DE449591C - Anlage zum Waschen von Kohlen und anderen Mineralien mit zwei oder mehreren Stromsetzapparaten mit vollem Niveau und regelbaren aufsteigenden Stroemen, welche laengs eines Stromgerinnes angeordnet sind - Google Patents

Anlage zum Waschen von Kohlen und anderen Mineralien mit zwei oder mehreren Stromsetzapparaten mit vollem Niveau und regelbaren aufsteigenden Stroemen, welche laengs eines Stromgerinnes angeordnet sind

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DE449591C
DE449591C DEF55264D DEF0055264D DE449591C DE 449591 C DE449591 C DE 449591C DE F55264 D DEF55264 D DE F55264D DE F0055264 D DEF0055264 D DE F0055264D DE 449591 C DE449591 C DE 449591C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/68Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by water impulse

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  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

  • Anlage zum Waschen von Kohlen und anderen Mineralien mit zwei oder mehreren Stromsetzapparaten mit vollem Niveau und regelbaren aufsteigenden Strömen, welche längs eines Stromgerinnes angeordnet sind. Vorliegende Erfindung soll eine Verbesserung von Anlagen mit Stromapparaten zum Waschen von Mineralien und Kohlen bezwecken,besonders von solchenKohlenwäscheeinrichtungen, in denen zwei oder mehrere Stromsetzapparate mit vollem Niveau, die von aufsteigenden regelbaren Strömen durchflossen werden, längs eines geneigten Stromgerinnes angeordnet sind, in dem das Gut vorläufig unter dem Einfluß eines sogenannten Horizontalstromes nach dem spezifischen Gewicht in übereinanderliegende Schichten geordnet wird. Die jeweilige Unterschicht wird durch einen oder mehrere in das Stromgerinne eingeschaltete Stromsetzapparate abgeführt. Die Sonderausführung der in Frage stehenden Stromsetzapparate ist in den deutschen Patentschriften 331035 und 33872,4 vom 9. Juni igi6 und 35o 685 vom 15. November igi9 unter dem Namen des Erfinders vorliegender Erfindung beschrieben. Nach der Patentschrift 33 i 035 wird ein Teil der von den Stromapparaten ausgetragenen Produkte durch ein Becherwerk und eine Schurre am Kopfende des Gerinnes wieder aufgegeben. Das wesentliche Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht in der Anordnung eines besonderen Zusatzstromsetzapparates, welcher den bisherigen an der Stromrinne vorgeschaltet ist, und zwar stromaufwärts der Aufgabestelle des Rohgutes. Wiederum oberhalb dieses Zusatzstrornapparates werden der entsprechend rückwärts verlängerten Stromrinne in der durch die Patentschrift 331 035 bekannten Weise die Produkte wieder zugeführt, welche durch den ersten oder die ersten der bisherigen Stromsetzapparate abgeführt sind.
  • Der Vorteil, der durch diese Einrichtung erzielt wird, besteht vor allem darin, daß das aus dem ersten Strornapparat oder den ersten Stromapparaten der Anlage mittels schwach aufsteigenden Stromes ausgeschiedene Produkt nur sehr feine und abgeflachte Berge enthält sowie eine unregelmäßige Menge eines Produktes einer mittleren Dichte (mit einem Aschengehalt von z. B. 3o bis 65 Prozent), dagegen keine Reinkohle (mit einem Aschengehalt von z. B. 5 Prozent). Dieses Produkt, in dem die schwersten Anteile des Rohgutes bereits stark angereichert sind, wird in der stromaufwärts des Hauptgerinnes gelegenen Gerinneverlängerung nochmals für sich auf ganz reine Berge und ein sich in das Rohgut einschiebendes unreines Produkt verwaschen. Weil dabei nur zwei Arten von Bestandteilen eines besonders niedrigen Gutsstromes voneinander zu trennen sind, nämlich die Berge und das Zwischenprodukt, so wird in einer leicht regelbaren Weise und mit einem außerordentlich schwachen aufsteigenden Strome die Ausscheidung der reinen Berge jeder Form und Größe ermöglicht.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen schematischen Längsschnitt einer Ausführungsform einer gemäß der Erfindung eingerichteten Wäscheanlage, Abb.2 bis 7 Querschnitte verschiedener Stellen des Stromgerinnes der in Abb. 1 dargestellten Anlage, Abb. 8 eine schematische Längsansicht einer geänderten Ausführungsform einer gemäß der Erfindung eingerichteten Wäscheanlage, welche besonders für die Behandlung von Rohprodukten mit einem Gehalt an unreinen, d. h. verwachsenen Teilchen bestimmt ist, und Abb. 9 bis 14 Querschnitte verschiedener Stellen des Stromgerinnes für die Anlage nach Abb. S.
  • In den verschiedenen Stromgerinnequerschnitten sind die durch die verschiedenen Arten der Produkte gebildeten Schichten auf folgende gebräuchliche Art dargestellt: die kreuzweise schräge Sc hraffur stellt die reinen Berge dar; die senkrechte Schraffur veranschaulicht die Zwischen- oder Regulierprodukte, die punktierten Flächenteile bezeichnen reine Kohlen, die wagerechte Schraffur bezeichnet die Rohprodukte, die wagerecht gestrichelte Schraffur bezeichnet Wasser.
  • Die Schnitte Abb. 2, 3, 4, 5, 6, 7 sind geführt gemäß den Linien 2-2, 3-3, 4-4, 5-5, 6-6, 7-7 der Abb. i, während die Schnitte der Abb. 9, 1o, 11, 12, 13, 14 geführt sind gemäß den Linien 9-9, io-io, 11-1i, 12-i2, 13-i3, 14-14 der Abb. B.
  • Mit Bezug auf Abb. i enthält die Einrichtung ein Stromgerinne a, welches etwas zur Horizontalen geneigt ist. Das Rohgut wird durch einen Trichter t? aufgegeben. Das Stromgerinne ist gemäß der Erfindung stromaufwärts verlängert. Das Verlängerungsstück ist mit rz' bezeichnet. Längs des mit a bezeichneten unteren Gerinneteiles sind Stromsetzapparate c, d mit vollem Niveau angeordnet, im vorliegenden Beispiel zwei. Ein Schöpfbecherwerk h ist so angeordnet, daß es die von dem letzten der Stromsetzapparate des Stromgerinnes d ausgeschiedenen Produkte erfaßt und sie durch die Rutsche l dem Stromgerinne a unterhalb der Einführungsstelle des Rohgutes wieder zuführt.
  • Ein Zusatzstromsetzapparat in von bekannter Bauart befindet sich gemäß der Erfindung an dem Gerinneteil a' oberhalb der Einlaufstelle des durch den Trichter b eingeführten Rohgutes. Ein Schöpfbecherwerk it führt unter Vermittlung einer Rutsche o die durch den ersten stromabwärts der Einführungsstelle der Rohprodukte in dem Stromgerinne gelegenen Stromsetzapparate abgeführten Produkte oberhalb des Zusatzapparates in wieder in das Verlängerungsstück ä zurück. Endlich ist noch ein Schöpfbecherwerk q vorgesehen zur Abführung der durch den Stromsetzapparat in ausgeschiedenen Produkte.
  • Die in Abb.8 dargestellte Anordnung ist insbesondere für die Behandlung solchen Rohgutes bestimmt, das viel unrein verwachsene Stücke mit et-#va 3o_bis65 Prozent Kohlengehalt enthält. Die Anlage enthält unter anderem eine Brechvorrichtung oder einen durch geeignete- Mittel angetriebenen drehbaren Brecher 7, der in dem Stromgerinneverlängerungsstü ck a` zwischen dem Zusatzstromsetz--apparatm und der kohgutaufgabestelle angeordnet ist.
  • Die Wirkungsweise der in Abb. i dargestellten Wäscheanlage ist folgendermaßen: Das Rohgut wird durch den Trichter b in das Stromgerinne a geschüttet, in dem es durch den Horizontal-%zasserstrom mitgerissen und derart nach der Dichte geschichtet wird, daß unmittelbar vor dem Stromsetzappar at c (Schnitt Abb. 5) das Gut in drei Übereinandergelagerte Schichten getrennt ist, und zwar liegen auf dem Boden des Gerinnes die Berge (Schiefer), auf diesen liegen die Mischprodukte und endlich oben die reinen Kohlen. Durch den Apparat c werden nun bei entsprechender Regulierung des aufsteigenden Stromes nicht nur reine Berge, sondern auch ein Teil der Mischprodukte abgeführt, so rläß an der Stelle des Stromsetzapparates d cler Querschnitt des Gutsstromes. das in Abb. 6 dargestellte Aussehen zeigt, d. h. der Rest der Zwischen- oder Mischprodukte bildet hier die Bodenschicht, auf der nun die Schicht reiner Kohlen liegt. An dieser Stelle ist es ein leichtes, durch den St@omsetzapparat d die Mischprodukte abzuziehen sowie einen Teil der reinen Kohlen, so daß man Sicherheit hat, am unteren Ende des Stromgerinnes a. (Schnitr Abb.7) nur unbedingt reine Kohlen zu erhalten. Der Apparat d kann der der Regulierprodukte genannt werden; weil er Regulierprodukte in dem Sinne erzeugt, als diese Produkte durch das Schöpfbecherwerk h in das Stromgerinne a etwas oberhalb der Ein-]aufstelle des Rohgutes zurückgeleitet werden und, da sie aus Teilchen mittlerer Dichte bestehen, eine Scheidewand zwischen den extretnen Produkten bilden, wie Abb. 5 zeigt.
  • Die durch den Stromsetzapparat c abgeführten Produkte, welche aus Bergen und einem Teil der Mischprodukte, und zwar gerade .der dichtesten, bestehen, werden, wie bereits erwähnt, in das Verlängerungsstück a' des Waschgerinnes oberhalb des Zusatzstromsetzapparates in zurückgeschickt, welcher der Stromsetzapparat für reine Berge genannt werden kann. Vor diesem Zusatzstromsetzapparat in (Abb. 2) ist das Gut in zwei Schichten auseinandergezogen, und zwar eine reine Bergeschicht am Boden des Gerinnes und eine obenaufliegende schwere Mischproduktenschicht. Nachdem durch den Zusatzapparat zfa der Hauptteil der reinen Berge abgezogen ist, enthält das Zusatzstromgerinne cä unmittelbar unterhalb des Stromsetzapparates in noch dichte Mischprodukte und einen geringen Rest Berge (s. Schnitt Abb.3). Diese Schicht, beides zusammen, wird sich in das weiter unterhalb aufgegebene Rohgut (s. Schnitt Abb. 4) einschieben und vergrößert somit, wie man sich beim Vergleich der Abb. d. und 5 klarmachen kann, die Dicke der Mittelschicht zwischen Kohlen und Bergen.
  • Entsprechend dem Anwachsen der Höhe der Schicht der Mischprodukte werden unter Aufrechterhaltung einer erheblichen Gesamthöhe des Gutsstromes dessen Reinkohlen mitsamt den obersten reineren Anteilen von mindestens etwa 5o Prozent Kohlengehalt in der Flutrinne weitergeführt, während die schweren Mittelprodukte, also die aschehaltigten, bis zu einem Kohlengehalt von höchstens 5o Prozent mit den reinen Bergen abgeführt werden.
  • Wenn die Rohprodukte eine größere Menge unrein verwachsener Teilchen enthalten, ist eine Anlage der in Abb.8 dargestellten Art zweckmäßig, mit einer Brechvorrichtung zum Aufschließen der die Kohlen und Berge in Verwachsung enthaltenden, über den Zusatzstromapparat hinweggehenden Teilchen, um die Menge der verwachsenen Gutsbestandteile zu verringern. Stromabwärts der Brechvorrichtung weist der Querschnitt des Gutsstrornes (s. Abb. i i) im wesentlichen zwei Schichten auf, und zwar eineKohlen- und eine Bergeschicht, welche sich dann mit dem Rohgut mischen und zusammen damit gesetzt werden. Die Abb. 9 bis 14 geben ein Bild von den Veränderungen des Gutsstromes im Lauf durch das Stromgerinne bei Anwendung der durch Abb.8 veranschaulichten Anordnung. Der Aufschluß des verwachsenen Gutes durch die Brechvorrichtung ist sehr wirksam und vollständig, da selbst, wenn unrein verwachsene Teilchen unaufgeschlossen während des ersten Durchganges der Brechervorrichtung entschlüpfen, sie immer wieder zu dieser zurückgebracht werden, bis das »Abspalten« ihrer kohligen Teile von den bergigen vollständig ist.
  • Es sei noch besonders darauf hingewiesen, daß die Erfindung wohl auf das durch die Ansprüche gekennzeichnete, keinesfalls aber auf die gezeichneten Ausführungsformen beschränkt ist, und besonders, daß die Schöpfbecherwerke, die in der dargestellten Anordnung gezeichnet sind und den Zweck haben, die durch verschiedene der Stromsetzapparate abgeführten Produkte in das Stromgerinne zurückzubringen, durch jedes andere geeignete mechanische Mittel, welches denselben Zweck erreichen läßt, ersetzt werden können, und insbesondere durch Pumpen, falls das Rohprodukt sich nur aus Teilchen kleiner Abmessungen zusammensetzt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anlage zum Waschen von Kohlen und Mineralien mit zwei oder mehreren Stromsetzapparaten mit vollem Niveau und regelbaren aufsteigenden Strömen, welche längs eines Stromgerinnes angeordnet sind, wobei mechanische Mittel die durch einen oder mehrere der vom Gerinne abhängigen Stromsetzapparate abgeführten Produkte zur Aufgabestelle des Rohgutes zurückbringen, gekennzeichnet durch einen an einem von der Aufgabestelle für das Rohgrit aus nach rückwärts verlängerten Teile des Stromgerinnes angeordneten Zusatzapparat in Verbindung mit mechanischen Fördermitteln, welche die durch den ersten oder die ersten beiden stromabwärts der Rohgutaufgabestelle gelegenen Stromsetzapparate abgeführten Produkte an den Kopf des Stromgerinneverlängerungsstückes zurückführen.
  2. 2. Verbesserungen an Anlagen zum Waschen von Kohlen und Mineralien nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in das Stromgerinne zwischen dem Zusatzstromsetzappärat und der Aufgäbestelle der Rohprodukte eine Brecherv orrichtung zum »Auseinanderspalten« der unrein verwachsenen Produkte eingefügt ist.
DEF55264D 1924-01-15 1924-01-15 Anlage zum Waschen von Kohlen und anderen Mineralien mit zwei oder mehreren Stromsetzapparaten mit vollem Niveau und regelbaren aufsteigenden Stroemen, welche laengs eines Stromgerinnes angeordnet sind Expired DE449591C (de)

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