DE415902C - Scheidetrommel zur Rueckgewinnung von Eisen oder anderen Metallen aus Schmelzofenschlacke oder sonstigen Giessereirueckstaenden sowie der noch brennbaren Teile von Verbrennungsrueckstaenden - Google Patents

Scheidetrommel zur Rueckgewinnung von Eisen oder anderen Metallen aus Schmelzofenschlacke oder sonstigen Giessereirueckstaenden sowie der noch brennbaren Teile von Verbrennungsrueckstaenden

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DE415902C DEG60504D DEG0060504D DE415902C DE 415902 C DE415902 C DE 415902C DE G60504 D DEG60504 D DE G60504D DE G0060504 D DEG0060504 D DE G0060504D DE 415902 C DE415902 C DE 415902C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/48Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by mechanical classifiers
    • B03B5/56Drum classifiers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B9/00General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets
    • B03B9/04General arrangement of separating plant, e.g. flow sheets specially adapted for furnace residues, smeltings, or foundry slags

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  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

  • Scheidetrommel zur Rückgewinnung von Eisen oder anderen Metallen aus Schrnelzofen schlacke oder sonstigen Gießereirückständen sowie der noch brennbaren Teile von Verbrennungsrückständen. Es sind Vorrichtungen bekannt zur Zurückgewinnung von Eisen und anderen Metallen aus Schmelzofenschlacke oder sonstigen Gießereirückständen sowie auch Anlagen, die unverbrannte Teilchen, Koks u. dgl., aus Ver-I biennungsrückständen absondern und so deren Wiederverwendbarkeit ermöglichen.
  • Die vorliegende Erfindung beabsichtigt nun, durch eine besondere Einrichtung an solchen Anlagen die mechanische Abscheidung und Absonderung der obengenannten Materialien zu vervollkommnen. Die in Frage kommenden Materialien werden in an sich bekannter Weise in einer Scheidetrommel durch einen Rollkörper zerkleinert und der Wirkung eines Schwemmstromes ausgesetzt, welcher die leilhteren Anteile in Richtung zu der liegenden Trommelachse durch die Trommel mitnimmt, während die schweren Teile am Boden der Trommel verbleiben. Gemäß der Erfindung wird durch eine besondere Vorrichtung noch eine Nachscheidung der aufgeschwemmten Gutsteile erzielt.
  • Die Erfindung sei beispielsweise durch die beiliegende Zeichnung erläutert.
  • Abb. i zeigt einen senkrechten Schnitt einer solchen Anlage, teilweise in der Vorderansicht, Abb. 2 eine Stirnansicht, Abb. 3 eine Ansicht der einen Seite der Trommel an der Austragsseite.
  • Die an sich bekannte Gesamtanlage ist, wie aus der Zeichnung zu ersehen, gemäß der Erfindung vervollständigt durch eine Scheidewand m mit öffnungen n, die an der Wasserauslaufseite der Trommel mit einer Anzahl von Vorsprüngen k überdeckt sind. In dem Beispiel ist die an sich bekannte Anlage so ausgebildet, daß die Trommel a beiderseitig mittels hohler Zapfen wagerecht oder annähernd wa-gerecht drehbar gelagert und mit beliebigem geeignfeten Antrieb versehen ist, z., B., wie ersichtlich, mittels Zahnräder und Riemenscheibenvorgelege. Am Trommelmantel ist eine verschließbare Ein- und Austragöffnungh vorgesehen.
  • e ist eine mit dem Antriebsvorgelege durch Kegelradgetriebe o. dgl. in Verbindung stehende Pumpe im Wasserbehälter J (Abb. i), deren Druckleitung i an den Trommeleinlauf c angeschlossen ist. d ist der Wasserauslauf, dessen Fortsetzung ein Siebrohr g bildet. Dieses Hohlsieb ist beiderends offen und mit einem den Trommelaus:auf b bildenden Hohlzapfen kugel- oder kreuzgelenkartig oder in ähnlicher Weise so verbunden, daß es die in Abb, i dargestellte Schräglage bei Drehung der Trommel beibehält.
  • Als Neuheit bei dieser Anlage wird gemäß der Erfindung die an der Wasserauslaufseite der Trommel a befindliche innere Stirnfläche (Abb. i, rechts und Abb. 3) durch eine Scheibe m mit einer Anzahl von Vorsprüngen k gebildet. Diese Vorsprünge k sind taschenartig ausgebildet und überbrücken je eine Durchlaßöffnung n (Abb. 3), welche zu dem Zwischenraum o (Abb. i) führen, den die Scheibe m mit dem den Auslaufhohlzapfen bildenden Trommelboden einschließt. Die Wirkungsweise ist folgende: Während die mit Schlacke o. dgl. beschickte Trommel a um ihre Längsachse in Umdrehung versetzt wird, befördert gleichzeitig die Pumpe c Wasser aus dem Behälter oder Kanal 1 durch die Leitung i in das Trommelinnere. Hier wirkt der Wasserstrom gemeinsam mit dem Rollkörper b auf das Gut ein; es wird also im strömenden Wasser zerkleinert. Der Wasserstrom führt die leichten Bestandteile (Koks, Sand, Körnchen, Schmutz u. dgl.) durch die hohle Achse d ab, während das reine Eisen in der Trommel verbleibt. Die besondere Anordnung gemäß der Erfindung wird sich in der Weise auswirken, daß die mit den überdeckten öffnungen it versehenei- Taschen k den Trommelinhalt zurückdrängen. Sie lassen also die anstauenden Eisenteile nicht durch. Dagegen können etwa die durch die mittleren öffnungen der Scheibe m mitgerissenen schweren Eisenteile durch den Zwischenraum o und die öffnung n wieder in die Trommel gelangen, so daß durch diese Wirkungsweise eine vervollkommnetere, mechanische Trennung des leichten und schweren Gutes möglich wird, Das Sieb g läßt das Wasser und den Schmutz in den darunter befindlichen Behälter oder Kanal 1 (Abb. i) zurückfließen. Von hier aus fließt das Wasser, nachdem es in geeigneten Kammern o. dgl. gereinigt wurde, zur Pumpe e zurück und beginnt seinen Kreislauf von neuem. Aus dem offenen Ende des Siebes g entleert sich der Koks, dessen Wiedergewinnung neben der Eisenrückgewinnung einen wichtigen Vorteil darstellt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRucii: Scheidetrommel zur Rückgewinnung von Eisen oder anderen Metallen aus Schmelzofenschlacke gder sonstigen Gießereirückständen sowie der noch brennbaren Anteile aus Verbrennungsrückständen, in welcher das am einen Ende eingetragene Gut durch Rollkörper zerkleinert und der Wirkung eines Schwemmstromes ausgesetzt wird, welcher die leichteren Anteile in Richtung der liegenden Trommelachse durch die Trommel mitnimmt, während die schweren Teile am Boden der Trommel verbleiben, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermöglichung einer Nachscheidung des aufgeschwemmten Gutstefles an der Auslaufseite der Trommel die öffnungen der Scheibe (n) durch taschenartige, festen Bestandteilen den Durchgang nur nach dem Trommelinnern zu gestaltende Vorsprünge überdeckt sind.
DEG60504D 1924-01-20 1924-01-20 Scheidetrommel zur Rueckgewinnung von Eisen oder anderen Metallen aus Schmelzofenschlacke oder sonstigen Giessereirueckstaenden sowie der noch brennbaren Teile von Verbrennungsrueckstaenden Expired DE415902C (de)

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