AT231263B - Blende für photographische Kameras - Google Patents

Blende für photographische Kameras

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AT231263B
AT231263B AT769161A AT769161A AT231263B AT 231263 B AT231263 B AT 231263B AT 769161 A AT769161 A AT 769161A AT 769161 A AT769161 A AT 769161A AT 231263 B AT231263 B AT 231263B
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AT
Austria
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aperture
diaphragm
control
plate
control pin
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AT769161A
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English (en)
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Agfa Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Blende für photographische Kameras 
Die Erfindung betrifft eine Blende für photographische Kameras mit zwei beweglichen Blendenstellern. Derartige Blenden werden insbesondere dann angewendet, wenn die Blende   z. B.   wahlweise von Hand oder mittels einer Belichtungsregelvorrichtung einstellbar sein soll. 



   Es ist Zweck der Erfindung, eine einfach aufgebaute Blende dieser Art zu schaffen, bei der ohne gesondert zu betätigende Einrichtungen und unter weitgehender Vermeidung von zusätzlichen Bauteilen eine Sicherung des jeweils nicht benutzten Blendenstellers gegen unbeabsichtigte Drehung erreicht ist. 



   Erfindungsgemäss ist nun vorgesehen, dass in jeden Blendensteller mindestens ein in einen zur Ein- 
 EMI1.1 
 ist, wobei jeder unwirksame Bereich kreisabschnittförmig um den Drehpunkt des zugeordneten Blendensteuerstiftes gebogen ist, in jeweils zwei einander zugeordnete Steuerschlitze der beiden Blendensteller ein gemeinsamer Blendensteuerstift eingreift und an den Blendenstellern gegeneinander und gegenüber den Steuerschlitzen versetzte Anschläge vorgesehen sind, die in der jedem Blendensteller zugeordneten
Ausgangslage, in der jeweils der eine Steuerschlitz in der zur Betätigung des Blendensteuerstiftes wirksamen Lage und der andere Steuerschlitz in der unwirksamen Lage steht, aneinander anliegen. 



   Nach einer Ausgestaltung der Erfindung erstrecken sich die wirksamen Bereiche der Steuerschlitze in den beiden Ausgangslagen der Blendensteller in entgegengesetzten Richtungen. 



   Vorteilhaft ist jeder Blendensteuerstift an einer Schwinge angeschlossen und greift in einen Stellschlitz einer Blendenlamelle ein. Bei einer Blende mit zwei Blendenlamellen kann darüber hinaus der Blendensteuerstift in je einen Stellschlitz der beiden gegenläufig schwenkbar angeordneten Blendenlamellen eingreifen. 



   Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der eine Blendensteller schwergängig drehbar oder verrastbar angeordnet und von Hand einstellbar ausgebildet, während der andere Blendensteller mit einer   Übertragungsgetriebekette   einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung zusammenwirkt und federnd in der einer extremen Blendenstellung zugeordneten Ausgangslage gehalten ist, in der der Blendensteuerstift im unwirksamen Bereich seines Steuerschlitzes steht. Vorzugsweise ist zwischen den beiden zur Einstellung in entgegengesetzten Richtungen drehbaren Blendenstellern eine Feder gespannt, die die beiden Anschläge der Blendensteller in gegenseitiger Anlage zu halten sucht. 



   Bei Anwendung der Erfindung wird eine wirksame Sicherung des jeweils nicht benutzten Blendenstellers gegen Drehung ohne Anordnung zusätzlich bewegter Teile erreicht. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben,   u. zw.   in   Fig. l   in einer Ansicht von vorn und in Fig. 2 in einer perspektivischen, auseinandergezogenen Darstellung. 



   Beim Ausführungsbeispiel sind um einen nicht dargestellten, konzentrisch zur optischen Achse A-A angeordneten Tubus zwei Blendensteller 1 und 2 drehbar gelagert. Der Blendensteller 1 trägt eine Handhabe 3 und eine Marke 4, mit der er nach einer festen Skala 5 mit Blendenwerten einstellbar ist. Der Blendensteller 2 weist einen radialen Arm 6 auf, der mit einem nur teilweise dargestellten Schieber 7 einer   Übenragungsgetriebekette   einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung zusammenwirken kann. 



  Die Ausbildung der Übertragungsgetriebekette spielt für die Anwendbarkeit der Erfindung keine Rolle. 



  So könnte an Stelle eines Schiebers beispielsweise auch ein Hebel vorgesehen sein. 



   In jeden der beiden Blendensteller 1, 2 ist je ein Steuerschlitz 8 bzw. 9 eingeschnitten. In die bei- 

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 den Steuerschlitze greift das eine Ende eines gemeinsamen Blendensteuerstiftes 10 ein, der an einer Schwinge 11 angeschlossen ist. Die Schwinge 11 ist um einen Zapfen 14 einer festen Platine 13 drehbar gelagert. An der Platine 13 ist ein weiterer Zapfen 15 befestigt, um die beiden Zapfen 14, 15 ist je eine Blendenlamelle 16 bzw. 17 schwenkbar gelagert. In jede der beiden Blendenlamellen 16 bzw. 17 ist ein Stellschlitz 18 bzw. 19 eingeschnitten. In die beiden Stellschlitze 18, 19 greift das andere Ende des Blendensteuerstiftes 10 ein. 



   Jeder der beiden Steuerschlitze   S,   9 ist in einen zur Verstellung der Blendenlamellen 16,17 wirksamen Bereich 8a, 9a und einen unwirksamen Bereich 8b, 9b unterteilt. Die unwirksamen Bereiche 8b, 9b sind dabei entsprechend einem Kreisbogenabschnitt, den der Blendensteuerstift 10 um seine Drehachse, den Zapfen 14, bei einer Schwenkung überstreicht, gebogen, während die wirksamen Bereiche 8a, 9a ge-   genüber den unwirksamenBereichen 8b,   9b geneigt angeordnet sind. Die Neigung und Krümmung der Bereiche 8a, 9a   hängt von der gewilnschten Bewegungscharakteristik der Blende ab. Darüber   hinaus kann der Steuerschlitz 8   des Blendenstellers 1 auch abweichend von dem Steuerschlitz   9 des Blendenstellers 2 ausgebildet werden. Die Blendensteller 1, 2 sind mittels einer Zugfeder 20 miteinander verspannt.

   Die Zugfeder sucht dabei den Anschlag 21   des Blendenstellers l und einen Anschlag 22 des Blendenstellers 2 gegeneinander zu füh-     ren. Der Anschlag 22 kann darüber hinaus mit zwei an   der Platine 13 angeordneten Gegenanschlägen 23,24 zur Begrenzung des Drehweges des Blendenstellers 2 zusammenwirken. Zum gleichen Zweck ist an dem   Blendensteller l   ein weiterer Anschlag 25 vorgesehen, dessen Drehweg durch zwei Gegenanschläge 26,27 an der Platine 13 begrenzt ist. 
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Ansculage z smdsamen Bereiches 8a des Steuerschlitzes 8 in dem von Hand betätigbaren Blendensteller 1 steht. 



   Um eine unerwünschte Rückdrehung des Blendenstellers 1 nach Einstellung eines bestimmten Blendenwertes zu verhindern, ist der Steller 1 entweder schwergängig drehbar gelagert oder, wie beim Ausführungsbeispiel gezeigt, mit einer Rastverzahnung 28 versehen. In die Rastverzahnung greift eine Rastfeder 29, die ebenfalls fest an der Platine 13 angeschlossen ist, ein. 



   Wird der Blendensteller   1,   ausgehend von der in Fig. 1 wiedergegebenen Stellung, in Richtung des Pfeiles a gedreht, so gleitet der wirksame Bereich 8a des Steuerschlitzes 8 entlang des Blendensteuerstiftes 10 und bewirkt dadurch eine Schwenkung des Stiftes 10 um den Zapfen 14. Hiebei nimmt das in die Stellschlitze 18, 19 der Blendenlamellen 16,17 eingreifende Ende des Blendensteuerstiftes 10 die Blendenlamellen 16,17 mit und bewirkt dadurch eine Öffnung der Blende. Gleichzeitig kann jedoch der Blendensteuerstift 10 entlang des unwirksamen Bereiches 9b des Steuerschlitzes 9 des Blendenstellers 2 wandern, ohne dass sich der Blendensteller 2 und der Blendensteuerstift 10 gegenseitig beeinflussen. Der Blendensteller 2 ist dabei mittels der Feder 20 in Anlage am Gegenanschlag 23 gehalten und kann sich somit nicht drehen. 



   Zur Überführung der Blende in die Lage, in der eine Einstellung mittels der Belichtungsregelvorrichtung erfolgen kann, wird der Blendensteller 1 entgegen der Richtung des Pfeiles a so weit gedreht, bis die Marke 4 dem   Symbol "A" für   Automatikbetrieb der Skala 5 gegenübersteht. Hiebei dreht sich 
 EMI2.2 
 des Pfeiles a so weit mitgenommen, dass der Blendensteuerstift 10 am Anfang des wirksamen Bereiches 9a des Steuerschlitzes 9 steht. Bewegt sich nun der Schieber 7 in Richtung des Pfeiles b, so wird der Blendensteller 2 über den Arm 6 entgegen der Richtung des Pfeiles a gedreht. Hiebei läuft der wirksame Bereich 9a des Steuerschlitzes 9 entlang des Blendensteuerstiftes 10 und bewirkt dadurch wieder eine Schwenkung der Blendenlamellen 16,17.

   Bei dieser Einstellung kann der Blendensteuerstift 10 frei entlang des unwirksamen Bereiches 8b des Blendenstellers 1 wandern, so dass sich der Stift 10 und der Blendensteller 1 gegenseitig nicht beeinflussen. 



   Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie kann beispielsweise auch bei Irisblenden mit mehreren Blendenlamellen Verwendung finden. In diesem Falle kann jeder einzelnen Blendenlamelle ein Blendensteuerstift zugeordnet werden, der an einer Schwinge gelagert ist und in einen Stellschlitz der Blendenlamelle eingreift. Die beiden Blendensteller erhalten dann eine der Anzahl der Blendenlamellen entsprechende Anzahl von Steuerschlitzen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Blende für photographische Kameras mit zwei beweglichen Blendenstellern, dadurch gekenn- <Desc/Clms Page number 3> zeichnet, dass in jeden Blendensteller (1, 2) mindestens ein in einen zur Einstellung der Blende wirksamen und einen unwirksamen Bereich (8a, 9a bzw.
    8b, 9b) unterteilter Steuerschlitz (8,9) eingeschnitten ist, wobei jeder unwirksame Bereich kreisabschnittförmig um den Drehpunkt des zugeordneten Blendensteuerstiftes gebogen ist, in jeweils zwei einander zugeordnete Steuerschlitze der beiden Blendensteller ein gemeinsamer Blendensteuerstift (10) eingreift und an den Blendenstellern (1, 2) gegeneinander und gegenüber den Steuerschlitzen (8, 9) versetzte Anschläge (21, 22) vorgesehen sind, die in der jedem Blendensteller (1, 2) zugeordneten Ausgangslage, in der jeweils der eine Steuerschlitz in der zur Betäti- gung des Blendensteuerstiftes (10) wirksamen Lage und der andere Steuerschlitz in der unwirksamen Lage steht, aneinander anliegen.
    2. Blende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die wirksamen Bereiche (8a, 9a) der Steuerschlitze (8, 9) in den beiden Ausgangslagen der Blendensteller (1, 2) in entgegengesetzten Richtungen erstrecken.
    3. Blende nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Blendensteuerstift (10) an einer Schwinge (11) angeschlossen ist und in einen Stellschlitz einer Blendenlamelle eingreift.
    4. Blende nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche mit zwei Blendenlamellen, dadurch gekennzeichnet, dass der Blendensteuerstift (10) in je einen Stellschlitz (18,19) der beiden gegenläufig schwenkbar angeordneten Blendenlamellen (16,17) eingreift.
    5. Blende nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Blendensteller (1) schwergängig drehbar oder verrastbar angeordnet und von Hand einstellbar ausgebildet ist, während der andere Blendensteller (2) mit einer Übertragungsgetriebekette (7) einer selbsttäti- gen Belichtungsregelvorrichtung zusammenwirkt und federnd in der einer extremen Blendeneinstellung zugeordneten Ausgangslage gehalten ist, in der der Blendensteuerstift (10) am Anfang des unwirksamen Bereiches (9b) seines Steuerschlitzes (9) steht.
    6. Blende nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden zur Einstellung in entgegengesetzten Richtungen drehbaren Blendenstellern (1, 2) eine Feier (20) gespannt ist, die die beiden Anschläge (21, 22) der Blendensteller (1, 2) in gegenseitiger AnLage zu halten sucht.
AT769161A 1961-03-14 1961-10-12 Blende für photographische Kameras AT231263B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1266124B (de) * 1964-10-29 1968-04-11 Polaroid Corp Blende fuer photographische Kameras
US3408910A (en) * 1964-04-08 1968-11-05 Compur Werk Gmbh & Co Setting device for photographic equipment

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3408910A (en) * 1964-04-08 1968-11-05 Compur Werk Gmbh & Co Setting device for photographic equipment
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