DE416570C - Windreuter - Google Patents

Windreuter

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Publication number
DE416570C
DE416570C DEK89796D DEK0089796D DE416570C DE 416570 C DE416570 C DE 416570C DE K89796 D DEK89796 D DE K89796D DE K0089796 D DEK0089796 D DE K0089796D DE 416570 C DE416570 C DE 416570C
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DE
Germany
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box
vibrating
lever
windreuter
fan shaft
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Expired
Application number
DEK89796D
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English (en)
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SIGMUND KALMAR
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SIGMUND KALMAR
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Publication of DE416570C publication Critical patent/DE416570C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B1/00Preparing grain for milling or like processes
    • B02B1/02Dry treatment

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Windreuter. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Windreutern mit querschwingendem Schüttelsiebkasten, dem gleichzeitig eine schwingende Bewegung in der Längsrichtung erteilt wird. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Schüttelsiebkasten vorn oder hinten mit dem Reutergestell durch an diesem in der Querrichtung wagerecht ausschwingbar angelenkte Hebel gelenkig verbunden ist, welche, durch den Schüttelsiebkasten in seitlich schwingende Bewegung versetzt, einen Bogen von einem der angestrebten Längsschwingung entsprechenden Halbmesser beschreiben und dadurch den Schüttelsiebkasten zwingen, mit seiner Querbewegung gleichzeitig auch eine diesem Halbmesser entsprechende Bewegung in der Längsrichtung zu vollführen.
  • Bei Windreutern, bei welchen der Antrieb des Schüttelsiebkastens aus einem bekannten, an eine Seitenwand des Reuterkastens senkrecht zur Windflügelwelle der Reuter gerichteten und in wagerechter Ebene schwingbar angelenkten zweiarmigen Hebel besteht, dessen einer Arm mit einer auf der Windflügelwelle sitzenden Nuten- oder Kurvenscheibe im Eingriff steht und dessen anderer Arm mit einer der Seitenwände des Schüttelsiebkastens gelenkig gekuppelt ist, wird dieser Antrieb erfindungsgemäß in der Weise ausgebildet, daß der mit dem Schüttelsiebkasten gekuppelte Arm des zweiarmigen Antriebsliebels in der wagerechten Ebene dem anderen Arm gegenüber gegen die Längsachse der 117aschine hin abgebogen und mit dem freien Ende unmittelbar an eine in den Schüttelsiebkasten eingebaute wagerechte Querschiene nach allen Richtungen gelenkig angeschlossen ist. Durch diese schräge Anordnung des Hebelarmes schwingt, dessen freies Ende in einem Bogen, dessen Höhe die - gewünschte Längsschwingung des Schüttelsiebkastens ergibt. Eine andere, von der Art des Antriebes unabhängige Ausführungsform der Einrichtung besteht aus einem oder mehreren an Stelle- des winkelförmig gebrochenen zweiarmigen Antriebshebels zur Verwendung gelangenden, den Schüttelsiebkasten vorn oder hinten-in der Längsrichtung mit dem Reutergestell gelenkig kuppelnden, kurzen, in wagerechter Ebene schwingfnden Lenkern, welche einen Schwingungsbogen von einer der zu erzielenden Längsschwingung entsprechenden Größe beschreiben.
  • Die Zeichnung -veranschaulicht die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung in beispielsweisen Ausführungsformen zum Teil schematisch in Abb. i und z an einer im Längs- und Querschnitt dargestellten Windreuter.
  • Abb. 3 zeigt schaubildlich eine Aufhängungsart für den erfindungsgemäß in zwei aufeinander senkrechten Richtungen schwingenden Schüttelsiebkasten.
  • Abb.4 und 5 zeigen in Vorderansicht und Grundriß eine beispielsweise - Ausführungsform der Kupplung des winkelförmigen Antriebshebels des Schüttelsiebkastens mit diesem seitlich und gleichzeitig in der Längsrichtung schwingenden Schüttelsiebkasten.
  • Abb.6 zeigt im wagerechten Schnitt in größerem Maßstab schematisch eine Ausführungsform der Kupplung des Reutergestells mit dem hinteren Schüttelsiebkastenende mittels Lenker.
  • Auf der Zeichnung ist i der Kasten und das Gestell der Windreuter und 2 der Schüttelsiebkasten, welcher am Gestell i mittels Stangen 3 aufgehängt ist, welche kreisend schwingen können, um dem Schüttelsiebkasten 2 die angestrebte Beweglichkeit in zwei aufeinander senkrechten Richtungen zu ermöglichen. Zu dem Zweck sind die Stangen 3 mittels äsen 31 (Abb. 3) an das Reutergestell i einerseits und an den Schüttelsiebkasten 2 anderseits angelenkt. Die Ösen können durch Universal- oder Kugelgelenke ersetzt werden.
  • Eine auf der Wind$ügelachse q. sitzende Nutenscheibe 5 betätigt in bekannter Weise den wagerechten zweiarmigen Antriebhebel 6, 7 für den Schüttelsiebkasten 2. Der Hebel ist an der einen Seitenwand des Reuterkastens i um einen senkrechten Zapfen 8 in wagerechter Ebene schwingbar gelagert und erteilt dem Schüttelsiebkasten die übliche Querschwingung. Der eine Arm 6 des Hebels steht mit der Nutenscheibe 5 in Eingriff und der in den Schüttelsiebkasten 2 hineinragende Arm 7 des Hebels ist, wie aus Abb.2 ersichtlich ist, aus der Richtung des anderen Armes 6 in der wagerechten Ebene gegen die"Mitte des Schüttelsiebkastens 2 hin abgebogen, um seinem freien Ende einen Schwingungsbogen von größerer Bogenhöhe x (Ab. 2 und 6) zu erteilen und dadurch die gleichzeitige Längsschwingung des Schüttelsiebkastens 2 hervorzurufen. Das freie Ende des Hebelarmes 7 ist unmittelbar mit einer in den Schüttelsiebkasten a eingebauten wagerechten Querschiene i i nach -allen Richtungen gelenkig gekuppelt, so daß der Hebelarm 7 den Schütteisiebkasten nicht nur in üblicher Weise in der Querrichtung, sondern auch um die Bogenhöhe x in der Längsrichtung hin und her bewegt. Die allseits gelenkige Kupplung zwischen dem Hebelarm 7 und der Querschiene i i kann auf jede beliebige Weise, z. B. durch ein Universalgelenk, ein Kugelgelenk o. dgl., erfolgen. Eine beispielsweise einfache Ausführungsform ist in Abb. q. und 5 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform greift ein senkrechter Zapfen io des Hebelarmes 7 in einen Längsschlitz 12 der Querschiene i i ein, und der Hebelarm 7 ist mit der Querschiene durch einen Lenker (Pleuelstange) i o1 mittels Ösengelenke (Kettengelenk) io2 gelenkig. verbunden. Selbstverständlich könnten die Ösengelenke auch durch Kugelgelenke ersetzt werden. Der Zapfen io überträgt die Längsbewegung in der Größe der Bogenhöhe x und der Lenker i o1 die Querschwingung y auf die Querschiene i i.
  • An Stelle des zweiarmigen Hebels mit abgebogenem Arm i kann bei unverändertem Antriebshebel 6, 7 die gleichzeitige Längsschwingung des Schüttelsiebkastens 2 unabhängig vom Antrieb des Schüttelsiebkastens in der in Abb.5 und 6 schematisch angedeuteten Weise erzielt werden. Es sind zwei Lenker i q. vorgesehen, durch welche das hintere Ende des Schüttelsiebkastens 2 beiderseits gelenkig mit dem Reutergestell i verbunden sind. Die Verbindung kann in beliebiger Weise erfolgen, z. B, durch einfache Lisen- oder Kettengelenke, Universalgelenke u. dgl., oder, wie in Abb. 6 angedeutet, durch Kugelgelenke 13. Die Lenker i ¢ sind so bemessen, daß sie bei einem der Querschwingung des Schüttelsiebkastens entsprechenden seitlichen Ausschlag y einen Schwingungsbogen von einer der gewünschten Längsschwingung entsprechenden Höhe x beschreiben und dementsprechend den Schüttelsiebkasten gleichzeitig mit der Querschwingung um die Größe x in der Längsrichtung hin und her bewegen.

Claims (3)

  1. PATEN T-AN S1'RÜCH E: i. Windreuter mit einem von der Gebläsewelle mittels einer Nut und eines zweiarmigen Hebels in Richtung der Gebläsewelle hin und her bewegten Rüttelkasten, dadurch gekennzeichnet, daß dem Rüttelkasten durch einen oder mehrere den Kasten an einem Ende gelenkig mit dem Reutergestell verbindenden Gelenkhebel gleichzeitig eine hin und her gehende Bewegung quer zur Richtung der Achse der Gebläsewelle erteilt wird.
  2. 2. Windreuter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Rüttelkasten verbundene Arm des Antriebshebels in der wagerechten Ebene gegen die Längsachse des Reuters hin abgebogen ist und mit einer in den Schüttelsiebkasten eingebauten wagerechten Querschiene nach allen Richtungen gelenkig verbunden ist.
  3. 3. Windreuter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der an den Rüttelkasten angreifende Arm des Antriebhebels mittels eines Zapfens in einen parallel zur Gebläsewelle verlaufenden Schlitz einer Querschiene des Rüttelkastens eingreift. _.
DEK89796D 1924-06-04 1924-06-04 Windreuter Expired DE416570C (de)

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DEK89796D DE416570C (de) 1924-06-04 1924-06-04 Windreuter

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DEK89796D DE416570C (de) 1924-06-04 1924-06-04 Windreuter

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DE416570C true DE416570C (de) 1925-07-18

Family

ID=7236626

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK89796D Expired DE416570C (de) 1924-06-04 1924-06-04 Windreuter

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DE (1) DE416570C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072869B (de) * 1960-01-07 Essel über Schwarmstedt Harry Meyer Reinigungsvorrichtung fur Getreidekorner, Hülsenfrüchte u dgl, insbesondere als Vorreinigung vor Trokkensilos

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072869B (de) * 1960-01-07 Essel über Schwarmstedt Harry Meyer Reinigungsvorrichtung fur Getreidekorner, Hülsenfrüchte u dgl, insbesondere als Vorreinigung vor Trokkensilos

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