DE417355C - Antrieb fuer die UEberblendevorrichtung an kinematographischen Aufnahmeapparaten - Google Patents

Antrieb fuer die UEberblendevorrichtung an kinematographischen Aufnahmeapparaten

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DE417355C
DE417355C DED46830D DED0046830D DE417355C DE 417355 C DE417355 C DE 417355C DE D46830 D DED46830 D DE D46830D DE D0046830 D DED0046830 D DE D0046830D DE 417355 C DE417355 C DE 417355C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

Die Überblendung als Übergang· von einer Szene eines Films in die nächste erfolgt bekanntlich durch ein allmähliches Schließen und Wiederöffnen des Verschlusses des Aufnahmeapparates, nachdem inzwischen der Film zurückgedreht worden ist. Der Verschluß kann beispielsweise aus zwei Scheiben mit Ausschnitten bestehen, deren gegenseitige Einstellung nach Belieben veränderlich ist. Der Antrieb dieser Bewegung muß so eingerichtet sein, daß die Überblendung durch eine bestimmte Anzahl von Kurbolumdrehungen erfolgt, ohne Rücksicht auf die Dauer der Belichtung, d.h. ohne Rücksicht auf die anfängliehe üffnungsweite des Verschlusses.
Die Erfindung betrifft einen Antrieb zur Erzielung dieses Ergebnisses. In einem Schieber, der eine zu seiner Richtung senkrechte, hin und her gehende, durch die Antriebskurbel des Apparates veranlaßte Bewegung ausführt, ist ein Vierkant gleitbar eingesetzt, der gleichzeitig, in der Rinne eines Hebels geführt wird, der frei um einen Zapfen eines seiner Enden drehbar ist. Dieser Hebel ist zwangläufig mit einer Zahnstange verbunden, die einen Zahnsektor in Drehung versetzt, der die gegenseitige Stellung der beiden Verschlußscheiben verändert. Auf diese Weise wird, wenn der Vierkant in geradliniger Bewegung in dem einen oder andern Sinne durch die Kurbel des Apparates verstellt wird, der Hebel um seine Achse gedreht und dadurch die gegenseitige Einstellung der beiden Verschlußscheiben verändert. Der Weg der geradlinigen Verstellung des Vierkantes in seinen Führungen bleibt bei jeder Anfangslage stets dieselbe und ist gleich der Bewegung des Schiebers. Dagegen wechselt die Winkelversiellung des Hebels je nach dem Abstande des Vierkantes von dem Drehzapfen des Hebels.
Wenn man den Vierkant von Hand in seiner Kulisse verstellt, so ändert man die anfängliche öl'fnungsweiie des Verschlusses und damit die Zeitdauer der Belichtung. Nimmt man hierauf eine Abblendung vor, so erfolgt das vollkommene Schließen des Verschlusses stets entsprechend einer gegebenen Anzahl von Kurbelumdrchungen, die dem Weg einer geradlinigen Verstellung des Schiebers ent- 5c spricht.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist beispielsweise auf den Zeichnungen dargestellt.
Abb. ι ist eine seitliche Ansicht der Gesamtvorrichtung, Abb. 2 eine Draufsicht.
Abb. 3 zeigt in Ansicht einen Schnitt durch den Mechanismus zur Änderung der Stellung des Vierkantes in seiner Kulisse.
Abb. 4 veranschaulicht eine Anzeigevorrichtung für die Öllnungsweite des Verschlusses, d. I1-. für die Dauer der Belichtung.
Auf einer Welle 1, welche durch die Apparatkurbel in Bewegung gesetzt wird, ist eine Exzenterscheibe 2 aufgesetzt, die sich an zwei gegenüberliegenden Stellen gegen Anschläge legt, z. B. gegen Winkel 3 und 4.
Diese Anschläge sitzen fest auf einem Schieber 5, der in Führungen des Apparatgestelles beweglich ist und an dem einen Ende einen verbreiterten Teil 6 mit einem Aus.-schnitt 7 hat, der senkrecht zur Richtung der hin und her gehenden Bewegung des Schiebers steht. In diesem Ausschnitte 7 wird ein Vierkant 8 mit einem Zapfen 9 geführt. Der Zapfen 9 greift in eine Nut 10 eines Hebelarmes 11, der um einen Zapfen 12 drehbar ist und in Nähe seines freien Endes einen Stift 13 trägt., der in einen Ausschnitt 14 in dem Ansatzstück 15 einer Zahnstange 16 eingreift. Mit dieser Zahnstange steht ein Zahnsektor ij in Eingriff, welcher die gegenseitige Verstellung der beiden nicht zur Darstellung gebrachten Verschlußscheiben regelt.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung· ist folgende:
Wenn die Welle 1 in Drehung versetzt wird. , so legt sich die exzentrische Scheibe 2 gegen einen der beiden Anschläge 3 und 4 und verstellt den Schieber 5 nach links oder rechts.
Die dargestellte Stellung entspricht beispielsweise der Öffnung des Verschlusses. Will man eine Abblendung vornehmen, so läßt man die AVi1IIe 1 eine halbe Umdrehung ausführen; hierbei legt sich die Scheibe 2 gegen den Anschlag 4 und bewegt den Schieber 5 nach rechts. Der Vierkant S und sein Zapfen 9 beteiligen sich an dieser Bewegung

Claims (3)

  1. und nehmen den Hebel n mit. der sich um seine Achse 12 drelu und mittels des Suites 13 die Zahnstange 16 mitnimmt und die allmähliche Schließung des Verschlusses bewirkt.
    Der Weg der geradlinigen Bewegung des Vierkantes 8 ist stets der gleiche und entspricht der des Schiebers 5. Sie beträgt beispielsweise 6 mm. Dagegen ist die Winkeländerung des Dreharmes 11 — dessen Endlage dem vollkommenen Verschluß des Obtu-. rators entspricht und stets dieselbe ist — abhängig von der Stellung des Vierkantes 8 in seinen Führungen, d. h. abhängig, wie vorher angeführt wurde, von der anfänglichen öffnungsweite des Verschlusses. Die auf der Zeichnung dargestellte Stellung, der entsprechend der Vierkant an dem untersten Ende der Führungen eingestellt ist, entspricht der anfänglichen größten Öffnung des Verschlusses.
    Die' Verstellung des Schiebers 5 von rechts nach links entspricht dem Aufblenden, d. h. dem allmählichen Erscheinen einer neuen Szene. Diese Operation wird durch dieselbe Anzahl der Kurbelbcwegungen ausgeführt, wie das vorausgegangene Abblenden der alten Szene.
    Die Regelung der Einstellung des Vierkantes geschieht beispielsweise in nachstehender Weise (Abb. 3). Der Vierkant 8 ist fest verbunden mit einer Mulle 18, welche als Mutter auf einer Gewindestangc 19 aufsitzt, die den Drehhebel in seiner Gesamtlänge durchzieht.
    Ein WinkeIracl 20 an dem einen Ende dieser Gewindestange steht in Eingriff mit einem zweiten Winkelrad 21. das mittels-eines nach außen stehenden Knopfes 22 von Hand gedreht wird. Versetzt man den Knopf 22 in Umdrehung, so hebt oder senkt sich die Mutter ι S auf der Gewindestange 19, und diese Bewegung kann infolge des Eingreifens des Vierkantes in den Schlitz 7 des Schiebers 5 nur dadurch zustande kommen, daß der Dreh-'hebel 11 eine Drehung ausführt, was eine Änderung' der anfänglichen Öffnungs weite des Verschlusses zur Folge hat. Das Abblenden und das folgende Aufblenden geschieht stets mit der gleichen Anzahl Kurbelumdrehungen, Diese Umdrehungsanzahl entspricht der, die nötig ist, um den Schieber 5 aus der dargestellten Stellung in seine äußerste Stellung rechts und damit auch den Drehhebel 11 aus der Stellung bei Beginn der Operation in die Endstellung zu bringen.
    Der Mechanismus kann durch eine Anzeigevorrichtung vervollständigt werden. Auf dieser ist eine Gradeinteilung für die Belichtungsdauer angebracht, die in nachstehender Weise gebaut ist (Abb. 4). Der Zapfen! 9 greift in eine Kulisse 23 am Ende des Hebels 24. Dieser dreht sich um eine Achse 25 und trägt einen Zeiger 26, der sich vor einem in Belichtungszeiten graduierten Sektor 27 bewegt. Verstellt man den Vierkant 8 auf der Drehstange 11, die unbeweglich bleibt, so nimmt der Zapfen 9 den Hebel 24 mit, und der Zeiger 2O verteilt sich vor dem Sektor 27 und gibt damit die Belichtungsdauer entsprechend der öffnung des Verschlusses an, die durch die Stellung· des -Vierkantes 8 in ihrer Schlitzführung bedingt wird. Umgekehrt bleibt während des Ab- und Aufblendcns, also bei Drehung der Stange 11 um ihre Achse 12, der Vierkant 8 unbeweglich in seiner Führung, und die Stellung des Zeigers 26 ändert sich in diesem Falle nicht. Die .Kulisse 23 ist so abgemessen und gestaltet, daß der Zapfen 9, in jeder Stellung des Vierkantes in seiner Führung, den Hebel 24 während dieser Drehung der Stange 11 nicht mitnimmt.
    Ρλτι: xt-An sprüche:
    ι. Antrieb für die Überblendevorriclitung an kinematographischen Aufnahmeapparaten, gekennzeichnet durch einen durch die Kurbel drehung des Apparates geradlinig hin und her bewegbaren Schieber (5) mit einem Ausschnitt (7) senkrecht zu seiner Bewegungsrichtung, in welchem ein Vierkant (S) geführt wird, der mit seinem anderen Ende (9) in eine Längsnut einer Drehstange eingreift, deren freies Ende zwangläufig mit einer Zahnstange (16) verbunden ist, weiche das Öffnen und das Schließen des Verschlusses bewirkt.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zur Verstellung des Vierkantes in seinen beiden Führungen dienende, mit Gewinde versehene Stange (19), die den Drchhebel (11) in seiner Gesamtlänge durchzieht, deren Umdrehung von Hand erfolgt, und auf der eine fest mit dem Vierkant verbundene Mutter (iS) aufsitzt.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Anzeigevorrichtung für die Belichtungsdauer, bestehend aus einem Hebel (24) mit Zeiger (26), welcher durch den Vierkant gedreht wird, sobald dieser sich in seiner Führung verstellt, dagegen während der Drehung der Drehstange, d. h. während des Al)- und Aufblendens, in Ruhe bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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