen Anschlages, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Festklemmen der aufgelegten Blätterdurch eine schraubenartige Bewegung in -#Vii#zsamkeit tritt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i mit einer Schiene als Festhaltemittel der auf-# -ten Blätter, dadurch gekennzeichnet, "ele" daß die Schiene (d) durch Druck von Schrauben oder von Muttern (i), die sicl) von oben gegen die Schiene (d` legen, niedergedrückt wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (d) durch Federn (e) von der Schreibplatte (a) abgehoben wird. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich neben der Schiene (d) für die losen Blätter Anschläge (f) befinden. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (d) durch den Kopf einer neben ihr in die Schreibplatte (a) eingeschraubten Schraube oder durch die Mutter eines in der Schreibplatte (a) festgemachten Schraubenbolzens (h) festgedrückt wird. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (d) mit Löchern versehen ist, mit welchen -,ie auf Stifte (li oder p) der Schreibplatte (a) aufgelegt wird. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch -ekennzeichnet, daß der Schraubenkopf oder die Mutter (1) die Bogen (b) unmittelbar festklemmen. 8. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5., dadurch gekennzeichnet, daß sich auf der rechten Seite der Schreibplatte ein Anschlag (o) beliebiger Ausführung zur Führung und Festhaltung einer Handunterlagplatte (ii) befindet.
DESCH69225D 1923-12-30 1923-12-30 Vorrichtung an Schreibplatten zum Durchschreiben auf lose Blaetter Expired DE418136C (de)

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